Fall gesucht mit DS-Lite PeerToPeer

Hallo,

mit der Umstellung auf IPv6 und knapper werdenden IPv4 Adressen wird im Moment folgendes praktiziert. Neukunden, z.B. bei Unitymedia erhalten eine eindeutige IPv6 Adresse aber mehrere Leute teilen sich eine IPv4 Adresse(DS-Lite).

Wenn nun von einer solchen getunnelten IPv4 Adresse z.B. eine Urheberrechtsverletzung begangen wird ist nicht mehr eindeutig geklärt wer diese begangen hat, weil eben mehrere Personen/Anschlussinhaber die selbe Adresse haben.

Ist schon jemand ein Fall untergekommen wo eben dies relevant ist/war?
Wie wurde dies gelöst? Wie lautet das Urteil?

MFG

Hallo

Wenn nun von einer solchen getunnelten IPv4 Adresse z.B. eine
Urheberrechtsverletzung begangen wird ist nicht mehr eindeutig
geklärt wer diese begangen hat, weil eben mehrere
Personen/Anschlussinhaber die selbe Adresse haben.

Soweit ich weiss protokolliert der ISP dann zusätzlich die NAT-Tabellen.

Ist schon jemand ein Fall untergekommen wo eben dies relevant
ist/war?

Mir nicht bekannt, die Umstellung findet ja gerade erst statt, ich vermute mal, da werden Urteile noch auf sich warten lassen.

Interessant wäre, welche Auskunft GVU und Konsorten vom ISPs bekommen. Zusätzlich zur IP muss ja auch der Port angegeben werden. Da diese sehr schnell wechseln können, wäre eine genaueres Zeitprotokoll/Eichung als bisher wichtig um zweifelsfrei zuordnen zu können.

Jeder sollte wissen, ob er an einem DS-Lite hängt, um dann bei einer Anschuldigung die NAT-Tabellen genauer anschauen zu lassen. (Oder bei unvollständigen Daten gleich alles abweisen.)

Grüße,
.L