Hallo zusammen!
Mal eine Frage: angenommen jemand kauft eine Fahrkarte im Bus zu einem ermäßigten Preis. Der Preis ist ermäßigt, weil eine bestimmte Karte vorgezeigt wird (eine Art Bahncard, die eigentlich nur für den Zug gilt). Der Busfahrer sieht die Karte und nimmt den ermäßigten Fahrpreis an, weil er irrtümlich glaubt, dass diese auch im Bus gilt. Anschließend kommt ein Schaffner und erklärt die Karte für ungültig. Wer hat nun recht, der Fahrkartenkäufer (der ja eigentlich eine Fehlinfo vom Busfahrer bekommen hat - nämlich dass er ermäßigt fahren kann) oder der Schaffner?
Gruß, Schmusedecke
Hallo!
Vorerst: Ich bin kein Experte!
Mir ist mal folgendes passiert:
Ich hatte ein Monatsticket, das an Wochentagen, Wochenende und Ferien jeweils ab verschiedenen Zeiten gültig war. Um sicherzugehen fragte ich einen Busfahrer, wann genau das Ticket gilt. Diese Aussage erwies sich später als falsch und der Schaffner im Zug knöpfte mir 30€ ab.
Ich habe das Geld zwar bezahlt, mich aber am gleichen Tag bei dem Verkehrsverbund beschwert. Letzendlich gaben dir mir das Geld dann zurück und entschuldigten sich.
Die Fälle scheinen mir recht ähnlich, die Frage ist nur, hat der Busfahrer das ermäßigte Ticket wirklich in Verbindung mit der vorgezeigten Karte verkauft? Wenn der Käufer beim Kauf gefragt hätte, ob er mit dieser Karte ein vergünstigtes Ticket kaufen kann, wäre das ganze eine Falschaussage des Fahrers gewesen. Damit wäre meiner Ansicht nach der Fahrer, und damit der Verkehrsverbund, Schuld.
Sollte der Käufer aber nicht gefragt haben,weiß ich nicht in wieweit der Fahrer verpflichtet ist, nachzuprüfen ob die Fahrt mit ermässigter Fahrkarte erlaubt ist.
Nichtsdestoweniger würde ich mich in dem Fall bei dem Verkehrsverbund beschweren, da das Verhalen des Busfahrers eine falschen Auskunft doch nahe kommt.
soweit meine gänzlich unfachmännische Einschätzung.
mfg,
Manuela
Hallo,
natürlich der Kunde…*grinz*…den kann man schließlich doch am besten „melken“…
Der Kunde hat ja auch in der Regel nicht den „Richtigen Verkehrs-Tarif“
vor sich,sondern nur diese „Flyer“…
Es müsste sowieso mal über einiges in diesem Bereich neu hachgedacht werden.
Angefangen bei den „Sub-Unternehmen“ die die Reisebusse und Fahrer in vielen Vehrkehrsgebieten stellen
Wie sollen die Fahrer da noch „Up-toDate“ sein,wenn sie in einer Woche
mit ihren Fahrzeugen in 7 oder 8 Verbunfgebieten rumturnen???
mfg
Frank