Familie bricht auseinander, hilfe!

Hallo, ich muss erst mal meinen Frust loswerden und um Hilfe, Tipps bitten:

ich bin seit fast 5 jahren zum 2. Mal verheiratet, mein Sohn aus erster Ehe, fast 12, wohnt bei uns.

Wegen ihm gibt es seit circa 2 Jahren ständig Probleme und Ärger, weil er einfach aufsässig ist, nicht hört, nicht lernt und unheimlich unordentlich ist.

Mit der Trennung damals ist er eigentlich ganz gut zurecht gekommen, er ist nur selten bei seinem Vater, weil der wenig Zeit hat und auf meine Fragen ob er unsere neue Familie aus irgend einem Grund auseinander bringen will verneint er ständig.- zu seinem Vater ziehen mag er aber auch nciht.

Er läßt alles stehen und liegen, macht nichts von alleine, fühlt sich im Hotel Mama „irgend ein Depp wird ´s schon machen“. Er hält sich nicht ab Absprachen seine Schulsachen aus dem Weg zu räumen, den Müll weg zu bringen und auf die Idee mal von alleine den Staubsauger zu schwingen oder etwas zusätzlich zu den Hausaufgaben zu lernen kommt er nie.

Durch seine Faulheit ist er letztes Jahr querversetzt worden in die Hauptschule. Er kam auf meinen Antrag in die Realschule, wußte also dass er unter Beobachtung stand und hat trotzdem keinen Finger gerührt. Seine Versetzung rührte ihn auch nciht sonderlich, jetz habe er doch bessere Noten. Ja, aber auf der Hauptschule!

Neujahr hatten wir schon die Debatte, dass mein Mann ausziehen will, er hat sich vor kurzem selbständig gemacht und mag die täglichen Debatten einfach nicht mehr mitmachen - ich übrigens auch nicht mehr. Damals schwor Sohnemann sich zu bessern. Nun sind fast 10 Wochen um und nichts hat sich gebessert.

ich würde ihn am liebsten zu meinem ersten Mann schicken oder ins Kinderheim abgeben oder sonstwas.

Geht es jemandem ähnlich, was für Möglichkeiten habe ich denn überhaupt noch? Ich würde am liebsten weglaufen.

Mein jetziger Mann kümmert sich eigentlich schon längere Zeit gar nicht mehr. Ich vermute, dass er wirklich bald auszieht und dann können wir Haus und Hund verkaufen und ich hab das Kind alleine am back - ich mag nicht mehr!

Das Verhältnis zwischen meinem Mann und mir ist auch schon recht betrübt, ich weiss nicht ob man das wieder herstellen kann - gibt es kein Familienbackup?

Wer weiss hilfe?

Danke!

Heidi

Hallo Heidi,
helfen kann ich dir gar nicht. Es liest sich als hättet ihr und v.a. dein Sohn(!) so große Probleme, dass ihr euch ganz schnell professionelle Hilfe suchen solltet.
Wie du die Situation mit deinem Kind beschreibst macht mich ziemlich nachdenklich.

Ich wünsche euch viel Glück!
Simone

Hallo heike,

ich muss erst mal meinen Frust loswerden

OK,

[mein Sohn dies und das]

ich würde ihn am liebsten zu meinem ersten Mann schicken oder
ins Kinderheim abgeben oder sonstwas.

Geht es jemandem ähnlich, was für Möglichkeiten habe ich denn
überhaupt noch? Ich würde am liebsten weglaufen.

und dann können wir Haus und Hund verkaufen und ich hab das
Kind alleine am back - ich mag nicht mehr!

Das Verhältnis zwischen meinem Mann und mir ist auch schon
recht betrübt, ich weiss nicht ob man das wieder herstellen
kann - gibt es kein Familienbackup?

Da kann man als Aussenstehender sicher erstmal nicht so
viel dazu sagen - ich müsste zumindest wissen, ob ich,
so ich Dein Sohn wäre, im konkreten familiären Umfeld
ebenfalls auf dieses „Unwohlverhalten“ verfallen würde.

