Wir haben auf der Arbeit eine kleine Aufbereitungsanlage für VE-Wasser (Millipore)mit 4 Ionenaustauscher.
Die Qualität wird über den Widerstandswert gemessen wird, der sich seit einiger Zeit im roten Bereich bewegt, ich meine um 100-200kOhm.
Wie hoch sollte der üblicherdings sein?
Weiter habe ich gelesen, das man die Ionenaustauscher auch regenerieren kann mit einer bestimmten Salzlösung?
Hallo,
üblicherweise wird bei Wasser der Leitwert gemessen, VE-Wasser sollte etwa 0,5 µSiemens haben, was 2 MOhm entspricht. Es ist nicht klar, ob das Messgerät überhaupt soweit geeicht ist, aber ein roter Bereich sollte schon was zu sagen haben.
Es gibt kleine Ionenaustauscheranlagen für Labor-Betrieb, die zwar grundsätzlich regeneriert werden können, aber dazu muss man sie einschicken. Bei selbst regenerierbaren muss es eine genaue Vorschrift dafür geben, besonders wenn es sich um Mischaustauscher handelt mit nur einem Harzbehälter (normalerweise werden Anionen und Kationen getrennt ausgetauscht). Bei unqualifizierter Behandlung ist der Harzinhalt schnell im Eimer.
Gruss Reinhard
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Moin Achim,
Wie hoch sollte der üblicherdings sein?
das hängt davon ab, was Du mit dem Wasser machen möchtest.
200 kOhm entspricht 5 mikrosiemens, denn normalerweise wird bei VE-Anlagen der Leitwert angegeben.
Für die meisten Anwendungen ist das viel zu hoch.
Weiter habe ich gelesen, das man die Ionenaustauscher auch
regenerieren kann mit einer bestimmten Salzlösung?
Stimmt. Dazu werden sie Patronen eingeschickt und kommen regeneriert wieder zurück. Es gibt aber auch Einwegpatronen.
Du schriebst, daß Deine Anlage vier Patronen enthält. Wie sind die geschaltet?
Parallel oder in Reihe?
Wenn parallel, dann wird es üblicherweise so gemacht, daß, wenn zwei Patronen erschöpft sind, auf die anderen umgeschaltet wird und die erschöpften zur Regeneration eingeschickt werden. Das sind dann üblicherweise seperate Anionen- und Kationenaustauscherpatronen und beim Anschließen muß darauf geachtet werden, das wieder eine Anionen- und eine Kationenaustauscherpatrone (richtig!) angeschlossen werden.
Es gibt aber auch Mischbettaustauscher.
ALso etwas mehr Information ist von nöten.
Gandalf
Du schriebst, daß Deine Anlage vier Patronen enthält. Wie sind
die geschaltet?
Parallel oder in Reihe?
Hab die Konstruktion nochma genauer studiert:
In Reihe hängen ein Vorfilter, eine Aktivkohle und zwei Ionentauscher.
Zum Schluß kommt nochma ein kleiner Einweg-Partikelfilter.
Auf der Anlage steht „Milli-Q“ das scheint ein eingetragenes Warenzeichen von Millipore zu sein.
üblicherweise wird bei Wasser der Leitwert gemessen, VE-Wasser
sollte etwa 0,5 µSiemens haben, was 2 MOhm entspricht. Es ist
nicht klar, ob das Messgerät überhaupt soweit geeicht ist,
aber ein roter Bereich sollte schon was zu sagen haben.
Das Gerät hat einen Funktionstest, mit dem 10MOhm gemessen werden soll, was es auch macht.
Während dem Betrieb zeigt das Meßgerät irgendwas in dem recht kleinen roten Anzeigebereich 0 - 0,5MOhm an
Es gibt kleine Ionenaustauscheranlagen für Labor-Betrieb, die
zwar grundsätzlich regeneriert werden können, aber dazu muss
man sie einschicken.
Ja, so wie es aussieht, ist es so eine Anlage für den Laborbetrieb.
Auf den Filterpatronen stehen Artikel/Bestell-Nummern, daher gehe ich davon aus, das auch diese entweder eingeschickt oder entsorgt werden müßten…
Mahlzeit Achim,
In Reihe hängen ein Vorfilter, eine Aktivkohle und zwei
Ionentauscher.
Zum Schluß kommt nochma ein kleiner Einweg-Partikelfilter.
gut. Der erste Filter holt die groben Sachen raus, der A-Kohlefilter den organischen Krams und die Ionenaustauscher die Salze.
Üblicherweise werden alle vier Filter auf einmal getauscht, es sei denn der Mensch von Milipore sagt was anderes.
Auf der Anlage steht „Milli-Q“ das scheint ein eingetragenes
Warenzeichen von Millipore zu sein.
Dem ist so.
Wenn ihr keinen Wartungsvertrag habt, solltest Du entweder bei Milipore nachfragen, was das Regenerieren bei denen kostet, oder einen freien Regenerierer suchen. Aber dann darauf achten, das eine ev. Garantie davon unberührt ist.
Gandalf
Wenn ihr keinen Wartungsvertrag habt, solltest Du entweder bei
Milipore nachfragen, was das Regenerieren bei denen kostet,
oder einen freien Regenerierer suchen. Aber dann darauf
achten, das eine ev. Garantie davon unberührt ist.
Besten Dank mal für die Info, da die Anlage nicht mir ist, werde ich die Info ma an den Eigner weitergeben 
Zunächst einmal ging es darum zu wissen, welcher Widerstandswert „normal“ ist, weil sonst niemand drauf geachtet hat.
Wie schon gesacht, der Messgerätetest zeigt 10Mohm/cm an, der tatsächliche Wert während dem Betrieb pendelt bei 0,2-0,5Mohm/cm, was wohl eindeutig zu niedrig ist.
Ein Mitarbeiter meinte sich daran zu eriennern, das der Wert sonst um 2-3Mohm lag…
Danke nochmal für die Hilfe, es ist immer gut,
wenn wer-was-weiss 
Achim
Moin!
Es gibt kleine Ionenaustauscheranlagen für Labor-Betrieb, die
zwar grundsätzlich regeneriert werden können, aber dazu muss
man sie einschicken.
Also wirklich . . .
Es gibt für alles und jeden Spezialisten.
Bei uns kommt alle vier Wochen eine Spezialfirma mit Ihrem Regenerationsmobil vorbei. Dann trag ich de Patrone nach vorne (SG 2800er), rauch mir ne Zigarette und kann dann mit der frisch regenerierten Patrone wieder zurücklatschen. Kostet jedesmal 40 Euro, was beim verschicken schon fast an Porto drauf geht.
Kuckst du hier: http://www.orben.de/
lg, mabuse