Hi!
ach ja, die wollen ja meist nur spielen
99,99% wollen einfach nur zügig ankommen und dabei nicht unnötig von irgendwelchen Öko-Weltverbesserern blockiert werden… 
Grüße,
Mathias
Hi!
ach ja, die wollen ja meist nur spielen
99,99% wollen einfach nur zügig ankommen und dabei nicht unnötig von irgendwelchen Öko-Weltverbesserern blockiert werden… 
Grüße,
Mathias
Hallo!
Entgegen meiner Vorredner behaupte ich: Nein, es gibt keine
Rechtfertigung, über eine rote Ampel zu fahren.
Es ist durchaus immer sehr sinnvoll, seine eigenen Behauptungen auch zu unterlegen.
Gruß
Tom
Hallo!
Piep, piuep, piep, und alle haben sich lieb…
Wenn es so einfach wäre…
Nein das ist es nicht, es muss jeder sein Schäufelchen dazu beitragen und dazu gehört einerseits nicht zu hetzen und andererseits vor allem nicht selbst das zu machen, was man anderen nicht ebenso zugesteht. Das ist immer das selbe Lied - Unrecht wird mit Unrecht vergolten und aus der Spirale kommt keiner heraus und das schlimmste ist, jeder glaubt, dass er Recht hat - das geht vom Nachbarschaftsstreit über den Straßenverkehr bis zu Kriegen.
Gruß
Tom
Hallo!
So wie Du Mathias vorwirfst, er würde alles durch die
Autofahrerbrille sehen, so musst Du Dir vorwerfen lassen es
nur durch die Radfahrerbrille zu sehen.
Vollkommen richtig - weil der gleiche intolerante Denkmechanismus dahinter ist. Das beweist nur eines: wenn es um Radikalismus geht ist das dahinter stehende Denkschema immer gleich, nur die Fassade ist anders. Die Fassade kann man eigentlich einfach austauschen - im Endeffekt bleibt genau das gleiche übrig.
Jeder Verkehrsteilnehmer hat gesetzlich manifestierte
Rechte, egal ob oder welches Verkehrsmittel er benutzt.
Anstatt nur seine eigenen Rechte zu sehen muss man nur die
Rechte des anderen akzeptieren, kurz, sich an die Regeln
halten.
Ja, denn sonst beraubt man sich seiner eigenen Legitimation.
Gruß
Tom
Hallo!
Entschuldige, aber das ist einfach nur primitiv - mehr fällt mir dazu auch nicht ein.
Ich meine man muss schon sehr blind sein wenn man behauptet, dass es die von Mathias erwähnten Vorfälle nicht vielfach in Städten gibt. Ich fahre auch viel mit dem Auto und wenn ich mir so anschaue, wie Radfahrer oft unterwegs sind dann ist das ein Skandal. Vorrangregeln gelten offenbar nicht (oder sind unbekannt), Ampeln werden vollkommen missachtet oder bei Schäden wird Fahrerflucht begangen, weil es ja keine Nummerntafeln gibt. Das ist im Übrigen nicht selten - das sag ich dir jetzt mal so aus der Praxis und das ist wahnsinnig ärgerlich und vollkommen unakzeptabel.
Und dann kommt das, was dann viele aufregt: da kontrolliert die Polizei einmal zwei Tage, etwa ob Radfahrer in der Nacht vielleicht auch mal das Licht einschalten, und da gibt es einen riesengroßen Aufschrei von Radfahrerorganisationen in allen Medien.
Ich weiß schon, dass das nicht bei allen Radfahrern so ist, aber bei vielen und das sollte man auch zur Kenntnis nehmen - da kann man durchaus selbstkritisch sein. Das fällt zwar jedem schwer, es ist aber notwendig.
