Hi,
Ich fand die Frage höflich und sachlich formuliert. Konnte
selber nicht erkenne, dass da jemand auf den Putz gehauen hat.
Höchstens verwundert, aber das schreibe ich erstmal einer
gewissen Unkenntnis zu.
Sie war höflich formuliert, wenn auch butterweich gehalten („weiteres vorgehen?“). Der Hintergrund war doch wohl, dass durch einen sicher menschlichen Fehler Kosten entstanden sind, die man erstattet haben wollte, letztendlich von einer Solidargemeinschaft, die die betreffende Person ohnehin schon mehr als die meisten anderen unterstützt. Es kremplet mir einfach die Fußnägel hoch…
und Dein Ratschlag, mit der Bank zu reden, ist
zugegebenermaßen deutlich konstruktiver, aber die Bank, die
einem volljährigen Menschen mit sauberer Schufa und, wie hier,
geregeltem „Einkommen“, keinen Dispo einrichtet, magst du mir
bitte zeigen.
Berliner Volksbank, Jahr 1993, Jana schwanger, nie
Sozialgelder bezogen oder ähnliches, stets geregeltes
Einkommen!
Dispo ohne Angabe von Gründen gestrichen, EC-Karte eingezogen.
Auf Nachfragen: Erziehungsgeld kein Einkommen! Weiteres
Nachfragen bei der Bankenaufsicht: Gängige Praxis!
Wollen wir noch einmal von vorne anfangen mit der Diskussion?
Oder bist Du auch einer von denjenigen, die erst alles am
eigenen Leibe erleben müssen, bis sie was glauben?
Das überrascht mich schon, da ich eher das gegenteil kenne, dass azubis und studenten von den Sparkassen viel zu hohe dispos eingerichtet werden.
Es handelt sich hier ohnehin weder um einen
Azubi, noch um 200 Euro, die irgendwie zusätzlich zu bezahlen
sind, sondern lediglich darum, dass einer mit Sicherheit
überlasteten Arbeitsagentur ein Fehler passiert ist; shit
happens…
Es handelt sich um Beides! Und übrigens ganz ohne
Wertung - bis DU eine abgegeben hast.
Wie, um Beides? welches Geld ist denn hier zusätzlich zu bezahlen? Vergleichst Du jetzt 200 Euro, die für einen Azubi sicher viel Geld sind, mit den (sicherlich ärgerlichen) Bankgebühren, die für eine geplatzte Abbuchung anfallen? ich wäre wieder überrascht, wenn es sich hier um derartige Beträge handeln würde, aber das „Wie-bezahle-ich-die-horrenden-Gebühren?“ war doch wohl nicht Teil der Frage.
Den Rest hab ich jetzt mal so stehenlassen, weil ich finde,
mein Beispiel zeigt an, wie schnell man völlig unverschuldet
und im guten Glauben in eine Notlage geraten kann.
Dem Punkt kann ich nicht ganz folgen, ich dachte, das Beispiel soll zeigen, dass ich die Banken falsch einschätze, was war denn Deine unverschuldete Notlage, der gekündigte Dispo (oder die Schwangerschaft)?
Greetz, Bommel