es gibt kein Gericht, das ich so wenig (ueberhaupt nicht?) hinbekomme wie Falaffel. Oft habe ich die Dinger noch nicht gemacht, da ich jedesmal klaeglich gescheitert bin. Am Samstag war’s mal wieder soweit, und diesmal war das Ergebnis meiner Bemuehungen ein gruenlicher Brei, der in der Pfanne teils zerbroeckelte, teils zerfloss, und nicht nur unglaublich unattraktiv aussah, sondern auch vollkommen ungeniessbar war. Ich habe mir dann ein Brot geschmiert.
Was mache ich nur falsch? Wie zum Henker macht man Falaffel?
Moin Gnlwth,
hast du eine Fertigrührmischung gekauft oder machst du die mit selbstgekochten Kichererbsen selbst? Wir machen das so:
Kichererbsen aufkochen, quellen lassen, bis man sie kauen kann. Das dauert so einige Stunden. Kalt müssen sie ca. 12 Stunden quellen.
Dann die Kichererbsen mit einem Pürierstab pürieren.
Danach etwas (nicht viel!)warmes Wasser zu den Kichererbsen geben und gib erst dann etwas Mehl zum Abbinden hinzu. Am besten eignet sich Maismehl, aus unserer Erfahrung Paniermehl. Du kannst natürlich auch einfaches Weizenmehl benutzen. Das Mehl gründlich einrühren.
Die Masse sollte nicht zu fest werden, sondern wird später mit einem Teelöffel in die Pfanne mit reichlich Öl gelegt.
Danach würzen: Salz, Pfeffer, Knoblauch, Koriander.
Du musst es einfach nochmal ausprobieren. Wir hatten auch erst Matschepampe in der Pfanne, bis wir die günstigste Konsistenz herausgefunden haben.
Guten Appetit.
nenkaj
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Danke Euch allen!
Nicht nur, dass ich nicht wusste, wie man es richtig schreibt - ich wusste offensichtlich auch nicht, wie man es richtig macht. Fertigmischungen und Fertigsuppen und komische Mischgewuerze kommen mir nicht ins Haus. Allerdings kam mir eine Dose Kichererbsen ins Haus - Fehler Nummer 1. Das naechste Mal werden getrocknete gekauft und eingeweicht.
Fehler Nummer 2: Die zwei Eier. Ich dachte, die Dinger braeuchten Bindung. Das hat die Konsistenz jedoch nachhaltig gestoert.
Das naechste Mal also mit frischen Kichererbesen und ohne Eier.
Schoenen Gruss,
Gnlwth