Gruß
Tom, der selbst auch öfters mit dem Fahrrad unterwegs ist, aber dabei Rücksicht auf andere nimmt
Hallo Mathias,
Radler gehören an den Fahrbahnrand. Blockieren sie die ganze
Spur, gibt´s die Hupe. Ist für mich nachvollziehbar.
echt? Wie breit sind denn bei Dir Fahrspuren. Mal kurz gerechnet: Radfahrer ist 80 cm breit. Braucht 20 cm Schwankungsbreite, dazu 1,5 m Überhol-Sicherheitsabstand.
Hast Du daneben wirklich noch Platz ohne Spurwechsel? Wenn Du auf einer Fahrspur neben einem Radfahrer noch Platz hast, dann hast Du Dich hiermit von Deiner bisher immer geäußerten „höflichen und sicheren Fahrweise“ gegenüber Radfahrern entfernt.
Gruß, Karin
Wo Autos 80 und mehr fahren dürfen, haben Radfahrer auf der
Fahrbahn nichts verloren.
Landstraßen ohne begleitenden Radweg sind also … per se von radfahrern zu meiden? 
Ich hatte gestern eine kleine Motorradtour im Karwendel
gemacht. Klar war bei dem Wetter viel Verkehr. Dennoch mussten
sich zahlreiche Radler ihr vermeintliches Recht auf der
Landstraße erkämpfen, wo ohnehin schon massenweise Autos und
Motorräder unterwegs waren. Da muss sich dann der Radler nicht
wundern, wenn es mal eng wird. Warum fährt man nciht auf
kleineren Straßen mit dem Rad und spart sich die massive
Gefährdung des eigenen Lebens. Ich verstehe es nicht.
genauso könnte man argumentieren, warum motorradfahrer nicht immer nur mit 40km/h durch die Gegend fahren. Schwere Unfälle als Folge von „ups, den Motorradfahrer hab ich garnicht gesehen“ wären seltener.
warum werden radfahrer mit „ihr solltet woanders fahren“ abgespeist, statt mal zu sagen: „autofahrer, lernt doch einfach mal das miteinander“.
mehr als am Randstreifen kann ein Radler nicht fahren.
warum soll ein Radler, der ein verkehrsteilnehmer ist, nicht auch gleichberechtigt am verkehr teilnehmen?
Radler gehören an den Fahrbahnrand. Blockieren sie die ganze
Spur, gibt´s die Hupe. Ist für mich nachvollziehbar.
es ist für dich nicht nur nachvollziehbar - es ist deine praxis 
in jedem diskussionsfaden kommt von dir bei auch nur entfernt passender möglichkeit genau dieses totschlagargument. „ich autofahrer, du spurblockierer. ich darf dich zusammenhupen!“
Du bist wie Weihnachten - das kommt auch immer wieder und viele mögens nicht… 
Hi!
Wo Autos 80 und mehr fahren dürfen, haben Radfahrer auf der
Fahrbahn nichts verloren.
Landstraßen ohne begleitenden Radweg sind also … per se von
radfahrern zu meiden?
Das wäre schlau, ja.
Ich hatte gestern eine kleine Motorradtour im Karwendel
gemacht. Klar war bei dem Wetter viel Verkehr. Dennoch mussten
sich zahlreiche Radler ihr vermeintliches Recht auf der
Landstraße erkämpfen, wo ohnehin schon massenweise Autos und
Motorräder unterwegs waren. Da muss sich dann der Radler nicht
wundern, wenn es mal eng wird. Warum fährt man nciht auf
kleineren Straßen mit dem Rad und spart sich die massive
Gefährdung des eigenen Lebens. Ich verstehe es nicht.
genauso könnte man argumentieren, warum motorradfahrer nicht
immer nur mit 40km/h durch die Gegend fahren.
Dieser Unsinn war ja zu erwarten.
Schwere Unfälle
als Folge von „ups, den Motorradfahrer hab ich garnicht
gesehen“ wären seltener.
Mich hört man.
warum werden radfahrer mit „ihr solltet woanders fahren“
abgespeist, statt mal zu sagen: „autofahrer, lernt doch
einfach mal das miteinander“.