OK, Du wolltest ja nur Frust ablassen; bedenke aber:

  • Dein Sohn und seine Freunde können jederzeit
    im Internet diese Deine veröffenltichte Meinung
    über ihn nachlesen,

  • alles was von Dir einmal übrig sein wird, wird
    Dein Sohn sein,

  • Deine „Familie“ ist Dein Sohn, alles andere ist
    fakultativ (neuer Mann, Arbeit).

Mein Senf soweit,

CMБ

Hallo

Ich würde auch am ehesten professionelle Hilfe empfehlen, weil man ja so im Internet eh nicht wirklich was sagen kann.

ich würde ihn am liebsten zu meinem ersten Mann schicken oder
ins Kinderheim abgeben oder sonstwas.

Das könnte allerdings eine Erklärung für sein Verhalten sein.

Kinder, die das Gefühl haben, dass sie nicht richtig willkommen sind, benehmen sich oft so lange voll daneben und unkooperativ, bis sie das Gefühl kriegen, dass sie trotz ihres schlechten Benehmens gemocht werden.

Viele Grüße
Thea

Hallo, ich muss erst mal meinen Frust loswerden und um Hilfe,
Tipps bitten:

ich bin seit fast 5 jahren zum 2. Mal verheiratet, mein Sohn
aus erster Ehe, fast 12, wohnt bei uns.

Wegen ihm gibt es seit circa 2 Jahren ständig Probleme und
Ärger, weil er einfach aufsässig ist, nicht hört, nicht lernt
und unheimlich unordentlich ist.
das wegnem ihm… finde ich persönlich sehr hart
Mit der Trennung damals ist er eigentlich ganz gut zurecht
gekommen, er ist nur selten bei seinem Vater, weil der wenig
Zeit hat und auf meine Fragen ob er unsere neue Familie aus
irgend einem Grund auseinander bringen will verneint er
ständig.- zu seinem Vater ziehen mag er aber auch nciht.

Er läßt alles stehen und liegen, macht nichts von alleine,
fühlt sich im Hotel Mama „irgend ein Depp wird ´s schon
machen“. Er hält sich nicht ab Absprachen seine Schulsachen
aus dem Weg zu räumen, den Müll weg zu bringen und auf die
Idee mal von alleine den Staubsauger zu schwingen oder etwas
zusätzlich zu den Hausaufgaben zu lernen kommt er nie.

Durch seine Faulheit ist er letztes Jahr querversetzt worden
in die Hauptschule. Er kam auf meinen Antrag in die
Realschule, wußte also dass er unter Beobachtung stand und hat
trotzdem keinen Finger gerührt. Seine Versetzung rührte ihn
auch nciht sonderlich, jetz habe er doch bessere Noten. Ja,
aber auf der Hauptschule!

Neujahr hatten wir schon die Debatte, dass mein Mann ausziehen
will, er hat sich vor kurzem selbständig gemacht und mag die
täglichen Debatten einfach nicht mehr mitmachen - ich übrigens
auch nicht mehr. Damals schwor Sohnemann sich zu bessern. Nun
sind fast 10 Wochen um und nichts hat sich gebessert.

ich würde ihn am liebsten zu meinem ersten Mann schicken oder
ins Kinderheim abgeben oder sonstwas.
das ist eine Aussage, die mir als erzieherin ernsthaft zu denken gibt.
Geht es jemandem ähnlich, was für Möglichkeiten habe ich denn
überhaupt noch? Ich würde am liebsten weglaufen.

Mein jetziger Mann kümmert sich eigentlich schon längere Zeit
gar nicht mehr. Ich vermute, dass er wirklich bald auszieht
und dann können wir Haus und Hund verkaufen und ich hab das
Kind alleine am back - ich mag nicht mehr!

Das Verhältnis zwischen meinem Mann und mir ist auch schon
recht betrübt, ich weiss nicht ob man das wieder herstellen
kann - gibt es kein Familienbackup?

Wer weiss hilfe?

Danke!

