Fantasie Sprache

Hallo,

Meine Tochter ist 3 jahre alt. Geht noch nicht ins Kindergarten. Zu Hause sprechen wir mit Ihr Russisch und einwenig Deutsch.
Das Problem: Russisch kann Sie auch nicht. Sehr wenig wörte,Sie bildet keine Sätze. Redet aber ohne punkt und komma, aber Ihre Fantasie sprache und dazwischen par wörte Deutsch oder Russisch.
Gehe mit Ihr zu Logopede, aber Sie kann auch noch nicht sagen.

Bitte kann mir da jemanden Tip geben, was ist machen soll?
Für jede Rat würde ich mich sehr freuen.
Danke

Moin!

Meine Tochter ist 3 jahre alt. Geht noch nicht ins
Kindergarten. Zu Hause sprechen wir mit Ihr Russisch und
einwenig Deutsch.

Zweisprachig aufzuwachsen ist immer ein gewinn, aber ich denke das man klar defenieren sollte welches hauptsprache ist und im normalfall benutz wird.
Wenn Ihr in D lebt würde ich mit dem Kind vorwiegend Deutsch reden (auch untereinander) dann lern man das durchs zuhören besser, denn dann ist
Die deutsche Sprache die die sie zuerst und öfters braucht. Russisch lernt man dann neben bei zum Beispel wenn man mit Verwandetn 8ob zu besuch oder per Telefon) spricht oder Briefe schriebt oder einfach zwischendruch, solange offensichtlich bleibt das das die „Zweitsprache“ ist.

Das Problem: Russisch kann Sie auch nicht.

Also da sie ja wohl im Kiga usw. eher mit Deutsprachigen kontackt hat wäre für sie Deutsch imho erstmal wichtiger wie Russisch.

wörte,Sie bildet keine Sätze. Redet aber ohne punkt und komma,

aber Ihre Fantasie sprache und dazwischen par worte Deutsch
oder Russisch.

Das kommt weil man durchs hören lernt ,und sie kann (sich) imho nicht zwischen den sprachen unterscheiden und mixt die Sprachen.

Gruß Ww und viel erfolg.

Paukenerguß
Hallo,

erstens würde ich mir keine Sorgen machen, wenn das Kind genügend Kontakt mit Sprache hat. Ob Deutsch oder Russisch oder beides getrennt oder gemischt, ist alles gut. Nächstes Jahr sollte es in den Kindergarten.
Zweitens kann es sein, dass das Kind schlecht hört. Ein Arzt sollte mal in die Ohren schauen. Nicht selten ist der Raum hinter dem Trommelfell mit zäher Flüssigkeit gefüllt. Das ist nicht schlimm, sollte aber behandelt werden.

Gruß

Marzeppa

Hallo Werwöfling,

Zweisprachig aufzuwachsen ist immer ein gewinn, aber ich denke
das man klar defenieren sollte welches hauptsprache ist und im
normalfall benutz wird.

Da stimme ich Dir voll und ganz zu.

Wenn Ihr in D lebt würde ich mit dem Kind vorwiegend Deutsch
reden (auch untereinander) dann lern man das durchs zuhören
besser, denn dann ist

Da muss ich Dir widersprechen! Klar definieren, wie Du ja bereits erwähnt hast, bedeutet, dass einer IMMER in einer bestimmten Sprache mit dem Kind spricht. Wenn das die Mutter wäre, dann würde die Mutter IMMER Russisch mit dem Kind sprechen und der Vater Deutsch. Die Eltern sprechen dann untereinander die Sprache in denen sie sich am wohlsten fühlen - in dem Fall wahrscheinlich Russisch.

Die deutsche Sprache die die sie zuerst und öfters braucht.

…weil sie in Deutschland lebt. Das geschieht am besten durch deutschsprachige Sozialkontakte und durch den Kindergarten (am besten einen Kindergarten, in dem nur Deutsch gesprochen wird, um das Kind nicht weiter zu verwirren).

Russisch lernt man dann neben bei zum Beispel wenn man mit
Verwandetn 8ob zu besuch oder per Telefon) spricht oder Briefe
schriebt oder einfach zwischendruch, solange offensichtlich
bleibt das das die „Zweitsprache“ ist.

