Liebe/-r Experte/-in,
ich benötige fachlichen Rat, was das Thema Gebrauchtwagenleasing angeht. Die Mail ist etwas lang - aufgrund der Erläuterungen.
Vorab vielen Dank für Ihre Zeit!
Ich befinde mich in einem guten Angestelltenverhältnis, dass mit entsprechender Reisetätigkeit verbunden ist.
Die Fahrten werden mit dem Privatfahrzeug getätigt, eine Entschädigung nach dem Kilometerverrechnungssatz
von 0,30 EUR/km erfolgt problemlos.
Weil ich noch ein Fahrzeug älteren Baujahres besitze mit einer Kilometerlaufleistung von > 280 000 km, bin ich angehalten mich nach einem anderen
Fahrzeug umzuschauen. Dzbgl. habe ich mir auch entsprechende Leasingangebote angeschaut.
Ein Firmenfahrzeug steht (leider) nicht zur Diskussion.
Ist „privates“ Gebrauchtwagenleasing eine tragbare Alternative zum Leasing eines Neufahrzeuges oder ist der direkte Kauf / Finanzierung eines Gebrachtfahrzeuges
besser für eine Privatperson?
Den Kauf eines Gebrauchtfahrzeuges habe ich mir durchgerechnet. Es würde sich mit Versicherung, Rückstellung für Wartung und Instandsetzung, etc.
schon lohnen, dass erworbene Fhz. an meinen Arbeitgeber über die km-Pauschale - sozusagen - zu verkaufen.
Wenn ich das Szenario jedoch weiterdenke, geht es mir aber im Falle eines Schadens oder eines Montagsfahrzeuges (immer wieder auftretende technische Mängel) darum, hier keinen Ärger durch ständige Wartungsaufenthalte in Werkstätten zu haben (verbunden mit den Kosten).
Im Falle eines Fhz.-leasings könnte man diese Unannehmlichkeiten an die Leasinggesellschaft weiterzugeben, je nachdem wie die vertraglichen Randbedingungen sind.
Nach Recherchen im Netz auf der Suche nach „Erfahrungswerten in denen auch mal ein paar Zahlen zu lesen sind (Gebrachtwagenleasing)“ war leider erfolglos. Alles nur sehr schwammige Aussagen in diversen Foren, von denen man nicht weiß, wer da schreibt (mein Eindruck).
In der Regel ist man mit einer Einstiegszahlung dabei.
Bsp.: (Durch Leasingrechner auf www.ald.de)
Bei einem Gebr.-fhz.-wert (gefahrene km ca. 70 000 km) von ca. 15 000 EUR würde ich 4000 EUR als Einstieg zahlen.
Das Fhz. könnte ich 2 Jahre nutzen. Monatliche Rate ca. 170 EUR. (Was ist da in der Regel mit drin?)
Durch Recherche habe ich herausgefunden, dass beim Auslaufen des Gebrauchtwagenleasings nach Kilometervertrag, eine Fhz.-bewertung erfolgt (logisch).
Entsprechende Schäden die nicht behoben wurden, gehen dann zu Lasten des Leasingsnehmers.
Vom Restwertvertrag halte ich nicht so viel. Wer kann schon genau sagen, wie sich die Fahrzeugrestwerte in den nächsten Jahren entwickeln. Keiner.
Ich rechne mit einer jährlichen Gesamtlaufleistung von ca. 40 000 km. Berufliche und private Fahrten sind zusammengefasst.
Für einen Rat, gerne mit einem kleinen Zahlenbeispiel oder der Weitergabe von Erfahrungswerten, wäre ich dankbar.
Ich möchte auf jeden Fall vermeiden, nach Auslauf des Vertrages, etc… in entsprechende Kostenfallen zu rennen, worüber ich mich dann ärgere.
Vorab vielen Dank und Grüße,
R.G.