Heidi

so, was soll ich groß sagen. Generell seh ich es so wie auch schon meine vorrednerin geschrieben hat. Ihr braucht dringend professionelle Hilfe. Da hilft kein Tipp mehr von anderen Betroffenen.
Was ich aber noch loswerden möchte: Es liegt mit sicherheit nicht nur an deinem Sohn!!!
Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen

Hallo Heidi,

ruf mal bei der Erziehungsberatung in deinem Landkreis
an. Man wird dir einen Termin geben. Sag es sei ganz
dringend.
Wenn du Glück hast, kriegst du einen guten Ansprechpartner.
Dort bekommt man auch andere Hilfe vermittelt (z.B. Elterntraining
oder ähnliches, Elterngruppen etc.; manchmal hilft es schon,
einfach zu erfahren, dass es anderen ähnlich geht).

Ich nehme gerade an einem Elterntraining teil. Das Erstaunliche:
von 8 Familieneinheiten haben sechs Probleme mit dem
13jährigen Sohn, eine mit dem 16jährigen Sohn, eine mit der
15jährigen Tochter. Das allein sagt doch schon viel aus,
oder?

Ich wünsch dir, dass du deinen Sohn wiederfindest.

Gruß
Elke

Hallo Heidi,

ich möchte nur anmerken, dass es ein großer Irrtum ist zu glauben, irgendein Kind käme mit der Trennung seiner Eltern gut zurecht. Selbst wenn die Trennung „im Guten“ erfolgt ist - es bleiben Spuren beim Kind zurück, die man auf den ersten Blick nicht gleich erkennt.

Gruß
Andreas

Hallo,
du brauchst auf jeden Fall professionelle Hilfe von außen. Du hast den Bezug zu deinem Kind verloren und das ist echt traurig. Vielleicht solltest du auch mal alleine mit ihm irgendwohin fahren in Urlaub, sind ja jetzt bald Osterferien und dann mal mit ihm zusammenkommen. Er scheint kein Vertrauen mehr zu dir zu haben und ist tief verletzt. Du sagst, du würdest ihn am Liebsten weggeben, also solltest du dich mal dringend um Hilfe von außen kümmern auch für dich selbst!
Alles Gute,
Claudia

Tipps bitten:

ich bin seit fast 5 jahren zum 2. Mal verheiratet, mein Sohn
aus erster Ehe, fast 12, wohnt bei uns.

Wegen ihm gibt es seit circa 2 Jahren ständig Probleme und
Ärger, weil er einfach aufsässig ist, nicht hört, nicht lernt
und unheimlich unordentlich ist.

Mit der Trennung damals ist er eigentlich ganz gut zurecht
gekommen, er ist nur selten bei seinem Vater, weil der wenig
Zeit hat und auf meine Fragen ob er unsere neue Familie aus
irgend einem Grund auseinander bringen will verneint er
ständig.- zu seinem Vater ziehen mag er aber auch nciht.

Er läßt alles stehen und liegen, macht nichts von alleine,
fühlt sich im Hotel Mama „irgend ein Depp wird ´s schon
machen“. Er hält sich nicht ab Absprachen seine Schulsachen
aus dem Weg zu räumen, den Müll weg zu bringen und auf die
Idee mal von alleine den Staubsauger zu schwingen oder etwas
zusätzlich zu den Hausaufgaben zu lernen kommt er nie.

Durch seine Faulheit ist er letztes Jahr querversetzt worden
in die Hauptschule. Er kam auf meinen Antrag in die
Realschule, wußte also dass er unter Beobachtung stand und hat
trotzdem keinen Finger gerührt. Seine Versetzung rührte ihn
auch nciht sonderlich, jetz habe er doch bessere Noten. Ja,
aber auf der Hauptschule!

Neujahr hatten wir schon die Debatte, dass mein Mann ausziehen
will, er hat sich vor kurzem selbständig gemacht und mag die
täglichen Debatten einfach nicht mehr mitmachen - ich übrigens
auch nicht mehr. Damals schwor Sohnemann sich zu bessern. Nun
sind fast 10 Wochen um und nichts hat sich gebessert.

ich würde ihn am liebsten zu meinem ersten Mann schicken oder
ins Kinderheim abgeben oder sonstwas.

Geht es jemandem ähnlich, was für Möglichkeiten habe ich denn
überhaupt noch? Ich würde am liebsten weglaufen.

Mein jetziger Mann kümmert sich eigentlich schon längere Zeit
gar nicht mehr. Ich vermute, dass er wirklich bald auszieht
und dann können wir Haus und Hund verkaufen und ich hab das
Kind alleine am back - ich mag nicht mehr!

