Hallo,
ich spiele mit dem Gedanken, meine Fahrradbeleuchtung (Dynamo, herkömmliche Glühbirnen, praktisch keine Sicht nach vorne weil ein Katzenauge den direkten Lichtweg von der Birne auf die Straße blockiert, alles sehr klapprig und bieder) gegen eine die ich mir selbst basteln würde auszutauschen. Auf Basis meines Dynamos würde ich LEDs einsetzen (vorne Ultrahelle, hinten helle), möglichst so, dass ich eine Energieersparnis erreiche (d.h. geringerer Drehwiderstand am Dynamo). Standbeleuchtung würde ich dann auch gleich einbauen.
Technisch wäre das an sich kein Problem, was ich mich allerdings frage ist, wie es mit der Zulässigkeit aussieht. Laut Straßenverkehrsordnung müssen Fahrradlampen ja zugelassen sein. Wo kann man denn eine Zulassung für seine eigenen Kreationen besorgen? Oder lohnt sich das nicht? 
mfg
MB
Hallo,
möglichst so, dass ich eine Energieersparnis
erreiche (d.h. geringerer Drehwiderstand am Dynamo).
Du solltest Dir ersteinmal über Deinen Dynamo gedanken machen …
Laut Straßenverkehrsordnung müssen Fahrradlampen ja zugelassen
sein. Wo kann man denn eine Zulassung für seine eigenen
Kreationen besorgen?
Auwei. Vergiß das.
Gruß,
Sebastian
Hallo,
Auwei. Vergiß das.
gut, damit hatte ich irgendwie gerechnet 
Danke trotzdem
mfg
MB
Hallo,
hinten helle), möglichst so, dass ich eine Energieersparnis
erreiche (d.h. geringerer Drehwiderstand am Dynamo).
das Problem ist der geringe Wirkungsgrad der billigen Dynamos. Gefordert ist laut Gesetz 30% bei 15 km/h. Das sinkt dann bei 30 km/h auf unter 15%. An diesen 15 bis 30 Prozent kannst du durch Energieersparnis was ändern. Die restlichen 70 bis 85 Prozent bleiben mehr oder weniger erhalten. Der Dynamo ohne Stromverbraucher macht trotzdem ordentlich Reibung.
Am besten ist eine zugelassene Batteriebeleuchtung wie zB die Sigma Mirage Evo.
Gruß, Niels
Hallo,
hinten helle), möglichst so, dass ich eine Energieersparnis
erreiche (d.h. geringerer Drehwiderstand am Dynamo).
das Problem ist der geringe Wirkungsgrad der billigen Dynamos.
Gefordert ist laut Gesetz 30% bei 15 km/h. Das sinkt dann bei
30 km/h auf unter 15%. An diesen 15 bis 30 Prozent kannst du
durch Energieersparnis was ändern. Die restlichen 70 bis 85
Prozent bleiben mehr oder weniger erhalten. Der Dynamo ohne
Stromverbraucher macht trotzdem ordentlich Reibung.
der Energieverbrauch ist mir theoretisch eigentlich egal, auch der Reibungswiderstand des Dynamos, denn der fällt nicht weiter ins Gewicht. Ich will vor allem der Tatsache entgegenwirken, dass der Drehwiderstand von Dynamos bei höherem Strom stark zunimmt. D.h.: je schneller ich fahre, desto mehr bremst das Ding mich. Das liegt an den Magnetfeldern im inneren des Dynamos; Es gibt ein statisches Magnetfeld und eine Spule, in der ein Strom induziert wird. Eins davon dreht man von außen, dadurch kommt die Induktion erst zustande. Wenn man aber schneller dreht, fließt mehr Strom (vorausgesetzt man hat einen Verbraucher angeschlossen) und die Spule produziert ihr eigenes Magnetfeld. Je schneller man dreht, desto mehr Strom fließt, und desto stärker wirkt dieses Feld. Und natürlich wirkt es der Drehrichtung genau entgegen. Wenn man nun Lampen anschließt, die fast keinen Strim verbrauchen, umgeht man dieses Problem.
Am besten ist eine zugelassene Batteriebeleuchtung wie zB die
Sigma Mirage Evo.
Das mit den Batterien ist eben so eine Sache: Wenn die leer sind, steh ich im Dunkeln (sicher halten die lange, aber ich bin da etwas…vergesslich wenns um sowas geht) 
mfg
MB
Hallo Markus,
das mit den sehr hellen Dioden laß bitte sein, denn Du wirst wahrscheinlich vor allem Deine Mitmenschen blenden, speziell mit den hinteren.
Nimm einen Nabendynamo und vorne wie hinten eine käufliche LED-Lampe mit Stoplichtfunktion.
Dann bist Du für alle Eventualitäten gewappnet.
