Fakten über die Religion

  1. wieder mal typisch, an welchem punkt bei dir die
    ursachenkette in nahost beginnt.

Ich hätte sie auch bei der britischen Kolonie Palästina anfangen lassen können.

  1. die gründung israels fand nicht aus religiösen motiven
    statt. frag mal ein paar ultrareligiöse, was die davon halten.

Warum dann? Wie kommt eine Religionsgemeinschaft dazu, einfach irgendwo ein Stück Land zu annektieren (bzw. es sich von jemandem schenken zu lassen, dem es auch nicht rechtmäßig gehört)? Wen wundert´s, daß Widerstand und Besatzung in diesem mordenden Teufelskreis geendet haben, den wir nun jeden Tag in den Nachrichten sehen ?
Anders gefragt: Warum gibt es Israel überhaupt, worauf fußt das Existenzrecht dieses Staats?
Das ist provozierend, ich weiß. Bevor nun jemand das beliebte Totschlagargument rausholt: Mir ist es herzlichst egal welchen Glauben jemand hat, ich bin weder (Neo-)Nazi noch Judenhasser.

zum thema mißbrauch der religion: da gebe ich dir recht. es
gibt in jeder religion fanatiker, die ihre religion als
rechtfertigung für aggression benutzen. das betrifft morde an
abtreibungsärzten ebenfalls wie die taten von figuren wie igal
amir und baruch goldstein.
die unterschiede zeigen sich dann darin, wie die
gesamtgesellschaft mit diesen phänomenen umgeht. und da zeigt
sich die diskrepanz zur heutigen islamischen gesellschaft, die
sich auf der stufe des christlichen mittelalters befindet.
anstatt diese fanatiker als minderheiten hinzunehmen und ihrem
bestimmungsort zuzuführen (schwedische gardinen) werden sie
als volkshelden gefeiert, und ihre mitläufer sabbern ihnen
weltweit hinterher.

Ist das nicht auch nur das, was wir im Fernsehen sehen sollen? So wie die gefälschten Bilder von jubelnden Palästinensern am 11. September 2001 ?

Gruß
Bernd

Hallo,

Man kann sehr wohl die Nichtexistenz einer Sache beweisen,
naemlich dadurch, dass man feststellt, dass die Sache Eigenschaften
hat, die sie nicht gleichzeitig haben kann, z.B. bin ich mir voellig
sicher, dass es kein Dreieck mit vier Ecken gibt.

Das funktioniert vielleicht gerade noch bei mathematischen Objekten, die ganz klare Definitionen haben und deren Definition v.a. allumfassend ist.
Und selbst hier: Was sagst du denn, wenn ich sage, dass es doch ein Dreieck mit vier Ecken gibt? :wink:

Und auf solche Weise kann
man versuchen, Gottes Existenz zu widerlegen: Man muesste sich
ueberlegen, welche Eigenschaften Gott hat oder haben soll und
pruefen, ob diese Eigenschaften untereinander konsistent sind.

Welche Eigenschaften Gott hat oder haben soll, ist Ansichtssache. Außerdem lassen sich diese „Eigenschaften“ nicht wirklich greifbar machen, wie ein Dreieck. Ein Dreieck kann man aufmalen, es genau umreißen. Ich sag nur das Beispiel mit dem fliegenden Elefanten. Es ist jedem klar, dass es wohl keinen solchen Elefanten gibt, genausowenig wie viereckige Dreiecke. Aber beweise mal, dass es keinen solchen Elefanten gibt. Das wird dir nicht gelingen.

Sind
sie es nicht, dann existiert zumindest der Gott mit den vorher
bestimmten Eigenschaften nicht.

Mal angenommen, dir gelingt dieser Teil: Dann kann Gott immer noch mit anderen Eigenschaften existieren. Einen Gott generell kannst du nicht so ausschließen.

Ich weiss nicht, ob Hichams Beweise so ablaufen, da ich mir
nicht die
Muehe mache, diesen zumindest sprachlichen Unsinn zu lesen.