Das Verhältnis zwischen meinem Mann und mir ist auch schon
recht betrübt, ich weiss nicht ob man das wieder herstellen
kann - gibt es kein Familienbackup?

Wer weiss hilfe?

Danke!

Heidi

Hallo,

dein Sohn ist in der Pupertät!
Und so wie du schreibst, kommt kaum noch Liebe zu ihm rüber von dir.Wahrscheinlich von euch allen nicht mehr.
Eigentlich sollte er dir leid tun, denn ein Kind wird nicht von alleine so…
Es hat sich so viel aufgestaut in euch, und das müßt ihr erst einmal loswerden.
Du hast Angst, das dein jetztiger Mann euch verläßt. Was ich übrigens für einen ganz tollen „zug“ halte. Er hat sich damals doch für dich + Kind entschieden-oder? Ihr müßt alle an einen Strang ziehen und nicht alle gegeneinander angehen!!!
Besucht am besten einen Familienpsychologen…

Alles Gute MAnu

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Jetzt muß ich aber mal…
Hiho,

ich muß ehrlich sagen, daß Dein Text mich erschreckt hat. Es klingt wirklich so, als glaubtest Du, Dein Sohn sei Schuld an seinem Verhalten.

Wegen ihm gibt es seit circa 2 Jahren ständig Probleme und
Ärger, weil er einfach aufsässig ist, nicht hört, nicht lernt
und unheimlich unordentlich ist.

„Wegen ihm“ - irgendwie scheinst Du alles, was bei Dir momentan schief läuft, auf ihn abzuwälzen, sogar die Probleme in Deiner neuen Ehe! Diese Last ist für ein 12jähriges Kind aber definitiv zu groß!

Mit der Trennung damals ist er eigentlich ganz gut zurecht
gekommen,

Wie kommst Du darauf? Die Probleme, die er jetzt hat, deuten auf das Gegenteil hin.

>er ist nur selten bei seinem Vater, weil der wenig

Zeit hat und auf meine Fragen ob er unsere neue Familie aus
irgend einem Grund auseinander bringen will verneint er
ständig.- zu seinem Vater ziehen mag er aber auch nciht.

Das klingt danach, als käme er ganz und gar nicht gut damit zurecht. Sein Vater hat keine Zeit für ihn, und Ihr laßt ihn ebenso spüren, daß er nicht willkommen ist, daß er ein Störfaktor ist.

Ich glaube, da würde jedes Kind Schwierigkeiten machen. Davon abgesehen, daß ein Großteil dessen, was Du schreibst, einfach nach einem Teenager in der Pubertät klingt, und nicht nach einem verzogenen Bürschchen.

Durch seine Faulheit ist er letztes Jahr querversetzt worden
in die Hauptschule.

Und auch das ist SEINE Schuld? Habt ihr ihm geholfen, ihn angehalten zum Lernen, ihn motiviert?

Neujahr hatten wir schon die Debatte, dass mein Mann ausziehen
will, er hat sich vor kurzem selbständig gemacht und mag die
täglichen Debatten einfach nicht mehr mitmachen - ich übrigens
auch nicht mehr. Damals schwor Sohnemann sich zu bessern. Nun
sind fast 10 Wochen um und nichts hat sich gebessert.

Und jetzt sträuben sich mir komplett die Nackenhaare. Dein Partner will ausziehen und ihr zieht das Kind hinein in diese Debatte? Ihr macht es sogar verantwortlich dafür? Ringt ihm das Versprechen ab, sich zu bessern, weil der neue Vater sonst die Familie verläßt? Sorry, aber das ist grausam.

ich würde ihn am liebsten zu meinem ersten Mann schicken oder
ins Kinderheim abgeben oder sonstwas.

Aha. Und genau diese Haltung spürt er. Ganz ehrlich: So, wie Du über ihn sprichst, wundere ich mich, daß er nur so wenig austickt.

Geht es jemandem ähnlich, was für Möglichkeiten habe ich denn
überhaupt noch? Ich würde am liebsten weglaufen.

