Hallo,
ich würde gerne mehr zu dem Präparat Revlimid erfahren.
Wo bekomme ich Fachinfos dazu, auf die man sich verlassen kann? Kennt ihr gute Links, Bücher oder Experten, die sich mit dem Medikament beschäftigen?
Ich danke für gute Ideen!
Hallo,
ich würde gerne mehr zu dem Präparat Revlimid erfahren.
Wo bekomme ich Fachinfos dazu, auf die man sich verlassen kann? Kennt ihr gute Links, Bücher oder Experten, die sich mit dem Medikament beschäftigen?
Ich danke für gute Ideen!
Hi,
außer den Daten, die man im Internet findet, kann ich da leider auch nix zu sagen:
http://www.netdoktor.de/Medikamente/Revlimid-r-Hartk…
http://www.kbv.de/ais/12902.html (10. Punkt)
Ansonsten klassisch Apotheker fragen. Der hat auch Zugang zur Roten Liste etc. Kann da also bestimmt mehr zu sagen.
Gruß
Hallo 
Generell hilft Google gerade bei so etwas sehr gut weiter, man muss nur halt schauen wer da die Infos ins Netz stellt.
Eine schnelle Recherche brachte mir folgendes:
Revlimid ist ein Handelsname der Herstellerfirma Celgene für den Arzneistoff Lenalidomid. Unter diesem „richtigen“ Namen findet man unter anderem einen informativen Wikipedia-Artikel (http://de.wikipedia.org/wiki/Lenalidomid).
Achtung Wikipedia und Gesundheitsthemen: Die Infos könnten *theoretisch* Quatsch sein. Deswegen macht es Sinn, noch mehr Quellen zu lesen und nur das zu glauben, was sich wiederholt.
Ebenfalls fündig wird die Suchmaschine bei myelom.at, eine österreichische Seite, die sich mit den durch das Medikament behandelten Symptomen bschäftigt. Die Seite selbst wird sicher informativ sein, speziell mit dem Präparat beschäftigt sich diese PDF-Datei: http://www.myelom.at/download/lenalidomid.pdf
Mit diesen Grundinfos und dem Arzneistoffnamen dürfte bei Google noch mehr zu holen sein, falls das nicht genügt.
Ansonsten: Falls es noch Fragen gibt, einfach melden 
MfG
Hallo nochmal 
Nachtrag: Es gab hier auf wer-weiss-was wohl schonmal eine Frage zu besagtem Präparat, zu finden unter http://www.wer-weiss-was.de/Anfragen/www_de/archiv/7… 
Hallo,
Was ist Revlimid?
Revlimid ist ein Arzneimittel, das den arzneilich wirksamen Bestandteil Lenalidomid enthält. Es ist als
Kapseln mit 5 mg (weiß), 10 mg (blaugrün und gelb), 15 mg (blau und weiß) und 25 mg (weiß)
Lenalidomid erhältlich.
Wofür wird Revlimid angewendet?
Revlimid ist ein Arzneimittel gegen Krebs. Es wird in Kombination mit Dexamethason (ein
entzündungshemmendes Arzneimittel) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit multiplem
Myelom angewendet, deren Erkrankung bereits mindestens einmal behandelt wurde. Das multiple
Myelom ist ein Krebs der Plasmazellen im Knochenmark.
Da es nur wenige Patienten mit multiplem Myelom gibt, die Krankheit also selten ist, wurde Revlimid
am 12. Dezember 2003 als Arzneimittel für seltene Leiden (ein so genanntes Orphan-Arzneimittel)
ausgewiesen.
Das Arzneimittel ist nur auf ärztliche Verschreibung erhältlich.
Wie wird Revlimid angewendet?
Die Behandlung mit Revlimid muss von Ärzten eingeleitet und überwacht werden, die Erfahrung in
der Behandlung des multiplen Myeloms haben.
Revlimid wird in wiederholten 28-Tages-Zyklen eingenommen: Der Patient nimmt das Arzneimittel
21 Tage lang einmal täglich, gefolgt von sieben Tagen ohne Einnahme des Arzneimittels.
Dexamethason sollte an den Tagen 1-4, 9-12 und 17-20 der ersten vier Zyklen und an den Tagen 1-4
der nachfolgenden Zyklen in einer Dosis von 40 mg einmal täglich eingenommen werden.