Lohnt sich inzwischen auch nicht wirklich mehr. Du hast also nichts verpasst *g*

mfg
deconstruct

Ich hätte sie auch bei der britischen Kolonie Palästina
anfangen lassen können.

klar. nur bei könig david besser nicht. das gehört wahrscheinlich für dich zu den legenden? (aber die heiligkeit jerusalems für den islam ist keine legende stimmts. da ist *wirklich* mohammed in den himmel geritten *g*.)

Warum dann? Wie kommt eine Religionsgemeinschaft dazu, einfach
irgendwo ein Stück Land zu annektieren

was für eine religionsgemeinschaft bitte?
wer hat hier was „annektiert“?

(bzw. es sich von
jemandem schenken zu lassen, dem es auch nicht rechtmäßig
gehört)?

definiere „rechtmäßig“.

Warum gibt es Israel überhaupt

godwin’s law verbietet mir die antwort.

worauf fußt
das Existenzrecht dieses Staats?

worauf fußt das existenzrecht deutschlands?

Das ist provozierend, ich weiß. Bevor nun jemand das beliebte
Totschlagargument rausholt: Mir ist es herzlichst egal welchen
Glauben jemand hat, ich bin weder (Neo-)Nazi noch Judenhasser.

wer sich verteidigt ohne angeklagt zu sein … :smile:

So wie die gefälschten Bilder von jubelnden Palästinensern am
11. September 2001 ?

oder der ermordete palästinensische junge mit seinem vater? oder das massaker in dschenin?

gruß
datafox

wenn Du diese Behauptung als Falsch darstellen willst, dann
brauchst Du Argumente, sonst bist Du kein bisschen anders als
dieser Jemand.

*räusper* beweislastumkehr ist unseriös.

datafox

stimmt …
… und richtigerweise müsste hinter der Frage ein Fragezeichen
stehen.
Sehr verwunderlich bei einem Forum, in dem sich doch einige
Leute tummeln, die Deutsch können.
Rolf

-((

Hallo noch mal
Wissen sie, es gibt eine Grundlage der Wissenschaft, die basiert auf Tatsachen alles andere sind Hypothesen und die haben kein gewicht für die Wissenschaft.
Eine Hypothese muss also in einen Tatsache umgewandelt werden. So liegt es nicht bei mir die Exsitzens zu beweisen.
Es gab ein Beitrag, in dem geschrieben war das man es schwer hat wenn man nicht mit den Strom schwimmt, deswegen stört es mich nicht das ich auf so viel Nichtverständnis stoße.

Wissen sie ich sage das die Herren Christus Moses und Mohamet Lügner sind aber mir fällt da noch was auf, sie behaupten alle von sich das sie die wahren sind ,das haben auch zur Zeit von Moses die Pharaonen behauptet.

Wenn man die Sache vom Gesichtwissenschaftlichenaspekt betrachtet stellt es die Hypothese in Frage besser gesagt es wieder legt die Hypothese die von den Religionen ausgehen.
Wenn man noch vom Psychologischenaspekt aus geht, kann man verstehen wie es so eine Dimension angenommen hat.
Wenn sie also nachweisen können auf Wissenschaftlicher Grund Lage das es falsch ist haben sie dann nicht die Pflicht es mitzuteilen.
Meinen sie nicht es ist die Falsche art und weiße einfach zu Sage das ich im unrecht bin was unterscheidet mich von den schon genannten Herren ich sage ihnen was mich von denen unterscheidet die Objektive Sicht.

Doch das schlimme ist, ich versuche nicht meinen Meinung aufzudrängen sonder Weiße auf Faktoren die für sich selber sprechen, das ist ein Unterschied den berücksichtigt man diese Faktoren kommt man Nochmaler weiße von alleine drauf wenn man rational denkt.

Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

Hi ho,

ok, erwischt :wink:

Grüsse,

herb

Der Islam entstammt 610 nach Christus so kann er auch nicht im
Antiken Judentum bekannt sein

Schalom Hicham

Ich denke nicht, dass du mich in meinem Beruf über das Enstehung des Islams informieren mußt.

Ich denke eher du hat meine Antwort nicht verstanden.

Zur Erklärung:
Die letzten Propheten ISRAELS traten ca. 1000 Jahre vor dem ISLAM auf, sie wußten nichts über einen kommenden Propheten wie Mohamed zu berichten.
Auch von weissen Rabbis der jüdisch antiken Geschichte gibt es keinen Anhaltspunkt, dass eine solch menschenunterdrückerische Religion notwendig wäre.

Also besteht mit dem Islam keine GEMEINSAMKEIT, sondern handelt es sich dabei um einen religiösen FLOPP, mit einem Ex-Wüstendämon namens ALLAH als Vortänzer !

Schalom und leila Tof
ABA

Wissen sie, es gibt eine Grundlage der Wissenschaft, die
basiert auf Tatsachen alles andere sind Hypothesen und die
haben kein gewicht für die Wissenschaft.
Eine Hypothese muss also in einen Tatsache umgewandelt werden.

so ein SCHWACHSINN! das tut einem ja in den ohren weh. grade von einem religionskritiker erwarte ich rudimentäre kenntnisse in philosophie. ich empfehle ein winziges büchlein, das meine einstiegsdroge in die welt der philosophie war, und in prägnanten sätzen das gesamte spektrum der philosophie abgrast: thomas nagel, was bedeutet das alles, reclam.

lies es. vor allem die kapitel über wahrnehmung und wirklichkeit. dann reden wir weiter über „tatsachen“, „hypothesen“ und „grundlagen der wissenschaft“!

gruß
datafox

Hallo, deconstruct

Man kann sehr wohl die Nichtexistenz einer Sache beweisen,
naemlich dadurch, dass man feststellt, dass die Sache Eigenschaften
hat, die sie nicht gleichzeitig haben kann, z.B. bin ich mir
voellig
sicher, dass es kein Dreieck mit vier Ecken gibt.

Das funktioniert vielleicht gerade noch bei mathematischen
Objekten, die ganz klare Definitionen haben und deren
Definition v.a. allumfassend ist.

Nein, das funktioniert immer. Ein Gegenstand mit sich einander
ausschliessenden Eigenschaften kann nicht mit diesen Eigenschaften
existieren.

Und selbst hier: Was sagst du denn, wenn ich sage, dass es
doch ein Dreieck mit vier Ecken gibt? :wink:

Dann sage ich, dass du Bloedsinn redest. Das waere ja so, als wuerde
ich dir den Satz des Pythagoras beweisen und du dann sagst: O.k.,
alles richtig, ist aber trotzdem falsch.

Und auf solche Weise kann
man versuchen, Gottes Existenz zu widerlegen: Man muesste sich
ueberlegen, welche Eigenschaften Gott hat oder haben soll und
pruefen, ob diese Eigenschaften untereinander konsistent sind.

Welche Eigenschaften Gott hat oder haben soll, ist
Ansichtssache. Außerdem lassen sich diese „Eigenschaften“
nicht wirklich greifbar machen, wie ein Dreieck. Ein Dreieck
kann man aufmalen, es genau umreißen. Ich sag nur das Beispiel
mit dem fliegenden Elefanten. Es ist jedem klar, dass es wohl
keinen solchen Elefanten gibt, genausowenig wie viereckige
Dreiecke. Aber beweise mal, dass es keinen solchen Elefanten
gibt. Das wird dir nicht gelingen.

Doch, denn das was ich unter einem Elefanten verstehe, fliegt eben
nicht. Gibt es aber ein Tier, das so aussieht wie ein Elefant und
zusaetzlich noch fliegt, dann ist das kein Elefant, sondern ein
anderes Tier, ueber dessen Existenz ich nichts sagen kann. Insofern
hast du Recht.