Nein! Das was Du beschreibst reicht nicht aus um eine Sprache zu lernen - auch nicht für eine 3jährige.

Also da sie ja wohl im Kiga usw. eher mit Deutsprachigen
kontackt hat wäre für sie Deutsch imho erstmal wichtiger wie
Russisch.

Lies doch das Posting durch bevor Du antwortest: sie geht noch nicht in einen Kindergarten! Das würde ich aber schleunigst in die Wege leiten!

Das kommt weil man durchs hören lernt ,und sie kann (sich)
imho nicht zwischen den sprachen unterscheiden und mixt die
Sprachen.

Und das kommt wahrscheinlich daher, dass die Eltern auch nicht recht wissen welche Sprache sie sprechen sollen, die Spracherziehung nicht konsequent durchziehen und selbst die Deutsche Sprache vielleicht nicht sehr gut beherrschen.

Mein Tip: ein Elternteil spricht mit dem Kind konseuqent weiter Russisch, der andere spricht mit dem Kind konsequent Deutsch und schickt es in einen deutschsprachigen Kindergarten.

Ein Logopäde ist vielleicht nicht die richtige Anlaufstelle, da sie sich mehr mit der Aussprache als mit den Sprachen beschäftigen.
Viele Grüße

Ich sehe das noch schärfer:

Wenn beide Elternteile so schlecht deutsch sprechen, wie der Post vermuten lässt, dann sollten sie besser kein deutsch sprechen, mit dem Kind.
Das Kind wird leichter deutsch lernen, wenn es erstmal russisch kann.
Also besser zu Hause nur russisch sprechen und bei der kindergartenwahl darauf achten, dass das personal so kompetent ist, und weiß, dass die muttersprache zu beginn wichtiger ist als die umgebungssprache. die lernt das kind nämlich nebenbei, aber nur, wenn es eine gut ausgeprägte muttersprache hat.

Lutzie

wilde rechtschreibung wegen des wilden kleinkindes

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Hallo Chili

Da muss ich Dir widersprechen! Klar definieren, wie Du ja
bereits erwähnt hast, bedeutet, dass einer IMMER in einer
bestimmten Sprache mit dem Kind spricht. Wenn das die Mutter
wäre, dann würde die Mutter IMMER Russisch mit dem Kind
sprechen und der Vater Deutsch. Die Eltern sprechen dann
untereinander die Sprache in denen sie sich am wohlsten fühlen

  • in dem Fall wahrscheinlich Russisch.

Ja klar das was ich sagte war ja auch nur ein beispiel, auch wenn das eher Situations bezogen als Personen bezogen war. Wenn jetz zum Beispiel die Mutter das Kind vom eine Freund (später schule/Kiga)abholt kann es problematisch sein Wenn Eltern/Lehrer/Bertruer etc kein Russisch können und etwas über bzw mit dem Kind besprochen werden muss kann es nötig sein wieder deutsch zu reden. Ist halt nicht immer ganz einfach mit dem zweisprachigem aufwachsen, aber wenn das Kind älter ist und es überstanden ist und beide sprachen beherscht werden ist es auf jedenfall eine tolle sache.

…weil sie in Deutschland lebt. Das geschieht am besten durch
deutschsprachige Sozialkontakte und durch den Kindergarten (am
besten einen Kindergarten, in dem nur Deutsch gesprochen wird,
um das Kind nicht weiter zu verwirren).

Genau

Nein! Das was Du beschreibst reicht nicht aus um eine Sprache
zu lernen - auch nicht für eine 3jährige.

Ich meinte nicht das durch bloßes zuhören die Sprache erlernt wird, sondern das man das erlernen der zweiten sprache anders gestaltet als das der Ersten Sprache, so das das kind besser unterscheiden kann.

Also da sie ja wohl im Kiga usw. eher mit Deutsprachigen
kontackt hat wäre für sie Deutsch imho erstmal wichtiger wie
Russisch.

Lies doch das Posting durch bevor Du antwortest: sie geht noch
nicht in einen Kindergarten!

