Fahränfänger schaltet mit Gas hoch

Hallo,
ich habe eine kleine Frage, und zwar bin ich seit gut 1 Monat in einer Fahrschule angemeldet und hab jetzt schon die 10.Fahrstunde gehabt.
Nun aber zu meiner Frage, wenn man hochschaltet ruckt der Wagen immer nach vorne, sieht man auch bei anderen, wo man gleich weiß, Ah, Schaltung.
Ich hatte meinen Vatti gefragt, der daraufhin sagte „Gas geben beim Kupplung kommen lassen“.
Das hab ich auch gleich gemacht, klar, bei den ersten Malen war es zu viel, aber dann hatte ich den Bogen raus und der Fahrlehrer meinte auch schon „so was fortgeschrittenes kann nicht jeder Fahranfänger.“ Dadurch ruckt es nicht, sondern gleitet beim schalten weiter und wird vorallem während des Kupplung kommen lassens, nicht langsamer…
Nun meine Frage, kann man das immer machen, hab mal was von besseren Motor, soll man nicht, gelesen!? Mein Fahrlehrer hatte nichts einzuwenden.

Gruß, Autostarter :smile:

Hallo,
ich habe eine kleine Frage, und zwar bin ich seit gut 1 Monat
in einer Fahrschule angemeldet und hab jetzt schon die
10.Fahrstunde gehabt.
Nun aber zu meiner Frage, wenn man hochschaltet ruckt der
Wagen immer nach vorne, sieht man auch bei anderen, wo man
gleich weiß, Ah, Schaltung.

Kann das sein, dass Du Herunterschalten meinst? Und dass Du mit „Wagen ruckt nach vorne“ meinst, dass beim Schalten in einen niedrigeren Gang das Fahrzeug ruckartig etwas langsamer wird?

Ich hatte meinen Vatti gefragt, der daraufhin sagte „Gas geben
beim Kupplung kommen lassen“.

Damit gleichst Du die Drehzahl des Motors der des Getriebes an, noch ehe die Kupplung greift. Du würdest damit ein sanfteres Schalten haben und weniger Belastung der Kupplung.
Wenn Du herunterschaltest, um vor einer Ampel langsamer zu werden, dann wäre das nicht OK, denn beim Heranrollen an die Ampel gehört der rechte Fuß an die Bremse. Wenn Du herunterschaltest, um z.B. am Berg mehr Leistung zu haben, dann geht das in Ordnung.
Und wenn Du tatsächlich „Hochschalten“ meinst, dann verstehe ich das Problem nicht. Denn der Motor kommt z.B. von 4000/min im 3. Gang, Du schaltest in den 4., da hätte er dann vielleicht 2500/min. Wenn der Schaltvorgang halbwegs zügig erfolgte, dann wäre die Motordrehzahl ja noch nicht so weit abgesackt, als das man sie zum sanften Einkuppeln anheben müsste.

Hallo,

wenn Du z.B. bei 3000 U/min in den nächsten Gang hochschaltest, hat der Motor - wenn die Kupplung wieder greift - bei identischer Geschwindigkeit z.B. 2000 U/min. Grade als Fahranfänger schaltet man sicherlich etwas langsamer als ein geübter Fahrer. Wenn dadurch während des Schaltvorgangs der Motor wieder auf Leerlaufdrehzahl absackt, muss die Kupplung den Unterschied erst wieder ausgleichen. Wenn man dann die Kupplung zu schnell kommen lässt, gibt es einen Ruck. Dann ist es von Vorteil, wenn man entsprechend Gas gibt. Natürlich nicht zu viel, denn dann muss die Kupplung auch wieder die Drehzahl ausgleichen (was übrigens auch den Verschleiß erhöht).

Es kommt einmal auf die Zeit an, wie lange man für den Schaltvorgang braucht, das wird sicherlich mit der Zeit schneller gehen.
Auch ist es meistens angenehmer - weil ruckfreier -, wenn mann die Kupplung nicht zu schnell kommen lässt. Wobei man dann nicht zu früh wieder Gas geben sollte.
Und es kommt auf das Auto an. Benziner sind da weniger zäh als Diesel. Bei meinem Focus z.B. fällt die Motordrehzahl recht langsam ab. Da kann man relativ gemütlich schalten, und die Drehzahl ist noch hoch genug und kann von der Kupplung recht gut ausgeglichen werden.

Kurz und gut: Solange es wenig ruckt, der Motor nicht übermäßig hoch dreht und der Fahrlehrer lobt, ist alles OK.

Beste Grüße
Guido