OK, genug der Vorwürfe. Tut mir leid. Das ist sonst nicht meine Art, aber das, was Du schreibst, hat mich wirklich umgehauen. Der arme Kerl. Kein Wunder, daß er sich so verhält.

OK, welche Möglichkeiten hast Du? Anscheinend bist Du wirklich total überfordert, das kann eine Erklärung (wenn auch keine Entschuldigung) sein über das, was Du über Dein Kind schreibst.

Ich stimme den anderen Schreibern zu: Du brauchst Hilfe. DU brauchst erst mal Hilfe, nicht Dein Kind, denn das Problem liegt in diesem Fall bei Dir, nicht bei ihm. Geh zu einer Familienberatung, Pro Familia oder Ähnliches, und schildere denen die Situation. Dein Mann sollte mitgehen: Er kann sich nicht raushalten, wenn er Dein Kind nicht akzeptiert, dann hat er etwas grundlegend falsch verstanden! Such Dir Hilfe von außen.

Ich drücke Dir die Daumen, daß Du das schaffst, Deinem Jungen zuliebe.

Liebe Grüße,
Nike

Hallo Heidi,

vielleicht besinnst du dich mal darauf, dass du erwachsen bist, hörst auf zu jammern und nimmst die Angelegenheit gezielt in die Hand.

Welches 11 jährige Kind räumt freiwillig auf, saugt Staub und lernt freiwillig?
Warum musste dein Sohn auf die Realschule?
Welche imensen Erwartungshaltungen stellst du an ein 11 jähriges Kind?
Was ist schlimm daran auf der Hauptschule gute Noten zu haben?

Ich habe einen 10jährigen und einen 8,5 jährigen Sohn, und so gut wie jeden Tag Debatten über Ordnung, Lernen, Gehorchen und verschiedene Absprachen, diese sind ausgesprochen anstrengend und nervtötend und gelegentlich werde ich ausgesprochen ungemütlich und auch laut.
Mein großer Sohn kommt im Sommer auf die Hauptschule obwohl ich davon überzeugt bin, dass er mit etwas mehr Lernbereitschaft gut die Realschule schaffen könnte, nur hat er diese Lernbereitschaft halt nicht, deshalb kommt er auf die Hauptschule und kann dort mit weniger Druck mehr leisten.
Mein 8jähriger Sohn ist extrem hyperaktiv, nässt zum Teil auch tagsüber noch ein und hat auch sonst noch einige Problemchen, die einen wahnsinnig machen können, nur, hat er sich das ausgesucht?
Sicher nicht und ich bin diejenige(mit meinem Mann), die dafür zu sorgen hat (psychologische Hilfe durch Fachleute!!!) dass es meinem Kind und damit auch uns allen gut geht.
ABER ich liebe meine Kinder über alles, und das lasse ich sie auch wissen, indem ich es ihnen sage und zeige.
Bei uns gibt es inzwischen schriftliche Hausregeln, die beinhalten, auf welches extreme Fehlverhalten welche Konsequenzen folgen z. B. mehr als eine viertel Stunde zu spät gibt 1 Tag Hausarrest, damit haben wir innerhalb kürzester Zeit das Zuspätkommen in den Griff gekriegt. Wer nach 3 maliger Aufforderung sein Zimmer nicht aufräumt, findet seine Sachen im Müll wieder usw. Dazu gibt es natürlich auch Bonuspunkte, jedes wirklich gut aufgeräumte Zimmer gibt eine Überraschung, Hilfe bei der Gartenarbeit wird mit geringen Geldbeträgen entlohnt, gute Noten auch.

Wichtig, diese Hausregeln wurden gemeinsam erstellt, d.h. unsere Kinder waren daran beteiligt, hatten ein gewisses Mitspracherecht.