Ein „Miteinander“ ist in solchen Fällen ausgesprochen schwierig, wenn man alle 200m wegen eines Radlers eine Vollbremsung machen muss.
Das bringt nichts.
mehr als am Randstreifen kann ein Radler nicht fahren.
warum soll ein Radler, der ein verkehrsteilnehmer ist, nicht
auch gleichberechtigt am verkehr teilnehmen?
…weil es in solchen Fällen Unfug ist.
Radler gehören an den Fahrbahnrand. Blockieren sie die ganze
Spur, gibt´s die Hupe. Ist für mich nachvollziehbar.
es ist für dich nicht nur nachvollziehbar - es ist deine
praxis
Keineswegs. Eher selten. Aber ich wiederhole mcih…
in jedem diskussionsfaden kommt von dir bei auch nur entfernt
passender möglichkeit genau dieses totschlagargument. „ich
autofahrer, du spurblockierer. ich darf dich zusammenhupen!“
Du bist wie Weihnachten - das kommt auch immer wieder und
viele mögens nicht…
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil…
Grüße,
Mathias
Hi!
Radler gehören an den Fahrbahnrand. Blockieren sie die ganze
Spur, gibt´s die Hupe. Ist für mich nachvollziehbar.
echt? Wie breit sind denn bei Dir Fahrspuren. Mal kurz
gerechnet: Radfahrer ist 80 cm breit. Braucht 20 cm
Schwankungsbreite, dazu 1,5 m Überhol-Sicherheitsabstand.
Das ist graue Theorie. 1 - 1,5 m insgesamt reicht zumeist locker aus…
Hast Du daneben wirklich noch Platz ohne Spurwechsel? Wenn Du
auf einer Fahrspur neben einem Radfahrer noch Platz hast, dann
hast Du Dich hiermit von Deiner bisher immer geäußerten
„höflichen und sicheren Fahrweise“ gegenüber Radfahrern
entfernt.
Mein Beispiel bezieht sich auf eine breite Landstraße.
Auf engen Landtsraßen haben Radler, wie ich ja schrieb, ohnehin nichts zu suchen.
Ist nur unnötig gefährlich.
Für weitere Strecken gibt es nicht umsonst Autos…
Grüße,
Mathias
Moin,
Vollkommen richtig - weil der gleiche intolerante
Denkmechanismus dahinter ist. Das beweist nur eines: wenn es
um Radikalismus geht ist das dahinter stehende Denkschema
immer gleich, nur die Fassade ist anders. Die Fassade kann man
eigentlich einfach austauschen - im Endeffekt bleibt genau das
gleiche übrig.
Eben. Was Fanatismus/Radikalismus in der Vergangenheit angerichtet hat und auch in der Gegenwart anrichtet kann man täglich in der Presse nachlesen.
Ich persönlich verabscheue jeglichen Fanatismus, ob nun politisch, religiös oder eben aus der Sicht eines Verkehrsteilnehmers.
Es gibt nicht „die Bösen“, weder bei den Autofahrern noch bei den Radfahrern. Gleichwohl gibt es in beiden Bereichen einige Kandidaten die das scheinbar anders sehen und praktizieren.
Jeder Verkehrsteilnehmer hat gesetzlich manifestierte
Rechte, egal ob oder welches Verkehrsmittel er benutzt.
Anstatt nur seine eigenen Rechte zu sehen muss man nur die
Rechte des anderen akzeptieren, kurz, sich an die Regeln
halten.Ja, denn sonst beraubt man sich seiner eigenen Legitimation.
Genau das ist der Punkt. Ich kann nicht von anderen einklagen was ich selbst in bestimmten Bereichen schlicht aberkenne.
Es gibt, zumindest für mich, keine Zwei Klassen Gesellschaft im Verkehr.
