Hallo Leute,
grade lese ich mich durch den firmeninternen „Infoumlauf“ und kriege eine Zeitung aus dem Vogel-Verlag in die Hände. (Titel sage ich lieber nicht, bevor die mich wegen Geschäftsschädigung verklagen. Wer’s genau wissen will: Mail an mich)
Oh, ein Artikel über Netzwerke - gleich mal lesen.
5 Minuten später lag ich gröhlend auf dem Teppich. Also so einen Quatsch habe ich selten gelesen. Beispiele:
„(es geht um Cheapernet)… Damit der Widerstandswert in den Leitungen den korrekten Wert behält, ist es nötig, den Bus mit Terminatoren abzuschließen. (sic!) Die Abschlusswiderstände haben in der Regel einen Wert von 50 Ohm (und ausserhalb der Regel?)…“
Etwas weiter werden dann die Vorteile einer „Fast-Ethernet-Verkabelung“ erläutert und noch später erklärt, dass Token-Ring eine „heute weit verbreitete Technologie“ sei, die „nicht nur für Novell- sondern auch für TCP/IP-Netzwerke geeignet“ sei…
In dem Stil geht es noch eine ganze Weile weiter und man weiss nicht, ob man Lachen oder Weinen soll. Auch wenn die Zeitung „nur“ für Entscheider ist und nicht für Techniker…
Ich lese relativ selten solche Zeitungen und war (trotz Amusement) etwas erschüttert: ist eine solche „Qualität“ eigentlich mitlerweile in der Fachpresse üblich? Lest Ihr in Euren Fachgebieten auch öfters solche „Schmerzartikel“?
Gruß
Stefan
Hi
liegt wohl daran, das es wie Fach-Verkäufer auch keine FACH-Journalisten mehr gibt…
HH
p.s.
Hi
liegt wohl daran, das es wie Fach-Verkäufer auch keine
FACH-Journalisten mehr gibt…
HH
Dafür bekommt der Begriff „Fachidiot“ ne neue Bedeutung 
Moin
5 Minuten später lag ich gröhlend auf dem Teppich. Also so
einen Quatsch habe ich selten gelesen.
Das passiert mir auch öfter. Wenn du das „live“ haben willst kuck dir die Sendung „Giga“ an.
Etwas weiter werden dann die Vorteile einer
„Fast-Ethernet-Verkabelung“ erläutert und noch später
erklärt, dass Token-Ring eine „heute weit verbreitete
Technologie“ sei, die „nicht nur für Novell- sondern auch für
TCP/IP-Netzwerke geeignet“ sei…
Bemerkung zum Thema Tokenring: Und der Uni Kaiserslautern war bis vor 1.5 Jahren ein Tokenring als zentraler Backbone installiert…
Ich lese relativ selten solche Zeitungen und war (trotz
Amusement) etwas erschüttert: ist eine solche „Qualität“
eigentlich mitlerweile in der Fachpresse üblich?
Ja, ist sie. Es fehlt an richtigen Personal. Die einzige Zeitung von der ich noch nicht enttäuscht wurde ist die ct aus dem heise-verlag. Bei der gabs auch noch keine Gerüchte über gekaufte Artikel. (Bei PC-Welt waren 2 LG und ein cyberdrive-Brenner Gesamt-testsieger aus ein paar duztend Kandiaten. 2 Dieser Geräte hab ich schon "benutzt*. Der eine kann keine CD brennen ohne in burn-proof zu fallen, wodurch erstaunlicherweise sichtbare Ringe auf der CD entstehen. Der andere produziert CRC-Fehler. Er konnte seine eigenen Rohlinge nicht mehr lesen (Verbatim und TDK getestet, dann umgetauscht). Der Plextor im gleichen Rechner hatte gar keine Probleme)
cu
Hy,
grade lese ich mich durch den firmeninternen „Infoumlauf“ und
kriege eine Zeitung aus dem Vogel-Verlag in die Hände. (Titel
sage ich lieber nicht, bevor die mich wegen
Geschäftsschädigung verklagen. Wer’s genau wissen will: Mail
an mich)
Kannst Du mir das zusenden? Ich glaub sowas fehlt mir noch in meiner Sammlung
?!
erklärt, dass Token-Ring eine „heute weit verbreitete
Technologie“ sei, die „nicht nur für Novell- sondern auch für
TCP/IP-Netzwerke geeignet“ sei…
*lol* Ok, genau genommen könnte dies so sein … wenn man alle Kabel, die aus den unis gerade rausgeschmisen sind/werden auf einen haufen legt *g*
In dem Stil geht es noch eine ganze Weile weiter und man weiss
nicht, ob man Lachen oder Weinen soll. Auch wenn die Zeitung
„nur“ für Entscheider ist und nicht für Techniker…
Selbiges gabs neulich sogar im manager magazin: Ein Artikel über Wireless Lann und ob man es einsetzen solle.
