rehi,
also, du hast kosten für deinen wagen. diese mindern den gewinn zu 100% rein theoretisch so, als ob du den PKW nur betrieblich nutzt.
nutzt du ihn aber privat und kannst anhand eines fahrtenbuches nun z.b. 25% privatanteil nachweisen, werden 25% der den gewinn mindernden kosten dem gewinn wieder zugeschlagen. im endeffekt hast du also gebucht 100% kosten minus 25% ertrag. gleiches ergebnis als haettest du nur 75% der kosten gebucht …
was nun, wenn kein fahrtenbuch geführt wird? man kann ja nicht den nutzungsanteil einfach schätzen (bis 98 waren schätzungen mit 35% okay).
die ertragsbuchung (s.o.) wird nun fingiert. diese berechnet sich wie folgt:
bruttolistenpreis des PKW * 1% x anzahl der auch privat genutzten monate dazu
bruttolistenpreis des PKW * 0,03% x km der entfernung zw. wohnung und betrieb x anzahl der genutzten monate
bsp. (umsatzsteuer lassen wir mal aussen vor)
du least einen wagen für 8.000 DM im jahr, dazu steuern, versicherung, sprit, reparaturen von 4.000 DM.
also hast du 12.000 kosten. mit fahrtenbuch würde sich eine gewinnminderung von 9.000 DM ergeben (75%).
mit 1% methode muss man den BLP wissen (sagen wir 35.000 DM).
dazu wohnst du 10km vom betrieb entfernt.
also setzt an 35.000 x 1% x 12 monate = 4200 DM
dazu 0,03% x 10 x 12 = 1260 DM
macht also 5460 DM, dies entspräche einem nutzungsanteil von 45,5% …
du siehst, alles nicht so pauschal zu sagen…
gruss vom
showbee