Gruss Jakob
Hallo Katie,
zum einen freue ich mich darüber das doch jemand verstanden hat worauf es mir ankam, zum zweiten freue ich mich auch über die gewohnt sachlichen und richtigen Beiträge von Tom.
Manchmal frage ich mich ob man dieses Brett nicht in „Radfahrer vs. Autofahrer“ umbenennen sollte 
Oder aber man sollte Teilthreads ins Psychologiebrett verschieben.
Ich kann es mir manchmal einfach nicht erklären:
Was wollen die Extremler? Krieg auf den Strassen? Haben wir davon nicht genug? Sterben nicht genug Menschen im Strassenverkehr weil einer ums verrecken nicht nachgeben wollte?
Nicht nur ich möchte zum Feierabend unfallfrei nach Hause, auch meine Kinder und meine Frau.
Und auch all die anderen Verkehrsteilnehmer wollen unverletzt nach Haus.
Um das zu erreichen gebe ich gern nach, nehme mir etwas mehr Zeit, verzichte mal auf meine Vorfahrt und lasse das Überholen einfach mal sein.
Der Strassenverkehr ist kein Spielplatz für Extremisten.
@all:
Leute, geht mal in Euch und denkt über euer eigenes Verhalten nach, auch wenn nicht gerade Weihnachten ist.
Aber wem erzähle ich das 
Gruss Jakob
Moin Karin,
echt? Wie breit sind denn bei Dir Fahrspuren. Mal kurz
gerechnet: Radfahrer ist 80 cm breit. Braucht 20 cm
Schwankungsbreite, dazu 1,5 m Überhol-Sicherheitsabstand.
Auch wenn wir bisher wahrlich nicht oft einer Meinung waren, ein Überholen eines Radfahrers ohne Spurwechsel kommt für mich definitiv nicht in Frage. Den Abstand schätzt man selbst eher zu knapp als zu reichlich ein. Also ist ein Sicherheitszuschlag fällig.
Selbst wenn ich der Meinung sein sollte dass der Radfahrer zu Unrecht auf der Strasse fährt:
Er ist nunmal da und ich habe nicht das Recht ihn deswegen zu gefährden. Manche erkennen einfach nicht (oder sind sich nicht dessen bewusst?) dass sie hier mit einem Menschenleben spielen.
Es gibt nur noch wenige Dinge die mich als Autofahrer echt aufregen:
Wenn Jogger oder Radfahrer mit brüllend lautem MP3-Player im Ohr fahren. Hab ich letztens gehabt, mein Hupen hat er nicht gehört.
Aber vielleicht nimmst Du mal aus Deiner Sicht Stellung.
Ich habe es öfters morgens auf dem Weg zur Arbeit das Radfahrer mit MP3-Player im Ohr fahren. Was tun?
Hupen? Das hören sie teilweise nicht oder aber erschrecken sich masslos.
Langsam und vorsichtig nähern? Manchmal bemerken sie mich dann doch und verreissen vor Schreck den Lenker.
Ach ja, es handelt sich um eine recht schmale Strasse bei der sich begegnende PKW schon auf den Seitenstreifen (unbefestigt) ausweichen müssen.
Diese Situation ist mir aber auch schon auf breiteren Strassen vorgekommen. Der Radfahrer nimmt mich (trotz beachtlichem Sicherheitsabstand) aufgrund der lauten Musik erst viel zu spät wahr und verreist vor Schreck den Lenker. Da wird dann auch der Sicherheitsabstand recht knapp.
Ich habe mir angewöhnt, sofern ich erkennen kann dass der Radfahrer Musik hört, mit ganz geringer Geschwindigkeit zu überholen.
Manchmal (bei langhaarigen Mädels) sieht man das aber nicht. Ich gehe dann natürlich davon aus das mich der Radfahrer akustisch wahrnimmt.
