Fahrradanhänger

Wer kann einen sehr guten Fahrradanhänger empfehlen mit welchem wir auch schon mit unserer Tochter (5 Montate) durch die Gegend fahren können?

Hallo,
habt ihr nur ein Kind?
Dann frag ich mal, wieso ihr einen Anhänger haben müßt?
Die Kleine geniesst es sicherlich mehr, wenn sie vor Euch sitzt und euch sieht! Oder hinter euch und ihr mit ihr reden könnt!!!
Die Anhänger sind natürlich sehr praktisch um Einkäufe zumachen, oder wenn man 2 Kiddies hat!

Überlegt es euch doch nochmal.
LG Manu

Hallo manou,

habt ihr nur ein Kind?
Dann frag ich mal, wieso ihr einen Anhänger haben müßt?

da antworte ich mal für Stefanie:

Die Kleine geniesst es sicherlich mehr, wenn sie vor Euch
sitzt und euch sieht! Oder hinter euch und ihr mit ihr reden
könnt!!!

Reden kann man auch mit Kindern im Anhänger. Und die Kleine genießt es sicher, wenn sie bei einem schnellen Einkauf nicht aus dem Schlaf gerissen werden muss, weil das Fahrrad mit Kind im Sitz nicht stehen gelassen werden kann, während der Anhänger eher mal abgekuppelt und mitgenommen werden kann.

Die Anhänger sind natürlich sehr praktisch um Einkäufe
zumachen, oder wenn man 2 Kiddies hat!

Und auch sehr praktisch, wenn man ein Gefährt vorzieht, das stehen bleibt, wenn das Fahrrad mal umfällt. Und im schlimmsten Fall, der nicht eintreten möge, von einem Auto erst mal auf die Seite geschoben wird, statt bei Crash gleich das Kind auf die Kühlerhaube zu donnern.

Überlegt es euch doch nochmal.

Eben, ich finde auch, dass Anhänger immer eine Überlegung wert sind. Mich plagt der schiere Neid, dass soetwas vor 25 Jahren noch nicht für uns radelnde Eltern zur Verfügung stand.

Gruß, Karin

Hallo Karin,

das ist deine Meinung.

Wenn mein kleines Kind schläft, muss ich nicht unbedingt zum Einkaufen, da kann ich auch mal warten. Ist heute aber wohl nicht möglich…bei dem Stress…

Mit der Sicherheit gebe ich dir recht!

Das Gespräch zuführen, mit einem Kind, was etwas weiter hinter dir sitzt, funktioniert nicht ganz so gut. Ausser du schreist!
Ich bin schon öfter mit Anhänger gefahren und ziehe, trotz Gefahr den Sitz vor.
Manu

Hallo

Wenn mein kleines Kind schläft, muss ich nicht unbedingt zum
Einkaufen, da kann ich auch mal warten.

Die schlafen aber doch so oft waehrend einer Fahrt ein. Ich hab sogar mal von Eltern gehoert, die ihr Kind rumgefahren haben, damit es abends endlich einschlaeft.

Ich bin schon öfter mit Anhänger gefahren und ziehe, trotz
Gefahr den Sitz vor.

Ich finde, dass man auch etwas angepasst fahren kann. Mit einem Kleinkind hinten drauf wuerde ich mich z. B. nicht zwischen die Autos mischen, sondern zur Not auf dem Buergersteig fahren (je nach dem wie voll es da ist) oder einen Umweg machen.

Wichtig ist, dass man damit rechnet, dass man mit dem Fahrrad umkippen koennte, d. h. Baby einen Helm aufsetzen oder was immer da angesagt ist. Ich hab das mal erlebt, wie einer Mutter das Fahrrad umgekippt ist mit einem Kind im Kindersitz. Ist aber nichts passiert.

Viele Gruesse Thea

Hallo Thea,

nur kurz:

sondern zur Not auf dem
Buergersteig fahren (je nach dem wie voll es da ist)

egal wie voll: Auf dem Bürgersteig darfst Du nur fahren, wenn Du unter 10 Jahre alt bist. Dann darfst Du aber kein Kind auf/mit dem Fahrrad befördern.

Als Erwachsene darfst Du auf dem Gehweg nur schieben.

Wichtig ist, dass man damit rechnet, dass man mit dem Fahrrad
umkippen koennte, d. h. Baby einen Helm aufsetzen oder was
immer da angesagt ist. Ich hab das mal erlebt, wie einer
Mutter das Fahrrad umgekippt ist mit einem Kind im Kindersitz.
Ist aber nichts passiert.

Und darauf soll man sich beim Kindertransport auf dem Fahrrad verlassen?

Karin

Hallo Manu,

ich kann mit einem Kindersitz nichts anfangen, weil ich ein Herrenrad fahre.
Entweder ich steige mit einem schwungvollem Beinwurf über den Lenker auf, oder trete das Kind (oder ich bin schlicht zu ungeschickt).
Auf jeden Fall nehm ich (bzw. hab ich genommen) tausendmal lieber den Hänger als einen Sitz.

