Ich hab da mal wieder eine Frage:
Warum stellt man sich im Fahrstuhl immer in die Richtung, in der schon die anderen Leute stehen?
Ist das auf den Konformitätsdruck zurückzuführen?
LG Dorie
Ich hab da mal wieder eine Frage:
Warum stellt man sich im Fahrstuhl immer in die Richtung, in der schon die anderen Leute stehen?
Ist das auf den Konformitätsdruck zurückzuführen?
LG Dorie
Also ich mache das nicht!
Ich stelle mich immer so, dass ich die Türe im Auge habe, also mit dem Gesicht zur Tür. Und möglichst mit dem Rücken an der Wand.
( d. h. im Klartext : Fluchtweg immer im Auge und Rückendeckung (
)
Es ist mir egal, wie die anderen stehen.
Gruß
Merkur
Ich hab da mal wieder eine Frage:
Warum stellt man sich im Fahrstuhl immer in die Richtung, in
der schon die anderen Leute stehen?
Ist das auf den Konformitätsdruck zurückzuführen?
Hallo Dorie,
ebenso wie mein „Vorposter“ stehe ich auch immer mit dem Gesicht zur Tür. Und ich glaube auch, dass dies alle Menschen tun, jedenfalls so lange es möglich ist. Und da wir uns hier nicht in Japan befinden, wo die Menschen von jemanden, der nur dazu da ist noch ein paar Menschen mehr in einen eigentlich schon vollen Aufzug reinzuquetschen (und zu diesem Behufe extra weiße Handschuhe trägt *lach*) können wir uns unsere Stehrichtung ja meist aussuchen und einen uns schon voll erscheinenden Aufzug erst gar nicht betreten. Da auf Tuchfühlung zu stehen in unseren Breiten nicht so gern ausgeübt wird. Bei den Japanern ja eigentlich auch nicht, die legen sehr viel Wert auf Distanz, eine Einladung ins private Wohnfeld gilt dort als große Intimität! Was müssen die sich in U-Bahnen und Aufzügen unwohl fühlen!
BTW: hasst du gläserene Aufzüge auch so? Mir wird da immer fast schlecht bei, ich fahre Achterbahn mit Doppellooping und was weiß ich alles noch, aber diese Glaskästen hasse ich wie die Pest. Wenn es eine Alternative gäbe würde ich weitere Wege und sonstigen Unbill sofort in Kauf nehmen, nur um eine Fahrt in einem solchen Teil zu vermeiden.
schwindelnde Grüße
Renate
Ich hatte jahrelang einen Kollegen, der auf Grund seiner früheren Berufstätigkeit (Schindler, nicht der mit der Liste) jedesmal wenn jemand von „Fahrstühlen“ sprach, fragte ob wirklich „Rollstühle“ gemeint wären, oder doch eher „Aufzüge“.
LG Dorie
Hmm,
( d. h. im Klartext : Fluchtweg immer im Auge und Rückendeckung (
)
der „Fluchtweg“ ist nicht immer die Tür - einfach mal den Kastatrophenfilm der Wahl anschauen
.
Gruss
Enno
Hi Dorie,
Warum stellt man sich im Fahrstuhl immer in die Richtung, in
der schon die anderen Leute stehen?
da wir vor einiger Zeit zufälligerweise etwas ähnliches diskutiert hatten (im Bekanntenkreis), hab ich mal drauf geachtet.
Ergebniss:
Die meisten stellen sich mit dem Rücken zur Wand und schauen in die Mitte.
Gandalf
Aber warum?
Wenn z.B. man in einen vollen Aufzug kommt und alle würden mit dem Rücken zur Tür stehen würde man sich doch auch genauso wie die anderen stellen, oder?
hoeflichkeit
hallo dorie
das ist aus hoeflichkeit. im konzert drueckt man sich ja auch nicht mit dem po zu den leuten durch die reihen.
gruss
coco
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Aber warum?
Wenn z.B. man in einen vollen Aufzug kommt und alle würden mit
dem Rücken zur Tür stehen würde man sich doch auch genauso wie
die anderen stellen, oder?
Hi!
Also ich würde mich, so es denn geht, wie schon der eine oder andere vor mir schrieb, immer mit dem Rücken zur Wand und dem Blick zur Tür stellen. (Nicht zwingend frontal auf die Tür guckend, aber eben so, daß ich sie sehen kann…) Mögliche Erklärung: Erstens unbewußt Rückendeckung suchend, zweitens kann dann von hinten auch niemand kommen, den ich nicht sehe und dem ich im Weg stehe… (was ja mit dem Rücken zur Tür bei dem einen oder anderen Zwischenstop passieren könnte…) Tja, und die Tür guck ich an, damit ich sehe wer reinkommt - auch wenn ich mir wenig Chancen einräume, dem verrückten Aufzugmesserstecher oder wem auch immer dann zu entkommen. Aber immerhin eher, als wenn ich ihn gar nicht sehe… Außerdem kann ich auch jemandem Platz machen/ helfen - aber eben nicht, wenn ich ihn nicht sehe… Naja, und zu guter letzt will ich ja früher oder später zur Tür raus, kann mich also schonmal in „Startrichtung“ stellen.
Soviel an Aufzuggedanken von mir zu dem Thema!
Grüßle
Kari