Fahrstuhlträume

Hallo
Ich lebe seit fast 30 Jahren in einem 8-Stöckigem Hochhaus mit Fahrstuhl. Passiert ist dort aber noch nie etwas (also nicht steckengeblieben oder sonst was).
Aber alle paar Monate habe ich immer verschiedene Träume mit Inhalten eines Fahrstuhles und/oder eines Hochhauses. Im Traum kommt es mir so vor als wäre es „mein“ Hochhaus, aber hinterher war es doch ganz anders, manchmal auch nicht (man kennt das ja aus Träumen).
Die Träume sind weitgehenst Alpträume.
So fahre ich z.B. mit dem Fahrstuhl nach oben, obwohl die Seitenwände fehlen (meistens ist das Haus in den Träumen eine Baustelle/Ruine/Reperatur) und die Fahrstuhlplattform schwingt durch einen großen Schacht (Ich bin übrigens nicht Schwindelfrei, was im Traum mit großer Angst belohnt wird). Oder der Fahrstuhl fährt unregelmässig bleibt stecken oder schleift so vor sich hin.
Manchmal befinde ich mich auch im oberen Stockwerk des(eines) Hochhauses und schaue herunter (wie gesagt, nicht schwindelfrei), dabei fehlt oft auch das Gelände der Balkone und die Balkone sind brüchig und drohen abzubrechen, bzw. brechen vor mir oder hinter mir ab.
Heruntergefallen bin ich aber noch nie.

Kann mir jemand sagen, was diese Träume zu bedeuten haben ?

Vielen Dank
Gruß
Andreas

Hi Andreas

Ich lebe seit fast 30 Jahren in einem 8-Stöckigem Hochhaus mit
Fahrstuhl.

Wenn ich seit 30 Jahren in einem 8stöckigen Haus mit Fahrstuhl leben würde/müsste, dann würde ich wahrscheinlich auch häufig Fahrstuhlträume haben.
Je realer eine Sache, hier: der Fahrstuhl, bei jemand anders vielleicht der heilige Stuhl :wink:, beim dritten seine Stuhlverstopfung, im Leben des Einzelnen Platz hat bzw. Raum greíft, auf desto schwächeren Füßen steht eine rein symbolische Auslegung von Träumen.
Nichtsdestotrotz hat es wahrscheinlich schon eine spezifische Bedeutung, wenn du so oft vom Fahrstuhl träumst. Entweder ist dir diese Art der Fortbewegung doch nicht ganz geheuer - das halte ich für wahrscheinlicher - oder die Furcht "im Leben stecken zu bleiben oder gar abzustürzen " hat doch unbewusst eine gewisse Relevanz bei dir. Aber wie schon gesagt: 1. Bei so realem Hintergrund hat Symbolik wenig Aussagekraft, 2. sollen und wollen wir hier ja weder Ferndiagnosen noch Traumdeutung betreiben. :wink:
Gruß,
Branden

Nachtrag
Hi
Ich hätte wohl noch erwähnen sollen, das ich zunächst im 1. Stock wohnte und seit 7 Jahren im 2. Stock und den Fahrstuhl selber eher sehr selten benutze :wink:
Außerdem ist das Leben wie man es gewohnt ist nur im Augen anderer schlecht :wink:

Trotzdem danke
Gruß
Andreas

Moin,

Die Träume sind weitgehenst Alpträume.

ich wohne und wohnte nicht in einem Hochhaus, und bisher hatte ich noch kein Problem, Fahrstuhl zu fahren, aber diese Träume kenne ich. Ziemlich ähnlich den von dir beschriebenen, plus die Variante, dass die Dinger nicht nur senkrecht fahren sondern kreuz und quer und ich nicht rauskomme. Und erst vor ein paar Tagen hab ich geträumt, ich sei in einen Fahrstuhl „falsch“ eingestiegen (wie auch immer) und habe plötzlich oben drauf gesessen anstatt drin gestanden. Das Ding fuhr in einer Affengeschwindigkeit nach oben und ich wäre fast zerquetscht worden.

Oft weiß ich übrigens am Anfang des Traums schon, dass es wieder so einer wird, weil es meist die selben Häuser sind, kann aber nichts dagegen machen, dass ich weiterträume.

Ich habe keine Deutung dafür, aber ich bin gespannt, ob noch was kommt!

Gruß
Cess

Kenn ich
Ja, das kenne ich wohl auch. Mir sind nur heute morgen nicht alle Varianten eingefallen. Dazu muß ich sagen, das ich keinerlei Platzängste oder so etwas habe. Und Angst vor einem Fahrstuhl habe ich nicht. Obwohl ich nicht öfters damit fahre, als nötig ist (weil er halt genauso alt ist wie ich :smiley: )

Ich kann mir eigentlich vorstellen, das es so etwas zu bedeuten hat, das man versucht sich aus irgendeiner Lage befreien möchte und diese nur mit sehr großen Schwierigkeiten zu lösen sind. Vielleicht auch, das wir vor den Weg um das Problem zu lösen mehr Angst haben, als vor dem Problem selber…

Bist du eigentlich schon mal aus dem Fahrstuhl rausgekommen ? Ich wüsste es jetzt gerade nicht.

Nebenbei möchte ich sagen, das ich die Träume eigentlich ganz toll finde. Sie sind sehr spannend und Aufregend. Vor allen Dingen, wenn mir nach dem Aufwachen bewusst wird, das es zum Glück nur ein Traum war :smiley:

Gruß
Andreas

Kenne ich auch.