Kiga war auch eher als Beispiel für die Sozialen kontakte die mit Nachbarn freunden oder wo auch immer bestehen.

Das würde ich aber schleunigst in
die Wege leiten!

Das stimme ich dir zu.
Nur neben bei gibt es nicht auch Kigas mit mit besondere Sprach Betreuung/ Förderung?

Das kommt weil man durchs hören lernt ,und sie kann (sich)
imho nicht zwischen den sprachen unterscheiden und mixt die
Sprachen.

Und das kommt wahrscheinlich daher, dass die Eltern auch nicht
recht wissen welche Sprache sie sprechen sollen, die
Spracherziehung nicht konsequent durchziehen und selbst die
Deutsche Sprache vielleicht nicht sehr gut beherrschen.

Mein Tip: ein Elternteil spricht mit dem Kind konseuqent
weiter Russisch, der andere spricht mit dem Kind konsequent
Deutsch und schickt es in einen deutschsprachigen
Kindergarten.

Das finde ich eine recht gute idde wenn ichs mir recht überlege

Ein Logopäde ist vielleicht nicht die richtige Anlaufstelle,
da sie sich mehr mit der Aussprache als mit den Sprachen
beschäftigen.

Gruß Ww

Danke euch für Eure Hilfe. Werde erstmal meine Tochter zum Arzt bringen.
Dann werden wir weiter sehen.

Moin Werwölfling,

Ich will Dich nicht zu nahe treten, aber ich kann mit Deinem Beitrag nicht einverstanden sein (bzw. nur teilweise):

Zweisprachig aufzuwachsen ist immer ein gewinn,

Da gebe ich Dir umunbunden Recht. Ohne wenn und aber.

aber ich denke
das man klar defenieren sollte welches hauptsprache ist und im
normalfall benutz wird.

…und hier fange ich an, nicht einverstanden zu sein.

Wenn ein Kind zweisprachig aufwächst, gibt es in seinem Hirn (wenn ich mich so ausdrücken darf) keine Haupt- und schon gar nicht keine Nebensprache. Beide sind im Gehirn sozusagen, klar definiert und beide gleichwertig. Es gibt aber selbstverständlich eine Sprache, die öfters verwendet wird und eine also weniger oft. Aber eingeprägt sind beide. Und zar im gleichen Maßen.

Wenn Ihr in D lebt würde ich mit dem Kind vorwiegend Deutsch
reden (auch untereinander) dann lern man das durchs zuhören
besser,

Davon würde ich dringendst abraten. Man sollte mit dem Kind die eigene Muttersprache reden. Erst recht, sollten die Bezugspersonen die andere Sprache nicht so mächtig sein. Denn so, lernt das Kind die grammatikalischen Fehlern und Unwissen der Eltern gleich mit. Und das muß nicht sein, denn es gibt schon eine Sprache, die eigen ist!

denn dann ist
Die deutsche Sprache die die sie zuerst und öfters braucht.

Ein Kind, das in Deutschland eingeschult wird, wird Deutsch so oder so lernen. Und vehältnismäßig schnell und bestens (da überall sonst Muttersprachler!) Da braucht es ganz sicher nicht jemand der ihm Fehlern, aus Unwissen beibringt.

Russisch lernt man dann neben bei zum Beispel wenn man mit
Verwandetn 8ob zu besuch oder per Telefon) spricht oder Briefe
schriebt oder einfach zwischendruch, solange offensichtlich
bleibt das das die „Zweitsprache“ ist.

Der Meinung bin ich keineswegs. Durch Verwandtenbesuch oder gar Telefonate (von Briefe sage ich nichts, da es offensichtlich ist, daß es noch ein bißchen dauern wird, bis das Kind dazu in der Lage ist) wird das Kind die andere Sprache nicht lernen. Selbst wenn diese täglich vorbei schauen würden, würde es lange nicht ausreichen, um das Kind diese Sprache beizubringen. DAvon kann ich persönlich ein Lied singen.

Also da sie ja wohl im Kiga usw. eher mit Deutsprachigen
kontackt hat wäre für sie Deutsch imho erstmal wichtiger wie
Russisch.