Gespannt auf Antwort,
Gruss Jakob
Nachtrag
Da hier sehr auf die Feinheiten geachtet wird:
Ich hupe in den beschriebenen Fällen nicht um meinem Unmut Luft zu machen sondern um dem Radfahrer zu signalisieren „Vorsicht! Auto nähert sich)“.
Leider wird das oft missverstanden, aber deshalb auch die Frage:
Wie sollte man sich aus Deiner Sicht richtig verhalten?
Gruss Jakob
Hallo Jakob,
danke für die Antwort.
Das was du hier schreibst denke ich schon lange. Vielleicht auch weil ich aus einem anderen Kulturkreis komme (schottisch) und deswegen für mich rücksichtnahme ein normaler bergriff ist.
Was man hier bei den meisten nicht so nennen kann.
Manchmal denke ich mir, wenn hier ein sog. Verkehrspsychologe mal manche Antworten lesen würde, (wie wenn ich Platz brauche dann hupe ich den auf die Seite) dann hätten wir wahrschenlich am nächsten Tag ein p. Autofahrer weniger auf unseren Straßen, weil ihnen zurecht die Fahrerlaubniss wegen nicht vorhandener persönlicher Eignung genommen wurde.
Genauso sollte aber auch manchem Radfahrer die persönliche Eignung am Straßenverkehr teilzunehmen abgenommen werden.
So nun hab ich in beide Richtungen geschoßen und lehne mich bei einem guten Glas schottischen Whisky in freudiger Erwartung des Aufheulens der getretenen zurück und genieße den Abend.
Gruß Katie
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Moin!
P.S.: man müsste bitte noch beachten, dass es einen großen
Unterschied zwischen jemanden festnehmen und festhalten (und
erst recht „sich greifen“) gibt.…welchen dann ein Gericht bewerten müsste.
Dieses Risiko würde ich im Zweifel jedoch auf mich nehmen.
dann bist du aber sehr schnell mit köperverletzung dabei; erst recht, wenn du jemanden vom „rad holst“. und dann möchte ich gern mal dein langes gesicht sehen.
Hallo!
Ich meine man muss schon sehr blind sein wenn man behauptet,
dass es die von Mathias erwähnten Vorfälle nicht vielfach in
Städten gibt.
DAS gegenteil habe ich eigentlich gar nicht behauptet.
ich fahre auch mit dem auto durch eine große stadt deutschlands; und auch mit dem rad; etwa zu gleichen teilen zeitlich betrachtet.
aber ich wollte mich gegen die arroganz JENER kraftfahrtzeugführer aussprechen, die einfach nicht verstehen WOLLEN, dass das auto der stärkere verkehsteilnehmer ist und domit eine größere gefahr davon ausgeht und deshalb mehr vorsicht angebracht ist. aber - wie gesagt - das wollen viele nicht kapieren; dagegen wehre ich mich, weil es einfach sau-gefährlich ist!
Ich fahre auch viel mit dem Auto und wenn ich
mir so anschaue, wie Radfahrer oft unterwegs sind dann ist das
ein Skandal. Vorrangregeln gelten offenbar nicht (oder sind
unbekannt), Ampeln werden vollkommen missachtet oder bei
Schäden wird Fahrerflucht begangen, weil es ja keine
Nummerntafeln gibt. Das ist im Übrigen nicht selten - das sag
ich dir jetzt mal so aus der Praxis und das ist wahnsinnig
ärgerlich und vollkommen unakzeptabel.
solch ein verhalten habe ich nie verteidigt.
und wie oben gesagt, kenne ich das auch aus meiner erfahrung. trotzdem gibt das niemanden das recht, die „stärkere karte“ mit dem auto auszuspielen und irgendjemanden zu gefährden!
(nicht falsch verstehen, Tom, dich meine ich damit nicht)
Ich weiß schon, dass das nicht bei allen Radfahrern so ist,
aber bei vielen und das sollte man auch zur Kenntnis nehmen
ist das nicht eher die ausnahme…?
gruß
Hallo!
