Ich habe ein deutsches 2-Cent-Stück, das nicht wie alle anderen aus Kupfer, sondern aus dem selben Material wie die 10- oder 20-Cent-Stücke ist. Ansonsten ist das Geldstück normal, nur eben das Material ist ein anderes. Ein Fehldruck?
Sind die 2 Cent was wert? Gibt es Sammler, die sich dafür interessieren?
Gruß, Galli
hallo Galli,
das stammt bestimmt aus einem Chemieuntericht eines Gymnasiums. Kupfer lässt sich hervorragen mit allen möglichen Metallen galvanisieren: Gold, Messing…
Grüße
Raimund
Hallo,
sei es, dass nicht der Fall von Raimund zutrifft und dies tatsächlich ein Fehldruck ist, dann wird der schon was wert sein.
Was ist bei Münzen leider immer schwer zu sagen.
Gruß Ivo
Und wie kann ich das fest stellen? Läßt sich so ein Prozess zur Überprüfung wieder rückgängig machen?
Galli
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hallo, Galli,
das weiß ich leider nicht. Bestimmt mit dem spezifischen Gewicht von Kupfer und dem von Messing (oder anderen Metallen). Vielleicht gibt es auch Testflüssigkeiten wie das Kaiserwasser bei Gold.
Hier sind die Chemiker unter den WWW´lern gefragt.
Grüße
Raimund
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Hallo Galli,
ich habe ein 1-Pfennig-Stück, das ist genauso. In einer Münzhandlung erklärte man mir, daß das Material (Kupfer?) des Pfennigstückes wohl beim Schemlzen verunreinigt gewesen wäre, eine kleine Menge anderes Material genügt schon um Farbvarianten zu erzeugen. Einen besonderen Wert gibt es nicht, sowas würde öfter vorkommen.
Da ich Laie und kein Sammler bin, ließ ich es bei dieser Erklärung bewenden. Kurz darauf sah ich an einer Supermarktkasse, daß eine Verkäuferin sich mehrere solcher Geldstücke mit Tesa-Film an ihrer Kasse befestigt hatte.
Mittlerweile habe ich vier oder fünf 1-Pfennig-Stücke deren Farbe von „geringfügig gelb“ bis „richtig gelb“ schwankt.
Viele Grüße
Jörg
JA per XRF = R�ntgenflurosenzmethode… zerst�rungsfrei aber f�r den Normalo nicht erreichbar. Doch wenn Du jemanden in einem Materialpr�flabor kennst kann der/die das f�r Dich machen.
Alles Gute
olli
Entlarvung falscher 2er
Und wie kann ich das fest stellen? Läßt sich so ein Prozess
zur Überprüfung wieder rückgängig machen?
In Schulen üblich ist die „Vernickelung“ zwecks der Erstellung von „goldenen“ Glückspfennigen. Überprüfung ist recht einfach: Etwas Salpetersäure zugeben. Das sollte man allerdings aufgrund der folgenden Gasentwicklung (unsaubere Mischung aus NOX, farblich und geruchsmäßig nicht uninteressant, insbesondere, wenn man eh eine Renovierung plant) nur im Freien machen. Salpetersäure gibt es in der Apotheke.
Gruß
Christian
hallo Jörg,
ich habe z.B. ein „goldenes“ 1.- DM Stück. Das ist aber nichts anderes, als vergoldet. Hat mich zwar etwa 3 € gekostet, doch machts als Erinnerungsstück viel Spaß.
Ebesno bekam ich mal als Werbegeschenk ein „vergoldetes“ 1 Cent Stück.
Alles nichts wert.
Macht Spaß, das ist aber alles.
Eine Fehlprägung dieser Alt ist unmöglich. Es kann vorkommen, dass der Stempel (der dann aus dem Metall die Reliefs prägt) einen Fehler hat. Eine falsche metallmischung dieser Art ist unmöglich. Das wäre ein gänzlicz anderes Metall. Wie soll das gehen, dass statt der Kupferlegierung (die über den Kern liegt) Messing verwendet wird? Die Schmelzen, die das Gelbe Metall gießt, steht nicht direkt neben der Kupferschmelze.
Ich will nicht mit 100 % Sicherheit sagen, dass eine Verwechselung unmöglich ist… doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unmögloch.
Außerdem waren ich jeden, Münzen zu sammeln. Er wird keine (Gewinn)Freuden daran haben.
Münzensammeln rentiert sich nur für die Münzhandelsgeschäfte. Der Sammler selbst macht meist Verlust. Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen. Ich habe heute noch eine Sammlung von DM-Kursmünzen (Spiegelglanz, eingeschweißt…), die z.Zt. lt. Münzhandel ca. 5.000 € (oder mehr) wert sein soll. Doch ankaufen tun sie´s nicht und wenn Du das im Internet anbietest, dann bekommst Du Angebote, die liegen unter dem damaligem Nennwert.
Also: Finger weg.
Grüße
Raimund
Schau doch auch mal hier:
http://www.eurokomplett.de
Link: Fehlprägungen
Vielleicht kommst Du hier der Wahrheit näher?
Gruß, M.