Liebe/-r Experte/-in, hallo und guten Tag :
meine Frage lautet : bei einer Trennung wird auch der Hausstand aufgeteilt.
Gibt es ein Verfahren , eine Richtlinie wie man den Hausrat
aufteilt? und
wenn einer der Partner nur auf Geld aus ist , muß der Andere
diesem Wunsch nachkommen obwohl er lieber die Möbel im gleichen
Wertverhältnis aufteilen möchte ?
Gibt es eine anerkannte Vorgehesweise gebrauchte Möbel zu bewerten um die teilung des Hausrates gerechtzu gestallten?
Für Antworten bin ich sehr dankbar
viele Grüße
Rolf
Der Hausrat muss ehrlich geteilt werden. Wer die Kinder mit in seinen Haushalt nimmt, muss natürlich mehr Geschirr etc haben. Also Anspruch auf Ausgleich in Geld hat der ehemalige Partner nicht.
pauschal kann man das nicht beantworten, das kommt stark auf den Einzelfall an. Wenn sie mit den Möbeln nichts anfangen kann und Du bist stinkereich, dann wird kein Gericht zulassen, daß Du ihr die Möbel vor das Haus stellst. s gibt aber durchaus Konstellationen, wo man die Möbel einfach vor dem Haus abladen kann. Wir können uns per E-Mail wetier austauschen, wenn Du magst. Meine E-Mail Adresse findest Du in meinem Profil.
Vorab: ich kenne mich darin nicht aus; was ich mal so beim Querlesen festgestellt habe:
es wird geteilt, d.h. ein „Auszahlen“ ist wohl nicht richtig, wenn es nicht beide wollen.
„anerkannte Vorgehesweise gebrauchte Möbel zu bewerten“ ist mir unbekannt.
vg, tipi 2
eine einfache Antwort auf Ihre Frage gibt es nicht. Deswegen werden insb. bei Familienangelegenheiten oft Anwälte hinzugezogen.
Bei der Aufteilung des Hausstandes bei einer Trennung kommt es auf viele Sachen an:
Existieren Kinder? Wer betreut wie viele Kinder in welchem Alter? (Also: Wer bekommt die Waschmaschine)
Wer hat welchen Hausstand in die Partnerschaft gebracht? (Das bleibt, wenn nachweisbar, seins)
Ist eine Aufteilung so möglich, das jeder einen möglichst brauchbaren Hausstand erhält? (Jeder einen Tisch, Stühle, usw.)
Das Wort „Gerecht“ ist eine subjektive Sache. Solange die Partner noch einigermaßen miteinander auskommen, sollte für die Aufteilung meiner Meinung nach ein Notar aufgesucht werden.
Der Satz „Wenn einer der Partner nur auf Geld aus ist“ lässt schon auf ein zerüttetes Verhältnis schließen. Evtl. hilft trotzdem der Gang zu einem Notar. Dieser darf (neutral!) beiden Parteien Ratschläge erteilen, was einem Anwalt nicht gestattet ist.
In der Not muss trotzdem ein Anwalt eingeschaltet werden.
Der Hausrat muss ehrlich geteilt werden. Wer die Kinder mit
in seinen Haushalt nimmt, muss natürlich mehr Geschirr etc
haben. Also Anspruch auf Ausgleich in Geld hat der ehemalige
Partner nicht.
Hallo VWzicke,
danke für dein Schreiben, ich denke auch so.