Nein so einfach ist das nicht. Wenn der Radfahrer Fahrerflucht begeht und der Autofahrer nur im Rahmen des hier schon genannten Rechtfertigungsgrundes den Radfahrer verletzt dann hat der Radfahrer einfach pech gehabt. Weder macht sich da der Autofahrer strafbar noch kriegt der Radfahrer für seine Verletzungen irgendeinen Schadenersatz.
Das ist im Übrigen auch richtig so, denn wer sich selbst ins Unrecht trägt auch die Konsequenzen hieraus.
Etwas anderes ist natürlich dann der Fall, wenn der Rechtfertigungstatbestand überschritten würde. Wann das jetzt konkret der Fall ist kann ich für das deutsche Recht nicht sagen, dafür kenne ich mich zu wenig aus, aber von den Grundsätzen ist das so wie ich geschrieben habe.
Gruß
Tom
Hallo!
aber ich wollte mich gegen die arroganz JENER
kraftfahrtzeugführer aussprechen, die einfach nicht verstehen
WOLLEN, dass das auto der stärkere verkehsteilnehmer ist und
domit eine größere gefahr davon ausgeht und deshalb mehr
vorsicht angebracht ist.
Da muss ich aber auch sagen, dass selbst Mathias hier nichts anderes behauptet hat. Dass das Auto der stärkere Verkehrsteilnehmer ist ist klar, woraus auch der im Übrigen erhöhte Haftungsmaßstab resultiert (Gefährdungshaftung) - die Konsequenz daraus ist aber in erster Linie nicht, dass Radfahrer hieraus Sonderrechte ableiten können, was aber in der Praxis vielfach der Fall ist.
aber - wie gesagt - das wollen viele
nicht kapieren; dagegen wehre ich mich, weil es einfach
sau-gefährlich ist!
Ja es ist gefährlich, aber auch wenn das Auto sehr gefährlich ist folgt hieraus eben noch nicht automatisch, dass die Radfahrer mehr Rechte haben. Vielmehr müssen genauso die Radfahrer auf Grund der Gefährlichkeit der Autos besondere Vorsicht walten lassen - das ist das was mit gegenseitiger Rücksichtnahme gemeint ist, was als allgemeine Straßenverkehrsregel immer und überall gilt.
solch ein verhalten habe ich nie verteidigt.
und wie oben gesagt, kenne ich das auch aus meiner erfahrung.
trotzdem gibt das niemanden das recht, die „stärkere karte“
mit dem auto auszuspielen und irgendjemanden zu gefährden!
Nein, das hat niemand.
(nicht falsch verstehen, Tom, dich meine ich damit nicht)
Hab ich nicht falsch verstanden
Ich weiß schon, dass das nicht bei allen Radfahrern so ist,
aber bei vielen und das sollte man auch zur Kenntnis nehmenist das nicht eher die ausnahme…?
Also ich führe keine Statistik. Meine Erfahrungen sind auch höchst subjektiv. Aber ich nenne mal ein Beispiel und ich denke, viele Autofahrer stimmen mir hier zu: die (für mich subjektiv) am häufigsten durch Radfahrer verletzte Vorrangregel ist die Fließverkehrsregel. Wenn eine Radfahranlage endet hat der gesamte Fließverkehr (also der außerhalb der Radfahranlage) Vorrang. Ich fahre seit fünf Jahren jeden Tag an so einer Stelle vorbei wo eine Radfahranlage endet und wenn da ein Radfahrer daherkommt ist es noch nie so gewesen, dass dieser angehalten hat, wirklich noch nie, sondern die fahren ungebremst (und meistens ohne zu schauen) einfach weiter. Ich bremse halt dann oder muss ablenken, ich kann zwar damit leben, kann aber nicht verstehen wieso es hier so viele Radfahrer als selbstverständlich ansehen, einfach so zu fahren.
