Hallo,
nachdem num schon mehrere Eisenbahnen zusammengestoßen sind,
frage ich mich, warum denn nicht per GPS der Standort festgestellt und z.B. alle 50 Meter die Position per GSM oder speziellem Funk (gibt es sowas zwischen DB und Privatbahnen?) übermittelt und bei Kollisionskurs nicht nur Warnung, sondern sogar Notbremsung eingeleitet wird.
Die Ausstattung der Strecken mit 100 Jahre alter Technik ist zwar immer noch besser als warten auf die perfekte Lösung.
Aber mein Vorschlag ist zukunftssicherer, da auch eine Kamera eigesetzt werden kann, die das Bild an eine Zentale sendet, wo mehrere Lokführer sitzen, die den Zug fernsteuern können.
Hier die eigentliche Frage: Schaffen das unsere Mobifunknetze oder gibt es bahneigene oder lokal geeignete Funknetze.
Wenn die Kapazität erschöpt ist, kann eben nicht gefahren werden.
Wieso ist das noch kein Standard, zunächst fur Güterzüge?
Ich finde nur Forschungsergebnisse, die sich auf Personenverkehr beziehen, wo dann die Akzeptanz der Reisenden natürlich nicht da ist.
Gruß Joachim
Hallo,
nachdem num schon mehrere Eisenbahnen zusammengestoßen sind,
frage ich mich, warum denn nicht per GPS der Standort
festgestellt und z.B. alle 50 Meter die Position per GSM oder
speziellem Funk (gibt es sowas zwischen DB und Privatbahnen?)
übermittelt und bei Kollisionskurs nicht nur Warnung, sondern
sogar Notbremsung eingeleitet wird.
Weil es Geld kostet.
Frag doch mal, warum keine „INDUSI“ auf der Unglücksstrecke verbaut war. Selbe Antwort!
Danke xstrom,
du bist zwar bei vielen Themen dabei, bei Elektrik und Verkehr habe ich auch Gutes von dir gelesen.
Aber meine Frage war, ob das die Mobilfunknetze von der Kapazität her schaffen.
Aber meine Frage war, ob das die Mobilfunknetze von der
Kapazität her schaffen.
Heute etwas rotzig, was?
Mobilfunk ist grundsätzlich fraglich, weil im Fall schon von mittleren Katastrophen wie der Loveparade keine Verbindungen mehr garantiert werden können, bis zum völligen Zusammenbruch. Das Netz kann auch nicht für solche Beanspruchungen ausgebaut werden.
Ausserdem sagt sich das mit der Kollision leicht so dahin - GPS könnte nicht zuverlässig entscheiden, ob auf einer zweigleisigen Strecke 2 Züge auf dem gleichen Gleis fahren oder auf dem Nebengleis (schon garnicht bei einem ICE mit 300km/h), da müsste man zusätzliche Sensoren heranziehen (und dann könnte man gleich andere Überwachungsverfahren einsetzen). Und Techniken wie Indusi sind nicht bloss deshalb schlecht, weil es sie schon länger gibt und sie nicht mit der neuesten Generation an Chips arbeiten, ganz im Gegenteil. Nebenbei, die Stellung der nächsten Weiche wird GPS wohl nie erkennen können.
Gruss Reinhard
Hallo Joachem,
warum denn nicht per GPS der Standort
festgestellt und z.B. alle 50 Meter die Position per GSM oder
speziellem Funk (gibt es sowas zwischen DB und Privatbahnen?)
übermittelt und bei Kollisionskurs nicht nur Warnung, sondern
sogar Notbremsung eingeleitet wird.Die Ausstattung der Strecken mit 100 Jahre alter Technik ist
zwar immer noch besser als warten auf die perfekte Lösung.Aber mein Vorschlag ist zukunftssicherer, da auch eine Kamera
eigesetzt werden kann, die das Bild an eine Zentale sendet, wo
mehrere Lokführer sitzen, die den Zug fernsteuern können.
Ist bei Deiner Idde auch der verhältnismäßig lange Bremsweg berücksichtigt? Ein Zug bremst anders als ein PKW. Möglicherweise ist es beim Erkennen der Gefahrensituation in irgendeiner Zentrale schon zu spät.
Gruß
Jörg Zabel
Aber meine Frage war, ob das die Mobilfunknetze von der
Kapazität her schaffen.
War sie das???
„nachdem (…), frage ich mich, warum denn nicht per GPS der Standort festgestellt und z.B. alle 50 Meter die Position per GSM oder speziellem Funk (gibt es sowas zwischen DB und Privatbahnen?) übermittelt und bei Kollisionskurs nicht nur Warnung, sondern sogar Notbremsung eingeleitet wird.“
Und die Antowrt gilt nach wie vor: Es kostet Geld.
Technisch ist eine Überwachung der Standorte kein großes Problem, zumindest auf eingleisigen Strecken ohne viele Tunnel.
Bei zweigleisigen Strecken bekommst Du Probleme mit der Gleiserkennung, denn so genau ist das GPS nicht.
Die Kapazität der Mobilfunknetze ist kein Grund. Die Datensätze (Zug-ID, Position und Geschwindigkeit) sind ja nur sehr klein.
Das könnte man wohl sogar per Morsezeichen hinbekommen.
Aber wenn schon keiner bereit ist, eine technisch doch recht simple INDUSI einzubauen, wird man sowas wohl kaum realisieren.
Ja, Menschenleben haben eben doch einen Wert.
Aber angesichts der Toten im Straßenverkehr sollte man die Zugunglücke nicht dramatisieren. Ein Zugunglück mit 10 Toten schafft es in die internationale Presse. Am selben Tag sind aber alleine in Deutschland auch ca. 10 Menschen im Straßenverkehr gestorben.