Ein Patient vermutet, dass sein Hausarzt eine fahrlässige Körperverletzung an ihm begangen hat. Der Patient hat seinen Hund die Treppe herunter getragen weil er Krank war und er mit ihm zum Tierarzt wollte, hierbei hat er sich den Rücken verletzt (evtl. verrenkt). Am nächsten Tag ging er zum Hausarzt, dieser hat versucht mir den Wirbel wieder einzurenken. Danach gab es noch Spritzen. Am nächsten Tag war er zum Spritzen wieder beim Arzt, er bat ihn noch einmal diese Einrenkung vorzunehmen, da es ihm am Vortag danach schon besser ging.
Dieses Mal knackte es im Rücken sehr stark. Danach hatte er immer stärker werdende Schmerzen. Nach ca. 3 1/2 Wochen unter den starken Schmerzen wurde er endlich geröntgt, es wurde hierbei festgestellt, dass eine Brustwirbelfraktur (T6) vorliegt. Die Schmerzen wurden nach der zweiten Behandlung durch den Hausarzt immer unerträglicher. Ca. 1 1/2 Wochen später wurde wiederum, nach einer Knochendichtemessung mittels DXA:
Befund:
• LWS – LWK 1 bis 4 – Mittelwert -3,1
• Schenkelhals rechts/links - 4,0
• Hüfte mit prox. Oberschenkel rechts/links – Mittelwert - 3,5
• Die Messwerte sprechen für eine beginnende Minderung der Knochendichte – eine manifeste Osteoporose liegt aber nicht vor
Was kann er hier tun?
Er hat nur einen Verdacht aber keine Beweise.