Oder wie oft kommt es vor, dass Radfahrer auf Schutzwegen für Fußgänger einen Vorrang beanspruchen, der nur Fußgängern zusteht? Das ist dann durchaus etwas ärgerlich wenn das z.B. an einer Stelle ist, wo im Morgenverkehr äußerst viel Verkehr ist und die Behörde bewusst keine Radfahrerüberfahrt dort hingemalt hat, weil sie hier dem Autoverkehr den Vorrang gewähren möchte (an so einer Stelle fahre ich auch jeden Tag vorbei). Und als ich als Radfahrer mal dort richtigerweise angehalten habe hat mich der Radfahrer hinter mir gleich angebrüllt: „Foa du Trottl…“
Und dann noch ein Beispiel: direkt vor der Kanzlei ist auch eine Radfahranlage, über die ich mit dem Auto jeden Tag nach dem ausparken drüber fahren muss. Im Herbst und Winter ärgere ich mich immer wieder darüber, dass Radfahrer im Finsteren ohne Licht noch dazu mit schwarzer Kleidung unterwegs sind und wenn dann mal ein Licht installiert ist, dann irgendwelche komischen Blinklichter, die nicht nur schlecht sichtbar, sondern auch verboten sind.
Wie gesagt, ich verurteile niemanden pauschal. Die Radfahrer sind aber (wie alle anderen) keine heilige Kuh und ich bin schon der Ansicht, dass es hier erhöhten Bedarf an Kontrolle und evtl. tatsächlich an einer Pflichthaftpflichtversicherung und Kennzeichenpflicht gibt.
Gruß
Tom
Hallo!
Auf engen Landtsraßen haben Radler, wie ich ja schrieb,
ohnehin nichts zu suchen.
Ist nur unnötig gefährlich.
Das ist doch das, was Jakob meinte, als er ans Psychologiebrett dachte oder? Entschuldigung, aber das musste sein - wenn sich jemand persönlich fast für den lieben Gott hält (ja ich weiß schon, dass das nicht so ist obwohl es so ist) fällt einem dazu auch nichts anderes ein.
Gruß
Tom
Da hier sehr auf die Feinheiten geachtet wird:
Ich hupe in den beschriebenen Fällen nicht um meinem Unmut
Luft zu machen sondern um dem Radfahrer zu signalisieren
„Vorsicht! Auto nähert sich)“.
Leider wird das oft missverstanden, aber deshalb auch die
Frage:
Wie sollte man sich aus Deiner Sicht richtig verhalten?
ich antworte mal stellvertretend 
zuerst muss ich auch mal sagen, dass das laute musikhören aufm rad echt ein unding ist. ich selbst bin zwar auch bekennender musikhörer auf dem rad, aber stets nur ein Stöpsel (einen normalen, keinen dieser abdichtenden silikonstopfen) und den auch in einer lautstärke, dass ich ab ca. 35km/h sowieso nix mehr versteh, da die Windgeräusche deutlich lauter werden als die musik.
und hier kommt auch das problem „Auto“ ins Spiel.
ich selbst höre z.b. auf einigen Strecken, wo nur 30km/h erlaubt sind und Autos 40km/h fahren (wogegen ich nichts habe) die Blechkisten einfach nicht!
Die fahren mit relativ niedriger Drehzahl, in meinen Ohren ist das eigene fahrgeräusch relativ laut (nein, ich habe keine Segelohren
) - fertig ist das erzwungene Palaver an der nächsten Kreuzung.
Der Autofahrer kann hier echt nicht viel machen:
Tja. im zweifelsfalle würde ich als radler das entfernte hupen bevorzugen.
Es ist nicht das hupen an sich, das stört. es ist die lautstärke! Vllt eine 2. Hupe einbauen? „Radlerhupe“ - sehr viel leiser.
oder eine kombinierte Hupe - 1sek lang leise, danach normal-laut
oder 1x hupen leise, 2x hintereinander -> laut 