ich suche nicht die Lösung sondern nur den Fachbegriff für das Problem:
Ein Elektriker wollte bei mir ein paar neumodische fernsteuerbare Schalter montieren, die auf die dauerhafte Versorgung aus dem Netz angewiesen sind.
Er stellte dann fest, dass dies in meinem Haus nicht möglich sein, weil der Strom am Verbraucher und nicht am Schalter ankäme und der Schalter jeweils nur in einer weiteren Schleife am Verbraucher hinge.
Also:
(Netz)
========Lampe===Schalter
statt
========Schalter===Lampe
Da ich ihn damals zu fragen vergaß: Wie heißt diese Art der Verkabelung? Gibt es da einen Fachausdruck?
So wie beschrieben handelt es sich um phasenverkehrten Anschluß: stromführende Leitung am Verbraucher, Schalter im Nulleiter. Ist aber eigentlich komplett falsch und sollte behoben werden, Leuchtstoffröhren glimmen meist bei dieser Beschaltung.
=> Schalter hat Einfluss auf das Relais, welches die Leitungen des Verbraucher schaltet. Stromkreis des Verbrauchers und des Schalters sind hier nicht verbunden, sonst ist ein Kurzschluss da (Ich gehe davon aus, dass die beiden Steckdosen aus der gleichen Quelle versorgt werden…)
So wie beschrieben handelt es sich um phasenverkehrten
Anschluß: stromführende Leitung am Verbraucher, Schalter im
Nulleiter.
Bist du sicher? Es kann doch die Phase zum Schalter „weitergehen“ und dort geschaltet werden.
Also Phase und Nulleiter gehen zur Lampe. Dort ist die Phase aber zunächst nicht angeschlossen sondern geht zum Schalter und von dort „zurück“ zur Lampe, wo sie angeschlossen ist.
So sind bei uns die Lampen (im Prinzip aber räumlich anders, weil die Phase nicht erst bei der Lampe vorbei läuft) auch angeschlossen. Sonst bräuchte man ja drei Adern (ggf. plus Erde) zum Schalter, wenn man da noch einen Nullleiter haben wollte.
Wo sollten denn die ferngesteuerten Schalter dran, am Deckenleuchtenplatz oder am Schalterplatz ?
Natürlich ist in fast 100 % der Fälle an der Deckenleuchte nur Spannung,wenn der zugehörige Lichtschalter „AN“ ist.
Also kann dort ein auf Dauerspannung angewiesener Fernsteuer-Empfänger nicht fest dran,es sei denn man braucht den Lichtschalter nun nicht mehr,weil man es in Zukunft über eine Fernbedienung schaltet.
Das ist so einfach,dass ich es nicht glaube,der Elektriker hatte da Probleme.
Und am Lichtschalterplatz hat man in fast 100% der Fälle nie Dauerspannung anliegen. Auch bekannt !
jetzt hast du dich aus dem Konzept bringen lassen, die Sache die der Frager meint ist viel einfacher:
Er braucht in der Schalterdose den Nulleiter und der ist dort nicht vorhanden
@Frager:
Das nennt man Altbau. Oberhalb des Schalters ist eine Abzweigdose, wo der Nullleiter direkt zur Lampe geleitet wird. Er kommt unten beim Schalter gar nicht erst an.
Heutzutage gibt es keine verborgenen Abzweigdosen mehr
Die Kabel werden komplett durch die Schalterdose geführt - mit Nullleiter
Er braucht in der Schalterdose den Nulleiter und der ist dort
nicht vorhanden
Ich denke das hat duck schon kapiert. Aber was hindert den Elektriker daran den Funkempfänger an einem Ort anzubringen, wo er einen Nulleiter hat (also z.B. in der Abzweigdose)? Dem ist es doch recht egal wo im Raum er angebracht ist (wenn es nicht gerade so große Räume sind, daß die Reichweite nicht ausreicht)
Er braucht in der Schalterdose den Nulleiter und der ist dort
nicht vorhanden
jau, das ist das Problem
Ich denke das hat duck schon kapiert. Aber was hindert den
Elektriker daran den Funkempfänger an einem Ort anzubringen,
wo er einen Nulleiter hat (also z.B. in der Abzweigdose)? Dem
ist es doch recht egal wo im Raum er angebracht ist (wenn es
nicht gerade so große Räume sind, daß die Reichweite nicht
ausreicht)
Bei dem Schalter ist auch der manuelle Schalter integriert, d.h. man muss auch mit den Fingern drankommen Das ist in der Höhe der Abzweigdosen nicht ohne (Alu-)Leiter möglich.
Du hast das vermutlich nicht ganz richtig verstanden oder wiedergegeben.
Du hast vermutlich eine Installation mit Abzweigdosen.
Dann hat man am Lichtschalter in der Regel keinen Neutralleiter, der aber für den Betrieb von elektronischen Schaltern (Funk, Infrarot oder EIB) nötig ist.
Heute installaiert man ohne einzelne Abzweigdosen, sondern man setzt besonders tiefe Schalterdosen, die dann sinnigerweise „Schalterabzweigdosen“ heißen.
Dort befindet sich dann immer alles in der Dose, was man benötigt:
Schutzleiter, Neutralleiter, Außenleiter, Schaltadern zur Leuchte.
Die Fachbegriffe könnten also „Abzweigdoseninstallation“ und „abzweigdosenlose Installation“ sein.