Fakrkosten/miete zu spät bekommen!

hallo,

ein freund macht seit september eine schulung (er war vorher arbeitssuchend). er bekommt von der arbeitsagentur neben dem übergangsgeld noch die fahrkosten/mietkosten erstattet, da die schule 220km weg ist.

nun, zum jahreswechsel hat er festgestellt, dass nur sein übergangsgeld überwiesen wurde, aber keine fahrtkosten und mietkosten. die vom AA sagen zwar das es schon überwiesen wurde und die nächsten tage eintreffen werde, aber sonst kam das geld immer schon zum monatsende, damit man pünktlich die miete zahlen kann. jetztist es so, dass die miete abgebucht wird und dann wieder zurückgebucht wird mangels deckung. das kostet einiges an gebühren!

wie verhält man sich dann am besten??

danke
axl

hallo,

Ich komme nicht ganz mit, wie lautet die Frage Deines Freundes? Akuten Handlungsbedarf sehe ich nicht. Oder geht es ernsthaft um den Schadenersatzanspruch gegenüber dem Arbeitsamt? Ich finde er sollte froh sein, dass er bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Arbeitsagenturen noch („SEIN“?) Übergangsgeld und Fahrtkosten und Miete bekommt…
Jetzt derartig auf den Putz zu hauen, finde ich völlig daneben, wüßte gerne mal ob er das bei seinem nächsten Arbeitgeber auch so handhaben will…

Ich empfehle die Einrichtung eines Dispo’s, die Zinsen für die paar Tage wird er verschmerzen, oder noch besser, sich ein kleines Polster anzusparen, das halte ich für zumutbar…

greetz, bommel

ein freund macht seit september eine schulung (er war vorher
arbeitssuchend). er bekommt von der arbeitsagentur neben dem
übergangsgeld noch die fahrkosten/mietkosten erstattet, da die
schule 220km weg ist.

nun, zum jahreswechsel hat er festgestellt, dass nur sein
übergangsgeld überwiesen wurde, aber keine fahrtkosten und
mietkosten. die vom AA sagen zwar das es schon überwiesen
wurde und die nächsten tage eintreffen werde, aber sonst kam
das geld immer schon zum monatsende, damit man pünktlich die
miete zahlen kann. jetztist es so, dass die miete abgebucht
wird und dann wieder zurückgebucht wird mangels deckung. das
kostet einiges an gebühren!

wie verhält man sich dann am besten??

danke
axl

Hallo Axl,

die Banken haben da unterschiedliche Bearbeitungszeiten. Meiner Erfahrung nach kann es bei zum Beispiel der Sparkasse schon mal eine Woche dauern, bis eine Überweisung tatsächlich auf dem Konto gelandet ist.

Wenn Deinem Freund nun Buchungskosten entstanden sind, kann er mit seiner Hausbank reden und nachweisen, dass er keine Schuld an der Überziehung trägt. Eigentlich dürfte er dann nicht auf diesen Kosten sitzenbleiben.

Viele Grüße
Jana

Hi,

Ich empfehle die Einrichtung eines Dispo’s, die Zinsen für die
paar Tage wird er verschmerzen, oder noch besser, sich ein
kleines Polster anzusparen, das halte ich für zumutbar…

Nicht jeder bekommt einen Dispo von seiner Bank eingerichtet. Das ist nämlich Kulanzsache der Bank! Und bei einem Azubi, dem schon bei 200 € der Schweiß auf der Stirn, sprich das Wasser bis zum Halse steht, ist der tolle Tipp „Ansparen“ ziemlich frech.

Jana

Hallo,
manchmal sind meine Formulierungesn verbesserungswürdig, dessen bin ich mir bewusst (Obwohl ich mich hier schon zurückgehalten habe).
Es ist aber einfach so, dass vorzugsweise Leute, die (berechtigt oder unberechtigt, warum auch immer…) aus Steuergeldern finanziert werden, diejenigen sind, welche immer am meisten auf den Putz hauen. Sicherlich hatten meine „Tipps“ einen ironischen Touch, das hast Du schon richtig verstanden, und Dein Ratschlag, mit der Bank zu reden, ist zugegebenermaßen deutlich konstruktiver, aber die Bank, die einem volljährigen Menschen mit sauberer Schufa und, wie hier, geregeltem „Einkommen“, keinen Dispo einrichtet, magst du mir bitte zeigen. Es handelt sich hier ohnehin weder um einen Azubi, noch um 200 Euro, die irgendwie zusätzlich zu bezahlen sind, sondern lediglich darum, dass einer mit Sicherheit überlasteten Arbeitsagentur ein Fehler passiert ist; shit happens…
wer heutzutage noch derart üppige Leistungen von dort bekommt, sollte selbst ein bisschen mehr Kulanz zeigen. Ferner vermag ich mir auch nicht vorzustellen, dass man mit Überbrückungsgeld nicht jeden Monat zumíndest ein paar Euro zurücklegen kann, selbiges magst du mir ebenfalls vorrechen, ich halte dann mal meine inflationsbereinigte monatliche Kalkulation aus Studienzeiten dagegen, und ich bin sicher, selbst sogenannte HartzIV-opfer würden mich milde belächeln…
greetz, bommel

Ich empfehle die Einrichtung eines Dispo’s, die Zinsen für die
paar Tage wird er verschmerzen, oder noch besser, sich ein
kleines Polster anzusparen, das halte ich für zumutbar…

Nicht jeder bekommt einen Dispo von seiner Bank eingerichtet.
Das ist nämlich Kulanzsache der Bank! Und bei einem Azubi, dem
schon bei 200 € der Schweiß auf der Stirn, sprich das Wasser
bis zum Halse steht, ist der tolle Tipp „Ansparen“ ziemlich
frech.

