hallo!
krasses ding!
http://www.areadvd.de/news/2004/200410/071020040001_…
wenn das doch nur immer so schnell ginge!
grüße
steve
hallo!
krasses ding!
http://www.areadvd.de/news/2004/200410/071020040001_…
wenn das doch nur immer so schnell ginge!
grüße
steve
Meinung zu Fahrenheit?
Hallo Steve,
hallo alle anderen,
habt Ihr den Film schon gesehen?
Ich muß sagen, ich bin enttäuscht von diesem Film. Nicht weil ich Bush-Freund bin, sondern weil es einfach eine schlechte und auf gar keinen Fall wertfreie Dokumentation ist.
Der Film ist ein reiner Anti-Bush-Film, der leider nicht (nur) auf sachlichen Fakten beruht, sondern zum Teil Übertreibungen und zynische Kommentare enthält.
Was meint Ihr?
Gruß,
stephy
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Klasse!
Hi!
Was meint Ihr?
Ich fand ihn klasse! Nicht, weil ich nur Fakten wollte (die durchaus dargelegt werden), sondern, weil ich ein Bush-Gegner bin!
Moore verdreht ja keine Wahrheiten oder lügt gar! Er reichert diese lediglich mit reichlich Zynismus und Polemik an!
Das sollte man aber spätestens seid Stupid White Men von ihm kennen, weshalb ich keine bierernste Doku erwartet habe! Vielleicht fand ich den Film deshalb auch gut!
LG
Guido
Hi Stephy,
auch ich fand den Film sehr gut. Vielleicht sogar noch besser gemacht als „Bowling for Columbine“. Michael Moore hat gar nicht den Anspruch, „objektive“ Filme zu machen. Er ist ganz klar parteiisch! Der Zynismus oder die Ironie sind sein Stilmittel und ich denke, dass sie seiner Person entsprechen.
Natürlich sind einige Schlussfolgerungen etwas flach geraten (z.B dass das viele investierte Geld der Saudis auch bedeutet, dass diese damit auch Einfluss auf die politischen Entscheidungen des Landes haben), aber ich fand, es war sehr gut recherchiert und kurzweilig präsentiert. Dazu ist das Archivmaterial unheimlich eindringlich.
Neulich habe ich zufällig das Ende einer Sendung über Saudi-Arabien auf Arte gesehen. Da sagte ein Spezialist, dass Osama bin Laden für die Anschläge vom 11. September bewusst auf Saudis zurück gegriffen habe, um das Verhältnis zwischen Saudi Arabien und den USA nachhaltig zu stören und das Mißtrauen gegen das arabische Land zu schüren. (15 der 19 Attentäter waren Saudis, obwohl Al Kaida in 60 Ländern operiert)
Dies Strategie hat offensichtlich auch bei Michael Moore verfangen…
Liebe Grüße
Burkhard
Da ich kein Bush-Freund bin ist meine Meinung zum Inhalt klar, was mich aber TOTAL gestört hat:
Die total besch******* Untertitel. Soviel Kohle mit nem Film zu verdienen und noch nicht mal vernünftige Korrekturleser beschäftigen. Wenn nine-eleven der „9. September“ oder gar der „9.11.“ ist, dann hörts bei mir auf…
Gruß
vergessen
War gut
Ich fand ihn auch gut!
Vor allem gefallen hat mir, wie Michael den einen Abgeordneten gefragt hat, ob er seinen Sohn für das Bundesheer??? einschreiben würde. (Weiß nicht das genaue Wort, weil Film auf Englisch ohne Untertitel gesehen!)
Hallo auch von mir,
ich fand ihn klasse. Moore vermischt geschickt Information mit zynischen Kommentaren. Er erhebt imho gar nicht den Anspruch einen reinen Dokumentarfilm zu drehen, sondern macht das ganze sehr unterhaltsam.
Er hat auch ein Händchen für so Sachen wie bei den Interviews auf dem Capitol Hill „Senator, would you send your son to Iraq?“. Oder wie er die Werber für die Army beobachtet, die dabei ganz stolz drauf waren, aber doch nur nachwiesen, wie manipulativ die Werbemethoden sind.
Andreas
Hi,
Ich muß sagen, ich bin enttäuscht von diesem Film. Nicht weil
ich Bush-Freund bin, sondern weil es einfach eine schlechte
und auf gar keinen Fall wertfreie Dokumentation ist.
Zustimmung!
Eine Botschaft des Films war ja, dass Bush im Irak-Krieg ganz alleine war und keine Unterstützung anderer Nationen hatte außer so lächerlichen Kram wie 10 Kampfaffen aus Afrika. Die Beteiligung eines Landes wie Großbritanien zu verschweigen ist schon eine ordentiche Faktenverdrehung. Sowas ist kein Versehen sondern Absicht.
