Fallende Grenzkosten -> Monopolbildung?

Kann man sagen, dass fallende Grenzkosten immer ein Argument für Monopolbildung darstellen?

Hab diese Frage in VWL zu beantworten und irgendwie fällt mir nichts passendes dazu ein…

grüße

Hallo Blubbier,

Rückfrage vorab - VWL als Schulfach, als Studienfach oder was genau?

Ich unterstelle mal VWL als Schulfach.

fallende Grenzkosten verstehe ich so: je mehr Einheiten eines Guts erstellt werden desto niedriger sind die Kosten pro Stück. Daraus folgt, dass ein Wettbewerber umso billiger sein kann, je mehr er produziert.
ZU ende gedacht müsste am Ende eines WEtbewerbs immer ein Monopolist stehen.

Dabei wird nicht berücksichtigt, dass es andere Faktoren gibt, die dem entgegenstehen:

  1. der Wettbewerbsdruck zwingt die Wettbewerber, besser und billiger zu werden, ausbleibender Druck führt zu Stillstand.
  2. Je größer ein UInternehmen, desto höher kann der Anteil an Verwaltungskosten werden. Mal ganz simpel im Beispiel:
    20 Mitarbeiter können von einer Personal-Arbeitstelle verwaltet werden. Habe ich nun 20 mal 20 Mitarbeiter dann brauche ich bereits eine zusätzliche Stelle, um die 20 Personalverwalter ihrerseits zu verwalten.
    Je größer ein Unternehmen, desto größer der prozentuale Anteil an Verwaltungsaufwand. Dies nennt man auch Wasserkopf -problem.

Bin offen für Deine Rückfragen

Gruß

udo

[email protected]

Vielen Dank für deine Ausführungen,

Klingt nachvollziehbar:
in wie weit spielen staatliche Regelungen in dieses Konzept mit? In wie weit ermöglichen staatliche Regulierungen den Erhalt des Wettbewerbs? macht es Sinn wenn der Staat selbst im wettbewerb steht?

ich tu mich relativ schwer damit meinen überlegungen den nötigen vwl-touch zu verleihen^^

vielen dank nochmals…

lg

Albin

Hallo Albin,

ich denke, ich kann gezielter auf Deine Frage eingehen, wenn ich Deine Aufgabenstellung besser kenne.

Also nochmal:
ist das für die Schule? WEnn ja, welche Klasse?
Weird das ein Referat oder eine Hausarbeit? Wie groß soll der Umfang deiner Antwort sein?

Gruß
Udo

in wie weit spielen staatliche Regelungen in dieses Konzept
mit? In wie weit ermöglichen staatliche Regulierungen den
Erhalt des Wettbewerbs? macht es Sinn wenn der Staat selbst im
wettbewerb steht?

ich tu mich relativ schwer damit meinen überlegungen den
nötigen vwl-touch zu verleihen^^

Hallo Udo,
Und zwar ist das für ne einführungs-übung vwl auf der uni. Ist ne Hausarbeit.

Die Wettbewerbsthematik wurde in den Raum gestellt und gilt es zu beantworten.

Nur tu ich mich ziemlich schwer.

lg
albin