Extremwertaufgabe

Hallo Leute, wer kann mir bei folgendem Problem helfen:

P
 \
 \ v1
 \
 \
------------x----------
 \
 \ v2
 \
 \
 Q

Um von P nach Q zu kommen werden zwei Felder mit den Geschwindigkeiten v1 und v2 durchfahren.
Wo liegt x in Abhängigkeit von P,Q,v1 und v2 ?

Ansatz
T = Weg(PX)/v1 + Weg(XQ)/v2 soll minimal werden.
PX und XQ habe ich mit dem Pythagoras dargestellt.

 2 2 1/2 2 2 1/2
 (x + Py ) (Qy + (Qx - x) )
T = ------------- + --------------------
 v1 v2

Nach x ableiten und 0 setzen sollte das Minimum der Funktion finden.

 x x - Qx
T' = ---------------- + -------------------------------
 2 2 1/2 2 2 2 1/2
 v1 (x + Py ) v2 (x - 2 x Qx + Qx + Qy )

Das Ding lässt sich aber nicht so einfach nach x umstellen…
Hat also jemand eine andere Idee?

Hallo Leute, wer kann mir bei folgendem Problem helfen:

P

\ v1


------------x----------

\ v2


Q

Um von P nach Q zu kommen werden zwei Felder mit den
Geschwindigkeiten v1 und v2 durchfahren.
Wo liegt x in Abhängigkeit von P,Q,v1 und v2 ?

Ansatz
T = Weg(PX)/v1 + Weg(XQ)/v2 soll minimal werden.
PX und XQ habe ich mit dem Pythagoras dargestellt.

2 2 1/2 2 2 1/2
(x + Py ) (Qy + (Qx - x) )
T = ------------- + --------------------
v1 v2

Nach x ableiten und 0 setzen sollte das Minimum der Funktion
finden.

x x - Qx
T’ = ---------------- + -------------------------------
2 2 1/2 2 2 2 1/2
v1 (x + Py ) v2 (x - 2 x Qx + Qx + Qy )

Das Ding lässt sich aber nicht so einfach nach x umstellen…

Dieser Ansatz führt nicht weiter, denn Px und Qx hängen ja
auch noch von x ab! Man müßte zunächst Px und Qx in Abhängigkeit von
x darstellen.
Das dürfte aber nicht möglich sein, denn die Aufgabe ist so nicht eindeutig lösbar, da es immer zwei Lösungen gibt(Kreis um P mit Radius Px und Kreis um Q mit Radius Qx: zwei Schnittpunkte, also zwei Lösungen für x!)

Moin!

Um von P nach Q zu kommen werden zwei Felder mit den
Geschwindigkeiten v1 und v2 durchfahren.
Wo liegt x in Abhängigkeit von P,Q,v1 und v2 ?

Aaalso: P und Q sind vorgegeben, v1 und v2 variabel?

Ansatz
T = Weg(PX)/v1 + Weg(XQ)/v2 soll minimal werden.
PX und XQ habe ich mit dem Pythagoras dargestellt.

Falscher Ansatz. SMD (sieht man doch). Wenn T minimal werden soll, müssen v1 und v2 maximal werden, idealerweise unendlich, damit würde T gegen null gehen. Das kann’s also nicht sein.

  1. Annahme: Abstand P nach Q ist fix, ebenso, wie v1 und v2. Dann würde obiger Ansatz blitzschnell erkennen lassen, daß T minimal wird, wenn der Weg, der mit der gerinegeren Geschwindigkeit durchfahren wird, zu null wird.

Das Ding lässt sich aber nicht so einfach nach x umstellen…
Hat also jemand eine andere Idee?

Tja, wenn ich nun wüßte, was variabel und was fix sein soll, dann wüßte ich vielleicht weiter…

Munter bleiben… TRICHTEX

Hallo Leute, schon mal vielen Dank für die Antworten.
Folgendes gilt:
P,Q(Px,Py,Qx,Qy)v1,v2 sind fix. x ist variabel.
Px := 0
Anschaulich formuliert ist folgendes gefragt:
Wenn ich mit meinem Auto in P los fahre um nach Q zu kommen, nehme ich nicht unbedingt den direkten Weg PQ, da ich mit meinem Auto im oberen Feld schneller/langsamer fahren kann, als im unteren Feld.
Nehmen wir an ich v1>>v2, dann fahre ich zu der Stelle x, möglichst nahe an Q, damit ich von x nach Q nicht so lange mit langsamer Geschwindigkeit fahren muss.
mfg Gun

Diese Aufgabe ist mir schon mehrmals in verschiedenen Varianten begegnet, als Beispiel für Extremwertaufgaben in Mathematik, für Extremalprinzipien in theoretische Physik und auch in einigen einschlägigen Lehrbüchern habe ich sie gefunden, leider fehlt mir die Zeit für Recherchen nach Quellenangaben.

