Hallo,
ich habe eine Frage bezüglich Falschaussagen bei Polizeiprotokollen. Angenommen jemand erstellt eine Anzeige bei der Polizei, bei der er angibt, dass bei einer Veranstalltung sein Autoschlüssel und z.B. 50 € gestohlen wurden.
Einige Tage später taucht der Schlüssel unter etwas merkwürdigen Umständen wieder auf, das Geld allerdings nicht. Die Anzeige wurde spät in der Nacht gemacht, und der Geschädigte hat versäumt anzugeben, dass zuerst angenommen wurde, dass der Schlüssel verloren gegangen ist.
Aufgrund der Tatsache, dass sich Schlüssel und Geld in der gleichen Tasche befanden wurde dann allerdings ein Diebstal vermutet.
Jetzt die eigentliche Frage, kann jemand in so einer oder ähnlicher Situation Probleme bekommen aufgrund einer von der Exekutive interpretierten Falschaussage?
Wäre hier die Annahme, dass Schlüssel und Geld gestohlen worden sind, die Möglichkeit, dass diese verloren wurden wurde bei der Anzeige nicht erwähnt, weil diese Möglichkeit zu diesem Zeitpunkt vom Geschädigten schon ausgeschlossen wurde.
Könnte man hier die Anzeige einfach zurückziehen um mögliche Probleme zu vermeiden, bzw. mit welchen Problemen muss man in solchen Fällen überhaupt rechnen?
Herzlichen Dank im Vorhinein für alle Antworten!!!
mfg flo298