Wie gesagt, bei Zweisprachigen, sind beide Sprachen gleich wichtig und so soll es auch bleiben! Wenn das Kind nur sporadisch eine Sprache hört, wird es diese nie und niemals mächtig sein. Zumindest nicht auf muttersprachliche Ebene.

Das kommt weil man durchs hören lernt ,und sie kann (sich)
imho nicht zwischen den sprachen unterscheiden und mixt die
Sprachen.

Nein. Spätestens hier sehe ich, daß Du Dich nicht so richtig mit Zweisprachigkeit auskennst. Oder es weckt mir diesen Eindruck. Oft fangen zweisprachigen Kinder später an zu reden, wenn man mit gleichaltrigen Nicht-Zweisprachigen vergleicht. Aber dann unterscheiden sie messerscharf zwichen den beiden. Sie wissen ganz genau wann sie eine Sprache reden und wann die andere. Und sie haben gar keine Zweifel daran. Von Mischen beider Sprachen kann keineswegs die Rede sein.

Gruß Ww und viel erfolg.

Ich hoffe Du bist mir nicht sauer!

Schöne Grüße,
Helena

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Hallo Chili,
Ich habe festgestellt, daß wir in vielen Punkte deselbe Meinung sind, aber nicht überall:

Zweisprachig aufzuwachsen ist immer ein gewinn, aber ich denke
das man klar defenieren sollte welches hauptsprache ist und im
normalfall benutz wird.

Da stimme ich Dir voll und ganz zu.

Ich finde, es gibt keine Haupt- und keine Nebensprache. Es gibt allerhöchstens eine „In der Umgebung überwiegend gesprochene“-Sprache (vermutlich Deutsch) und die „Familiensprache“ (vermutlich Russisch).

Klar definieren, wie Du ja
bereits erwähnt hast, bedeutet, dass einer IMMER in einer
bestimmten Sprache mit dem Kind spricht. Wenn das die Mutter
wäre, dann würde die Mutter IMMER Russisch mit dem Kind
sprechen und der Vater Deutsch.

Was ich aber nbicht verstehe: Warum muß der Vater Deutsch reden? Warum kann das Kind Deutsch woanders lernen(z.B. KiGa o.Ä.)? Kann der Vater Deutsch gut genug, sprich fehlerfrei?

Die Eltern sprechen dann
untereinander die Sprache in denen sie sich am wohlsten fühlen

  • in dem Fall wahrscheinlich Russisch.

Genau!

…weil sie in Deutschland lebt. Das geschieht am besten durch
deutschsprachige Sozialkontakte und durch den Kindergarten (am
besten einen Kindergarten, in dem nur Deutsch gesprochen wird,
um das Kind nicht weiter zu verwirren).

Genau!

Nein! Das was Du beschreibst reicht nicht aus um eine Sprache
zu lernen - auch nicht für eine 3jährige.

Ganz genauso denke ich auch! :o))

Lies doch das Posting durch bevor Du antwortest: sie geht noch
nicht in einen Kindergarten! Das würde ich aber schleunigst in
die Wege leiten!

Ich auch. Und zwar täglich so viele Stunden wie möglich.

Und das kommt wahrscheinlich daher, dass die Eltern auch nicht
recht wissen welche Sprache sie sprechen sollen, die
Spracherziehung nicht konsequent durchziehen und selbst die
Deutsche Sprache vielleicht nicht sehr gut beherrschen.

Genau das habe ich mir auch gedacht.

Mein Tip: ein Elternteil spricht mit dem Kind konseuqent
weiter Russisch, der andere spricht mit dem Kind konsequent
Deutsch und schickt es in einen deutschsprachigen
Kindergarten.

Mein Tipp wäre: Beide Elternteile reden ihre eigene Muttersprache mit dem Kind. Und das Kind versucht so viel soziale Kontakte mit deutwchen Kinder zu knüpfen, wie möglich.

Ein Logopäde ist vielleicht nicht die richtige Anlaufstelle,
da sie sich mehr mit der Aussprache als mit den Sprachen
beschäftigen.

Das weiß ich nicht.