J~
Ja, so sehe ich das auch!
Ich weiß, daß Michael Moore keine reinen Dokumentationen dreht, habe seine anderen Filme auch gesehen. Aber dennoch war es mit bei Fahrenheit eindeutig zu einseitig. Wahrscheinlich weil das Thema Bush generell überall diskutiert wird, und man ja in 99% der Fälle mit Gegnern spricht.
Aber trotzdem sind viele Leute überzeugt davon, daß Fahrenheit die reine Wahrheit erzählt und dem ist ja definitiv nicht so. Denn auch das Verschweigen von Fakten ist eine Art Hintergehen.
Sicherlich war der Film kurzweilig gedreht, warum ihn sich auch viele Leute anschauen und dann mit derselben Meinung wie Moore nach Hause gehen.
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Hallo Steve,
hallo alle anderen,habt Ihr den Film schon gesehen?
Ich muß sagen, ich bin enttäuscht von diesem Film. Nicht weil
ich Bush-Freund bin, sondern weil es einfach eine schlechte
und auf gar keinen Fall wertfreie Dokumentation ist.Der Film ist ein reiner Anti-Bush-Film, der leider nicht (nur)
auf sachlichen Fakten beruht, sondern zum Teil Übertreibungen
und zynische Kommentare enthält.Was meint Ihr?
Auch meine Meinung. Ich dachte, er ist ein Dokumentarfilmer, der
Wert auf a) Genauigkeit und auch b) Unterhaltung legt. Aber er
vermischt Fakten mit radikal gekürzen/verzerrten Informationen und
schafft so ein falsches und kein objektives Bild. Und wenn man nicht
genau aufpaßt und kritisch ist, wird man dadurch leicht in die Irre geführt.
Ich kann den „Wahrheitsgehalt“ dieses Filmes nicht beurteilen, somit
ist er von der Aussagekraft wohl genausogut wie ein reiner Propagandafilm zu bewerten.
Gruß
Gerald
Auslassung Englands
Hi Jame~,
Die
Beteiligung eines Landes wie Großbritanien zu verschweigen ist
schon eine ordentiche Faktenverdrehung. Sowas ist kein
Versehen sondern Absicht.
darüber bin ich auch gestolpert. Ich bin dann aber davon ausgegangen, dass Moore sich auf eine Kritik der Bush-Administration konzentrieren wollte. Die Aufzählung der Kleinstnationen in der Allianz der Schwachsinnigen hatte m.E. den Zweck der Lächerlichmachung. Sonst hätte er auch einige der größeren Länder aufgezählt…
Liebe Grüße
Burkhard
Propaganda muss sein!
Hallo Gerald und alle anderen,
die traurige Wahrheit ist: Propaganda muss sein. Nicht nur, dass sich die Gegenseite ihrer bedient (ich sage nur WMD), nein, vielmehr ist es so, dass die Anzahl von Amerikanern, die sich eine ernsthafte Dokumentation (und davon gibt es auch in Deutschland verschwindend wenige) anschauen würden, irgendwo im Promillebereich angesiedelt ist.
Wenn man politisch also überhaupt etwas bewegen möchte, muss man wohl leider zu diesen Methoden greifen und (unlautererweise) die eine Seite als „die Guten“, die andere als „die Bösen“ darstellen.
Grüße,
Anwar
Hallo alle,
noch ‚n Schlach Senf dazu:
Ich versteh‘ meine Deutschen Mitmenschen einfach nicht, wenn Sie von einem amerikanischen Wahl-Werbefilm Objektivität erwarten.
In Anbetracht der unglaublich blödsinnigen Kriegspropaganda der Bush-Riege, hätte der Amerikaner Moore etwa eine Dokumentation drehen sollen, die unseren ach-so-hohen Ansprüchen an Journalismus zur Genüge reicht?
Gruß,
Peter
Das Problem ist: Michael Moore ist ein Entertainer, aber kein Dokumentarist. Seine Filme aber werden gerne (von ihm selbst?) als Dokumentationen ausgewiesen, aber das sind sie nicht. Ich selbst habe „Fahrenheit“ noch nicht gesehen (was ich aber am 1. November ganz bestimmt nachholen werde), aber „Roger & Me“, „Bowling“ etc. Was Herr Moore dort abliefert, ist in höchstem Maße wertend, wenn nicht sogar polemisch. Gleichfalls finde ich es nicht gut, wie er sich, im Gegensatz zu anderen amerikanischen Künstlern (siehe „Vote for Change“) von Kerry einspannen lässt.