Wenn Du mit einer Lichtorgel erwischt wirst, kann man Dir im Extremfall einen wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr reinwürgen.
Gandalf
Hallo,
der Energieverbrauch ist mir theoretisch eigentlich egal, auch
der Reibungswiderstand des Dynamos, denn der fällt nicht
weiter ins Gewicht. Ich will vor allem der Tatsache
entgegenwirken, dass der Drehwiderstand von Dynamos bei
höherem Strom stark zunimmt. D.h.: je schneller ich fahre,
desto mehr bremst das Ding mich. Das liegt an den
Magnetfeldern im inneren des Dynamos; Es gibt ein statisches
Magnetfeld und eine Spule, in der ein Strom induziert wird.
Eins davon dreht man von außen, dadurch kommt die Induktion
erst zustande. Wenn man aber schneller dreht, fließt mehr
Strom (vorausgesetzt man hat einen Verbraucher angeschlossen)
und die Spule produziert ihr eigenes Magnetfeld. Je schneller
man dreht, desto mehr Strom fließt, und desto stärker wirkt
dieses Feld. Und natürlich wirkt es der Drehrichtung genau
entgegen.
Das ist so nicht richtig. Klauenpoldynamos liefern einen relativ konstanten Strom unabhängig von der Drehzahl (natürlich muss eine gewisse Mindestdrehzahl erreicht sein um bei einer gegebenen Spannung den Nennstrom zu liefern, dann steigt der Strom aber nur noch sehr langsam).
Wenn man nun Lampen anschließt, die fast keinen
Strim verbrauchen, umgeht man dieses Problem.
Auch das ist nicht richtig. Wie gesagt liefert der Dynamo einen nahezu konstanten Strom. Hängst du eine Last mit geringem Stromverbrauch (hohem Widerstand) dran, so wird die Spannung am Dynamo steigen, bis die bei dieser Drehzahl erreichbare Maximalspannung oder der Nennstrom des Dynamos erreicht ist. Das ist auch der Grund wieso bei Ausfall des Scheinwerferbirnchens das Rücklichtbirnchen sofort mit durchbrennt, wenn das nicht durch eine Schutzschaltung verhindert wird, die den „überflüssigen“ Strom ableitet.
Am besten ist eine zugelassene Batteriebeleuchtung wie zB die
Sigma Mirage Evo.
Das mit den Batterien ist eben so eine Sache: Wenn die leer
sind, steh ich im Dunkeln (sicher halten die lange, aber ich
bin da etwas…vergesslich wenns um sowas geht) 
stell einfach das Ladegerät neben den Stellplatz des Fahrrads (wenn möglich).
Gruß, Niels
Hallo,
Ich will vor allem der Tatsache
entgegenwirken, dass der Drehwiderstand von Dynamos bei
höherem Strom stark zunimmt. D.h.: je schneller ich fahre,
desto mehr bremst das Ding mich. Das liegt an den
Magnetfeldern im inneren des Dynamos; Es gibt ein statisches
Magnetfeld und eine Spule, in der ein Strom induziert wird.
Eins davon dreht man von außen, dadurch kommt die Induktion
erst zustande. Wenn man aber schneller dreht, fließt mehr
Strom (vorausgesetzt man hat einen Verbraucher angeschlossen)
und die Spule produziert ihr eigenes Magnetfeld. Je schneller
man dreht, desto mehr Strom fließt, und desto stärker wirkt
dieses Feld. Und natürlich wirkt es der Drehrichtung genau
entgegen. Wenn man nun Lampen anschließt, die fast keinen
Strim verbrauchen, umgeht man dieses Problem.
Ich habe mir mal auf Empfeglung des hiesigen Forums den Dymotec S6 gekauft: http://www.bumm.de/docu/dynamo2.htm Der wird mit einer elektronischen Reglung bewoorben, die vermutlich genau diesem Effekt entgegenwirken soll. Mit der Leichtgängigkeit des Dynamos bin ich wirklich zufrieden, der Preis tut schon etwas weh 
Gruß,
Sebastian
Hallo,
Das ist auch der Grund wieso bei Ausfall des
Scheinwerferbirnchens das Rücklichtbirnchen sofort mit
durchbrennt, wenn das nicht durch eine Schutzschaltung
verhindert wird, die den „überflüssigen“ Strom ableitet.
wenn das auf das von dir genannte Dynamo zutrifft hab ich sowas nicht, denn es sind schon zwei Birnchen draufgegangen, aber immer nur einzeln. Außerdem werden die Lampen beim Fahren immer heller je schneller ich fahre.
Aber das mit dem Dynamo veranlasst mich, noch mehr Infos über diese Dinger zu besorgen, das interessiert mich jetzt 
stell einfach das Ladegerät neben den Stellplatz des Fahrrads
(wenn möglich).
Hehe 
mfg
MB