Günter Jauch und sein Millionenquiz haben uns gestern abend auf folgende Fragen gebracht, die die Physiker sicher beantworten können:
Welche Referenzen nahm Fahrenheit für seine Skala? Wo liegt bei ihm der Nullpunkt? Und warum gibts einen rechnerischen Zusammenhang zur Celsius-Skala, die Gefrier- und Siedepunkt des Wassers als Referenz nahm? Hat sein Nullpunkt irgendwas mit dem Quecksilber zu tun, das er in seine Thermometer füllte?
Welche Referenzen nahm Fahrenheit für seine Skala?
Wenn ich mich recht erinnere, Benutzte Fahrenheit für seine Skala als Nullpunkt die zu seiner Zeit tiefste herstellbare Gefriertemperatur (irgendeine Salzlösung). Der 100Grad-Punkt war für ihn die normale Körpertemperatur des Menschen (37°C)
Welche Referenzen nahm Fahrenheit für seine Skala? Wo liegt
bei ihm der Nullpunkt? Und warum gibts einen rechnerischen
Zusammenhang zur Celsius-Skala, die Gefrier- und Siedepunkt
des Wassers als Referenz nahm? Hat sein Nullpunkt irgendwas
mit dem Quecksilber zu tun, das er in seine Thermometer
füllte?
Gespannte Grüße,
Birgit
Hallo Birgit
Zur Festlegung des Nullpunktes der nach ihm benannten Temperaturskala verwendete Fahrenheit ein Kältegemisch aus Wasser, Eis und Salmiak. Der Gefrierpunkt des Wassers liegt bei dieser Skala bei 32 Grad Fahrenheit der Siedepunkt des Wassers bei 212 Grad Fahrenheit. Zwischen dem Gefrier- und dem Siedepunkt des Wassers liegen also 180 Grad, während auf der Celsius Temperaturskala diese Temperaturdifferenz in 100 Teile geteilt wird.
Daraus ergeben sich nun folgende Angaben und Umrechnungsformeln:
Die Umrechnungsformeln sind:
C = 5/9 * (F - 32) und F = 9/5 * C + 32
die vermutlich korrekte Erklärung steht unten. Die Sage sagt, daß Fahrenheit an einem besonders kalten Wintertag das Thermometer in den Schnee gehalten hat und diese Temperatur auf Null setzte mit der Begründung, es könne unmöglich noch kälter werden. Anschließend hat er seine Körpertemperatur gemessen und diese auf 100 gesetzt. Da dies auf der Celsiusskala 37,8° sind hat er an diesem Tag also leichtes Fieber gehabt.
Die lineare Umrechnung klappt deshalb, weil beide Skalen linear sind und weil sich alle linearen Funktionen linear ineinander umrechnen lassen.
MmaxUmrechnen lassen.
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