Ich bin selbst Journalist und kann Michael Moore als Vertreter der Zunft nicht ernst nehmen. Als Entertainer finde ich ihn brillant. Wir müssen uns aber tunlichst davor hüten, beides zu vermengen. Das ist - das sollten wir wissen - höchst gefährlich.
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Michael Moore
Zufällig bin ich bei seinem Buch „Querschüsse“ von 1996 auf ein Kapitel (nämlich 10) mit dem Titel „Deutschland hat für seine Sünden noch immer nicht bezahlt - ich will die Schulden eintreiben“ gestoßen, und einige Zitate möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:
„Die Weltkarte ist durch den zweiten Weltkrieg für immer verunstaltet, und gleichgültig, ob es in Bosnien von Idaho knallt oder im nahen Osten oder ob Skinheads die Bürger von Idaho terrorisieren, all diese Konflikte haben ihre Wurzeln in den Taten der Deutschen“
„Und wie wurde Deutschland für diese Sünden bestraft? Es wurde eines der reichsten Länder der Welt! Und das in nur drei Jahrzehnten! Wie um alles in der Welt konnten wir das zulassen? Heute genießt der durchschnittliche Deutsche einen Lebensstandard, der schlicht einmalig ist. Ein Fabrikarbeiter in Westdeutschland verdiente letztes Jahr durchschnittlich 29 Dollar die Stunde. In den USA verdient derselbe Arbeiter 19 Dollar.“
"Könnt ihr euch vorstellen, dass der Großmutter eines heutigen Juden auf dem Weg zur Gaskammer in Auschwitz ein Engel erschien und sagte: „Keine Sorge, die Deutschen werden vom Rest der Welt mit so viel Reichtum belohnt, dass sie gar nicht mehr wissen, was sie mit dem Geld anfangen sollen.“
„Tatsächlich sind die jungen Deutschen von heute (…) sehr progressive, pazifistische Leute guten Willens, die ohne eigenen Verdienst ein gutes Leben führen.“
" ‚Wir nennen es nicht Reparation‘, sagte die Frau am Telefon des deutschen Informationszentrums, „sondern Wiedergutmachung.’ Okay, dann fragen wir eben: Wie viel Wiedergutmachung ist nach Ansicht der Deutschen das Leben jedes einzelnen Ermordeten wert? Nun, laut ihrer eigenen Aussage eigentlich gar nichts.“
„‚Hey Mike, die Überlebenden konnten sich nach dem Krieg immerhin in Israel niederlassen. War das kein Ausgleich für sie, dass man ihnen dieses Land gegeben hat?‘ (…) Es ist eine verdammte Wüste! (…) Wenn wir wirklich das Richtige tun und obendrein die Deutschen hätten bestrafen wollen, hätten wir den Überlebenden Bayern geben sollen. (…) Dass die Juden Palästina bekamen, tat den Deutschen überhaupt nicht weh. Aber wenn diese Schweinehunde Bayern an die Juden verloren hätten, das hätten sie wirklich gespürt. (…) Israel hat kaum Ressourcen; Bayern ist reich an Mineralien, Wald und Wasser. Die Israelis sind seit dem zweiten Weltkrieg von Feinden umgeben, die sie umbringen wollen, Bayern hingegen ist von herrlichen Alpen umgeben, und die sind nur von ein paar Ziegen und diesen drei dicken Saunabadern aus der Ricola-Werbung bevölkert.“
„Viele, die im zweiten Weltkrieg gekämpft haben, leben noch. Und was glaubt ihr, wo die heute alle sind? In Florida! (…) Als ich kürzlich in den Südwesten Floridas reiste, landete ich auf dem Flughafen Fort Myers. Die Start- und Landebahn ist verlängert worden, damit dort unablässig Jumbos aus Deutschland starten und landen können.“
„Ich bin innerlich gespalten, wenn ich diese deutsche Invasion in Florida beobachte. (…) Es wimmelt von Ungeziefer, ist unangenehm feucht und voller Idioten, die mit Gewehren in der Gegend rumrennen. (…) Einer der Seelen in meiner Brust gefällt es, dass all diese Ex-Nazis nach Florida ziehen und die Bewohner terrorisieren.“
„Ich habe eine Lösung. Wir wissen dass Florida für die Morde an deutschen Touristen berüchtigt ist. (…) Ich sage, bewaffnet sämtliche Bingospieler südlich von Fort Lauderale, dann feiern wir das wirkliche Ende des zweiten Weltkriegs. Also, 'Renn um dein Leben, Klaus! Und einen glücklichen 50. Jahrestag!“