F isomorph f injektiv f surjektiv

Hallo,

auch auf die Gefahr hin mich zu blamieren, habe ich folgendes Problem:

In meinem Skript steht folgendes Korollar:

"Seien V, W K- Vektorräume, dim V= dim W= n W linear. Dann sind folgende Aussagen äquivalent:

(1) f ist isomorph
(2) f ist injektiv
(3) f ist surjektiv"

Was mir daran nicht klar ist, ist folgendes:
Eine isomorphe Abb. hat die Eigenschaft, sowohl linear, als auch bijektiv zu sein:

f isomorph f linear und f bijjektiv.

Der obige Satz sagt doch aber:

[1] f isomorph f injektiv,
[2] f isomorph f surjektiv,

[3] f injektiv f surjektiv,
[4] f injektiv f isomorph

[5] f surjektiv f injektiv
[6] f surjektiv f isomorph

Also entweder ich stehe gerade übelst auf dem Schlauch und verschick’ mich mit der Notation oder dieser Satz ist tatsächlich falsch (notiert?!).

Hallo,
ich verstehe dein Problem nicht, unter den gegebenen Voraussetzungen ist nunmal injektiv, surjektiv und bijektiv das gleiche, ja!

Gruß
Granini

Hallo,

vielen Dank für Deine Antwort.

Mein Problem liegt darin, dass man immer gesagt bekommt:

f bijektiv f injektiv UND f surjektiv,
d.h. jedes Element der Zielmenge wird von der Abb. genau (!) einmal als Funktionswert angenommen bzw. jedem Element der Urbildmenge wird genau ein Element der Bildmenge zugeordnet und/oder andersrum.

Jetzt heißt es plötzlich, dass f surjektiv f injektiv, usw., s.o.??? Warum? Nur weil dim V = dim W = endlich?

Jetzt heißt es plötzlich, dass f surjektiv f injektiv,
usw., s.o.??? Warum? Nur weil dim V = dim W = endlich?

Und weil wir eine LINEARE Funktion betrachten.
Mit diesen beiden(!) Voraussetzungen ist surjektiv, injektiv und bijetiv auf einmal dasselbe, das ist natürlich erstmal ungewohnt. :wink:
Versuch doch mal, den Beweis dafür nachzuvollziehen, dann wird auch klar warum das so ist.

Gruß
Granini

Hallo,

ergänzend ist noch wichtig, dass V und W die gleiche und eine endliche Dimension haben.

Nur dann sind bei einer linearen Funktion die Begriffe gleichwertig.

Gruß Bombadil

Also die Beweise sind mir soweit klar:

f isomorph => f injektiv
ist klar, denn wenn f isomoprh ist, ist f nach Definition von „isomorph“ auch bijjektiv, und damit auch injektiv

f isomorph => f surjektiv
ist klar, analog zu oben.

Nun wird’s etwas undurchsichtiger:

f injektiv => f isomorph:
Sei f injektiv, dann ist dim ker(f)= 0, das ist soweit noch klar (wobei ich eigentlich nur wusste, dass f injektiv ker(f) = {0}). Dann folgt mit der Dim.- Formel:
dim V = dim img(f) + dim ker(f) = dim img(f) + 0 dim V = dim img(f) (soweit klar); img(f) = W = V (???)

f surjektiv => f isomorph:
Sei f surjektiv, dann ist dim img(f)= n (warum?). Dim.- Formel:
dim V = dim img(f) + dim ker(f) n = n - 0
(also muss dim ker(f)= 0 sein) => dim ker(f)= 0 f injektiv (klar)

Hallo TruEnemy,

ich schau mal, ob ich Dir helfen kann.

Zuerst einmal Dein Problem mit der Gleichwertigkeit von surjektiv, injektiv und bijektiv, falls es noch besteht: Das versuche ich mit endlichen Mengen aus dem Weg zu räumen:

Injektiv heißt ja, dass nicht zwei Urbilder auf dasselbe Bild abgebildet werden können. Surjektiv heißt, dass alle Elemente der Zielmenge auch wirklich als Bild vorkommen.