Die empfohlene Dosis von Revlimid beträgt 25 mg täglich. Je nach dem Zustand des Patienten und der
Menge an Thrombozyten (die Blutplättchen, die an der Gerinnung beteiligt sind) und Neutrophilen
(eine bestimmte Art von weißen Blutkörperchen) im Blut sollte diese Dosis verringert oder die
Behandlung unterbrochen werden. Eine niedrigere Dosis sollte auch bei Patienten mit mittelschweren
oder schweren Nierenproblemen verwendet werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie in der
Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (ebenfalls Bestandteil des EPAR).
Revlimid sollte jeden Tag etwa um dieselbe Zeit eingenommen werden. Die Kapseln müssen
unzerkaut, vorzugsweise mit Wasser geschluckt werden.
©EMEA 2007 2/3
Wie wirkt Revlimid?
Der arzneilich wirksame Bestandteil in Revlimid, Lenalidomid, ist ein so genannter Immunmodulator.
Ein solcher Wirkstoff beeinflusst die Aktivität des Immunsystems (das körpereigene natürliche
Abwehrsystem gegen Krankheiten). Lenalidomid entfaltet beim multiplen Myelom eine Reihe von
unterschiedlichen Wirkungen: Es blockiert die Entwicklung von Tumorzellen, verhindert das
Wachstum von Blutgefäßen in Krebsgeschwulsten und stimuliert einige der spezialisierten Zellen des
Immunsystems dazu, die Krebszellen zu bekämpfen.
Wie wurde Revlimid untersucht?
Die Wirkungen von Revlimid wurden zunächst in Versuchsmodellen getestet, bevor sie an Menschen
untersucht wurden.
Revlimid wurde in zwei Hauptstudien an 704 Patienten mit multiplem Myelom untersucht. In beiden
Studien wurde Revlimid mit einem Placebo (eine Scheinbehandlung) verglichen, wobei beides in
Kombination mit Dexamethason eingenommen wurde. Das Hauptwirksamkeitsmaß war die Zeitdauer,
bis sich die Erkrankung verschlimmerte.
Welchen Nutzen hat Revlimid in diesen Studien gezeigt?
Revlimid verhinderte die Verschlimmerung des multiplen Myeloms wirksamer als das Placebo. Die
Ergebnisse der beiden Studien zusammengenommen zeigten, dass es bei Patienten, die Revlimid
einnahmen, durchschnittlich 48,3 Wochen dauerte, bis sich die Erkrankung verschlimmerte,
verglichen mit 20,1 Wochen bei den Patienten, die ein Placebo einnahmen.
Welches Risiko ist mit Revlimid verbunden?
Die häufigsten Nebenwirkungen bei der Einnahme von Revlimid (bei mehr als 1 von 10 Patienten
beobachtet) sind Neutropenie (erniedrigte Anzahl der Neutrophilen im Blut), Fatigue (Müdigkeit),
Asthenie (Schwäche), Obstipation (Verstopfung), Muskelkrämpfe, Thrombozytopenie (erniedrigte
Zahl der Blutplättchen), Anämie (erniedrigte Zahl der roten Blutkörperchen), Diarrhoe (Durchfall) und
Hautausschlag. Die vollständige Auflistung der im Zusammenhang mit Revlimid berichteten
Nebenwirkungen ist der Packungsbeilage zu entnehmen.
Da Lenalidomid ein ungeborenes Kind schädigen kann, darf Revlimid bei Schwangeren nicht
angewendet werden. Auch bei Frauen, die schwanger werden können, darf es nicht angewendet
werden, es sei denn, sie ergreifen alle erforderlichen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass sie vor
Beginn der Behandlung nicht schwanger sind und dass sie während oder bald nach Ende der
Behandlung nicht schwanger werden. Revlimid darf nicht bei Patienten angewendet werden, die
möglicherweise überempfindlich (allergisch) gegen Lenalidomid oder einen der anderen Bestandteile
sind. Die vollständige Auflistung der Einschränkungen ist der Packungsbeilage zu entnehmen.
Ich hoffe ich konnte Ihnen damit helfen,
Mfg
http://de.wikipedia.org/wiki/Lenalidomid sieh doch hier mal nach
Grüße mathelo