Die Dinger sehen erst ganz normal aus, fahren dann aber auch quer innerhalb riesiger Häuser und mal auch oben quer zu einem anderen gigantischen Haus rüber und dort wieder runter usw.
Bedrohlich ist das eigentlich nie, alles ist intakt, aber oft steige ich irgendwo falsch aus und habe dann langwierig zu tun, um das Appartment oder Klassenzimmer zu finden, wo ich hingehen wollte/sollte.

Gruß

Docco

Nachtrag
Ich habe Fahrstuhlträume neu erst seit wenigen Monaten manchmal, in einer Weise so dass ich mich daran erinnere.
In einem Haus mit Fahrstuhl habe ich insgesamt nur drei Monate gelebt, zuletzt in den 1970er Jahren.

Gruß

Docco

@Docco & Andreas
Hi,

Die Dinger sehen erst ganz normal aus, fahren dann aber auch
quer innerhalb riesiger Häuser und mal auch oben quer zu einem
anderen gigantischen Haus rüber und dort wieder runter usw.

das macht mir jetzt Angst, das ist genau das was ich mit „Häuser“ meinte - die fahren auch zwischen Häusern und kreuz und quer.

Bedrohlich ist das eigentlich nie, alles ist intakt, aber oft
steige ich irgendwo falsch aus und habe dann langwierig zu
tun, um das Appartment oder Klassenzimmer zu finden, wo ich
hingehen wollte/sollte.

Ich finde es im Gegenteil sehr bedrohlich, obwohl ich mittlerweile schon im Traum vorher weiß, was mich erwartet. Und @Andreas, nein, ich bin bisher noch nie aus einem dieser Aufzüge rausgekommen.

Gruß
Cess

@ Cess & Andreas u. leicht oT
Zunächst mal, ich kenne auch Fahrstuhlträume, teilweise mit ähnlichen Inhalten, wie von euch beschrieben. Allerdings i.d.R. ganz ohne Angst. Was verwunderlich ist, denn im realen Leben bin ich nur unter starken Beruhigungsmitteln und im Liegen (mit anderen Worten vor einer OP im Krankenhaus) in einen Fahrstuhl zu kriegen.

Allerdings kenne ich auch das Gefühl, am Anfang eines Traumes zu wissen, daß es wieder „so“ einer ist. Über Jahre träumte ich immer wieder von einem früheren Klassenkameraden. Zunächst teilte ich ihm im Traum mit, wie sehr ich mich freute, ihn wiedergetroffen zu haben. Die Träume waren immer kolossal real und ich war immer einigermaßen enttäuscht, wenn ich wach wurde und feststellen mußte, daß die Begegnung nur geträumt war. In der nächsten Phase träumte ich wieder ihn zu treffen, freute mich wieder wie Bolle und erzählte ihm dann, daß ich schon oft geträumt hätte, ihn zu treffen und wie toll es sei, daß es diesmal nun Wirklichkeit wäre. Nächste Phase: ich sah ihn im Traum und dachte „Oh, da ist XY, also träume ich!“ Das hat geklappt und war eines der selteten Male des Klarträumens und es gibt ja wohl kaum was geileres! Leider tauchte er ab da so gut wie nicht mehr in meinen Träumen auf.

Auf was ich mit meiner ausführlichen Erzählung hinaus will, ist ja wohl klar: wenn man schon soweit ist, einen Traum als einen speziellen Traum zu erkennen, kann man versuchen, dadurch den Sprung in das Bewußtsein über das Träumen zu machen. Ich finde es lohnenswert und interessant.

Meiner Erfahrung nach kommt man auch leichter ins Klarträumen, wenn man „überschlafen“ hat, also eigentlich schon zu lange. Z.B. bei einem ausgeprägten Nachmittagsschlaf komme ich schon mal wieder ansatzweise da hin, wenn der Schlaf nicht so tief ist.

Ok. genug geplaudert, sonst werde ich noch verschoben oder gesperrt oder gar gelöscht, wie das ja seit einiger Zeit hier überall immer häufiger vorkommt.

Gute Nacht

Avera

Kann mir jemand sagen, was diese Träume zu bedeuten haben ?

Hallo Andreas,

das kannst du nur selbst richtig deuten. Ich hatte solche Träume, als ich eine neue Arbeitsstelle hatte und noch nicht richtig bescheid wusste mit allem. Die Träume nervten gewaltig, weil ich immer mit dem Fahrstuhl nach oben schoss und kurz vor dem Absturz aufwachte. Eines abends sagte ich mir vor dem schlafen, im Traum ist alles möglich. Also kann ich im Traum auch fliegen. Wenn der Fahrstuhl wieder hochschießt, fliege ich ganz gemächlich runter. O.K. klappt vielleicht nicht beim ersten Mal, wenn du darin keine Übung hast. Aber es klappt. Seit ich gemächlich runter flog, war der Traum weg. Einmal ging ich durch eine Tür. Als ich mich undrehte, war sie zugemauert. Da dachte ich wieder: Im Traum ist alles möglich, also auch durch Wände gehen. Ich ging wie ganz normal durch die Mauer und war wieder auf der Straße.

Also lass dich bloß nicht einschüchtern. Ändere deine Träume, wenn sie dir Angst machen.

Liebe Grüße
Ina