Jetzt nehmen wir uns mal die Menge {1,2,3,4,5} sowohl als Urbildmenge als auch als Zielmenge. Wenn wir nun so abbilden, dass alle fünf Zahlen auch als Bild von irgendwas vorkommen, dann können sie auch nur einmal vorkommen (schließlich hab ich nur fünf Elemente zur Auswahl, die ich abbilden kann).
Andersherum, wenn wir jedes Element höchstens einmal als Bild vorkommen lassen, dann brauchen wir zu 5 Urbildern auch 5 Bilder, also muss jede Zahl Bild von irgendwas sein.
Bei gleichmächtigen Mengen sind also Injektivität und Surjektivität äquivalent.

Nun sehen wir uns mal die gleichdimensionalen Vektorräume und den entsprechenden Beweis an:

f isomorph => f injektiv
ist klar

f isomorph => f surjektiv
ist klar

Schön. Da braucht’s auch gar keine weitere Begründung, das ist wirklich klar.

Nun wird’s etwas undurchsichtiger:

Jetzt geht ja auch der „richtige Beweis“ los!

f injektiv => f isomorph:
Sei f injektiv, dann ist dim ker(f)= 0, das ist soweit noch
klar (wobei ich eigentlich nur wusste, dass f injektiv
ker(f) = {0}).

Okay, aber der Vektorraum {0} ist ja nulldimensional. Wenn also ker(f) dasselbe ist wie {0}, dann ist ker(f) automatisch nulldimensional.

Dann folgt mit der Dim.- Formel:
dim V = dim img(f) + dim ker(f) = dim img(f) + 0 dim V =
dim img(f) (soweit klar);

Schön!

img(f) = W = V (???)

Das „= V“ streichen wir mal gleich wieder, das ist nämlich nicht vorausgesetzt. Wichtig ist, dass img(f)=W ist.

Warum?
Nun, Du stellst Dir doch sicher einen Vektorraum als „richtigen“ Raum vor, also einen 1-dimensionalen VR als Gerade, einen 2-dimensionalen als Ebene und einen 3-dimensionalen als, nun ja, das, was man halt „Raum“ nennt.
Dann hast Du bestimmt einmal bewiesen, dass img(f) ein Untervektorraum von W ist. (Wenn Du Dich nicht mehr daran erinnerst oder den Beweis nicht verstehst, frag noch mal nach.) Und wie stellst Du Dir jetzt einen UVR vor? Wahrscheinlich als Ursprungs-irgendwas. Ein 1-dimensionaler UVR ist also eine Gerade im VR, die den Ursprung enthält; ein 2-dimensionaler UVR ist eine Ursprungsebene.
Und nun versuch einmal, eine Ursprungsgerade in einen 1-dimensionalen VR (der selbst eine Gerade ist) zu legen. Was stellst Du fest? Richtig, Deine Ursprungsgerade füllt den ganzen VR aus.
Wie sieht das mit einer Ursprungsebene im 2-dimensionalen VR aus? Und ein 3-dimensionaler Raum, der im 3-dimensionalen Raum enthalten ist, füllt den doch auch ganz aus.

Von der Anschauung her stimmt’s also schon mal. Und mathematisch? Nun ja, wenn W n-dimensional ist, heißt das, dass jedes System linear unabhängiger Vektoren höchstens n Elemente besitzt. Nun hast Du einen n-dimensionalen UVR. Der hat auch eine Basis B aus n Elementen. Wenn das jetzt nicht ganz W ist, dann gibt es einen Vektor w in W, der sich nicht aus B erzeugen lässt, der also linear unabhängig von B ist. Damit ist dann aber B vereinigt mit {w} ein linear unabhängiges System von n+1 Vektoren aus W, und W wäre demnach mindestens (n+1)-dimensional. Ist es aber nicht, also muss der Unterraum ganz W sein.
(Dies ist übrigens der Punkt, an dem eingeht, dass W endlichdimensional ist.)