Sind
sie es nicht, dann existiert zumindest der Gott mit den vorher
bestimmten Eigenschaften nicht.

Mal angenommen, dir gelingt dieser Teil: Dann kann Gott immer
noch mit anderen Eigenschaften existieren. Einen Gott generell
kannst du nicht so ausschließen.

Voellig richtig.

Gruss, Tychi

Hallo ich wollte heute mal heute über die Vergangenheit
sprechen und über die Gemeinsamkeiten der Brutalitäten der
Religionen

Ich kötte Dir erst mal mit genausoviel Beispielen von Grausamkeiten antworten, die von Nichtreligiösen begangen wurden. Aber das führt eigentlich zu nichts. Deswegen verdamme ich ja auch nicht die Nichtreligiösen.

Es ist leider eine Tatsache, dass im Namen Gottes viel Leid verursacht wurde. Tatsache ist aber auch, dass keine andere Gruppierung für die Verbrechen von Menschen versucht wird verantwortlich zu machen, die vor 1000 Jahren oder länger gelebt haben, als die Christen.

Ob diese, die vor 1000 Jahren das Leid verursacht haben, verführt wurden, oder eigene Machtpolitik betrieben, oder was auch immer – Jesus hat ein anderes Handeln gelebt und gelehrt. Was aber noch viel wichtiger ist: Als gläubiger Mensch kann ich mich von den Grausamkeiten der Kirche in vergangenen Jahrhunderten lossagen. Dann bin ich in Jesus verwurzelt, nicht mehr in der Kirche, meinen Vorfahren oder sonstigen Dingen, die eine Anklage rechtfertigen würden. Ich muss mich als Christ für mein Handeln rechtfertigen - vor Gott und wenn es sein muss auch vor den Menschen.

Gruß,
Jan

Hallo,

Nein, das funktioniert immer. Ein Gegenstand mit sich einander
ausschliessenden Eigenschaften kann nicht mit diesen
Eigenschaften
existieren.

Beispiel Lichtteilchen:
Ist sowohl Welle, als auch Teilchen.
Das sind zwei vermeintlich sich ausschließende Eigenschaften. Und trotzdem gibts Licht. Man kann eben nicht sagen, dass es sowas nicht geben kann. Denn die Möglichkeit besteht immer, auch wenn sie uns noch so dämlich und blöd vorkommt.

Dann sage ich, dass du Bloedsinn redest. Das waere ja so, als
wuerde
ich dir den Satz des Pythagoras beweisen und du dann sagst:
O.k., alles richtig, ist aber trotzdem falsch.

Beispiel: Gerade Zahlen
Die Behauptung sei: Wenn ich zu einer geraden Ganzzahl „2“ hinzuzähle, dann ist die sich dabei ergebende Zahl immer gerade.

Ob eine Zahl gerade ist, stellst du dabei fest, ob man sie durch 2 teilen kann.

Jetzt behaupte ich: Bei irgendeiner Zahl stimmt das aber nicht.
Um diese Aussage zu widerlegen, müsstest du dies normalerweise mit jeder Ganzzahl testen. Bei unendlich vielen Ganzzahlen geht das aber nicht.
Für diesen Zweck gibts in der Mathematik z.B. die Induktionsbeweise, mit denen man exakt solche Fälle testen kann. Nur für Induktionsbeweise braucht man eine Folge von Zahlen die immer gleich weitergeht.

In der „richtigen“ Welt gibts aber solche Folgen nicht. Nehmen wir z.B. mein Anfangsbeispiel mit den fliegenden Elefanten. Man kann eben nicht über Elefanten induzieren. Man müsste also alle Elefanten der Welt untersuchen und schauen ob sie fliegen können. Das kann man ja gerne machen. Aber dann ist immer noch nicht sichergestellt, dass man nicht einen Elefanten übersehen bzw nicht gefunden hat.
Das kann dir bei einer Zahlenfolge nicht passieren. Dort kann man keine Zahlen „übersehen oder nicht finden“. Nur wenn man ALLE Objekte einer Menge OHNE AUSNAHME auswerten kann, dann kann man die Nichtexistenz von etwas beweisen.

