Fahrad fahren mit Lichtmaschine und Motor. Physik

Mahlzeit,
hab heutemorgen im Fernsehen einen Fahrad gesehen, das Fahrad wurde von einem Elektromotor bewegt. Und der Motor wurde mit einer Lichtmaschine mit Strom versorgt. Und die Lichtmaschine wurde vom Radfahrer selbst mit hilfe der Pidalen bewegt. Klingt Lögisch, oder ?
Daher einige Frage an alle die sich mit Elektrik und Physik auskennen.
Welchen Motor brauchtman um das ganze zubewegen ? Und welche Lichtmaschine würde da in frage kommen ? Von einem Moped oder Auto.

In der Regel, so denke ich, ist es doch bestimmt viel leichter eine Lichtmaschine in Gang zusetzen und Strom für den Motor zuerzeugen als ein Fahrad und sich selbs durch zukurbeln ???

Der Typ, der Erfinder, im Fernsehen. Der musste sein E-Fahrad bei der Zulassungsstele anmelden, hat ein Kennzeichen bekommen wie bei einem Motorad, nicht Moped. Also er hate sozusagen über 50cc. Der darf mit seinem Wello auch auf Schnelstrassen fahren. Ist also ganz schön zügig unterwegs…

Nun interesiert mich auch sowas. Ist es überhaupt machbar ? Mit kleinem Geldbeutel.

Oder fast das gleiche, ein Elektromotor bewegt das Rad und die Lichtmaschine wird gleichzeitig von dem selben Rad den E-Motor mit Strom versorgen. Da braucht man nur zum starten die Pedale, um in Gang zukommen ?!?!? Ist sozusagen Das Rad versorgt sich selbst mit Strom. Ist klar da musste auch ein bischen nachtreten. Oder gibt es schon sowas. Aber mich interesiert lieber die Erste Variante. Oben.

Mfg. Alex

Moin,

hab heutemorgen im Fernsehen einen Fahrad gesehen, das Fahrad
wurde von einem Elektromotor bewegt. Und der Motor wurde mit
einer Lichtmaschine mit Strom versorgt. Und die Lichtmaschine
wurde vom Radfahrer selbst mit hilfe der Pidalen bewegt.
Klingt Lögisch, oder ?

Nein, da dürfte ein großes Missverständnis vorliegen.

Weshalb soll es effizienter sein, zunächst die mechanische Energie in elektrische Energie umzuwandeln um sie dann wieder in mechanische Energie zurückzuverwandeln?

Bei jeder Umwandlung geht ein Teil der Energie „verloren“, im Sinne dass sie nicht mehr nutzbar ist.

Oder fast das gleiche, ein Elektromotor bewegt das Rad und die
Lichtmaschine wird gleichzeitig von dem selben Rad den E-Motor
mit Strom versorgen. Da braucht man nur zum starten die
Pedale, um in Gang zukommen ?!?!? Ist sozusagen Das Rad
versorgt sich selbst mit Strom. Ist klar da musste auch ein
bischen nachtreten. Oder gibt es schon sowas. Aber mich
interesiert lieber die Erste Variante. Oben.

Du bist nicht der erste, der das Perpetuum mobile erfindet, es ist bislang aber immer an der Physik gescheitert.

Gruß Volker

Das heißt, das Rad wird langsamer ? Oder verliert sofort an Kraft und Strom ? Mit der Zweiter varinte.

Das heißt, das Rad wird langsamer ? Oder verliert sofort an
Kraft und Strom ? Mit der Zweiter varinte.

Hallo,

mehr oder weniger sofort. Es wird sich genauso wie ein Fahrrad verhalten, bei dem die Bremsen permanent ganz leicht angezogen sind, entsprechend der mechanischen und elektrischen Reibungsverluste im Lichtmaschinensystem.

Gruß
Martin

Asooo, jetz bin ich einbischen schlauer geworden, in dieser Materie. Weil als ich 8 Jahre alt war, da hatte ich keine lust die pedalen zutreten, da hab ich an sowas gedacht. Motor & Generator & Wello.

… Danke.