Und mit img(f)=W ist der Beweis auch fertig, denn das ist genau die Definition der Surjektivität.

f surjektiv => f isomorph:
Sei f surjektiv, dann ist dim img(f)= n (warum?).

Na, wie gesagt, die Definition der Surjektivität ist doch: Jedes Element aus der Zielmenge kommt als Bild vor, d.h. in Symbolen: img(f)=W.
Wenn aber img(f) dasselbe ist wie W, dann muss auch die Dimension von img(f) dieselbe sein wie die von W, und die ist nun mal n.

Dim.- Formel:
dim V = dim img(f) + dim ker(f) n = n - 0
(also muss dim ker(f)= 0 sein) => dim ker(f)= 0 f injektiv
(klar)

Schön.

Ich hoffe, jetzt ist auch alles andere klar. Wenn nicht, einfach noch mal nachfragen.

Liebe Grüße
Immo

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Injektiv heißt ja, dass nicht zwei Urbilder auf
dasselbe Bild abgebildet werden können.

Jedes Element der Bildmenge wird höchstens einmal (oder auch gar nicht) als Funktionswert angenommen

Surjektiv
heißt, dass alle Elemente der Zielmenge auch wirklich als Bild
vorkommen.

Jedes Element der Bildmenge wird mindestens einmal (oder mehrmals) als Funktionswert angenommen
Zu jedem y € Bildmenge gibt es mindestens ein x € Urbildmenge, für das gilt: f(x)=y

Jetzt nehmen wir uns mal die Menge {1,2,3,4,5} sowohl als
Urbildmenge als auch als Zielmenge. Wenn wir nun so abbilden,
dass alle fünf Zahlen auch als Bild von irgendwas vorkommen,
dann können sie auch nur einmal vorkommen (schließlich hab ich
nur fünf Elemente zur Auswahl, die ich abbilden kann).
Andersherum, wenn wir jedes Element höchstens einmal als Bild
vorkommen lassen, dann brauchen wir zu 5 Urbildern auch 5
Bilder, also muss jede Zahl Bild von irgendwas sein.
Bei gleichmächtigen Mengen sind also Injektivität und
Surjektivität äquivalent.

Was mir bei diesem Beispiel nicht klar ist: Wenn ich gleichmächtige Mengen habe, muss ich doch nicht zwangsläufig eine bijektive Abbildung haben, denn ich kann ja - nehmen wir Dein Beispiel - z.B. der 1 sowohl die 3, als auch die 5 zuordnen, somit hab’ ich eine surjektive, aber keine injektive Abbildung.

Nun sehen wir uns mal die gleichdimensionalen Vektorräume und
den entsprechenden Beweis an:

Wenn dim V = dim W, heißt das, dass jede Basis von V und jede Basis von W gleichmächtig sind, d.h. sie haben dieselbe Anzahl von linear unabhängigen Basisvektoren. Innerhalb der Vekotrräume V bzw. W sind ja sowieso alle Basen gleichmächtig.

Der Vektorraum {0} ist ja nulldimensional. Wenn
also ker(f) dasselbe ist wie {0}, dann ist ker(f) automatisch
nulldimensional.

Stimmt, denn dim {0} = 0 … haben wir ja so definiert.

img(f) = W = V (???)

Das „= V“ streichen wir mal gleich wieder, das ist nämlich
nicht vorausgesetzt.

Das hab’ ich auch fälschlicherweise einfach hinzugefügt ^^

Wichtig ist, dass img(f)=W ist.
Warum?
Nun, Du stellst Dir doch sicher einen Vektorraum als
„richtigen“ Raum vor, also einen 1-dimensionalen VR als
Gerade, einen 2-dimensionalen als Ebene und einen
3-dimensionalen als, nun ja, das, was man halt „Raum“ nennt.

