Falscher Freunde?!(vorsicht,lang)

Hallo Juliane,

Davon auch. Aber ich meinte eben auch und vor allem
passiv-aggressives Verhalten in solchen Artikeln.

Nona, das kann genausogut ich Dir an den Kopf werfen. Hatten

wir nicht ein Sachthema?

Gern, wirf es mir bitte an den Kopf. Wo habe ich, bitte,
Ironie gebraucht, wo eine Unterstellung? So machst du es dir
zu leicht.

Du machst es Dir hier leicht, weil Du mir vage Vorwürfe machst, von mir aber zu ebendiesen Vorwürfen konkrete Belege verlangst. Ich laß mich aber mal ein auf dieses Spielchen:
Du sagtest:
Weder „gute Kreise“ noch Kirchen haben Zaubermittelchen parat, die Fehlentwicklungen verhindern.

Die Anführungszeichen um „Gute Kreise“ sind z.B. ironisch. Sie sagen: „das ist deine Wortwahl, natürlich stimmt die nicht, aber ich schreibe sie jetzt mal in bloßstellender Weise so hin“. Als ich Dir das mit dem Beispiel „Pfarreijugend oder zerstochene Gesichter“ verdeutlichte, hast du den Angriff zurückgezogen. Und der Diminuitiv ist doch ironisch, also „passiv-aggressiv“ wie sonst noch was. Geh hör mir doch auf.

Welche Partei, bitte?

Der Mainstream der BRDeutschland.

Ich wiederum weiß nicht, wie eine normale ERziehung aussieht.

Ich schon.

GlEkspilz. Gut, das war jetzt wirklich Ironie.

Super, Du also doch auch!

Wieso bin ich fE die Kinder anderer Leute verantwortlich?

Du persönlich? Für jemanden bestimmtes? Wer hat denn sowas gesagt?

FE Jugendliche sind Freunde, Tschuldigung: die „peer group“
wichtig, da sind wir wohl beieinander. Und daß es da bessere
und schlechtere gibt, ist eine Tatsache, ist eine Wertung, die
von Deiner Ideologie abgestritten wird. Ich sage aber
trotzdem, daß z.B. die Pfarreijugend da BESSER ist als
z.B. die am Hauptbahnhof herumlungernden, zerstochenen
Gesichter. Widerlege das bitte.

Habe ich das bestritten? Bitte, wo?

S.o.

Aus diesem grauslichen Sozialchinesisch kann ich nur einen
Gemeinplatz herauslesen: Wenn man sein Kind vernEftig
erzieht, und sonst nichts ist, dann geht das schon.

Komm, komm, schließlich habe ich Dir ein Beispiel gegeben, so
schlimm kanns also nicht gewesen sein. Bitte nicht gleich
abschalten, nur weil jemand mal etwas ungewohnte Wörter
verwendet. Du könntest doch merken, dass ich mir alle MEe
geb, dir das zu erklären. Es verletzt mich, dass du all diese
MEe einfach so vom Tisch wischt.

Hab Dich nicht so. Du hast damit angefangen, die Sprache des anderen zu kritisieren.

Bagatellisier das mal nicht so. Ihr Sozialpädagogen seit
schuld daran, daß Eltern solche Problemkinder bis ganz unten
fallenlassen mEsen.

Du provozierst perfekt wie eine mEfige Dreizehnjährige. Jetzt
mEsten eigentlich die typischen Eltern-Machtmittel greifen…
Staune, lieber Wolfgang: das war nicht ironisch gemeint. Die
vermeintliche Sozialpädagogin redet ernsthaft von
Machtmitteln.

Was Du – vermeintlich oder nicht – bist, steht nicht in Deiner leeren Vika, also kokettiere damit bitte nicht.
Deine Thematik der Machtmittel weist uns auf meine Erwähnung der (machtbewehrten) Parteilinie zurück.
Indem Du mich mit einer Dreizehnjährigen gleichsetzt, weichst Du voller Ironie (passiv-aggressiv) einer sachlichen Diskussion aus.

Erkläre mir doch mal, daß das Phänomen der Teenage Dropouts früher furchtbar schlimm war, sich aber mit dem Erscheinen der Sozialpädagogik bis heute erheblich gebessert hat.

Gruß
Wolfgang Berger

Grüße Dich Wolfgang !

daß es schon für 13jährige normal sei, alle möglichen
Rauschgifte auszuprobieren, halte ich für eine allzu
leichtsinnige Ansicht.

Das kommt immer auf den Typ an - ich war in dem Alter auch noch weit entfernt von solchen Probieraktionen, kann mich aber noch gut daran erinnern, was für „Abenteuer“ mir meine Freundinnen erzählt haben… (und das ist inzwischen *seufz* auch schon über 20 Jahre her, also keine Zeiterscheinung)

Für mich ist das das Alter, in dem ich z.B. zu Silvester das
erste Glas Sekt genehmige, oder auf dem Oktoberfest aus einer
Maß kräftig mittrinken lasse.

Siehst Du, so unterschiedlich sehen das viele - ich würde meinen Kindern niemals in dem Alter erlauben die Droge Alkohol zu sich zu nehmen. Alkohol ist übrigens meiner Meinung nach das gefährlichste Rauschmittel, weil allgemein legalisiert und viel zu viel konsumiert.

Aber es stimmt sicherlich, daß die meisten Jugendlichen
irgendwann irgendwelches Rauschgift ausprobieren, aber nicht
dabeibleiben. Nur dürfte bei dem wiederum der Normalfall sein,
daß die Eltern nichts davon bemerken.
Wenn sich jedoch das Betragen dauerhaft gravierend
verschlechtert, besteht auf jeden Fall Grund zur Sorge (es
könnte ja sogar an einer körperlichen Erkrankung liegen). Und
wenn Rauschgiftkonsum Ursache ist, dann erst recht, und dann
geht er längst über das Herumprobieren hinaus.

Stimmt vollkommen - Wachsamkeit ist immer angesagt ! Wie gesagt, der Aspekt der innerlichen Beruhigung soll nicht die Augen verschließen - nur die Gedanken in ruhige Bahnen leiten.

Liebe Grüße, Angelika

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