Gandalf

Hallo Karin,

sondern zur Not auf dem
Buergersteig fahren (je nach dem wie voll es da ist)

egal wie voll: Auf dem Bürgersteig darfst Du nur fahren, wenn
Du unter 10 Jahre alt bist.

Das ist mir bekannt. Aber es wird von fast allen Leuten und auch Polizisten akzeptiert, wenn man es trotzdem tut (bei uns jedenfalls), weil sie einsehen, dass es manchmal einfach zu gefaehrlich ist, auf der Strasse zu fahren.

Ich hab das mal erlebt, wie einer
Mutter das Fahrrad umgekippt ist mit einem Kind im Kindersitz.
Ist aber nichts passiert.

Und darauf soll man sich beim Kindertransport auf dem Fahrrad
verlassen?

Nein, eigentlich nicht. Ich gehe davon aus, dass das einem nicht passiert, wenn man damit rechnet. Ich bin kein Anhaenger davon, dass alles idiotensicher sein muss, weil die Leute dann naemlich oft auch idiotisch werden. Ich finde es besser, wenn man sich selbst, sein Fahrzeug und seine Verkehrspartner einschaetzen kann und aufpasst, dann passiert auch nichts.

Viele Gruesse Thea

Guten Morgen,

ja, das ist sicherlich auch ein ausuferndes Thema. Wir haben selbst für unsere Tochter bereits zwei Hänger ausprobiert: einer war so ein 100-Euro-Billig-Anhänger, den es in jedem Supermarkt gibt (im Fahrradladen kosten sie meist zwischen 150- und 200 Euronen)…das Teil empfand ich als super steif und schwer. Mit dem Teil hatte ich ehrlich gesagt gar keine Lust mehr zu radeln…

der zweite Versuch war dann ein kleiner Einsitzer-Hänger von Burley - und der war und ist wirklich traumhaft. Er ist leicht, super wendig und eigentlich gar nicht spürbar…er kostet natürlich auch ein wenig mehr, aber die Euros sind wirklich gut angelegt. Ebenso Gutes habe ich auch von den Chariot-Hängern gehört (sind aber noch teurer).

Wenn die Kleine fünf Monate ist, dann empfehle ich noch die Weber-Baby-Schale in den Hänger einzusetzen, dann hat sie mehr Halt.

Gruß
Dora

Hallo Thea,

diese Aussage:

jedenfalls), weil sie einsehen, dass es manchmal einfach zu
gefaehrlich ist, auf der Strasse zu fahren.

Ich finde es besser, wenn
man sich selbst, sein Fahrzeug und seine Verkehrspartner
einschaetzen kann und aufpasst, dann passiert auch nichts.

und diese widersprechen sich aber, wenn man Links wie diese liest:

http://www.abendblatt.de/daten/2004/05/26/298892.html

Wie Du da lesen kannst, ist bereits die Einschätzung, dass Wege neben der Straße sicherer seien als die Straße selber, falsch.

Gruß, Karin

Hallo Karin,

Wie Du da lesen kannst, ist bereits die Einschätzung, dass
Wege neben der Straße sicherer seien als die Straße selber,
falsch.

Das ist aber nur der Fall, wenn man sich als Radfahrer einfach nur an die Verkehrsregeln haelt und dann faehrt wie ein Bloeder. Fuer mich ist klar, dass man als Radfahrer die Verkehrsregeln zwar kennen muss, aber ansonsten voellig selbstverantwortlich fahren muss, da jeder Unfall vermieden werden muss (wegen Ungeschuetztheit).

Als Radfahrer muss man an jeder Einfahrt, an jedem unuebersichtlichen Abzweig damit rechnen, dass da einer (evtl. auch ein anderer Radfahrer, das kann ja auch sehr schlimme Unfaelle geben) rausgeschossen kommen koennte.

Was meinen Kindern in der 4. Klasse im Rahmen der Fahrradpruefung von der Polizei ueber das Radfahren im Strassenverkehr beigebracht wurde, fand ich absolut gefaehrlich. Wenn die sich daran halten wuerden, koennte das nur gutgehen, wenn alle Autofahrer sehr gut aufpassen. Viele Schueler hier am Ort fahren aber auch danach Fahrrad.

Was bei allen Verkehrserziehungen immer fehlt, ist uebrigens der Hinweis auf die m. M. nach fuer Kinder gefaehrlichste Situation im Strassenverkehr, wenn naemlich ein Wagen stehenbleibt und einen vorlaesst. Die meisten Kinder rennen dann ueber die Strasse, ohne zu gucken, ob aus der anderen Richtung noch einer kommt. Bei den beiden schlimmen Unfaellen mit Kindern, von denen ich gehoert habe, wurden Kinder (auf dem Fahrrad) von einem Autofahrer vorgelassen, der von einem anderen Auto, der nicht sehen konnte, warum der vor ihm haelt, ueberholt wurde.

(Mit den letzten beiden Absaetzen will ich verdeutlichen, inwiefern ich nichts davon halte, sich als Radfahrer nur an die Verkehrsregeln zu halten)

Viele Gruesse Thea