Meine Frage ist, woran erkenne ich das ich nur Fachhochulfreife habe und nicht allgemeine Fachhochulreife?
Folgende Situation: Ich möchte gerne nächstes Jahr studieren gehen, an eier FH.
Habe „angefangen“ mit den Realschulabschluss (erfolgreich beendet)
Danach habe ich eine Lehre als KFZ-Elektriker durchlaufen (auch diese habe ich beendet)
Darauf kam der Sinneswandel und ich habe mein Fachabi drangehandgen.
Das war 2006/07 (bin momentan noch Geld am verdienen um mir das Studium möglichst alleine zu finanzieren)
Ich musste damals allerdings mein Fachabi in der Richtung Metall oder Elektrik machen. Somit habe ich jetzt zwar Fachabi, aber mit dem faden Beigeschmack „in der Richtung Metall“
Da ich mich aber für einen Studiengang in einer komplett anderen Richtung interessiert, habe ich jetzt wohl einen riesen Haken an der Sache entdeckt???
Ein bekannter meinte jüngst zu mir, dass dies aber keine Rolle spiele, weil Fachabi = allgemeine Fachhochschulreife bedeutet. Somit hätte ich das Recht, an jede FH im Lande zu gehen.
wie definierst du denn Fachabi. Das Fachabitur ist die fachgebundene Hochschulreife, welche zu bestimmten Studiengängen an allen Universitäten berechtigt. Diese fachgebundene Hochschulreife schließt die allgemeine Fachhochschulreife mit ein, welche zum Studium aller Fachrichtungen an deutschen Fachhochschulen berechtigt.
Der Begriff „Fachabitur“ wird allerdings umgangssprachlich oft (fälschlicherweise) für die Fachhochschulreife benutzt. Die (allgemeine) Fachhochschulreife berechtigt zum Studium aller Fachrichtungen an deutschen Fachhochschulen. Die fachgebundene Fachhochschulreife berechtigt hingegen nur zu bestimmten Studiengängen an Fachhochschulen.
Die Frage ist also: Hast du die fachgebundene Hochschulreife oder die fachgebundene Fachhochschulreife? Falls du das selber nicht genau weißt, wäre es sinnvoll zu erfahren auf welchem Wege (sprich auf welcher Schule, Schulform usw.) du den entsprechenden Abschluss erlangt hast und welche Bezeichnung der Abschluss genau trägt. Du wirst doch sicher noch irgendein Abschlusszeugnis mit einem Vermerk haben.
Liebe Grüße
Timo
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… hat die Fachhochschulreifeprüfung im Bildungsgang der Fachoberschule in der Fachrichtung Technik mit dem fachlichen Schwerpunkt Metalltechnick am … bestanden.
Der Nachweis der fachpraktischen Ausbildung wurde durch den erfolgreichen Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung als „KFZ-Elektriker“ erbracht.
… wird die Fachhochsulreife zuerkannt. Sie berechtigt zum Studium an einer fachhochschule und entsprechenden sowie integrierten Bildungsgängen der Gesamthochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes.
Dann hast du wohl die allgemeine Fachhochschulreife (diese wird formal als Fachhochschulreife bezeichnet. Hättest du nur die fachgebundene Fachhochschulreife, würde diese auch als solche bezeichnet werden). Du warst zwar auf einer Fachoberschule mit fachspezifischem Schwerpunkt - dennoch hast du die vollwertige Fachhochschulreife.
Diese berechtigt dich zum Studium an allen Fachhochschulen Deutschlands und vereinzelt auch an Universitäten (nur bestimmte Studiengänge).
Viel Erfolg
Timo
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ausschlaggebend ist natürlich wie immer das Bundesland, und wir wissen nicht, in welchem unser Frager wohnt. Alle meine folgenden Informationen beziehen sich auf das Bundesland Bayern.
wie definierst du denn Fachabi. Das Fachabitur ist die
fachgebundene Hochschulreife, welche zu bestimmten
Studiengängen an allen Universitäten berechtigt.
es gibt die Fachhochsculreife (allgeimein und fachgebunden) und die Hochschulreife (allgemein und fachgebunden). Was Du da beschreibst, ist die fachgebundene Hochschulreife.
Es gibt einen Unterschied zwischen allgemeiner Fachhochschulreife und fachgebundener Hochschulreife. Siehe dazu hier http://www.km.bayern.de/km/schule/abschluesse/arten/…
In dem Link steht auch, wo ich welches der beiden Fachabiture erwerbe (bzw im Fall unseres Fragenden) erworben habe.
Diese
fachgebundene Hochschulreife schließt die allgemeine
Fachhochschulreife mit ein, welche zum Studium aller
Fachrichtungen an deutschen Fachhochschulen berechtigt.
Ja, aber die hätte er erst nach dem Abschluss der 13. Klasse (in Bayern ist es so).
Die
(allgemeine) Fachhochschulreife berechtigt zum Studium aller
Fachrichtungen an deutschen Fachhochschulen. Die fachgebundene
Fachhochschulreife berechtigt hingegen nur zu bestimmten
Studiengängen an Fachhochschulen.
Hier hast Du es richtig gemacht
Bundesland angeben … aus dem unten zitierten Zeugnis werde ich nicht schlauer, denn da steht ja sowohl der Hinweis auf die Fachrichtung als auch der Hinweis auf die Studiermöglichkeit drin.
Wenn er das Bundesland nennt, dann wird sich sicher jemand aus dem passenden Bundesland melden.
Heißt also, dass ich studieren gehen kann, wo auch immer ich
möchte (voraussetzung ist FH), sehe ich das jetzt richtig?
Hi,
das sollte dir die Schule sagen können, die dir das Zeugnis ausgestellt hat, oder gibt es die nicht mehr? Dann geh zum Arbeitsamt, oder zur allgemeinen Studienberatung an einer beliebigen Hochschule, Fachhochschule oder Universität. Die wissen das alle (warum ist mir der Tipp nicht früher eingefallen?)
ich würde das auch wie eine allgemeine Fachhochschulreife lesen. Schließlich steht in dem Satz, der Deine Studienberechtigung beschreibt nichts davon, dass Du nur Studiengänge einer bestimmten Richtung belegen darfst. „Alle Fachhochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes“ haben ja nicht mal durchgängig auch Technik/Metall-Schwerpunkte anzubieten.
Mich macht dieses „Fachrichtung Technik“ und „fachlicher
Schwerpnukt Metall“ so stutzig.
Das war der Schwerpunkt Deiner bisherigen Ausbildung. Was ich mir im schlimmsten Fall noch vorstellen könnte, dass eine bestimmte FH dringend Wert darauf legt, dass Du noch ein 6-wöchiges fachbezogenes Vorpraktikum machst, z.B. in einer sozialen Einrichtung für Sozialpädagogik, analog zu den Vorpraktika, die Gymnasiasten (zumindestens hier in Bayern) machen müssen. Aber das ist, wie schon geschrieben, eine Info, die Du nur von der Fachhochschule Deines Vertrauens erfahren kannst.
Danke soweit schonmal. Habe jetzt die FH (meines Vertauens) angeschrieben.
Fakt ist nur: Wollte das eigentlich ohne deren Beteiligung in Erfahrung bringen, da sowas -meiner Mienung nach- ziemlich doof aussieht.
„Da will einer studieren gehen und weiß nicht, ob er es überhaupt darf. Idiot“