Hallo,
ich habe ein Trekkingrad, etwa 7 Jahre alt, gut in Schuss, Neuwert etwa 600 EUR.
Mit dem Rad bin ich an sich sehr zufrieden. Es war bisher perfekt für meine Ansprüche geeignet: Straße, Feld und Waldwege, kleine Steigungen.
Nun habe ich ein Rückenproblem und kann auf dem Rad nicht mehr gut sitzen.
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Was könnte man umbauen um es rückengerechter zu gestalten? Gedacht habe ich an Lenker + Sattel.
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Macht es überhaupt Sinn oder sollte man sich lieber gleich um einen Fahrradtyp kümmern, der rückengerechter ist?
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Ist ggf. so ein Umbau auch wirtschaftlich sinnvoll oder wird das (wie) teuer kommen?
Die Laufeigenschaften des Rades gefallen mir sehr gut, es ist „passend“ geländegängig. Da habe ich mit einem Fahrrad ala Hollandrad irgendwie bedenken.
Viele Grüße
Monroe
Was du machen kannst, ist auf die Ferne schwer. Geh in einen gescheiten Fahrradfachhandel (mal wieder eine der Situationen, wo es sich lohnt, nicht zum Diskounter zu gehen
)… Lass dich beraten. Fahrrad natürlich mitnehmen.
Je nachdem, was dir Beschwerden macht, kann helfen:
- ein anderer Sattel
- ein anderer Lenker (mit dem man auch die Sitzposition etwas ändern kann) bzw. den Lenker anders einstellen
- nachträglich federn (das geht bei der Sattelstütze, aber auch bei der Gabel)
Wenn du eher sportliches Fahren gewohnt bist, dann ist ein Hollandrad keine Alternative. Gleiches gilt, wenn du in bergiger Region wohnst. Dafür sind die Schlachtschiffe nun mal nicht gebaut 
LG Petra
Rückengerechtes Rückenschonendes Fahrrad
ich habe ein Trekkingrad, etwa 7 Jahre alt, gut in Schuss,
Neuwert etwa 600 EUR.
Nun habe ich ein Rückenproblem und kann auf dem Rad nicht mehr
gut sitzen.
Hi Monroe,
sofern du nicht konsequent ein gezieltes Rückenmuskulatortraining machst wird das ja höchstwahrscheinlich schlimmer und schlimmer.
Aber das ist ein anderes Thema.
Zum Fahrrad, ich gehe mal so ohne dein Rad zu kennen davon aus, ein Umbau bringt nicht soviel wie ein komplett neues Rad was gleich Rückenschonend konzipiert wurde.
Ich kenne die Preise für Rückenschonende Fahrräder nicht, aber sicher sind die weit höher als für ein Tschiborad.
Das muß es dir halt wert sein.
Also muß ein Fachhändler her. K.A. was du bist, aber was ich lange zeit gar nicht wußte, es gibt für Damen z.B. bestimmte Damensättel, d.h. der Sattel drückt an bestimmten Stellen nicht mehr oder so, Details habe ich vergessen, ich kann sie ja eh nicht testen 
An deiner Stelle würde ich da diese 10 Euros opfern und die Liste anfordern:
http://www.agr-ev.de/html/page.asp?pageID=23
Gruß
Reinhard
Hi Monroe,
sofern du nicht konsequent ein gezieltes
Rückenmuskulatortraining machst wird das ja
höchstwahrscheinlich schlimmer und schlimmer.
Aber das ist ein anderes Thema.
Du, der Rehasport ist schon meiner… Trotzdem ist diese nach vorn geneigte Haltung auf dem Fahrrad einfach anstrengend für den Rücken.
Ich kenne die Preise für Rückenschonende Fahrräder nicht, aber
sicher sind die weit höher als für ein Tschiborad.
Das muß es dir halt wert sein.
Grundsätzlich gebe ich Dir da recht, allerdings sind die in dem Artikel genannten Fahrräder einfach nicht drin. Das geht so um die 1500 EUR los. Aber da müsste ich erst einmal aufs längere Radfahren verzichten.
http://www.zentralrad.de/html/Preislisten/Riese&M%C3…
Das sind jetzt auch drei Jahre alte Preise. Vielleicht gibt es ja auch eine Verschrottungsprämie für sieben Jahre alte Fahrräder. Dann würde es wieder passen.
Aber vielleicht hat der Fahrradhändler vor Ort ja was Gebrauchtes rumstehen oder andere Alternativen.
Danke Dir und vG
Monroe
Wenn du eher sportliches Fahren gewohnt bist, dann ist ein
Hollandrad keine Alternative. Gleiches gilt, wenn du in
bergiger Region wohnst. Dafür sind die Schlachtschiffe nun mal
nicht gebaut 
Hi,
ja, es soll ein wenig sportlicher sein. Mir fehlt eine sportliche Betätigung an der Luft, bei der ich auch hinterher das Gefühl habe, dass ich mich wirklich anstrengen musste. Da weiss ich auch nicht, ob sich das sportliche Fahren mit rückenschonend wirklich verbinden lässt.