Um ehrlich zu sein, versagt bei mir in LA die Anschauung langsam. Natürlich, die Endomorphismen f: V -> V mit V = R³, V = R² oder V = R kann man sich noch vorstellen, meinetwegen auch noch wenn es normale Homomorphismen sind, aber sonst …

Dann hast Du bestimmt einmal bewiesen, dass img(f) ein
Untervektorraum von W ist

Das haben wir definiert! Also nicht bewiesen …

Und wie stellst Du Dir jetzt einen UVR vor?

Wahrscheinlich als Ursprungs-irgendwas. Ein 1-dimensionaler
UVR ist also eine Gerade im VR, die den Ursprung enthält; ein
2-dimensionaler UVR ist eine Ursprungsebene.
Und nun versuch einmal, eine Ursprungsgerade in einen
1-dimensionalen VR (der selbst eine Gerade ist) zu legen. Was
stellst Du fest? Richtig, Deine Ursprungsgerade füllt den
ganzen VR aus.
Wie sieht das mit einer Ursprungsebene im 2-dimensionalen VR
aus? Und ein 3-dimensionaler Raum, der im 3-dimensionalen Raum
enthalten ist, füllt den doch auch ganz aus.

Bei einem UVR versagt meine Anschauung komplett … so wie bei vielen Themen in LA, z.B. der Orbit, der Stabilisator, die Konjugationswirkung, die Gruppenwirkung, usw. … aber das ist ja nun nicht Gegenstand der Diskussion :smile:

Von der Anschauung her stimmt’s also schon mal. Und
mathematisch? Nun ja, wenn W n-dimensional ist, heißt das,
dass jedes System linear unabhängiger Vektoren höchstens n
Elemente besitzt.

>>System f isomorph:

Sei f surjektiv, dann ist dim img(f)= n (warum?).

Na, wie gesagt, die Definition der Surjektivität ist doch:
Jedes Element aus der Zielmenge kommt als Bild vor, d.h. in
Symbolen: img(f)=W.
Wenn aber img(f) dasselbe ist wie W, dann muss auch die
Dimension von img(f) dieselbe sein wie die von W, und die ist
nun mal n.

OK.

Noch eine ganz andere Frage:

Ich hab’ hier in meinem Skript das Basisaustauschlemma:
Sei V K-VR, dim V endlich, B= {v 1 , … , v n} eine endliche Basis von V, w= Summe über a i * v i ein weiterer Vektor und i 0 € {1 , … , n} so, dass a i 0 ungleich 0. Dann ist B’= (B{v i 0} vereinigt {w} eine Basis, also B’= {v 1 , … , v i 0 , … , v n, w}.

Da scheint doch die letzte Formulierung von B’ falsch zu sein, oder nicht? Muss es nicht vielmehr heißen:
B’= {v 1 , … , v i 0 - 1, w , v i 0 + 1, … , v n} ?
Ich hoffe, man kann die Indizes erkennen und richtig zuordnen :wink:

Hallo TruEnemy!

Was mir bei diesem Beispiel nicht klar ist: Wenn ich
gleichmächtige Mengen habe, muss ich doch nicht zwangsläufig
eine bijektive Abbildung haben, denn ich kann ja - nehmen wir
Dein Beispiel - z.B. der 1 sowohl die 3, als auch die 5
zuordnen,

Nein, das kannst Du nicht, dann hast Du nämlich keine Abbildung. Wenn ich Dich frage: „Was ist das Bild von 1?“, dann kann die Antwort sein: „3.“ Oder auch „5.“ Aber nicht „3 und 5“ oder „3 oder 5“. Das wäre so wie „1+1=2 oder 4 oder auch 10.“
Du willst ja auch nicht, dass Dein Fotoapparat den Baum, den Du grad knipst, auf zwei verschiedene Stellen abbildet! :smile:

Bijektiv muss es dann noch lange nicht sein, Du kannst ja z.B. die 1 und die 3 auf die 5 abbilden. Dann ist Deine Abbildung nicht mehr injektiv (und automatisch auch nicht mehr surjektiv).

