Fantasy und Reality -wie weit verschmelzen?

Ja,

hallo erstmal.
Ich weiß nicht ob ihrs wusstet,
aber ich bin jetzt auch bei wer-weiss-was.
Und es hat echt schon geholfen.

Jetzt hab’ ich aber mal ‚ne Frage,
und zwar,
ich hab‘ ein Buch geschrieben,
etwas so lang wie HP u.d.Stein d. Weisen,
und jetzt frage ich mich ob ich mein Buch so lassen soll,
ich hab’ nämlich inzwischen ein Problem und zwar …


Ach vergesst es!
Ich mach’s ganz kurz:

Wie weit dürfen Fantasy und Reality in einem Buch
-einem Thriller- miteinander verschmelzen?
Wo ist die Grenze zwischen ‚das ist Real‘ und
‚das ganze ist Fantasie und erfunden‘??

Ich schreib’ inzwischen schon am zweiten Buch, also bereite es vor,
und dort habe ich genau das gleiche Problem -sogar noch schlimmer!
Beim Ersten und auch beim Zweiten ist für den Leser nicht mehr klar, ob das Ganze jetzt real oder erfunden ist.

Natürlich wird das an einigen Stellen klar, weil es in der Zukunft spielt oder Sachen beinhaltet die man so nie gesehen, bspw. Schlagzeilen in der Bild, Menschen die nicht existieren, usw.

Allerdings bleibt immer so ein Nachgeschmack, von ‚Was wäre wenn, das doch näher ist, als man glaubt?‘.

Udn ich möchte jetzt durch eine Veröffentlichung nciht Menschen vor den Kopf stossen, weil plötzlich klar wird, das das Realgeglaubte nur Fantasy war …

Ich bin für jeden Tipp
und jede Antwort dankbar.

Gruß

Xpert

PS
Ich bin Asperger-Autist. Bitte bei meinen Antworten und Erklärungen beachten. Es ist gemeint, wie es steht -nicht wie man es vielleicht interpretieren könnte. Nur zur Sicherheit.

Hallo Xpert,

Wie weit dürfen Fantasy und Reality in einem Buch
-einem Thriller- miteinander verschmelzen?

Ich finde Bücher, in denen die Grenze zwischen Realität und Phantasie (oder von mir aus Fantasy) verschmilzt bzw. verschwimmt, sehr reizvoll. Insofern würde ich sagen, sie dürfen soweit miteinander verschmelzen, wie es eben für die Handlung notwendig ist. Da kann man einem Autor keine Vorschriften machen. Du hast da alle Freiheiten.

Allerdings bleibt immer so ein Nachgeschmack, von ‚Was wäre
wenn, das doch näher ist, als man glaubt?‘.

Das ist doch für einen Thriller ein guter Ansatz. Gerade vor kurzem habe ich ein großes Plakat gesehen, mit Reklame für ein Buch (welches ist uninteressant), da stand so sinngemäß drauf: „Es ist nicht die Frage, ob sich das Geschriebene ereignen wird, sondern nur wann…“ Das geht ja genau in deine Richtung.

Udn ich möchte jetzt durch eine Veröffentlichung nciht
Menschen vor den Kopf stossen, weil plötzlich klar wird, das
das Realgeglaubte nur Fantasy war …

Naja, das wird wohl nicht passieren. Wenn Du nicht gerade in dem Buch von Kanzlerin Merkel schreibst (nur so als Beispiel) und ihr irgendwas andichtest, besteht da keine Gefahr. Auch deine Nachbarn sollten nicht gerade deutlich mit irgendwelchen privaten Begebenheiten erkennbar sein, das könnte eventuell ihr Persönlichkeitsrecht verletzen. Glaube ich jedenfalls, aber ich bin kein Experte auf dem Gebiet.
Allerdings kann man dazu schlecht was sagen, wenn man dein Buch nicht kennt. Ich denke aber, dies sollte erstmal nicht dein Problem sein. Ein viel größeres Problem ist es eher, einen Verleger zu finden. Das ist sicher viel schwerer, als Du dir das vorstellst.

Viele Grüße
Marvin

‚Du hast uns verarscht!‘ -Könnte Reaktion sein
Hallo,

danke für die Antwort.

Und ich möchte jetzt durch eine Veröffentlichung nciht
Menschen vor den Kopf stossen, weil plötzlich klar wird, das
das Realgeglaubte nur Fantasy war …

Naja, das wird wohl nicht passieren. Wenn Du nicht gerade in
dem Buch von Kanzlerin Merkel schreibst (nur so als Beispiel)
und ihr irgendwas andichtest, besteht da keine Gefahr. Auch

Andichten nicht, aber herdichten.
Man kennt das doch sicher: Man macht einen kleinen Fake
und irgendwann verselbsständigt sich das so sehr, das es kaum aufzuhalten ist.
Wie die Site bonsaikitten.com. In dessen Falle wegen Tierqäulerei sogar das FBI ermittelt hatte -so als Beispiel.
Also wirklich, das es nachher heisst, ‚Da hast du uns alle verarscht. Und wir haben dir das auch ncoh geglaubt!‘
So in die Richtung der Fusion v. Reality und Fantasy …

deine Nachbarn sollten nicht gerade deutlich mit irgendwelchen
privaten Begebenheiten erkennbar sein, das könnte eventuell
ihr Persönlichkeitsrecht verletzen. Glaube ich jedenfalls,
aber ich bin kein Experte auf dem Gebiet.


Mhmmmmmm …
Zählt das erwähnen eines Namens in
Bezug auf eine Begebenheit auch dazu?
Also so völlig irrelevant; hätte jeder sagen können;
aber dieser Jemand hat es gesagt und das wird in einem Nebensatz erwähnt -also einfach überlesbar.

dein Problem sein. Ein viel größeres Problem ist es eher,
einen Verleger zu finden. Das ist sicher viel schwerer, als Du
dir das vorstellst.

Deswegen mache ich es lieber als eBook.
Der Markt ist kleiner, unbekannter und die Chancen größer.
Denn wirklich, bei den Verlagen kommen jährlich 5000manuskripte an, von denen Eins genommen wird. Hat mein Onkel, aus der Branche, gesagt.

Danke nochmal.

Gruß

Xpert

Hallo zweitesmal, :wink:

ich würde sagen, man kann das so weit machen bis es zu ernsthaften Schäden kommen könnte.

Also bspw. Jemand ruft die Cops, weil er eine Straftat vermutet,
oder Jemand schreibt schon Briefe der Zuneigung,
also immer dort wo Emotionen verletzt oder
öffentliche Behörden miteinbezogen werden.

Davon asugehend das die Fantasy vom Buch in dei Realität übergesprungen ist, bspw. durch Weitergabe einer Telefonnummer auf einen anderen Namen, etc.

Gruß

Merrick