mag eine komische Frage sein, aber geht mir schon seit Jahren nicht mehr aus dem Kopf (durch diverse Filme immer wieder angeheizt:wink: )
Wenn ein Fahrstuhl abstürzt, würde es dann lohnen, ständig auf und ab zu hüpfen, weil dann der Weg beim Aufprall kürzer (nur der Hüpfer) ist?? Würde man nicht oder weniger verletzt werden, wenn man dann die ca. 50%ige Möglichkeit hat, während des Aufpralls grad 20-50 cm in der „Luft“ ist?
Eigentlich müßte das doch mathematisch/physikalisch zu lösen sein? Ich bin leider ein ziemlicher Mathe-Banause…
ich hab mir schon vor Jahren was ähnliches überlegt - Wenn ich oben auf einem Berg stehe und runterspringe und eine möglichst „ideale“ Flugbahn habe und immer 50 cm vom Boden des Bergs entfernt bin, bis ich dann irgendwann recht unsanft lande, wie tief bin ich denn dann eigentlich gefallen??
Wenn ein Fahrstuhl abstürzt, würde es dann lohnen, ständig auf
und ab zu hüpfen, weil dann der Weg beim Aufprall kürzer (nur
der Hüpfer) ist?? Würde man nicht oder weniger verletzt
werden, wenn man dann die ca. 50%ige Möglichkeit hat, während
des Aufpralls grad 20-50 cm in der „Luft“ ist?
Sylvia,
wenn ein Fahrstuhl wirklich ungebremst abstürzt, dann wird es Dir kaum möglich sein, darin zu hüpfen, da die Normalkraft, die der Fahrstuhlboden im ‚Normalfall‘ auf Deine Füße ausübt, nahezu verschwindet. Um es einmal anders auszudrücken: Dir wird dann der Boden unter den Füßen weggezogen …
Sollte es Dir dennoch irgendwie gelingen, so hast Du damit tatsächlich einen kleinen Vorteil sofern Du zum Zeitpunkt des Aufpralls in der Aufwärtsbewegung bist; dann ist Deine Fallgeschwindigkeit und damit die Geschwindigkeit, mit der Du auf den Boden aufprallst, etwas geringer.
also vorab: Fahrstuehle koennen heute nichtmehr abstuerzen. Sollte das Seil/Kabel mal reissen, wirkt eine selbstblockierende mechanische Auffangvorrichtung.
Wenn ein Fahrstuhl abstuerzen koennte, wuerde das Huepfen nix bringen. Du koenntest auch garnicht huepfen, da Du von der Erde mit dergleichen Kraft angezogen wirst, wie der Fahrstuhl und somit gleichschnell faellst. Beim Fallen haettest Du den Eindruck, im Fahrstuhl schwerelos zu schweben.
Fahrstuehle koennen heute nichtmehr abstuerzen.
Sollte das Seil/Kabel mal reissen, wirkt eine
selbstblockierende mechanische Auffangvorrichtung.
Theoretisch können sie nicht abstürzen, aber praktisch geht es doch. Beispielsweise ist beim Brand des Moskauer Fernsehturmes eine Fahrstuhlkabine ungebremst 300 Meter tief in den Keller getürzt. Auch im Empire-State-Building soll es schon einen Vorfall gegeben haben, bei dem eine Kabine erst gebremst wurde, nachdem sie 40 Etagen im freien Fall zurückgelegt hat.
Die Frage ist etwas unklar formuliert. Wenn du Anlauf nimmst und vom Gipfel springst, dann beschreibst du im Idealfall (erstmal ohne Luftreibung) eine Parabel. Du koenntest also vom Zuckerhut in Rio springen. Du wirst aber in der vertikalen Richtung (also nach unten) immer schneller, ganz egal ob Du Anlauf genommen hast, oder nicht. Der Boden unter Dir, der immer schraeger und schliesslich zur Steilwand wird, rast an Dir immer schneller vorbei. Wenn der Berg aus ist, knallst Du mit unverminderter Wucht auf den Boden.
getürzt. Auch im Empire-State-Building soll es schon einen
Vorfall gegeben haben, bei dem eine Kabine erst gebremst
wurde, nachdem sie 40 Etagen im freien Fall zurückgelegt hat.
Alles geht, nur der Frosch hüpft … Der Vorfall im Empire State Building passierte, als ein US-Bomberpilot aus Europa zurückkehrte, sich verfranzte und im Gebäude einschlug, wobei die Flugzeugteile sämtliche Kabel zerfetzten. Es gab etliche Tote … nachzulesen in „Katastrophen am Himmel“, ISBN 3763759301 Buch anschauen.
off topic : der Autor behauptet, der Fahrstuhl sei nach dem Ankommen samt seiner unglücklichen Insassin noch eine halbe Stunde auf und ab gehüpft. Das halte ich für Fliegerlatein.
Der Vorfall im Empire
State Building passierte, als ein US-Bomberpilot aus Europa
zurückkehrte, sich verfranzte und im Gebäude einschlug, wobei
die Flugzeugteile sämtliche Kabel zerfetzten.