Nun, Du stellst Dir doch sicher einen Vektorraum als
„richtigen“ Raum vor, also einen 1-dimensionalen VR als
Gerade, einen 2-dimensionalen als Ebene und einen
3-dimensionalen als, nun ja, das, was man halt „Raum“ nennt.

Um ehrlich zu sein, versagt bei mir in LA die Anschauung
langsam. Natürlich, die Endomorphismen f: V -> V mit V = R³, V
= R² oder V = R kann man sich noch vorstellen …

Na, dann lass es doch dabei. Wichtig ist, dass Du Dir eine Vorstellung entwickelst, damit Du einschätzen kannst, welche Aussagen vernünftig sind. (Schließlich musst Du nicht immer nur „beweisen, dass“, sondern mitunter auch „prüfen, ob“!) Und wie Du sicher einmal gezeigt hast, sind alle endlichdimensionalen Vektorräume isomorph zum Rn. Es ist also völlig okay, wenn Du Dir den R³ oder R² vorstellst.
Und wenn’s kein Endomorphismus ist? Na, Dein Fotoapparat bildet doch auch den dreidimensionalen Raum auf die zweidimensionale Fotoplatte (bzw. das Display) ab.

Dann hast Du bestimmt einmal bewiesen, dass img(f) ein
Untervektorraum von W ist

Das haben wir definiert! Also nicht bewiesen …

Das kann nicht gut sein. Du definierst img(f)={w in W | Es existiert ein v in V: f(v)=w}. Damit ist es zwar eine Teilmenge, aber trägt selbst noch keine Vektorraumstruktur, das musst Du erst zeigen. (Das ist ganz einfach.)

Und wie stellst Du Dir jetzt einen UVR vor?
Wahrscheinlich als Ursprungs-irgendwas. Ein 1-dimensionaler
UVR ist also eine Gerade im VR, die den Ursprung enthält; ein
2-dimensionaler UVR ist eine Ursprungsebene.
Und nun versuch einmal, eine Ursprungsgerade in einen
1-dimensionalen VR (der selbst eine Gerade ist) zu legen. Was
stellst Du fest? Richtig, Deine Ursprungsgerade füllt den
ganzen VR aus.
Wie sieht das mit einer Ursprungsebene im 2-dimensionalen VR
aus? Und ein 3-dimensionaler Raum, der im 3-dimensionalen Raum
enthalten ist, füllt den doch auch ganz aus.

Bei einem UVR versagt meine Anschauung komplett

Kein Problem, ich hab Dir ja gerade beschrieben, was ein Untervektorraum ist. Wenn wir uns gegenübersäßen, könnten wir das auch gemeinsam entwickeln, warum ein UVR so aussieht – aber so tipp ich mir ja die Finger wund, und aufmalen kann ich gleich gar nichts. :frowning:

so wie bei
vielen Themen in LA, z.B. der Orbit, der Stabilisator, die
Konjugationswirkung, die Gruppenwirkung, usw. … aber das ist
ja nun nicht Gegenstand der Diskussion :smile:

Okay, Wirkungen sind ein anderes Thema. Wobei man auch da je ein „Standardbeispiel“ vor Augen haben kann. (Merk Dir aus Deiner Vorlesung alle Definitionen, fast alle Beispiele und einige (wichtige) Sätze. Dann kann nichts schiefgehen, weil Du die Beispiele als Anschauung verwenden kannst.) Aber bei der Konjugationswirkung hört’s auch bei mir auf.

>>SystemB’={v_1,\ldots,\widehat{v_{i_0}},\ldots,v_n,w}.

Das ist die gebräuchliche Kurzschreibweise dafür, dass v_1 bis v_n dabei sind, aber v_i ausgelassen wird. Das wird Dir noch häufiger begegnen.

Liebe Grüße
Immo