Mfg. Alex

Wirkungsgrad
Moin,
es gibt keine Maschine, deren Wirkungsgrad 100% besitzt, sprich, es geht immer etwas Energie verloren. Alles, was eine Maschine an Vibration, Schall, Wärme erzeugt ist (in diesem Fall) verlorene Energie.
Elektromotoren (eine Lichtmaschine ist nichts anderes) haben einen sehr hohen Wirkungsgrad zwischen 70-99%. Bei kleinen Elektromotoren wird aber auch der Wirkungsgrad eher kleiner ausfallen, sagen wir mal 90%.
Wenn du jetzt 100 W Energie durch dein strampeln erzeugst, würdest du, mit einem normalen Fahrrad, ca. 95% dieser Energie in Bewegungsenergie umsetzen, also 95 Watt.

Würdest du hingegen mit deinen 100 W Energie eine Lichtmaschine antreiben, würde diese am Ende nurnoch 90 W Energie liefern. Der Elektromotor würde dann diese 90 W elektrische Energie in nurnoch 81 W kinetische Energie umwandeln, die wiederum, aufgrund des Fahrrades in nur 77 W Bewegungsenergie umgewandelt werden würde.
Also fast 20% Energieverlust gegenüber Direktantrieb.

Etwas anders sähe die Sache vielleicht auf, wenn dein Fahrrad bergab ein Akku laden würde, dass es dann bergauf antreibt. Aber dieses Akku würde wieder zusätzlich Gewicht mitbringen, etc…

MfG

Hallo Leute,

Es wurde kürzlich mal ein Prototyp eines elektrischen KKR vorgestellt,
der je nach Drehfrequenz der Pedale über 80 sachen schaffte.
Dabei wurde primär uber die Tretkurbeln auch ein Generator angetrieben.

Die Hauptleistung wurde aber über einen besonders starken Akkupack
eingespeist. Der Generator diente nur als Entlastung für den Motorstrom
( und erhöhung der Reichweite ). Zudem wurde über den Generatorstrom der Motorstrom geregelt.

Dafür wurden aber mehr als 10000 € in einer möglichen Serienfertigung
aufgerufen… :frowning:(

Ein normales E - Fahrrad hat bis zu 250 W Motorleistung.

Mfg

nutzlos

hab heutemorgen im Fernsehen einen Fahrad gesehen, das Fahrad
wurde von einem Elektromotor bewegt. Und der Motor wurde mit
einer Lichtmaschine mit Strom versorgt. Und die Lichtmaschine
wurde vom Radfahrer selbst mit hilfe der Pidalen bewegt.

Hallo Alex,
du wirst wahrscheinlich Nano (3sat) oder eine der vielen Wiederholungen auf den Dritten geschaut haben. http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?s…
Da steht auch etwas unter „Schnelle Fahrräder“ von: „Mit Hilfsmotor schneller und weniger abgehetzt ans Ziel“. Die Sendung kannst du dir dort noch einmal anschauen. Nur deine Behauptung wird nicht bekräftigt.
Grüße
Ulf

Ja ich glaube das war Nano. Aber dieser Fahrad ist nicht dabei, bei deinem Nano Link. Dieser Fahrad sah wie ein Motorad, aber alles dünner und schmaler. Und hate ein Motorad-Kennzeichen hinten. Nur beim schauen der Sendung, muste ich noch meiner Frau zuhören. Deswegen hab ich nicht alles verstanden. :wink:

Hallo,

das macht ansatzweise nur Sinn, wenn die Elektrische Energie zwischengespeichert werden kann (Akku -> zusätzliches Gewicht). Dann kannst Du unabhängig von der tatsächlichen Geschwindigkeit immer voll in die Pedale treten oder mit Rekuperation arbeiten. Die gerade nicht benötigte Energie wird gespeichert und steht dann bei Bedarf zur Verfügung. Z.B. um Steigungen leichter zu bewältigen oder kurzfristig höhere Geschwindigkeiten zu erreichen, wenn z.B. ein 2 oder 3 kW Motor eingesetzt wird.

In der energetischen Gesamtbilanz ist so etwas aber eher unsinnig.

Gruß, Niels

Hallo,

Weshalb soll es effizienter sein, zunächst die mechanische
Energie in elektrische Energie umzuwandeln um sie dann wieder
in mechanische Energie zurückzuverwandeln?

Bei jeder Umwandlung geht ein Teil der Energie „verloren“, im
Sinne dass sie nicht mehr nutzbar ist.

Das ist richtig.

Du bist nicht der erste, der das Perpetuum mobile erfindet, es
ist bislang aber immer an der Physik gescheitert.

Ein Perpetuum mobile ist es nicht, da über das Treten der Pedale immer neue Energie zugeführt werden muß.

Gruß:

Manni