Mein Sohn hat schon immer Angst vor Höhe oder Klettereien. Genauso hat er Angst vor Geschwindigkeit und alles was sich bewegt, auch ein Fahrrad. Wir kauften Ihm jetzt ein Fahrrad, er setzt sich zwar darauf, aber er begreift den Tretvorgang nicht. Das er ein sensomotorisches Problem hat, wurde bereits festgestellt, aber durch Ergotherapie macht er erhebliche Fortschritte. Er ist jetzt 4 1/2 Jahre alt, aber wie kann man Ihm helfen?
Mein Sohn hat schon immer Angst vor Höhe oder Klettereien.
Genauso hat er Angst vor Geschwindigkeit und alles was sich
bewegt, auch ein Fahrrad. Wir kauften Ihm jetzt ein Fahrrad,
er setzt sich zwar darauf, aber er begreift den Tretvorgang
nicht. Das er ein sensomotorisches Problem hat, wurde bereits
festgestellt, aber durch Ergotherapie macht er erhebliche
Fortschritte. Er ist jetzt 4 1/2 Jahre alt, aber wie kann man
Ihm helfen?
Der eine lernt es früher, der andere später. Unser ältester Sohn hat erst mit 7 Fahrrad fahren gelernt, der jüngste konnte es bereits mit 5 1/2.
Heute würden wir den Kindern erst ein Laufrad kaufen, bevor es auf ein richtiges Rad geht. Lies mal hier: http://www.gesundheit.de/familie/kindheit-jugend/lau…
Vielleicht hilft das deinem Sohn!
hatte dein Sohn schon ein Dreirad, einen Traktor o.ä.? Da lernt man meiner Meinung nach das Treten
leichter.
Ich hab in letzter Zeit mit einem Kind (etwa gleiches Alter wie dein Sohn) das Treten geübt, mit einem
Traktor. Wenn das von euch gekaufte Fahrrad Stützen hat, könnte das funktionieren, aber es ist a bissl
wackelig… Ein Traktor oder so wäre besser, das ist stabiler, da lenkt das Gleichgewicht nicht ab.
Mit diesem Jungen hab ich’s so geübt: immer wieder die Füße auf die Pedale gestellt (und gehalten) und
ein bisschen von hinten angeschoben. Und das immer und immer wieder. Nach etwa zwei Monaten (er
ist relativ schwerbehindert) kann er es jetzt, hat das Treten voll begriffen.
Du schreibst, dein Sohn macht durch die Ergotherapie große Fortschritte - übt ihr auch zu Hause mit
ihm? Es gibt viele Übungen, die ihr täglich mit ihm machen könntet, und das wäre sicherlich gut. Ist mir
nur grad eingefallen.
Es muss nicht immer alles durch eine Therapie behoben werden. Meine beiden Kinder (übrigens beide schon immer sehr gute Schwimmer, die beiden mit 5 bzw. knapp 6 ihr silbernes Schwimmabzeichen hatten) waren in punkto Radfahren ebenfalls Spätentwickler. die kleine hat heute noch manchmal Probleme, wenn´s etwas eng wird. Von einem Bekannten die Tochter dagegen fuhr bereits mit 4 dem Teufel das linke Ohr ab, ist aber jetzt mit 9 beim Schwimmen noch unsicher.
Mein Tipp: meine beiden kamen über City-Roller letztendlich zum Fahrrad - ist das einen Alternative für dich?
Aber: Dreirad mit Schubstange? Meiner wollte auch nicht aufs Dreirad (hätte ja mit Anstrengung verbunden sein können - dann kam die Schubstange und er war nimmer runterzukriegen und im Geschwindigkeitsrausch (ich schätze so um die 3 km/h) fing er dann sogar mal zum Treten an …
Er ist jetzt 4 1/2 Jahre alt, aber wie kann man
Ihm helfen?
Meiner war mit ca. 5 Jahren soweit … andere Kinder konnten es früher, andere später … laß ihm Zeit!
Mein Sohn hat schon immer Angst vor Höhe oder Klettereien.
Genauso hat er Angst vor Geschwindigkeit und alles was sich
bewegt, auch ein Fahrrad.
Du schreibst zwar, dass er sensomotorische Schwierigkeiten hat, habt Ihr auch seine Sehkraft überprüfen lassen? (Wird glaub ich bei der U mit 4 Jahren gemacht). Bei meinem Neffen war es ähnlich, er wollte nie aufs Klettergerüst und ist auch Treppen nur an der Hand gelaufen. Deswegen galt er immer als Weichei und nun hat er eine Brille und macht Sehschule und -oh Wunder!- alles wird gut!
Ist nur ne Überlegung…
Gruß finnie
bei meinem sohn war das auch so, die ergotherapeutin sagte das käme weil er die gefahr einschätzen kann (im gegensatz zu vielen gleichaltrigen die erstmal ausprobieren und dann merken daß es nicht so gut tut barfuß zu bremsen )
mit dieser erklärung konnte ich ganz gut leben, denn schließlich hat er sich auch nie verletzt und kam mir dadurch mächtig intelligent vor . trotzdem wollte ich ihm gerne das gefühl geben auch ‚sportlich‘ zu sein wie die anderen kinder.
unsre lösung: das laufrad (und zwar ohne handbremse). die geschwindigkeit wird über den eigenen körper reguliert, also die füße (mit schuhen) und der gleichgewichtssinn wird enorm trainiert.
als das fahrrad kam wurde es erstmal ohne pedale benutzt bis ihm klar wurde daß es mit viel einfacher geht. ein prozess der gedauert hat.
er war übrigens auch erst 5 1/2, aber in den zwei jahren fahrraderfahrung gab’s noch kein offenes knie…
knappe und späte Antwort
Hallo!
Mit 4 1/2 hat er noch jede Menge Zeit das Radfahren zu lernen. Macht Euch keinen Stress!
Ein richtiger Roller in der richtigen Größe ist eine gute Vorbereitung.
Ein Laufrad natürlich auch, aber entgegen meinem Vorschreiber würde ich eher Handbremsen haben wollen.
Beides mit Helm benutzen.
Unser Sohn ist direkt vom Roller aufs Rad umgestiegen. Den Zeitpunkt bestimmte er selbst (Beim Opa in der Garage stand ein kleines Kinderrad. Er stieg auf und fuhr einfach -ziemlich wackelig- los, wir staunten Bauklötze, er war stolz wie Oskar.)
Auf keinen Fall würde ich Stützräder empfehlen, damit passieren häufig üble Unfälle, außerdem lernt man damit nicht das Radfahren.
Er hatte eun Dreirad, wollte es aber nicht benutzen. Meine
Tochter ist auf der gleichen Schiene…
Hi nochmal!
Es gibt nach meiner Beobachtung Dreiradkinder und solche, die sich zu Tode langweilen auf den Dingern. Da kann man relativ wenig dran ändern, unser gutes, teures Puky haben wir auch fast unbenutzt weitergeben müssen. Dann lieber bald einen Roller zulegen, später einen größeren, damit kommen sie schneller voran.