VG
monroe
Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung
(Bei mir ist eher der Nackenbereich das Problem)
Daher kann ich dir wirklich nur empfehlen: Wenn es dir mal einigermaßen gut geht (braucht nicht / sollte nicht völlig beschwerdefrei sein, aber eben auch nicht zu einem Zeitpunkt, wo du auf die Nägel beisst), gehe wirklich in einen gescheiten Laden, nimm das Fahrrad mit und bringe vor allem Zeit mit.
Das KANN mit dem alten Fahrrad und Änderungen funktionieren, muss aber nicht. (Hängt nun mal vom Fahrrad und deinen Beschwerden ab). Ebenso gilt, dass es nicht ein Fahrrad für 1500 Euro sein muss. (allerdings wird es unter 3-400 Euro schwierig).
Ich würde ruhig mal damit anfangen, verschiedene Modelle an Neufahrrädern auszuprobieren, um zu testen, mit welcher Sitzposition du klar kommst, welche Federung angenehm ist. Nicht einfach draufsetzen, sondern fahren! Dann guckst du mal, wie weit das von deinem alten weg ist (stimmt der Rahmen in etwa, kann man den Rest verändern). Und dann würde ich mit dem Laden vereinbaren, dass du so ein Rad mal für 1-2 Stunden leihen kannst (das macht ein guter Laden. Muss man halt Pfand hinterlegen). Und dann gurkst du mal in der Gegen umher.
Eben aus persönlicher Erfahrung: Man braucht nicht zwangsläufig auf Fahrradfahren zu verzichten und es ist nicht unbedingt erforderlich, dafür Riesensummen hinzublättern. Aber was wirklich wichtig ist: Ein gescheiter Laden mit Fachpersonal! (Das merkst du auch daran, ob sie sich die Zeit nehmen. Was dann natürlich selbstverständlich sein sollte: dass man das, was man machen lässt / kauft auch dort macht und dann nicht mit der Info in den Diskounter gehen.)
LG Petra
Aber vielleicht hat der Fahrradhändler vor Ort ja was
Gebrauchtes rumstehen oder andere Alternativen.
Hallo Monroe,
in den Liks wurden ja konkret Typbezeichnungen solcher fahrräder genannt. Da muß man halt mal gelegentlich bei ebay schauen ob da eins auftaucht.
Auch mal die örtlichen Zeitunggen die da kostenlos ins Haus kommen mal überfliegen.
Hier in Frankfurt werden rumstehende nicht mehr genutzte Fahrräder und Fahrradteile in eine Fahrradwerkstatt der Stadt.
Daist ein Fahrradmeister und 10 Jugendliche, die unter seiner Anleitung diese Fahrräder wieder aufbauen und die kann man dann kaufen.
Die bieten auch Fahrradreparaturen an. Möglicherweise bieten sie auch Einbau von federnden Bauteilen an.
Jedenfalls sind sie viel preiswerter als ein übliches Fahrradgeschäft.
Da könntest du dich erkundigen ob sie gerade sowas da haben usw.
Sie sind eine Unterabteilung der FES (frankfurter Entsorgungs Service) und sicher auf der hp http://www.frankfurt.de zu finden.
In anderen größren Städten gibt es sowas vielleicht auch…
Gruß
Reinhard
Hi Monroe,
ich unterteile meine Antwort in 2 Aspekte -
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Umbau des Fahrrades: Hier könnten ggf. andere Reifen (sog. Ballonreifen z. B. Bigapple), die mit weniger Luftdruck gefahren werden, Erschütterungen aus Bodenunebenheiten abfedern. Sofern noch nicht vorhanden, ware der Einbau einer gefederten Sattelstütze eine weitere Maßnahme. Von der Marke GAZELLE gibt es zudem ohne Werkzeug verstellbare Lenker und Sattelträger. Bei längeren Touren könntest Du den Lenker Mal höher (Bei Rückenwind sehr angenehm) und Mal niedriger (bei Gegenwind ein Erleichterung) einstellen und zudem die Sitzposition verändern.
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Kauf eines neuen Fahrrades: Du kannst Dich für ein komplett gefedertes Rad entscheiden, hast aber vermutlich einen ähnlichen Effekt wie beim Hollandrad odgl. - für echte Treckingtouren dürften die wenig bis gar nicht geeignet sein.
Bleibt noch die Alternative Liegerad (mit 2 oder 3 Rädern). Ich selbst habe damit beste Erfahrungen und möchte es bei längeren Touren nicht mehr missen - für Mountain-Biking und Offroad-Trecking halte ich das allerdings auch nicht geeignet. Gute Läden werden Dir ausführliche Probefahrten gestatten (Nahe HB hinterlegt man in einem Geschäft ein Pfand und kann dann mit dem Liegerad rumfahren) und das sollte man in jedem Fall ausgiebig tun . . .