hi!
ich machs kurz: Nur weil Du meinst, daß Du ein guter
Autofahrer bist, heißt das nicht, daß Du einer bist.
Richtig. Wie fast alles, ist auch meine Meinung über mich relativ…
Nur weil
Du möglicherweise ein guter Autofahrer bist, heißt das noch
lange nicht, daß andere Menschen, die viel Zeit auf der Straße
verbringen, auch gute Autofahrer sind.
Die Wahrscheinlichkeit ist höher.
Genauer: Du müßtest
eigentlich genau wissen, daß das nicht so ist.
Ich weiß, dass Vielfahrer üblciherweise die besseren Autofahrer sind.
Man muss nur einmal Montag um 9.00 Uhr München-Nürnberg fahren und Sonntag um 9.00 Uhr. Dann ist alles klar.
Daß wir bei der
Qualität der Autofahrer auf den Autobahnen einer Meinung sind,
hat sich ja nicht nur einmal herauskristallisiert.
Richtig.
So sieht es leider aus.
Wer beruflich auf das Auto oder den LKW angewiesen ist, hat
üblicherweise nicht alle Zeit der Welt.
Das kann aber nicht bedeuten, daß man die Verkehrsregeln
systematisch mißachtet
Doch, das heißt es. Ich sage das so hart, weil 99% der Vielfahrer immer die obligatorischen 20 Km/h über Limit fahren.
Ich sehe das jedoch noch nicht als systematische Mißachtung der Verkehrsregeln an, dieser begriff ist mir dafür zu hart…
und dann sogar eine Sonderbehandlung
erwartet.
Die Frage lautet ganz einfach: entweder de Leuten wegen jedem Schwachsinn den FS entziehen und mehr Arbeitslose füttern, oder eine realistiche Unterscheidung zwischen erfahrenen Berufsfahrern und Sonntagskutschern/sehr jungen Fahrern treffen.
Wenn jemand ein notorischer Raser ist, ist
eigentlich gleichgültig, ob er das beruflich oder als Hobby
betreibt.
Ich denke nicht, dass es in der Vielzahl der Fälle um
„notorische Raser“ geht. In Deutschland ist der FS schon wegen
sehr geringer Vergehen für 1 Monat weg. So z.B. Tempo 91 auf
einer Straße mit 60er Limit. Die Ständlerstr. in München ist
jedoch nachts so gut wie nicht befahren, verfügt über jeweils
2 Spuren pro Richtung und ist locker gut für 120 Km/h.
Kannst Du ändern lassen, sobald Du die entsprechende Position
in der Verwaltung erreicht hast. Bis dahin gelten die
Verkehrsregeln und solange gehören alle gleich bestraft.
Das genau sehe ich anders.
Mildernde Umstände wären für mich hier
1.) Vielfahrer
2.) Nacht/kaum Verkehr.
Uneigentlich jedoch stellt ein Berufskraftfahrer als
Vielfahrer ein höheres Risiko dar.
Das kann ich nicht nachvollziehen.
Da standen noch ein paar Zeilen davor, aus denen hervorging,
daß sich das auf Verkehrssünder bezog. Wenn einer 500
Kilometer im Jahr fährt und dabei ständig besoffen ist, stellt
er ein geringeres Risiko dar, als wenn einer 50.000 Kilometer
im Jahr fährt und dabei ebenfalls betrunken ist. Ähnlich
stellt es sich dar, wenn jemand notorisch zu schnell fährt.
Einfache Mathematik.
Die rechnung stimmt nicht, denn er lässt die geringere Fehlerwahrscheinlichkeit aufgrund eingeübter Handlungen und trainierter Reflexe außer acht.
gsvorwurf oder ein Lehrer vom Vorwurf des sexuellen
Mißbrauchs von Schülern freigesprochen wird, weil die ärmsten
sonst ihren Beruf nicht wieder ausüben könnten.
Was ist das denn für ein Vergleich?
Das ist der Versuch, deutlich zu machen, was hinter der
Argumentation Berufskraftfahrer braucht Fühererschein, also
kommt er bei einer Bestrafung besser weg, als der
Freizeitfahrer, für eine seltsame Einstellung steckt.
Sorry, da gehe ich nicht mit.
Die Kriminalisierung des Autofahrers wird ja von den rotgrünen
Sozialisten seit Jahren forciert. Von Dir hätte ich allerdings
etwas mehr Realitätssinn in diesem Zusammenhang erwartet,
Christian.
Vollkommen unnötige Bemerkung, die dazu führt, daß unser
Gespräch an dieser Stelle zuende ist.
In Ordnung, ich habe meine Punkte ohnehin deutlich gemacht.
Grüße,
Mathias