Moin!
Autos baut, für den Export nach Südamerika, die dafür speziell
ausgelegt sind. Diese haben einen dafür angepassten Motor, der
mit dem Alk. optimal arbeitet.
Richtig. Wie unser Freund aus Brasilien weiter unten schreibt
ist Brasilien da schon deutlich weiter.
Findest Du?
Mal gefragt, wo die Zuckerrüben zur Herstellung von E85
herkommen?
Für deren Anbau wird massiv Regenwald abgeholzt.
Das ist richtig. Und ebenfalls muss man bedenken, dass anstatt
Getreide für Lebensmittel auf den Flächen dann
gewinnbringenderes´angebaut wird.
Mit „weiter“ meinte ich nicht den Fortschritt sondern die
Verbreitung.
Ja, nur ist die Frage, ob das aktuell erstrebenswert ist.
Das Wundermittel E85 hat jedenfalls auch eine andere Seite - die der Herstellung. Das war mir wichtig herauszustellen.
Das zeigt, dass 2 Dinge keinen Sinn machen:
Sowieso.
- Ökotrends hinterherzurennen, die man nicht vollständig
hinterfragt hat.
Richtig. Aber nach Alternativen ausschau halten sollte man.
Absolut einverstanden.
Nur muss man selbige auch vollständig hinterfragen.
Die Zukunft sehe ich persönlich im Elektroantrieb. Die Stromerzeugung lässt sich noch am ehesten regeln und v.a. die Emissionen geographisch klar eingrenzen. Genau das geht ja beim verbrennungsmotor nicht, er stinkt genau dort herum, wo er es nicht sollte.
Aktuell ist die sauberste Lösung für den realistischen Einsatz
ein vernünftiger Benziner wie z.B. ein BMW 118i oder ein Opel
Vectra 1.8 16V.
Die laufen problemlos, sind schnell genug, sparsam und sauber.
Nun, das kommt auf den Einsatzzweck an.
Keineswegs.
Ein Diesel ist immer die schmutzigere Alternative.
Ein ganz kleiner Benziner oftmals nicht so aufwändig abgasgereinigt.
Größere Motoren emittieren mehr Schadstoffe, vernünftige Fahrweise beider Vergleichsmodelle vorausgesetzt.
Wir hatten schon in 1999/2000 die Firmenfahrzeuge als Benziner. Opel 1.6 16V und 3.2 24V.
Die liefen damals ungleich sauberer als die ungefilterten Diesel. Der Benzinverbrauch bei den Vertriebler Vectras mit 1.6er Maschine lag bei ca. 7 L / 100 Km.
Ich sehe daher absolut keinen Vorteil darin, einen teuren, aufwändigen, wartungsintensiven Diesel zu fahren, um 1 L zu sparen und dabei deutlich mehr Schadstoffe zu emittieren. Selbst bei 100.000 Km p.a., welche wir damals fuhren, halte ich einen Diesel für nicht nötig.
Er hat zwar etwas mehr Dampf, aber auch mit dem benziner schaffte ich es auf einen Strafzettel in Italien mit verbrieften 195 Km/h. Das dürfte für den Geschäftsalltag ausreichen…
Hybride sparen dann noch 1-2 L Benzin, dafür müssen 20 - 40 Kg
schwere Batteriepacks hergestellt und entsorgt werden. Das
verschlechtert die Ökobilanz drastisch, auch wenn es hier
keinen Prius - Gutmenschen interessiert.
Ich hoffe ja, dass der Prius bald etwas Konkurrenz bekommt.
Momentan ist die Auswahl recht dünn. Volvo plant da was,
allerdings ein anderes Konzept
http://www.heise.de/autos/artikel/s/4419.
Solange Batterien verbaut werden (was ja beim Hybridfahrzeug ursächlich nötig ist), und hier geht der Trend klar zur Li-Ion Technik, ist die gesamte Ökobilanz einfach deutlich schlechter als behauptet.
Natürlich kann hier noch optimiert werden, auch der Benziner im Prius ist ja ein altes Motörchen, aber wenn man solche Konzepte diskutiert, zählt das Gesamtbild.
Am umweltfreundlichsten ist immer noch ein Auto, das möglichst
wenig gefahren wird…
Also meins 
Aber die Strecken, die ich überwiegend fahre würden einen
Hybrid nahelegen.
Wenns was ökologischeres gibt, gern. Die Zeiten der
Statussymbole sind, zumindest für mich, vorbei.
Naja, ich denke, es wird sehr oft „Statussymbol“ mit „Freude an toller Technik“ verwechselt.
Ich gebe meine großen Autos und auch meinen (sparsamen) Oldtimer so schnell nicht auf. Ich setze sie aber vernünftig ein.
Evtl. kommt im Frühjahr ein Motorrad mit KAT zum Fuhrpark hinzu und die beiden alten Bikes müssen gehen.
Das macht dann Sinn, denn ein modernes Motorrad der 600CC Klasse ist mit 3-4 im alltag zu bewegen und spart in der Stadt gewaltig Spirt, da man kaum im Stau steht.
Die Italiener haben es ja schon längst kapiert, es läuft dort im Alltag kaum noch ein Roller ohne Kat. Man merkt in Florenz und Rom, wo ich öfter bin, ganz deutlich die Luftverbesserung.
