Fälschungen und Missbrauch von Markennamen

Hallo,

was mich mehr und mehr bei ebay nervt, sind die vielen Fälschungen. Man gibt einen Markennamen ein und es kommt dann zu 80 % („für … Fans“ oder „wie …“ oder „…-Style“) oder noch dreister, es wird irgend ein Schrott als Markenware verkauft.

Ich habe ebay schon mehrfach angeschrieben und darauf hingewiesen und es passierte NICHTS, ich habe die Händler angeschrieben und es kommt auch entweder nichts oder saufreche Kommentare.

Was meint ihr? Verhält sich ebay strafbar, wenn sie trotz Kenntnis, das massenhaft Fälschungen angeboten werden, nichts tun? Müsste die Staatsanwaltschaft ermitteln, wenn man eine Anzeige aufgibt? Und was mich am meisten interessiert … warum reagiert ebay überhaupt nicht? Sie schaden sich doch selbst.

Freue mich auf tipps

Hi

was mich mehr und mehr bei ebay nervt, sind die vielen
Fälschungen. Man gibt einen Markennamen ein und es kommt dann
zu 80 % („für … Fans“ oder „wie …“ oder „…-Style“)
oder noch dreister, es wird irgend ein Schrott als Markenware
verkauft.

Na sowas… wohl schonwieder lange her seit der letzen Abmahnwelle? Keine gelangweilten Anwälte mehr da? :wink:
Solche Leute kriegen Augen wie Bauklötzer wenn die plötzlich n Schreiben von nem Anwalt mit ner so um die 500-900 EURO Rechnung kriegen + Unterlassungsschreiben.

Und eBay selbst hat überhaupt nicht die Kräfte und Kompetenz um über sowas Herr zur werden, da müssten se ja jede Auktion überprüfen.
Und nicht nur bei den Markennamen, sondern auch allem anderen was als Bootlegs verkauft wird.

eBay.de ist da aber noch harmlos
eBay.com kann einem zum Wahnsinn treiben, wenn man da Originalware sucht.

MfG
Lilly

Hi

Kenne ich und ärgert mich auch regelmäßig .Ob mann das aber ändern kann ,glaube ich zu bezweifeln .Schiebst du einen aus dem Angebot ,kommen zwei weitere nach .Mir geht es mit " Fender " so (Gitarrenmarke) .Es erscheinen dann auch Artikel ,die also „NO Fender“ bezeichnet werden ,was ja dann auch die Wahrheit ist .

Gruß Nino

Tiffany verklagt ebay
Hallo,

Tipps habe ich keine, aber neulich gelesen, dass Tiffany ebay verklagt, weil nach Aussagen von Tiffany 73% der bei ebay verkauften Tiffany-Schmuckstücke gar keine sind. Das Unternehmen konnte im Jahr 2003 mit eigens dafür abgestellten Mitarbeitern 19.000 Auktionen mit gefälschten Tiffany-Zeugs stoppen und stellt jetzt die Frage, ob nicht ebay für die Kosten der Überwachung aufkommen müsse, da ebay an den Verkäufen der Plagiate ja verdiene. Ebay nimmt den Vorwurf angeblich ernst, entgegnete aber, dass es ihnen unmöglich sei, alle Produkte auf ihre Echtheit zu überprüfen.

Nachzulesen unter: http://www.markenplatz.de/news.php?newsid=1475

Gruß
Isabelle.

Hallo Isabelle,

Das
Unternehmen konnte im Jahr 2003 mit eigens dafür abgestellten
Mitarbeitern 19.000 Auktionen mit gefälschten Tiffany-Zeugs
stoppen und stellt jetzt die Frage, ob nicht ebay für die
Kosten der Überwachung aufkommen müsse, da ebay an den
Verkäufen der Plagiate ja verdiene.

Die Argumentation wird wohl kaum weit tragen: Dann müssten CD-Rohling-Hersteller für Raubkopien aufkommen, Skimasken-Hersteller für Banküberfälle und Juweliere für Heiratsschwindler zahlen.
Eine „Förderung von Straftaten“ liegt nur dann vor, wenn das Angebot eindeutig (und mehr oder weniger ausschließlich) das Begehen von Straftaten fördert. Eben dies kann ich bei ebay überhaupt nicht erkennen.

Grüße,

Anwar

Hallo Anwar,

ja, das denke ich auch. Bin dennoch neugierig, wie der Fall ausgeht, vielleicht hört man ja noch mal was davon.

Gruß
Isabelle.