Nur fällt mir spontan nichts in der realen Welt ein, wo dies zutrifft.

Doch, denn das was ich unter einem Elefanten verstehe, fliegt
eben nicht. Gibt es aber ein Tier, das so aussieht wie ein Elefant
und zusaetzlich noch fliegt, dann ist das kein Elefant, sondern
ein anderes Tier, ueber dessen Existenz ich nichts sagen kann.

Ich meine ein Tier, dass exakt genau wie ein normaler Elefant ist. Aber es kann sich über das Gravitationsgesetzt hinwegsetzen. Du kannst zwischen einem normalen Elefanten und dem fliegenden Elefanten keinen Unterschied feststellen (anatomisch, äußerlich, usw).
Der einzige Unterschied ist, dass er fliegen kann. Und der einzige Test ist, ihn fallen zu lassen und schauen ob er fliegt oder nicht. Und dies kann man eben nicht für alle Elefanten machen. Selbst wenn man alle bekannten Elefanten diesem Test unterzieht, es besteht immer noch die Möglichkeit, dass man das besagte Tier eben nicht gefunden hat, schließlich ist die Welt sehr groß.

Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es kein solches Tier gibt. Aber sie ist eben nicht 100% sondern vielleicht 99.99999999999999999999999999%. Und bei solch einer hohen Wahrscheinlichkeit kann man dann getrost sagen, dass es in Wirklichkeit keine fliegenden Elefanten auf der Erde gibt. Aber man muß sich immer bewußt sein, dass es eine - wenn auch verdammt kleine - Möglichkeit gibt, dass dies nicht so ist.

Noch ein Beispiel: Wir gehen heute davon aus, dass die Erde etwa 4.5 Mrd. Jahre alt. ist. Wir sehen das auch als erwiesen an. Wenn man allerdings genau hinschaut, ist es nicht wirklich 100% bewiesen. Es sprechen halt nur alle Indizien dafür. Aber ein richtiger „Beweis“ ist das eigentlich nicht. Genausogut könnte richtig sein, dass die Erde erst 6000 Jahre alt ist wie es noch Bischof Usher irgendwann ausgerechnet hat. Zumindest lässt es sich nicht absolut ausschließen.

mfg
deconstruct

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Jetzt gebe ich viel zu

Hallo,

Nein, das funktioniert immer. Ein Gegenstand mit sich einander
ausschliessenden Eigenschaften kann nicht mit diesen
Eigenschaften
existieren.

Beispiel Lichtteilchen:
Ist sowohl Welle, als auch Teilchen.
Das sind zwei vermeintlich sich ausschließende Eigenschaften.
Und trotzdem gibts Licht. Man kann eben nicht sagen, dass es
sowas nicht geben kann. Denn die Möglichkeit besteht immer,
auch wenn sie uns noch so dämlich und blöd vorkommt.

Ich war gerade dabei, dir Recht zu geben und mich selbst zu
widerlegen, als mir auffiel, dass man eines nicht verwechseln darf:
Eigenschaften, die sich echt ausschliessen und verschiedene
Projektionen eines Dinges. Licht erscheint in manchen Experimenten
als Welle und in anderen als Teilchen, d.h. ein bestimmtes Experiment
kann immer nur eine Projektion des Lichts erfassen, dessen zwei
orthogonale Dimensionen (Welle und Teilchen) wir nicht auf einmal
sehen koennen. Welle und Teilchen schliessen sich daher nicht aus.
Es ist wie bei einem geometrischen Zylinder: von oben sieht man einen
Kreis, von der Seite ein Rechteck. Daraus zu schliessen, ein Zylinder
koenne nicht existieren, waere natuerlich Quatsch.