Schöne Grüße,
Helena

Hallo Chili und Werwölfling,

Wenn jetz zum Beispiel die Mutter das Kind vom eine Freund
(später schule/Kiga)abholt kann es problematisch sein Wenn
Eltern/Lehrer/Bertruer etc kein Russisch können und etwas über
bzw mit dem Kind besprochen werden muss

Finde ich nicht. Das Kind wird wohl den ganzen Tag von diesem einen Menschen nur Deutsch gehört haben. Warum ist es dann auf einmal problematisch, wenn er das mit der Kindesmutter weiter so tut? Dieser Freund kann mit der Mutter/dem Vater Deutsch reden, aber die Eltern mit dem Kind? Warum müssen diese eine Sprachen mit dem Kind reden, die sie selbst nicht auf muttersprachlichen Niveau reden? Ich vesteh das nicht.

kann es nötig sein
wieder deutsch zu reden.

Nein. Die Eltern sollten konsequent (und das ist DAS Wort schleicthin) immer, überall und jederzeit ihre eigene Muttersprache reden.

Ist halt nicht immer ganz einfach mit
dem zweisprachigem aufwachsen,

Ich finde es nicht. Es geht um Konsequent sein und eigene Muttersprache verwenden. Der Rest läuft dann von allein.

aber wenn das Kind älter ist
und es überstanden ist und beide sprachen beherscht werden
ist es auf jedenfall eine tolle sache.

Das denke ich auch.

Ich meinte nicht das durch bloßes zuhören die Sprache erlernt
wird, sondern das man das erlernen der zweiten sprache anders
gestaltet als das der Ersten Sprache, so das das kind besser
unterscheiden kann.

Nein. Das sehe ich anders. Wie ich schon sagte, beide Sprachen bilden sich gleich im Gehirn des Zweisprachigen. Und so soll es auch sein. Und damit es auch so bleibt, muß er so gut es geht, gleich oft in beide Kulturwelten bleiben. (Was aber natürlich nie 50 zu 50 klappt!)

Mein Tip: ein Elternteil spricht mit dem Kind konseuqent
weiter Russisch, der andere spricht mit dem Kind konsequent
Deutsch und schickt es in einen deutschsprachigen
Kindergarten.

Das finde ich eine recht gute idde wenn ichs mir recht
überlege

Ich finde das Kind sollte unbedingt die jeweilige Muttersprache von allen, die mit ihm reden.

Schöne Grüße,
Helena

Hola Helena,

Ich finde, es gibt keine Haupt- und keine Nebensprache. Es
gibt allerhöchstens eine „In der Umgebung überwiegend
gesprochene“-Sprache (vermutlich Deutsch) und die
„Familiensprache“ (vermutlich Russisch).

Da ist mir ein Fehler im zitieren unterlaufen. Klar, gibt es keine Haupt- oder Nebensprache wenn Kinder zweisprachig aufwachsen sind beide Sprachen gleichwertig.

Klar definieren, wie Du ja
bereits erwähnt hast, bedeutet, dass einer IMMER in einer
bestimmten Sprache mit dem Kind spricht. Wenn das die Mutter
wäre, dann würde die Mutter IMMER Russisch mit dem Kind
sprechen und der Vater Deutsch.

Was ich aber nbicht verstehe: Warum muß der Vater Deutsch
reden? Warum kann das Kind Deutsch woanders lernen(z.B. KiGa
o.Ä.)? Kann der Vater Deutsch gut genug, sprich fehlerfrei?

Sinnvoll wäre natürlich wenn derjenige die Sprache mit dem Kind spricht, die er gut kann. Bei Eltern, wo einer deutschsprachig ist, wäre das kein Problem. Dass Kinder deren beider Eltern Fremdsprachler sind, Schwierigkeiten haben ist allgegenwärtig. Erleichtern kann man diese Situation aber durch deutschsprachige Sozialkontakte und eben im Kindergarten (da geht das Kind um das es hier geht aber noch nicht hin).

