Hallo,
wie nennt man es, wenn Opfer das Verhalten ihrer Peiniger annehmen (a la „Farm der Tiere“) ?
Gruss
Enno
Hallo,
wie nennt man es, wenn Opfer das Verhalten ihrer Peiniger annehmen (a la „Farm der Tiere“) ?
Gruss
Enno
.
Identifikation mit dem Aggressor (?) [owTmL]
http://www.potempa.de/ahr991ew/paradigma/tiefenpsych…
Hallo,
In der Kriminologie gibt es die Bezeichnung des „Stockholm-Syndroms“, wenn das Opfer sich mit dem Täter identifiziert und verbündet.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
das „Stockholm-Syndrom“ sagt mir was. Dort billigt/verteidigt das Opfer doch aber mehr das Verhalten des Täters, ohne es sich selbst anzueignen.
Gruss
Enno
Hallo,
subsumiert sicher das was ich suche. Erzwingt aber nicht, daß das Opfer ein ursprünglich von ihm als schlecht empfundenes Verhalten annimmt.
Gruss
Enno
Der Fachbegriff ist tatsächlich, wie Wolfgang schon schrieb „Täteridentifizierung“
Gruß
Metapher
Danke (owT)
Der Fachbegriff ist tatsächlich, wie Wolfgang schon schrieb „Täteridentifizierung“
Hallo Enno! Hallo Gemeinde!
Hallo,
das „Stockholm-Syndrom“ sagt mir was. Dort billigt/verteidigt
das Opfer doch aber mehr das Verhalten des Täters, ohne es
sich selbst anzueignen.
Als Patricia Hearst vor vielen Jahren entführt wurde, dachte man, sie wurde es nicht überleben. Ein paar Monate später überfiel sie einen Bank gemeinsam mit ihren Entführer/Peinigern. Sie wurde zweifelsfrei identifiziert. Man nannte ihr Verhalten eben „Stockholm-Syndrom“. Also, doch Aneignung.
Übrigens woher der Name? Geschah etwas in die schwedische Hauptstadt?
Schönen Gruß
Helena
Gruss
Enno
Hallo,
Übrigens woher der Name? Geschah etwas in die schwedische Hauptstadt?
Ja. Das war ein Banküberfall mit Geiselnahme in Stockholm. Die Geiseln sagten später kaum gegen die Geiselnehmer aus, eine Frau heiratete später - soweit ich weiß - sogar einen der Geiselnehmer. Als ich das erste mal davon gehört habe, kamen mir zwei Erklärungsmodelle in den Sinn. Einerseits wertet das sympathisieren mit dem Täter das erniedrigte Selbstwertgefühl wieder auf („was er gemacht hat, war ja in meinen Sinne resp. an sich ok“), andererseits scheint mir, daß hier lediglich ein notwendiges Verhaltensmuster zur Herausbildung hierarchischer Gesellschaften zu Tage tritt. Würde jeder gegen für ihn unangenehme Verhaltensmaßregeln rebellieren, wären solche Gesellschaftsformen nicht möglich.
Anscheinend umfaßt das Stockholm Syndrom aber entgegen dem was ich kannte auch die Täteridentifikation.
Gruss
Enno
Danke Enno! Gruß Helena o.w.T.
o))
?
Hi!
Wurde Patricia Hearst nicht zuerst gefoltert?
Elektroschocks, Drogen etc. ( Gehirnwäsche)
LG
Siân
Hi!
Nicht daß ich wüßte, aber vielleicht täusche ich mich ja…
Ich glaube die Rede war, daß sie trotz Geiselnahme eben freiwillig an weiteren Delikten mit ihren Entführern teilgenommen hatte.
Und jetzt eine Frage: Stimmt, daß sie dann einer diesen Entführer sogar geheiratet hat? Oder irre ich mich da?
Gruß,
Helena
Wurde Patricia Hearst nicht zuerst gefoltert?
Elektroschocks, Drogen etc. ( Gehirnwäsche)LG
Siân
Hi!
Ich fürchte du täuscht dich!
http://www.claykeck.com/patty/kidnap.htm
Sie heiratete einen ihrer Leibwächter.
Best wishes
Siân