Dann sage ich, dass du Bloedsinn redest. Das waere ja so, als
wuerde
ich dir den Satz des Pythagoras beweisen und du dann sagst:
O.k., alles richtig, ist aber trotzdem falsch.

Beispiel: Gerade Zahlen
Die Behauptung sei: Wenn ich zu einer geraden Ganzzahl „2“
hinzuzähle, dann ist die sich dabei ergebende Zahl immer
gerade.

Ob eine Zahl gerade ist, stellst du dabei fest, ob man sie
durch 2 teilen kann.

Jetzt behaupte ich: Bei irgendeiner Zahl stimmt das aber
nicht.
Um diese Aussage zu widerlegen, müsstest du dies normalerweise
mit jeder Ganzzahl testen. Bei unendlich vielen
Ganzzahlen geht das aber nicht.
Für diesen Zweck gibts in der Mathematik z.B. die
Induktionsbeweise, mit denen man exakt solche Fälle testen
kann. Nur für Induktionsbeweise braucht man eine Folge von
Zahlen die immer gleich weitergeht.

In der „richtigen“ Welt gibts aber solche Folgen nicht. Nehmen
wir z.B. mein Anfangsbeispiel mit den fliegenden Elefanten.
Man kann eben nicht über Elefanten induzieren. Man müsste also
alle Elefanten der Welt untersuchen und schauen ob sie fliegen
können. Das kann man ja gerne machen. Aber dann ist immer noch
nicht sichergestellt, dass man nicht einen Elefanten übersehen
bzw nicht gefunden hat.
Das kann dir bei einer Zahlenfolge nicht passieren. Dort kann
man keine Zahlen „übersehen oder nicht finden“. Nur wenn man
ALLE Objekte einer Menge OHNE AUSNAHME auswerten kann, dann
kann man die Nichtexistenz von etwas beweisen.

Nur fällt mir spontan nichts in der realen Welt ein, wo dies
zutrifft.

In diesen Punkten gebe ich dir Recht, und auch in dem, was noch
folgte. Spaetestens seit Popper wissen wir ja, dass Induktionsbeweise
nur in der Mathematik moeglich sind.
Aber trotzdem liegen die Dinge bei Gott paradoxerweise einfacher,
glaube ich, denn Gott ist fuer uns aehnlich abstrakt wie
mathematische Gegenstaende und wenn er allmaechtig, allwissend und
allguetig sein soll, dann laesst sich so eine Entitaet leicht
widerlegen, glaube ich. Was natuerlich nicht heissen soll, dass er
anders nicht existieren koenne.

Gruss, Tychi,
der heute wieder viel zu lange arbeiten war und doch nicht gearbeitet
hat.

Hi,

In der „richtigen“ Welt gibts aber solche Folgen nicht. Nehmen
wir z.B. mein Anfangsbeispiel mit den fliegenden Elefanten.
Man kann eben nicht über Elefanten induzieren. Man müsste also
alle Elefanten der Welt untersuchen und schauen ob sie fliegen
können. Das kann man ja gerne machen. Aber dann ist immer noch
nicht sichergestellt, dass man nicht einen Elefanten übersehen
bzw nicht gefunden hat.

hm, wo liegt das Problem? Die Definition eines Elefanten beschreibt dieses Tier derart, dass es nicht fliegen kann. Wenn Du einen fliegenden Elefanten findest, dann ist es kein Elefant mehr…

Gruss,

Herb

Hallo,

Eigenschaften, die sich echt ausschliessen und verschiedene
Projektionen eines Dinges. Licht erscheint in manchen
Experimenten als Welle und in anderen als Teilchen, d.h. ein
bestimmtes Experiment kann immer nur eine Projektion des Lichts
erfassen, dessen zwei orthogonale Dimensionen (Welle und Teilchen)
wir nicht auf einmal sehen koennen. Welle und Teilchen schliessen
sich daher nicht aus. Es ist wie bei einem geometrischen Zylinder
von oben sieht man einen Kreis, von der Seite ein Rechteck.
Daraus zu schliessen, ein Zylinder koenne nicht existieren, waere
natuerlich Quatsch.

