Hallo Max,
Folgende Sachen würd’ ich mir vorstellen:
- vernünftiges gutes Rad aber kein extremes high-end-Modell
(also max. 2000 Euro, besser um die 1000)
ist schon mal ganz gut, da gibt es Auswahl.
- leicht, also am liebsten Alu
gibts es eh fast keine anderen mehr.
- qualitativ gute Schaltung (wenn mögl. 21 Gänge)
27 ist bei guten Schaltungen heute Standard (3 Kettenblätter mit 9 Ritzeln)
Da geht es dann eher in Richtung 2000 Euro, damit ein komplett gefedertes Rad wenigstens ein bisschen leicht sein kann.
Fährst Du wirklich ins Gelände, dass Du die Vollfederung brauchst, oder geht es eher um innerörtliches Kopfsteinpflaster und hoppelige Feldwege? Da habe ich nämlich mit dem Big Apple von Schwalbe http://www.schwalbe.de/index.pl?bereich=produkte&ein… gute Erfahrungen gemacht. Der muss natürlich auf das Fahrrad passen.
- falls möglich Scheibenbremse(n)
Hm, da kenne ich mich nicht so aus, bin mit den hydraulischen Felgenbremsen eigentlich ausreichend gut bedient.
- bequeme Sitzhaltung (aber das ist auch das Problem: die
starke Rückenneigung bei einem mountain-bike find ich auf
Dauer eher unbequem; die komplett aufrechte Sitzhaltung eines
Citybikes find’ ich auch irgenwie doof)
Komplett aufrecht ist auch überhaupt nicht bequem außer die Haltung des Hollandrads. Auf einem Citybike ermüdet der Rücken leicht wegen der „Entlastung“. Für ein bquemes Sitzen ist die gesamte Rahmengeometrie und ihre Abstimmung auf den Körper des Fahrenden wichtig.
- jetzt schwanke ich zwischen einem mountain-bike, einem
Trekking-Rad oder einem Crossbike
Nun ja, Trekking-Rad heißt doch heute alles, was nicht unter die anderen Kategorien fällt. Da kann man sich alles oder nichts drunter vorstellen.
- egal was für ein Rad würd’ ich dann noch gerne zusätzlich so
einen bequemen Sattel mit der Aussparung in der Mitte nehmen -
was haltet ihr davon?
Der kann bequem oder unbequem sein: Zwar drückt er nicht an der Aussparung, aber dafür trägt dieser Bereich auch nicht mit. Dafür müssen dann die anderen Sitzbereiche „leiden“. Ein guter Händler lässt Dich übrigens auf einem Sattel auch ordentlich probefahren. Meine Favoriten sind die Brooks-Ledersättel: Nie richtig weich, aber immer (nach Einfahrzeit) gut an den eigenen Körperbau angepasst.
Klingt wohl ein wenig wie die Suche nach der „Eierlegenden
Wollmilchsau“ aber vielleicht gibt’s ja wirklich so ein
Modell? Wer weiß was?
Also, ich würde sagen, mit diesen Vorstellungen und ggf. weiteren von mir gerade angestoßenen Überlegungen zu einem Fahrradhändler gehen. Wenn der dann auch noch eine Marke führt, bei der man zu einem Fahrrad verschiedene Komponenten auwählen kann. Und: ein guter Händler tauscht auch mal das eine oder andere aus.
Gruß, Karin