Fachliche und kaufmännische Qualifikation

Hallo miteinander,

bin bei meiner Recherche zum Thema Existenzgründung über diverse Förderprogramme gestolpert, die allesamt eine „fachliche und kaumännische Qualifikation“ voraussetzen. Jedoch wurden keine Beispiele genannt um dies zu verdeutlichen.

Meine Überlegung ist nun, was genau damit gemeint ist.

a: Der Gründer einer Filiale im Einzelhandel müsste z. B. Einzelhandelskaufmann sein oder entsprechende Erfahrung haben.

b: Der Gründer dieser Filiale müsste aufgrund eines (z. B.) BWL-Studiums in der Lage sein, Personal einzustellen und die Filiale zu leiten.

Ist ein BWL-Studium ein Pluspunkt bei Banken und Förderprogrammen oder sind andere Qualifikationen/Voraussetzungen wichtiger?

Vielen Dank im Voraus

Hallo miteinander,

bin bei meiner Recherche zum Thema Existenzgründung über
diverse Förderprogramme gestolpert, die allesamt eine
„fachliche und kaumännische Qualifikation“ voraussetzen.
Jedoch wurden keine Beispiele genannt um dies zu
verdeutlichen.

Wenn ich nicht falsch liege ist wohl soetwas gemeint Existenzgruenderseminar, schau mal hier:

http://www.existenzgruenderseminar.de/

Hoffe habe dich richtig verstanden

Hallo Jessie!

Es gab vor gar nicht langer Zeit einen Bundestagsabgeordneten, der nach gerichtsanhängigem Ärger wegen nicht gezahlter Steuern treuherzig vor laufender Kamera zum Besten gab, überhaupt nicht gewußt zu haben, daß er überhaupt Steuern bezahlen muß.

Na gut, das war bloß ein Abgeordneter, offenkundig nicht gewohnt, verantwortlich und sachkundig zu handeln. Ein Gewerbetreibender kann sich solche Ahnungslosigkeit nicht leisten.

…die allesamt eine
„fachliche und kaumännische :Qualifikation“ voraussetzen.

Damit ist nicht zwingend irgendeine Urkunde oder bestimmter Ausbildungsabschluß gemeint. Es hängt am Einzelfall, in welcher Form einschlägige Kenntnisse glaubhaft gemacht werden. Ein Mensch mit BWL-Studium ist nach der Lebenserfahrung nicht unbedingt geeignet, einen Betrieb zu führen, weil viele Eigenschaften vorhanden sein sollten, die sich nicht unbedingt auf einer Schule erlernen lassen. Aber man wird von einem BWLer sicher erwarten, daß er über Kenntnisse betrieblichen Rechnungswesens und betrieblicher Organisation verfügt.

Es gibt viel zu viele Leute, die bei der Frage nach ihren kaufmännischen Kenntnissen auf die gerade beschaffte Software für 99 € verweisen und bei der Frage nach Marketing und Vertrieb irgendwas von Ebay nuscheln. Genau das reicht eben nicht.

Ist ein BWL-Studium ein Pluspunkt bei Banken und
Förderprogrammen…

Hinderlich ist es bestimmt nicht. Entscheidend sind die Person des Gründers/der Gründerin und der Geschäftsplan. Beides zusammen muß überzeugend sein.

Wenn das Konzept nicht schlüssig ist, reißt auch das BWL-Studium nichts mehr raus. Ein gutes Konzept, aber der Gründer bekommt die Zähne nicht auseinander und ihm fehlt die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, dann wird es schwierig.

Gruß
Wolfgang