Da hast du schon recht. Aber woher wissen wir, ob etwas nur verschiedene Projektionen von etwas sind, die wir nur nicht richtig erfassen können, oder ob es sich um echte Widersprüche handelt? Denn die Möglichkeit für ersteres besteht IMO immer und dann ist ein Widerspruchsbeweis eben nicht mehr hunderprozentig möglich :wink:

Aber trotzdem liegen die Dinge bei Gott paradoxerweise
einfacher, glaube ich, denn Gott ist fuer uns aehnlich abstrakt wie
mathematische Gegenstaende und wenn er allmaechtig, allwissend
und allguetig sein soll, dann laesst sich so eine Entitaet leicht
widerlegen, glaube ich.

Wie schon oben gesagt: Die Sache mit den Widersprüchen ist IMO eben nicht so zweifelsfrei, denn auch hier kann es sein, dass es nur für uns Widersprüche sind, weil wir das eigentliche Wesen der Sache nicht kapieren oder erfassen können.

Was natuerlich nicht heissen soll,
dass er anders nicht existieren koenne.

Und das ist eben auch eine Sache, die Hicham auch bestreitet. Weil für ihn gibt es keinen Gott - egal welche Form er hat. Und das ist - gelinde gesagt - ziemlicher Quatsch, sowas zu behaupten.

der heute wieder viel zu lange arbeiten war und doch nicht
gearbeitet hat.

Das geht nicht nur dir so :wink:

mfg
deconstruct

Noch ein letzter Beitrag
Hallo

Da hast du schon recht. Aber woher wissen wir, ob etwas nur
verschiedene Projektionen von etwas sind, die wir nur nicht
richtig erfassen können, oder ob es sich um echte Widersprüche
handelt? Denn die Möglichkeit für ersteres besteht IMO immer
und dann ist ein Widerspruchsbeweis eben nicht mehr
hunderprozentig möglich :wink:

Richtig.

Aber trotzdem liegen die Dinge bei Gott paradoxerweise
einfacher, glaube ich, denn Gott ist fuer uns aehnlich abstrakt wie
mathematische Gegenstaende und wenn er allmaechtig, allwissend
und allguetig sein soll, dann laesst sich so eine Entitaet leicht
widerlegen, glaube ich.

Wie schon oben gesagt: Die Sache mit den Widersprüchen ist IMO
eben nicht so zweifelsfrei, denn auch hier kann es sein, dass
es nur für uns Widersprüche sind, weil wir das eigentliche
Wesen der Sache nicht kapieren oder erfassen können.

Stimmt auch.

Was natuerlich nicht heissen soll,
dass er anders nicht existieren koenne.

Und das ist eben auch eine Sache, die Hicham auch bestreitet.
Weil für ihn gibt es keinen Gott - egal welche Form er hat.
Und das ist - gelinde gesagt - ziemlicher Quatsch, sowas zu
behaupten.

Wieder richtig.

der heute wieder viel zu lange arbeiten war und doch nicht
gearbeitet hat.

Das geht nicht nur dir so :wink:

Wir sollten ein Brett aufmachen mit dem Thema: w-w-w-Sucht, obwohl es
natuerlich noch viele andere Ablenkungen gibt.
Mir hat unser Austausch Spass gemacht. Bis zum naechsten Mal.

Gruss, Tychi

Hi,

hm, wo liegt das Problem? Die Definition eines Elefanten
beschreibt dieses Tier derart, dass es nicht fliegen kann.
Wenn Du einen fliegenden Elefanten findest, dann ist es kein
Elefant mehr…

Es spielt ja keine Rolle, ob es sich dann nun wirklich um einen Elefanten handelt oder nicht. Es ging ja nur darum, ob es ein Tier gibt, dass aussieht wie ein Elefant, aber fliegen kann.

mfg
deconstruct