Extremsituationen>typische Verhaltensweisen

seh grad den Film übers World Trade Center
und da fällt mir auf das viele Frauen heulen und jammern und andere um Hilfe bitten
Männer hingegen gefasst sind und selbst mit Verletzungen sich in Sicherheit begeben und auf keine Hilfe warten

sind das typische Verhaltensmuster?
Frauen eher passiv
Männer aktiv

Les gerade ein Buch über Ossies und Wessis. Baugleiche Fragestellung.

>Sarkasmusmodus aus

schonwieder du

2 „Gefällt mir“

Na, ist doch nicht erstaunlich - Deppentum löst bei intelligenten Frauen eben allergische Reaktionen aus.

=^…^=

Dieser Artikel befindet sich bereits auf dem Weg ins Datennirwana.

1 „Gefällt mir“

Hallo,

bedenke: nicht alles, was geschieht, wird gefilmt; lange nicht alles, was gefilmt wird, wird auch gesendet (Cutter).
Ergo kann es ebensogut sein, dass der Redakteur der Sendung unbedingt heulende, schreiende Frauen haben wollte und mutige Männer - das ist doch in den USA filmreif.

Möglicherweise verhalten sich die Leute da auch entsprechend - sie bekommen es ja per TV reichlich vorgemacht.

Schau Dir mal Berichte aus Asien an: hoch verschuldete Männer fliehen in den Selbstmord - die Frauen sitzen alleine da mit Kindern, älteren Verwandten und Schulden - und stellen sich dem.
Nun ist Selbstmord nicht richtig passiv, man muß ja was tun dafür, aber eben deutlich weniger, als fürs Weiterleben und Kindergroßziehen unter solchen Umständen.

Wie es bei akuter Gefahr aussieht, kann ich Dir nicht sagen, aber dass Frauen da grundsätzlich dumm rumstehen und warten bis sie vom Säbelzahntiger gefressen werden, wäre evolutionär schon recht unwahrscheinlich - die wären ja alle sammt dabeistehendem Nachwuchs gefressen worden, hätten keine Nachkommen und damit wäre das Dumm-Rumsteh-Gen ausgemerzt - bis die USA-Soap-Operas es wieder eingeführt haben.

Mal was anderes: meinst Du, Deine Großmutter, Mutter oder Tanten haben im 2. Weltkrieg bei Bombenalarm stillstehend und inaktiv rumgeschriehen, statt sich ihre Blagen zu schnappen und in den Keller zu flüchten?

Gruß, Anne