Hallo,
meine bank hat trotz einer klaren anlagestrategie, die von mir
schriftlich fixiert wurde, käufe getätigt (es handelt sich um
ein verwaltetes depot), die mit der ausrichtung der
vorgegebenen strategie nicht konform sind! jetzt ist die
sache natürlich schief gegangen(sprich ordentliche
kursverluste), und die bank entzieht sich ihrer verantwortung:
wenn es sich um eine vernünftige Bank handelt, wurde das Risikoprofil und das Anlageziel in einem dieser üblichen Formblätter erfaßt, die normalerweise keinen allzu großen Interpretationsspielraum lassen.
Sollte wirklich entgegen den dort festgelegten Ziele und Anlagevarianten gehandelt worden sein, hat die Bank den Schaden zu ersetzen.
In der Tat fehlen jetzt ein paar Informationen. Es ist auch schnell mal passiert, daß der Bankmensch beim Kunden anruft, um eine außerhalb des festgelegten Rahmens liegende Anlagemöglichkeit vorzuschlagen. Ebenso rutscht da mal schnell „ja, machen Sie das mal“ heraus. Dann sieht es für Dich schlecht aus.
an wen muss ich mich wenden?
Ich würde zunächst mal mit den Bankmenschen sprechen und die einen Lösungvorschlag ausarbeiten lassen.
gibt es eine aufsichtsbehörde?
Die Bafin wurde schon genannt, dennoch ist es im Streitfall wohl vernnftiger, sich erst an diese Stelle zu wenden:
http://www.bdb.de/html/verband/ver_beschwerde.asp?ch…
tipps zum weiteren vorgehen?!
Erstmal Wünsche vorbringen, Situation klären (wieso wurden diese Papiere gekauft? Gab es mißverstandene Andeutungen von Dir, einige riskantere Papiere beizumischen? …) und Lösungsvorschlag abwarten. Wenn dieser nicht zufriedenstellend ausfällt, darauf hinweisen, daß Du weitere Schritte einleiten wirst und evtl. erneuten Voschlag abwarten.
Gruß
Christian