vielleicht passt das jetzt nicht ganz hier ins forum, aber ich hätte mal eine frage:
ich habe ja später vor, chemie zu studieren, und für nächstes jahr muss ich mich bald entscheiden, ob ich neben chemie noch bio oder physik weiternehme.
weiß vllt jemand, welches der beiden fächer man später im studium mehr braucht bzw welches fach schwerer ist??? wäre echt nett…
ich habe ja später vor, chemie zu studieren, und für nächstes
jahr muss ich mich bald entscheiden, ob ich neben chemie noch
bio oder physik weiternehme.
Hi
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man prinzipiell für Bio leichter auswendig lernen kann, wohingegen Physik eher auf Verständnis beruht (und das hat leider nur was damit zu tun, wie an den meisten Unis geprüft wird, da hat Bio echt den Auswendig-Lern-Bonus)
Mal davon abgesehen dass solche Themen wie Quantenchemie drankommen werden, wo Physik mehr gebraucht wird. Es gibt zwar auch Biochemie und organische Chemie, aber das hat nicht wirklich was mit der Schulbiologie zu tun.
Daneben kann man auch gut Mathematik verwenden (in Chemie wird ziemilch viel berechnet).
die heutige Biologie läuft immer mehr auf Chemie hinaus. Bevorzugt wird in der Biologie meist chemisch mit Genen herumgespielt.
Die Berührungspunkte der Chemie sind generell mit der Biologie umfangreicher als mit der Physik.
Damals (Anfang der 90er) war es so, dass ich im Chemiestudium mehrere Semester Physikvorlesungen (und Uebugnen und Klausuren) hatte - jedoch keine in Biologie.
Ich stimme also zu, dass du im Chemiestudium auf jeden Fall mehr Physik brauchen wirst (damals gehoerte auch physikalische Chemie zum Grundstudium). - Allerdings hatte ich damals in der Obberstudfe auch kein Physik, sondern Biologie - aber habe die Uni-Physik dann irgendwie gemeistert.
Das kommt darauf an, was dich interessiert.
Physik hilft dir sicherlich mehr, das Studium durchzustehen.
Physikscheine sind ein fester Bestandteil des Chemiestudiums, und letzendlich ist Chemie nichts anderes als sehr komplizierte Physik.
Wenn du aber nach deinem Studium gern in die Biochemie gehen möchtest, was ein recht üblicher Weg ist, dann ist Biologie das geeignetere Fach.
Und Biologie ist nichts weiter als komplizierte Chemie.
Wenn du jetzt fragst was einfacher ist:
Vermutlich Biologie.
Biologie wird von vielen Leuten als „Sparnaturwissenschaft“ betrachtet.
Man muss weniger rechnen als in anderen Naturwissenschaften, und mehr auswendig lernen.
Leider verwechseln die Leute (auch Lehrer) gern Auswendiglernen mit echtem Verständniss.
Was bedeutet, das man in Bio meist Dinge auswendig lernt, und in Physik rechnet.
Rechnen muss man üben, d.h. verstehen bevor man es anwenden kann.
Bio muss man eigentlich auch verstehen, kann sich aber bis zu Begin der Studienabschlußarbeit mit reinem Auswendiglernen vor dem Verständniss drücken.
Der langen Rede kurzer Sinn: Bio ist (je nach Lehrer) vermutlich einfacher. Physik bringt dir mehr im Studium.
Wenn du aber Oberstufenphysik nicht hinkriegst, schaffst du auch ein Chemiestudium nicht!
Das, was hier geschrieben wurde, stimmt so. Biologie nimmt einen immer größeren Anteil im Studium ein, Physik empfinden die meisten als schwieriger (wegen der Mathematik evtl.)
Macht also wahrscheinlich wenig Unterschied, geh ruhig nach Neigung bzw. nach Lehrperson.