Was mir noch einfällt: Kinder, die zweisprachig aufwachsen lernen durchschnittlich später und langsamer sprechen. Ich kann hierzu leider keine Quelle angeben, aber vielleicht findet die jemand.
Diese „Zweisprachigkeit“ geht sogar so weit, dass sie auch auf Zwillinge übertragbar sind, denn diese Babys haben oft untereinander auch eine „eigene Sprache“ und bis sie normal sprechen lernen, gilt sie sozusagen als „Zweitsprache“.

Viele Grüße

Hola Chili,

Da ist mir ein Fehler im zitieren unterlaufen. Klar, gibt es
keine Haupt- oder Nebensprache wenn Kinder zweisprachig
aufwachsen sind beide Sprachen gleichwertig.

Dann sind wir uns einig.

Sinnvoll wäre natürlich wenn derjenige die Sprache mit dem
Kind spricht, die er gut kann.

Meiner Meinung dazu ist, daß jeder nur seine eigene Muttersprache mit dem Kind reden soll. Und keine andere!

Bei Eltern, wo einer
deutschsprachig ist, wäre das kein Problem.

Genau! Aber keiner sollte ein Problem damit haben, seine eigene Muttersprache zu reden. Egal wo, egal wann, egal mit wem.

Dass Kinder deren
beider Eltern Fremdsprachler sind, Schwierigkeiten haben ist
allgegenwärtig.

Finde ich nicht. Ich kenne genügend solche Kinder und Schwierigkeiten bzgl. Spracherwerb kenne ich keine.

Erleichtern kann man diese Situation aber
durch deutschsprachige Sozialkontakte und eben im Kindergarten
(da geht das Kind um das es hier geht aber noch nicht hin).

Ja, das ist m.E. eine gute Idee. Aber früher oder später wird das Kind die Landessprache eh lernen. mMn. geht in Deutschland kein Weg daran vorbei.

Was mir noch einfällt: Kinder, die zweisprachig aufwachsen
lernen durchschnittlich später und langsamer sprechen.

Nein. Das ist falsch. Sie fangen später an zu reden, wenn man mit Gleichaltrigen nicht zweisprachigen vergleicht. Aber langsamer? Nein. Nicht die Spur.

Ich
kann hierzu leider keine Quelle angeben, aber vielleicht
findet die jemand.

Ich aber ;o))

Diese „Zweisprachigkeit“ geht sogar so weit, dass sie auch auf
Zwillinge übertragbar sind, denn diese Babys haben oft
untereinander auch eine „eigene Sprache“ und bis sie normal
sprechen lernen, gilt sie sozusagen als „Zweitsprache“.

Das weiß ich schlich und ergreifend nicht. Aber ich denke, in erster Linie ist es so, daß Zwillinge eben zusammen aufwachsen und unter denselben Spracheneinfluß stehen.

Viele Grüße

Danke, Dir auch schöne Grüße,
Helena

Verständnisfrage
Guten Morgen,

angesichts der bereits erfolgten Debatte:

Welche Muttersprache sprechen die Eltern?
Beide russisch?
Einer russisch, einer deutsch?

Wäre hilfreich, sofern du kein medizinisches Problem in diesem Zusammenhang meinst.

Gruß
Der Franke

Moin,

ganz aktuell erstmal die Hörfähigkeit überprüfen lassen, möglichst bei einem Ohrenarzt, der auf Kinder spezialisiert ist (Adressen in deiner Umgebung bekommst du vielleicht über eine Beratungsstelle für Elern mit gehörlosen Kindern.) Erst wenn die Hörfähigkeit abgeklärt ist, machen weitere Überlegungen überhaupt erst einen Sinn.

Gruß
Marion

Hallo Lutzie,

und wie ist es, wenn die Tochter (anderer Fall, aber ebenfalls zweisprachiges Aufwachsen) (bisher (mit 4) kaum gesprochen), der Mutter, die auf iranisch fragt, deutsch antwortet? Ich denke, das ist kein Problem, wollte mich aber nochmal versichern.

Gruß Anwärter

Ich weiß nicht,ob ich da mit dir einer Meinung sein kann.

Sprichst du aus Erfahrung?