Der zweiseitige Artikel ging vom Konsenz ungefähr so (wenn ich mich noch recht erinnere):" Ich hab unsere techniker beauftragt solch ein System aufzusetzen… nach drei tagen lief es immer noch nicht, also Finger weg" Ich hab gebrüllt vor lachen.
Nicht nur, das keinerlei (!) Substanz im Ganzen Artikel war, es wurde dem Entscheider noch nicht mal etwas an die hand gegeben worauf er vielleicht achten soll, ein paar Fachbegriffe oder snstwas.
Ich lese relativ selten solche Zeitungen und war (trotz
Amusement) etwas erschüttert: ist eine solche „Qualität“
eigentlich mitlerweile in der Fachpresse üblich? Lest Ihr in
Euren Fachgebieten auch öfters solche „Schmerzartikel“?
Also da ich eher die c’t lese (die einen hohen Qualitätswert hat, auch wenn dieser in den letzten Jahren nachgelasen hat) und früher mal für die Zeitschrift Gateway geschrieben hab (nicht loslaufen, die gibts nichmehr *g*) kann ich sagen, das es das eher selten gibt.
Nur immer in Branchenfremden Zeitschriften. Also wenn die Praktikantin der Bäckerszeitschrift einen Artikel über Baumfällarbeiten in Süddeutschland bringen würde.
Gruß
h.
Hallo Leute,
moin,
stammt der artikel aus diesem jahrtausend ?
ciao norbert
Leider schon weitergegeben…
Hallo h.
Kannst Du mir das zusenden? Ich glaub sowas fehlt mir noch in
meiner Sammlung
?!
Leider… Umlauf… ich könnte versuchen, das Ding noch wo zu ergattern - allerdings ist es auch nicht gut zu scannen, weil großes Zeitungsformat. *vorsichtig umschau* http://www.govcom.de Ausgabe 1/03; ist aber nicht im Netz der Artikel
erklärt, dass Token-Ring eine „heute weit verbreitete
Technologie“ sei, die „nicht nur für Novell- sondern auch für
TCP/IP-Netzwerke geeignet“ sei…
*lol* Ok, genau genommen könnte dies so sein … wenn man alle
Kabel, die aus den unis gerade rausgeschmisen sind/werden auf
einen haufen legt *g*
Och nix gegen den tobenden Ring, der hatte seine Zeit. Als die den Anschluß an die 100Mb/s Zeit verpasst haben, habe ich das sehr bedauert. Mitlerweile kriegt man noch nicht mal mehr bei IBM Token-Ring Adapter für alle Kisten.
Nicht nur, das keinerlei (!) Substanz im Ganzen Artikel war,
es wurde dem Entscheider noch nicht mal etwas an die hand
gegeben worauf er vielleicht achten soll, ein paar
Fachbegriffe oder snstwas.
Hier waren es eher zu viele Fachbegriffe, die aber in einem teilweise völlig falschen Zusammenhang benutzt wurden. Äpfel und Birnen ist gar kein Ausdruck. Und das soll eine Entscheidung erleichtern???
Also da ich eher die c’t lese (die einen hohen Qualitätswert
hat, auch wenn dieser in den letzten Jahren nachgelasen hat)
und früher mal für die Zeitschrift Gateway geschrieben hab
(nicht loslaufen, die gibts nichmehr *g*) kann ich sagen, das
es das eher selten gibt.
Die Gateway habe ich früher auch gelesen.
Nur immer in Branchenfremden Zeitschriften. Also wenn die
Praktikantin der Bäckerszeitschrift einen Artikel über
Baumfällarbeiten in Süddeutschland bringen würde.
*grins*
Gruß
Stefan