Vielleicht setzt ihr 3 euch mal alle an einen Tisch und teilt euch mit wer welche Bedürfnisse hat und überlegt gemeinsam, wie man das am Besten regeln kann, wobei die Erwachsenen aber doch bitte berücksichtigen sollten, dass sie mit einem Kind zu tun haben, und nicht mit einem kleinen Erwachsenen!!!(Mal abgesehen von der in den anderen Postings schon erwähnten Hilfen durch Fachleute)

Gruß
Iris

Hallo Heike oder Heidi oder wie auch immer,

ich glaub, du musst dir als erstes bewusst machen, dass dein Sohn nicht die Schuld für diese Situation trägt. Dein Sohn reagiert doch nur. Er reagiert auf seine Art, auf diese Situation. Ich bin weiß Gott kein Experte auf dem Gebiet, aber ich könnte mir vorstellen, dass er sich vernachlässigt vorkommt. Er will mit seinem Verhalten wahrscheinlich nur Aufmerksamkeit erlagen. Es tut mir leid, wenn ich das so hart sagen muss, aber dein ganzes Posting klingt so, als könntest du deinem Sohn im Moment nicht die Liebe und Zuwendung geben, die er braucht. Ich will damit nicht sagen, dass du Schuld bist. Es bringt nichts, einen Schuldigen zu finden. Ich denke, ihr seid in einem Kreislauf gefangen. Den zu unterbrechen ist nicht einfach. Das werdet ihr alleine wohl kaum schaffen, deshalb schließe auch ich mich der Meinung an, dass ihr euch professionelle Hilfe holt. Und zwar so schnell wie möglich!

Auch dein Mann muss da mit dazu. Ich hoffe, er ist nicht der Typ, der sich rausredet, und sagt: „Du bist doch die Mutter“ Er hat sich für dich und dein Kind entschieden. Dazu muss er auch stehen und dich unterstützen. Am besten wär es wahrscheinlich, wenn auch der Vater des Jungen dabei ist.

Ich wünsch dir ganz viel Kraft!

Gruß
Michaela

Hallo,

nach dem Lesen Deines Postings war ich schon etwas erschrocken.
Erschrocken deshalb, weil es sich für mich als Aussenstehender schon schlimm anhört, wie du über dein eigenes Kind denkst und es am liebsten wie ein Paket abgeben möchtest. Zwischen den Zeilen bekomme ich das Gefühl, daß dein Sohn irgendwie nur eine Last für dich und deine Bedürfnisse ist und er ja sowieso von deinem ersten Mann ist, soll der sich doch mit ihm rumärgern.
Jetzt überlege mal - wenn ich als Aussenstehender schon ein solches Gefühl bekomme, welche Gefühle vermittelst du dann deinem Sohn, vielleicht auch unbewusst ?
Vielleicht ist sein Verhalten einfach nur eine Reaktion darauf, Aufmerksamkeit zu erhalten und sich in den Mittelpunkt deines Lebens zu schieben…
Also ich würde euch, wie auch meine Vorredner empfehlen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ausserdem solltest du dir Gedanken machen, was dir wichtiger ist. Dein eigener Sohn, egal wer nun der Vater ist oder dein 2. Ehemann der eh kein Bock auf euch hat - jetzt mal krass ausgedrückt. Es geht hier um deine Familie und die besteht aus deinem Sohn und dir ! Ehemänner, Freunde etc. kommen und gehen, aber dein Sohn wird immer dein Sohn bleiben. Ausserdem ist er gerade in einem schwierigen Alter und braucht jetzt mehr als zuvor deine Hilfe und Unterstützung. Dein jetziger Ehemann scheint dich/euch ja eher nicht mehr zu brauchen.

Ich wünsche Euch alles Gute !

Gruss
A.J.

Trennung ist doch nicht DAS Problem
Hallo Andreas,

also, das glaube ich nicht. Jede Familiensituation hinterläst Spuren, übrigens auch jede gelunge. Aber eine Trennung pauschal als schädlich anzusehen, halte ich für sehr gefährlich. Wenn die Ehe nicht mehr funktioniert würde ich in jedem Fall eine Trennung (im Einvernehmen) einer künstlich zusammengekitteten Ehe vorziehen, denn dass letztere nicht authentisch ist, merken Kinder auf jeden Fall.

Ich bin sehr dankbar, dass meine Eltern den ersten Weg gewählt haben. Glaub mir, Kinder reagieren viel sensibler auf Zwischenmenschliche Spannungen als auf „unkonventionelle“ Familienverhältnisse, und ein klarer Einschnitt ist oft leichter zu verkraften als ewige Ungewissheit.