Daher habe ich auch keine Probleme damit, herauszufinden was eigentlich gesucht und was gegeben ist. Möglicherweise ist die Beschreibung der Aufgabenstellung nicht besonders gut, wenn man aber im Lösungsansatz nach x differenziert und die Ableitung Null setzt, sollte eigentlich klar sein, daß x gesucht ist.

Etwas genauer formuliere ich das Problem mal so (ohne Anspruch, mich damit nun in jeder Hinsicht absolut eindeutig und mathematisch einwandfrei ausgedrückt zu haben):
Gegeben sei ein kartesisches Koordinatensystem in einer Ebene, die durch dessen x-Achse in zwei Halbebenen geteilt wird. In der oberen Halbebene kann sich ein Objekt geradlinig mit der konstanten Geschwindigkeit v1 bewegen, in der unteren entsprechernd mit v2 . Gegeben seien ferner die Punkte P(x1 ; y1) in der oberen und Q(x2 ; y2) in der unteren Halbebene. Gesucht ist der Punkt X( x ; 0 ) auf der x-Achse, derart, daß die Zeit für das Durchlaufen des Weges von P über X nach Q ein Minimum ist (also schlicht und einfach x )

Der von Dir gewählte Ansatz ( s über Pythagoras t = s/v , T = t1 + t2 soll Minimum werden, also dT/dx ‗!‗ 0 ) ist im Prinzip richtig.

Das Ding lässt sich aber nicht so einfach nach x umstellen…

Freilich ist das Umstellen dieses Ausdrucks nach x recht langweilig und mühevoll (und sehr wahrscheinlich schleichen sich dabei noch Fehler ein) aber doch mit elementaren Mitteln (Separieren, Quadrieren, Ausmultiplizieren, Ordnen,Zusammenfassen) zu bewerkstelligen. Etwas reduzieren läßt sich der Umfang dieser Arbeit indem man P auf die y-Achse legt (x1 = 0) und die Längeneinheit so normiert, daß x2 = 1 wird. Trotzdem bleibt immer noch eine algebraische Gleichung 4. Grades übrig. Mit ihr kannst Du zwar den Zahlenwert von x mit beliebiger Genauigkeit „ausrechnen“ (und somit die Aufgabe prinzipiell lösen), allgemeine Aussagen liefert der Ausdruck aber nicht.

Hat also jemand eine andere Idee?

Diese erhält man dagegen (und so wurde es bei dieser Aufgabe in den mir erinnerlichen Fällen immer gemacht) wenn man statt der Wurzeln
s = √‾x² + y² einfach wieder s schreibt und sin α = | x - x1 |: s1 sowie
sin β = | x - x2 |: s2 einführt. Dann erhält man nach einigen Umformungen
(sin α) : (sin β) = v1 : v2 . Das ist aber das von der geometrischen Optik her bekannte Brechungsgesetz von SNELLIUS.
Es liefert allgemeine Einsichten über den Wegverlauf (hier Lichtstrahl) eines
Objekts (hier ein Photon), zum Berechnen des Zahlenwertes von x (die eigentliche Aufgabenstellung) bringt es leider keine Vorteile. Nach mühevollen, wenn auch elementaren Umformungen und Substitutionen kommt man wieder auf eine Gleichung vierten Grades, die Schwierigkeit läßt sich eben nicht „wegtransformieren“.
Man nennt sowas auch den Satz von der Erhaltung der „Schweinerei“. :wink:)

Ich hoffe, trotz der Länge des Artikels nicht gelangweilt sondern einiges zur Klarstellung beigetragen zu haben. Falls Nebenrechnungen oder Zwischenergebnisse gebraucht werden stehe ich für Rückfragen gern zur Verfügung. Freundliche Grüße von Cumulus