Vielleicht sollte man mehr solche Fahrzeuge, auch auf Elektrobasis, einsetzen.
Wenn das Auto in der Praxis brauchbar ist, ist für mich jetzt
der ökologische Aspekt ebenso wichtig.
Für mich schon auch. im Alltag fahre ich zumindest immer Autos mit aktueller Abgasreinigung.
Obwohl ich meinen Sprit nicht selber zahlen muss sehe ich mich
trotzdem in der Pflicht einen Anteil zu leisten.
Gute Einstellung.
Ich denke mal, das primäre Ziel ist nicht einmal den CO2
Ausstoss zu verringern sondern ihn erstmal nicht noch weiter
steigen zu lassen.
Einfach vernünftig mit den Ressourcen umgehen und nicht jede Kurzstrecke mit dem Auto fahren. Man muss auch nicht jedes Wochenende uns Bayern die A99 verstopfen und sich dann über die hohen Spritpreise beklagen…
Ich halte von solchen Umrüstaktionen nicht viel.
Sinnvoller wäre es,
wenn man für jeden Kraftstoff einen dafür ausgelegten Motor
konstruieren könnte.
Die neuen Motoren können ja mit E85 ganz gut umgehen.
Die Flexible Fuel Motoren kommen mit nahezu jedem
Mischungsverhältnis klar.
Die Effizienz leidet halt jeweils ein wenig. Generell finde
ich es jedoch sinnvoll, mit möglichst vielen verschiedenen
Kraftstoffarten fahren zu können.
Das macht einen auf Reisen sehr flexibel bei der Auswahl des
günstigsten Kraftstoffs.
Dahingehend ist das Volvo Konzept interessant. Ein Hybrid mit
Flex Fuel Motor. Die Reichweite ist natürlich für den reinen
Batteriebetrieb zu knapp, aber noch ist das Auto ja nicht auf
dem Markt.
Es wird so schnell keine Batterien geben, die ein aktuelles Auto, was ja meistens ab 1,5 Tonnen aufwärts wiegt, mit vernünftiger Reichweite im Elektrobetrieb laufen lassen.
Aber immerhin kann man an ohnehin stärker belasteten Orten wie Innenstädten elektrisch fahren. Das hilft schon mal.
Gibt es eigentlich schon die Möglichkeit, Normal, Super,
Autogas und E85 in einem Fahrzeug zu kombinieren?
Ist mir so nicht bekannt. Aber so ein „Allesbrenner“ wäre
sicher nicht uninteressant.
So schwer dürfte das nicht zu realisieren sein.
Aber ich stimme Dir natürlich zu, umrüsten macht in den
wenigsten Fällen Sinn. Dafür ist das Tankstellennetz viel zu
dünn.
…und die zu erwartende Ersparnis viel zu gering.
Wegen 3.000 Euro auf 100.000 Km fange ich doch nicht mit einer
Bastellösung an.
Eben. Noch dazu wo einem nichts garantiert wird.
…deshalb steigt ja das Durchschnittsalter der Autos in D stetig an.
Die Leute sind verunsichert.
Ich würde mir als Familienvater mit Durchschnittseinkommen auch keinen neuen Audi A4 TDI für 40.000 Euro kaufen und befürchten müssen, dass ich in 2 Jahren einen alten Stinker vor der Tür stehen habe. Daher fährt man eben seinen alten Wagen weiter, zahlt ein bisschen mehr KfZ-Steuer und ärgert sich im Kleinen.
Ich kaufe mir aktuell für den Alltag auch kein neues Auto. Warum auch? Ich kaufe auch keinen überteuerten Mercedes, Audi oder BMW. Egal welche Baureihe man sich ansieht, die vernünftig ausgerüsteten Auto kosten 50.000 Euro aufwärts. 100.000 DM. Für ein Alltagsauto. No way…
Bei mir gibts zwar eine Tanke woe es wirklich alle
Treibstoffarten gibt, aber bei meinem Diesel nützt mir das nix

Du kannst ja „Superdiesel“ für 3 Cent Aufpreis tanken…
Au ja. Es war schon immer etwas teurer einen besonderen
Geschmack zu haben 
So ist es. Mein Mercedes 320 CDI lief mit dem Zeug aber nach Tacho über 240…
Der nächste soll ein Hybrid werden. Da werde ich mir dann
erneut Gedanken machen und es ist ja auch noch ein Jahr Zeit.
Achte auf die Garantie für die Batterien. Hier ist es kälter
als im Testland Californien…
Klar. Wie gesagt, ich hoffe dass sich bis dahin noch etwas am
In den nächsten 5 Jahren wird von Ni auf Li Ion oder Li Polymer Batterien umgestellt. Die Haltbarkeit wird in Mitteleuropa ca. 5-7 Jahre betragen.
Damit kann man schon etwas anfangen und die Hybrididee ist nicht schlecht. Allerdings lohnt sie sich mit Blick auf die Umweltbilanz des gesamten Fahrzeuges nur für Vielfahrer im Kurzstreckenbetrieb, also v.a. Taxis, Kurierdienste und sonstige Stadtkutscher.
So schwer ist das nicht zu prognostizieren, ein Wunder wird nicht passieren.
Grüße,
Mathias