Jana

Hi,

manchmal sind meine Formulierungesn verbesserungswürdig,
dessen bin ich mir bewusst (Obwohl ich mich hier schon
zurückgehalten habe).

Ui-ui-ui :smile:

Es ist aber einfach so, dass vorzugsweise Leute, die
(berechtigt oder unberechtigt, warum auch immer…) aus
Steuergeldern finanziert werden, diejenigen sind, welche immer
am meisten auf den Putz hauen.

Ich fand die Frage höflich und sachlich formuliert. Konnte selber nicht erkenne, dass da jemand auf den Putz gehauen hat. Höchstens verwundert, aber das schreibe ich erstmal einer gewissen Unkenntnis zu.

und Dein Ratschlag, mit der Bank zu reden, ist
zugegebenermaßen deutlich konstruktiver, aber die Bank, die
einem volljährigen Menschen mit sauberer Schufa und, wie hier,
geregeltem „Einkommen“, keinen Dispo einrichtet, magst du mir
bitte zeigen.

Berliner Volksbank, Jahr 1993, Jana schwanger, nie Sozialgelder bezogen oder ähnliches, stets geregeltes Einkommen!
Dispo ohne Angabe von Gründen gestrichen, EC-Karte eingezogen. Auf Nachfragen: Erziehungsgeld kein Einkommen! Weiteres Nachfragen bei der Bankenaufsicht: Gängige Praxis!
Wollen wir noch einmal von vorne anfangen mit der Diskussion? Oder bist Du auch einer von denjenigen, die erst alles am eigenen Leibe erleben müssen, bis sie was glauben?

Es handelt sich hier ohnehin weder um einen
Azubi, noch um 200 Euro, die irgendwie zusätzlich zu bezahlen
sind, sondern lediglich darum, dass einer mit Sicherheit
überlasteten Arbeitsagentur ein Fehler passiert ist; shit
happens…

Es handelt sich um Beides! Und übrigens ganz ohne Wertung - bis DU eine abgegeben hast.

Den Rest hab ich jetzt mal so stehenlassen, weil ich finde, mein Beispiel zeigt an, wie schnell man völlig unverschuldet und im guten Glauben in eine Notlage geraten kann.

Viele Grüße
Jana

Hi,

Ich fand die Frage höflich und sachlich formuliert. Konnte
selber nicht erkenne, dass da jemand auf den Putz gehauen hat.
Höchstens verwundert, aber das schreibe ich erstmal einer
gewissen Unkenntnis zu.

Sie war höflich formuliert, wenn auch butterweich gehalten („weiteres vorgehen?“). Der Hintergrund war doch wohl, dass durch einen sicher menschlichen Fehler Kosten entstanden sind, die man erstattet haben wollte, letztendlich von einer Solidargemeinschaft, die die betreffende Person ohnehin schon mehr als die meisten anderen unterstützt. Es kremplet mir einfach die Fußnägel hoch…

und Dein Ratschlag, mit der Bank zu reden, ist
zugegebenermaßen deutlich konstruktiver, aber die Bank, die
einem volljährigen Menschen mit sauberer Schufa und, wie hier,
geregeltem „Einkommen“, keinen Dispo einrichtet, magst du mir
bitte zeigen.

Berliner Volksbank, Jahr 1993, Jana schwanger, nie
Sozialgelder bezogen oder ähnliches, stets geregeltes
Einkommen!
Dispo ohne Angabe von Gründen gestrichen, EC-Karte eingezogen.
Auf Nachfragen: Erziehungsgeld kein Einkommen! Weiteres
Nachfragen bei der Bankenaufsicht: Gängige Praxis!
Wollen wir noch einmal von vorne anfangen mit der Diskussion?
Oder bist Du auch einer von denjenigen, die erst alles am
eigenen Leibe erleben müssen, bis sie was glauben?

Das überrascht mich schon, da ich eher das gegenteil kenne, dass azubis und studenten von den Sparkassen viel zu hohe dispos eingerichtet werden.

Es handelt sich hier ohnehin weder um einen
Azubi, noch um 200 Euro, die irgendwie zusätzlich zu bezahlen
sind, sondern lediglich darum, dass einer mit Sicherheit
überlasteten Arbeitsagentur ein Fehler passiert ist; shit
happens…

Es handelt sich um Beides! Und übrigens ganz ohne
Wertung - bis DU eine abgegeben hast.

Wie, um Beides? welches Geld ist denn hier zusätzlich zu bezahlen? Vergleichst Du jetzt 200 Euro, die für einen Azubi sicher viel Geld sind, mit den (sicherlich ärgerlichen) Bankgebühren, die für eine geplatzte Abbuchung anfallen? ich wäre wieder überrascht, wenn es sich hier um derartige Beträge handeln würde, aber das „Wie-bezahle-ich-die-horrenden-Gebühren?“ war doch wohl nicht Teil der Frage.

Den Rest hab ich jetzt mal so stehenlassen, weil ich finde,
mein Beispiel zeigt an, wie schnell man völlig unverschuldet
und im guten Glauben in eine Notlage geraten kann.

Dem Punkt kann ich nicht ganz folgen, ich dachte, das Beispiel soll zeigen, dass ich die Banken falsch einschätze, was war denn Deine unverschuldete Notlage, der gekündigte Dispo (oder die Schwangerschaft)?
Greetz, Bommel