Viele Grüße

Bianca

PS: In diesem Fall dürfte das Kind auch weit weniger unter der Trennung als unter dem Desinteresse des Vaters leiden.

ich möchte nur anmerken, dass es ein großer Irrtum ist zu
glauben, irgendein Kind käme mit der Trennung seiner Eltern
gut zurecht. Selbst wenn die Trennung „im Guten“ erfolgt ist -
es bleiben Spuren beim Kind zurück, die man auf den ersten
Blick nicht gleich erkennt.

Gruß
Andreas

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ergänzend zu elkes rat…

Hallo Heidi,

ruf mal bei der Erziehungsberatung in deinem Landkreis
an. Man wird dir einen Termin geben. Sag es sei ganz
dringend.
Wenn du Glück hast, kriegst du einen guten Ansprechpartner.
Dort bekommt man auch andere Hilfe vermittelt (z.B.
Elterntraining
oder ähnliches, Elterngruppen etc.; manchmal hilft es schon,
einfach zu erfahren, dass es anderen ähnlich geht).

hallo heidi,

ich kann dir nur raten, dazu deinen mann mitzunehmen - und auch weiterzumachen mit der therapie, wenn es ans „eingemachte“, nämlich an die beziehung zwischen dir und ihm, geht.

ich lebte damals in ähnlicher konstellation und mit ähnlichen schwierigkeiten wie du. mein man hat damals an diesem punkt (als es in der familienberatung ans „eingemachte“ gehen sollte) abgeblockt. die ursachen für die probleme waren jedoch damit nicht aus der welt geschafft. ein paar jahre schleppte sich alles noch so dahin, mühsam zusammengehalten, dann brach die familie wirklich auseinander. auf grausamste weise.

ich wünsche dir von herzen besseres
ann

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hallo heike,

ich sags mal brutal, ja? es heißt jetzt prioritäten setzen: dein mann oder dein sohn.
einen mann, der mit auszug droht, weil er die beginnende pubertät eines kleinen jungen nicht aushält und nicht bereit ist, sich auf dessen besondere situation einzulassen, bist du eh über kurz oder lang los.

die EINZIGE chance, die ihr drei als familie habt, ist daß dein mann und du wie eine einheit handelt und dem jungen beide eltern seid. ansonsten wirst du die nächsten jahre, bis die familie endgültig den bach runtergeht und/oder du von einem nervenzusammenbruch in den nächsten fällst, du ständig einen spagat zwischen mann und sohn machen.
immer wirst du versuchen, zwischen beiden zu vermitteln und von beiden dafür bestraft werden. das KANN nicht gehen!

du mußt deinen sohn nicht in jeder sekunde deines daseins heiß und innig lieben. laß dir da bitte auch von anderen kein schuldgefühl einpflanzen.
wenn er sich scheiße benimmt, darft du gerne sauer auf ihn sein und mußt ihm sogar grenzen setzen. aber dann bitte konsequent.

nur: die ursachen für sein verhalten mußt du klären.
benimmt er sich heute so, weil es eben zur ganz normalen entwicklung eines 12-jährigen gehört (pubertätsbedingte aufmüpfigkeit u.a)?
und morgen, weil er die trennung seiner eltern nicht überwunden hat?
und dazwischen, weil er unter der jetzigen situation leidet?

DAS mußt du (und dein mann!) auseinanderhalten lernen!

daß du frust hast, kann ich gut verstehen. und aus eigener erfahrung kann ich mir auch gut die belastung vorstellen, unter der du stehst (durch kind, mann, lehrer, nachbarn, bekannte, usw…)

aber mache dir bitte klar: alles, was du tust, um deine familie zu „kitten“ (z.b. beim sohn verständnis erbetteln für den mann und umgekehrt, aus schlechtem gewissen dem sohn gegenüber nachgiebig zu sein und wirklich schlechtes benehmen „durchgehen“ lassen usw.), wird genau das gegenteil bewirken und schafft gleich 3 fronten, zwischen denen du dich zerreibst.

