Hallöchen,
Zum Thema vorneweg. Es gibt eine Initiative, die sich „Fair Company“ nennt.
Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Fair_Company
Ziel der Initiative ist es, der Strömung vorzubeugen, statt durch fair bezahlte Arbeitskräfte Tätigkeiten durch billige Praktikanten erledigen zu lassen. Eines der Kriterien ist:
… bieten Praktika vornehmlich zur beruflichen Orientierung während der Ausbildungsphase…
Okay, angenommen folgende Situation:
Ein „Fair Company“ Unternehmen schreibt ein Praktikum explizit für Studenten kurz vor Studienabschluss aus, d.h. wendet sich an junge Leute, die im Praktikum die Theorie der Uni mit Unternehmenserfahrung zu Expertise verküpfen möchten, um so direkt nach dem Abschluss mit vorhandenen Praxiskenntnissen in den Arbeitsmarkt einsteigen zu können.
Jetzt bewirbt sich aber auf dieses Praktikum ein 50-jähriger „Längst-Absolvent“ (d.h. Langzeitarbeitsloser)
Allein aufgrund der „Fair-Company“ Spielregeln muss man dieser Person absagen.
Ist dies nicht ein Verstoß gegen das Antidiskriminierungsgesetz?
Gruss,
Michael