Ich bin zweisprachig aufgewachsen. Meine erste Sprache „Muttersprache“ war NICHT deutsch. Aus alten Videos kann ich erkennen, dass ich meine alte Muttersprache sehr gut beherrscht habe. Ich kann mich nicht erinnern, wie ich deutsch gelernt habe, aber ich hatte genug Gelegenheit im Kindergarten und Freundeskreis nehme ich an. Mein Deutsch ist perfekt und akzentfrei, am Telefon würde man nichts bemerken. Das war aber auch in der Grundschule bereits so (auch aus Videos und Kassettenaufnahmen erkennbar)

Das ist zwar nur meine Erfahrung, aber ich bin überzeugt davon, dass die Muttersprache zuerst erlernt werden sollte.Die Gelegenheit deutsch zulernen hat es nachher immer wieder und überall, aber wo bitte wird heutzutage russisch gesprochen, wenn nicht in der Familie?

Ein Logopäde ist vielleicht nicht die richtige Anlaufstelle,
da sie sich mehr mit der Aussprache als mit den Sprachen
beschäftigen.

Das weiß ich nicht.

Logopäden beschäftigen sich mit dem Sprechen und dem Spracherwerb.

Zum Thema Phantasiesprache: Wenn sich das Kind „anwendungsbezogen“ austauschen muss, wird es sicher keine Phantasiesprache sprechen. Kann man ausprobieren, indem man Aktivitäten des täglichen Lebens oder Bewegungsspiel-Bewegungen (Handlungsschritte) kommentiert. „Was machst Du da? Machst Du …? Du tust …“ (Beim „mithelfen“ in der Küche, ausziehen, anziehen…). Wenn ein Kind allein, nicht als Zwillingspaar, Fantasiesprache spricht, redet es auch mit Fantasiegestalten. Das ist ja vollkommen in Ordnung, aber das Kind sollte nicht nur in einer Traumwelt leben, sondern auch in die Handlung kommen (habe gerade solch ein Kind in Therapie, das aber auch eine Wahrnehmungsstörung hat und sich daher wenig bewegt).

Gruß Anwärter

WEnn man das OPOL (One Person, One Language) anwendet, was bei mehrsprachigen Ehen (die Im Ursprungspost scheint jedoch keine zweisprachige Ehe zu sein) die bewährteste Methode ist, ist es kein Problem. Wichtig ist, dass jeder in der Sprache spricht, in der er sich in dieser Situation wohlfühlt. Und da ist das Kind auch mit gemeint.

Und desweiteren wird ja auch bei Einsprachigkeit das praktiziert. Meine Tochter zum Beispiel, versteht ja alles was ich sage, selber spricht sie kaum, verständigt sich über Babyzeichen (die sie selbst einführte). Sie fühlt sich halt noch nicht in der Lage *richtig* zu sprechen.

Und nebenbei ich habe schon einige interessante Gespräche auf Englisch-Deutsch-Mix geführt (Ich habe deutsch gesprochen mein Gesprächspartner Englisch)
Fühlte sich anfangs schon komisch an, aber es war die einzige Möglichkeit für uns, uns überhaupt zu unterhalten.

Lutzie

Moin!

Wenn Ihr in D lebt würde ich mit dem Kind vorwiegend Deutsch
reden (auch untereinander) dann lern man das durchs zuhören
besser, denn dann ist
Die deutsche Sprache die die sie zuerst und öfters braucht.

Ganz im Gegenteil, wenn ihr in D lebt und wie es aussieht eine andere Mutter- bzw. Vatersprache vorhanden ist, dann würd ich mit dem Kind auf jeden Fall diese Sprache sprechen (also zumindest derjenige, der diese als Muttersprache hat) denn die Sprache, die das Kind umgibt (spätestens im Kindergarten, auf dem Spielplatz, in der Schule etc.) lernt es „von alleine“. Die Sprache seiner Mutter oder seines Vaters wird es irgendwann nicht mehr lernen wollen, denn das ist dann später mit Arbeit verbunden. Ein 3jähriges Kind „lernt“ diese Sprache ohne jegliche Anstrengung, wie übrigens auch ein oder zwei weitere Sprachen.

Gruß,
Christiane

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