wenn dir wirklich etwas an deinem sohn UND an deinem mann liegt, gehe mit deinem mann zu familien-/ bzw. partnerberatung. (das ist keine schande, wenn man sich da helfen läßt. es gibt sachen, die lassen sich nur durch rat von außen klären oder würdest du dir selbst einen zahn ziehen, weil er schmerzt? aber ich weiche ab…)

wenn dein mann nicht bereit ist, dich bei dieser aufgabe, der rettung der familie, durch tätige mithilfe bedingungslos zu unterstützen… dann trenne dich von ihm. so leid es mir tut, es gibt kleine andere lösung.

ich glaube, ich wiederhole mich. aber es ist so wichtig: nur du und dein mann gemeinsam könnt die familie in dem sinne retten, daß dein sohn zu einem normalen jungen heranwächst. (was aber dann nicht heißt, daß er nicht manchmal pubertätsbedingt zu einem ekel werden kann!)

sorry. bis jetzt sieht es aber so aus, als schaffte dein mann nicht mal die erste schwelle, das pubertierende kind. ich hoffe sehr, daß ich mich hierin irre…

wie auch immer: der jetzige zustand gibt sich nicht von allein! DU MUSST WAS DAGEGEN TUN! mit oder ohne deinen mann!

ich wünsche dir viel glück und stärke
ann

Vorweg (bin mit allen Antworten noch nicht ganz durch)

Hallo Heidi,

zunächst möchte ich dir sagen das ich ein stückweit mit dir fühlen kann und bedaure dich für deine Situation. Ich finde aber auch du solltest dir mehr Rückhalt z.B. aus dem Familien und Freundeskreis holen, denn es wird mit Sicherheit keine schnelle Lösung geben.

Darum möchte ich dir auch nur raten, dir Gedanken zu machen ob du nicht Hilfe und Kraft bei einem Psychologen holst (nur für dich) bei Profamilia für dich und deinen Sohn und ggf. noch für die Beziehung zu deinem Mann (kann es nämlich nicht nachvollziehen wie man dich damit alleine stehen lässt und sogar noch unter Druck setzt und mit Auszug droht).

Es sind zu viele Probleme und ich denke du brauchst auch viel Hilfe und noch mehr Zuspruch und Geduld.

Viele Grüße
Siegmar

Danke für das viele Feedback
ich hab nochmal eine Nacht drüber geschlafen und bin auch zu dem Punkt gekommen, dass ich nur meinen Sohn als Familie habe und mein mann vielleicht trotzdem geht, wenns mit uns nicht mehr zu kitten ist.

Ich habe einen Termin bei der Erziehungsberatung nächste Woche.

Mein Mann will nicht mehr mit, er sagt er habe die Nase voll und eigentlich sei ihm egal was wird.

Das ist alles nicht so ohne Konsequenzen, denn da hängt wieder ein haus dran, das ich nciht alleine bezahlen kann. ich bin freuberuflich tätig und habe derzeit nicht viele Einkünfte und neue Jobs gibt es leider nicht wie Sand am Meer.

Ich werde mir therapeutische Hilfe holen - mit oder ohne Mann.

Danke für die Tipps und Hinweise und die viele ehrlichen Worte. ich fühle mich dadurch bestätigt in meinem Denken, das hat mir sehr geholfen!

Danke!!
Heidi

ich hab nochmal eine Nacht drüber geschlafen und bin auch zu
dem Punkt gekommen, dass ich nur meinen Sohn als Familie habe
und mein mann vielleicht trotzdem geht, wenns mit uns nicht
mehr zu kitten ist.

Jedenfalls liest es sich so, als sei Dein Mann in dieser Hinsicht ziemlich ausgebrannt.

Ich habe einen Termin bei der Erziehungsberatung nächste
Woche.

Gut.

Das ist alles nicht so ohne Konsequenzen, denn da hängt wieder
ein haus dran, das ich nciht alleine bezahlen kann. ich bin
freuberuflich tätig und habe derzeit nicht viele Einkünfte und
neue Jobs gibt es leider nicht wie Sand am Meer.

Ein eigenes Haus ist ohnehin Luxus.

Gruß,

Malte

1 „Gefällt mir“

puBertät, puBertierend, puBertär, puBär
ja, ja, ich weiß,
aber es gibt immer Rechtschreibfehler die einen
(=mich) mehr nerven als andere.

Gruß
Elke

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