Hallo kundige Psychologen!
Zunächst ein „Sorry“, da ich mich auf Grund mangelnder Kenntnis evtl. falsch oder unpräzise usw. ausdrücke.
Ich hatte heute in der Mittagspause eine Diskussion mit einer Bekannten; es ging um Ängste und zwar konkret: im Dunkeln, vor dem Alleine sein (also nicht im Sinne einer sexuellen Partnerschaft sondern eher nachts oder auf einer Straße usw.), aber auch der Angst vor bestimmten Gegenständen/ Tieren (siehe der überall verbreiteten „Spinnenphobie“).
Irgendwie kamen wir dann auf das „face-your-fear“ Prinzip. Hilft es Leuten, die solche Ängste haben, sich dem - vielleicht mit einer Person des Vertrauens - zu stellen (d.h. sich solchen Ängsten gezielt auszusetzen, freiwillig sozusagen)? Gerade, wenn das keine Panikattacken sondern eher „schwache“ Ängste sind?
Was kann man als Freund, Bekannter usw. solcher Leute tun, um ihnen zu helfen, gerade wenn sie sich einem schon offenbaren?
MfG
Jimmy
Hallo Jimmy,
wenn Du unter ‚Konfrontationstherapie‘ googlest, kriegst Du über 11000 Treffer
http://www.google.de/search?hl=de&ie=ISO-8859-1&q=ko…
da sollte was dabei sein.
Gandalf
da bedanke ich mich artig! mit dem richtigen stichwort ist google bekanntlich auch mal mein freund 
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Hallo Jimmy,
da bedanke ich mich artig! mit dem richtigen stichwort ist
google bekanntlich auch mal mein freund 
… am besten vielleicht (um die Trefferzahl sinnvoll zu verringern) in Kombination mit Begriffen wie:
Verhaltenstherapie, Exposition, systematische Desensibilisierung, in vivo, Konfrontationstechnik, etc.
Viele Grüße
franz
Übrigens: „face your fear“ heißt neben „Lass es weg-therapieren!“ ja auch „Nimm es für dich an, akzeptiere es!“, getreu dem alten Motto des bekanntesten Schwiegersohns der Geschichte der Psychoanalyse: „Liebe Dein Symptom wie dich selbst“ 
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Hallo Jimmy,
Pfoten weg von hobbymäßigen Therapie-Versuchen an Deinen Freunden!
DIE Institution in puncto Behandlung von Angststörungen in Deutschland ist IMHO die Dornier-Stiftung (http://www.christoph-dornier-stiftung.de). Du kannst Deine Freunde während der Threapie durchaus unterstützen, aber Du kannst sie nicht selbst therapieren.
Warum Du die Pfoten davon lassen solltest? Weil Du kein ausgebildeter Therapeut bist und im Falle eines Falles nicht adäquat reagieren kannst. Im worst case tust Du genau das Falsche…
Viele Grüße
Renee
Hallo Renee!
Nanana, mach Dir mal nicht ins Hemd. Es ging nicht darum jemanden zu therapieren, sondern nur um ne Diskussion, ob es für jemanden mit Ängsten gut sei, sich diesen Ängsten direkt zu stellen oder nicht. Und welche Rolle da vertraute soziale Elemente und Menschen in der Umgebung spielen können/sollen.
Da wollte ich mich halt informieren, das wars dann auch schon.
Ehrlich gesagt hab’ ich auch gar keine Freunde (AFAIK), die Therapie brauchen …
Grüße,
Jimmy
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Hallo
Hilft es Leuten, die solche Ängste haben, sich dem -
vielleicht mit einer Person des Vertrauens - zu stellen (d.h.
sich solchen Ängsten gezielt auszusetzen, freiwillig
sozusagen)? Gerade, wenn das keine Panikattacken sondern eher
„schwache“ Ängste sind?
Natürlich, schon der alte Freud wusste zu berichten,
dass eine Reihe von Angst-, Nervenschwäche und Ulcus-
Patienten „geheilt“ wurde, als diese mit dem rauhen
primitiven und gefährlichen Frontalltag im 1. Welt-
krieg konfrontiert wurden. Vielleicht kann Dir einer
der Freud-Experten hier mehr über dessen Beobachtungen
erzählen.
(Natürlich gab es auch genug Fälle, in denen die
Leute komplett durchdrehten --> „shell shock“).
Was kann man als Freund, Bekannter usw. solcher Leute tun, um
ihnen zu helfen, gerade wenn sie sich einem schon offenbaren?
Ein Freund sein eben. Ihnen signalisieren, dass sie sich
unter allen Umständen auf einen verlassen können. Das es
keine Situation geben kann, in der sie von Dir nicht unter-
stützt werden. Also „Schütze 2“ am MG sein 
Das sollte man natürlich nur signalisieren,
wenn es auch stimmt 
Grüße
CMБ
Hey franz-ben!
Viele Grüße
franz
Übrigens: „face your fear“ heißt neben „Lass es
weg-therapieren!“ ja auch „Nimm es für dich an, akzeptiere
es!“, getreu dem alten Motto des bekanntesten Schwiegersohns
der Geschichte der Psychoanalyse: „Liebe Dein Symptom wie dich
selbst“ 
da sprichst du mir aber aus der seele.
aber welchen schwiegersohn meinst du denn???
einen schönen tag wünscht dir die
ana
Hallo Ana,
Übrigens: „face your fear“ heißt neben „Lass es
weg-therapieren!“ ja auch „Nimm es für dich an, akzeptiere
es!“, getreu dem alten Motto des bekanntesten Schwiegersohns
der Geschichte der Psychoanalyse: „Liebe Dein Symptom wie dich
selbst“ 
da sprichst du mir aber aus der seele.
aber welchen schwiegersohn meinst du denn???
Monsieur Miller
http://en.wikipedia.org/wiki/Jacques-Alain_Miller
Viele Grüße
franz