Fahrtenbuch

Hallo Leute!

Ich habe zwar auch schon das Archiv besucht, aber bin nicht fündig geworden. Ich habe ein Auto, welches ich geschäftlich nutzen will. Ist ein Fahrtenbuch sinvoll? Oder besser 1%-Regel? Wie ermittle ich das? Muss ich ein „fertiges“ Fahrtenbuch kaufen, so wie dieses:
http://members.aon.at/steuerberater-rapp/formulare/F…

oder kann ich das selber in ein (Schul-)Heft schreiben… bin etwas rartlos! Bin für Links, Tipps (auch Literatur) dankbar!

Liebe Grüüüße

Florian

hi florian,

eine exceltabelle nach dem vordruck reicht allemal. am besten einmal ein buch kaufen im schreibwarenhandel und dann bastelst du dir selber eines :wink:

die 1% methode ist in der regel ungünstiger, da hier 12% + x des neuwagenpreises als privater nutzungsanteil fingiert werden. liegen die tatsaechlichen privaten kosten unter dem wert, hat sich das FB gelohnt. im zweifel führe mal ein jahr das FB und berechne dann, wenn es die arbeit nicht wert war, kannst du danach immernoch drauf verzichten…

gruss vom

showbee

Moin ShowBee

eine exceltabelle nach dem vordruck reicht allemal. am besten
einmal ein buch kaufen im schreibwarenhandel und dann bastelst
du dir selber eines :wink:

die 1% methode ist in der regel ungünstiger, da hier 12% + x
des neuwagenpreises als privater nutzungsanteil fingiert
werden. liegen die tatsaechlichen privaten kosten unter dem
wert, hat sich das FB gelohnt. im zweifel führe mal ein jahr
das FB und berechne dann, wenn es die arbeit nicht wert war,
kannst du danach immernoch drauf verzichten…

Habe ich mir auch schon überlegt, aber mir ist der Rechenweg bei der 1%-Regel noch nicht zu 100% klar. Wird der auf einer I-Net Seite mal kurz erklärt? Hast Du Links?

Vielen Dank

Florian

rehi,

also, du hast kosten für deinen wagen. diese mindern den gewinn zu 100% rein theoretisch so, als ob du den PKW nur betrieblich nutzt.

nutzt du ihn aber privat und kannst anhand eines fahrtenbuches nun z.b. 25% privatanteil nachweisen, werden 25% der den gewinn mindernden kosten dem gewinn wieder zugeschlagen. im endeffekt hast du also gebucht 100% kosten minus 25% ertrag. gleiches ergebnis als haettest du nur 75% der kosten gebucht …

was nun, wenn kein fahrtenbuch geführt wird? man kann ja nicht den nutzungsanteil einfach schätzen (bis 98 waren schätzungen mit 35% okay).

die ertragsbuchung (s.o.) wird nun fingiert. diese berechnet sich wie folgt:

bruttolistenpreis des PKW * 1% x anzahl der auch privat genutzten monate dazu

bruttolistenpreis des PKW * 0,03% x km der entfernung zw. wohnung und betrieb x anzahl der genutzten monate

bsp. (umsatzsteuer lassen wir mal aussen vor)

du least einen wagen für 8.000 DM im jahr, dazu steuern, versicherung, sprit, reparaturen von 4.000 DM.

also hast du 12.000 kosten. mit fahrtenbuch würde sich eine gewinnminderung von 9.000 DM ergeben (75%).

mit 1% methode muss man den BLP wissen (sagen wir 35.000 DM).
dazu wohnst du 10km vom betrieb entfernt.

also setzt an 35.000 x 1% x 12 monate = 4200 DM
dazu 0,03% x 10 x 12 = 1260 DM

macht also 5460 DM, dies entspräche einem nutzungsanteil von 45,5% …

du siehst, alles nicht so pauschal zu sagen…

gruss vom

showbee

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Der Mann ist Spitze, vielen Dank (oT)
oT

Hi,

zur Klarstellung sollte noch darauf hingewiesen werden, dass der Bruttolistenpreis des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Erstzulassung inkl. etwaiger Extra-/ Sonderausstattung gemeint ist und nicht der aktuelle Neupreis.

Gruß
Wolfgang

Hallo Leute!

Ich habe zwar auch schon das Archiv besucht, aber bin nicht
fündig geworden. Ich habe ein Auto, welches ich geschäftlich
nutzen will. Ist ein Fahrtenbuch sinvoll? Oder besser
1%-Regel? Wie ermittle ich das? Muss ich ein „fertiges“
Fahrtenbuch kaufen, so wie dieses:
http://members.aon.at/steuerberater-rapp/formulare/F…

oder kann ich das selber in ein (Schul-)Heft schreiben… bin
etwas rartlos! Bin für Links, Tipps (auch Literatur) dankbar!

Liebe Grüüüße

Hallo,

FB ist auf jeden Fall sinnvoll, es sei denn Du hast einen Job bei dem Du eigentlich dienstlich nicht aus dem Haus kommst.

Florian