FAQ-Anfrage

Da ich demnächst Studenten Photoshop-Eiführungen geben soll (bin selber Student), suche ich gerade eine einfache und plaubsible Erklärung für Normalcomputerbenuzer, die sich mit folgenden Themen auseinandersetzt:
A)

-mit wieviel dpi soll ich scannen? -strichzeichnungen, fotos, grafiken, text.

-wie kann ich scanauflösung in druckauflösung umrechnen?

B)

was sind die Vor- und Nachteile der gängigsten Dateiformate?

Ich selber glaube zwar vieles zu wissen, bin aber teilweise etwas unsicher ob ich nicht irgendwelchen Gerüchten aufgesessen bin. Wäre so eine sehr kurze Zusammenfassung auch für den neuen FAQ-Bereich nicht etwas für gewollte Profis?

Viktor

A)

-mit wieviel dpi soll ich scannen? -strichzeichnungen, fotos,
grafiken, text.

Kommt jeweils darauf an, wozu es hinterher verwendet wird. Für Webpages ist die Faustregel 150dpi. Soll es dagegen später in den Druck gehen, muss es u.U. mehr sein. Für Privatanwender sind allerdings in den meisten Fällen maximal 300dpi ausreichend.

B)

was sind die Vor- und Nachteile der gängigsten Dateiformate?

Es gibt komprimierende und nichtkomprimierende Formate. JPG ist etwa ein Format, wo komprimiert wird. Wie stark, lässt sich einstellen. BMP ist dagegen ein unkomprimiertes Format.

Wenn man etwas scannt, das noch bearbeitet werden soll, ist es ratsam, ein Format wie BMP zu wählen. Dann kann man damit arbeiten, es verändern etc. und erst zum Schluss z.B. in JPG umwandeln. Denn wenn man JPG speichert, danach öffnet und wieder speichert, geht jedesmal mehr Information verloren. Da leidet die Bildqualität.

Dann gibt es z.B. noch GIF. Dieses Format hat den Nachteil, dass es maximal 256 Farben (8bit) beherrscht. Heute arbeitet man aber meist mit 24bit.

Es empfiehlt sich auch, das Bild zunächst grösser einzuscannen und am Schluss das Endresultat nach Bedarf zu verkleinern. Wenn man dagegen andersrum klein scannt und danach vergrössert, muss die Software das Bild interpolieren, also Informationen hinzurechnen. Das sieht mitunter nicht gut aus, das Bild wird unscharf.

CU
Peter

Hallo,

Für Webseiten reichen 72 dpi, weil der Computermonitor nur 72 dpi darstellt. Alles, was größer ist, wird eben auch dementsprechend größer dargestellt.

Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein Bild in 72 dpi gescannt besser aussieht als dasselbe Bild in 600 dpi gescannt und per Photshop auf 72 dpi heruntergerechnet.

Daniel

Seh ich auch so, geht halt irgendwo Information verloren.
Obwohl ich es manchmal als angenehmer finde ein etwas größeres Bild zu bearbeiten und es hinterher zu verkleinern als mit nem kleinen Bild zu arbeiten :confused:

Für den Druck scannen wir auch mit 300dpi ein, es sei denn das gedruckte Bild soll größer sein als die Originalvorlage.

Allgemein könnte man aber für sagen (wenn Dartstellungsgröße = 100%)…
**Zeitung: 150 dpi (Raster 30 - 40 l/cm)
Normalpapier: 300 dpi (Raster 60 l/cm)
Kunstdruck: 600 dpi (Raster 100 - 120 l/cm)

Web/Monitor: 72 oder 96 dpi

Strichzeichnungen/Text (Lineart/Bitmap): 1200 dpi**

Für Monitor/Web sollte man aber mit ppi (pixel per inch) arbeiten und nicht mit dpi (dots per inch).

Beim scannen von Zeitungsbildern schwarzes Papier hinterlegen damit man den ‚Durchscheineffekt‘ umgeht und entrastern.

Zur Dateigrößenberechnung… keine Ahnung mehr *g*
Alles mal gelernt aber wenn man sowas nicht oft braucht gehts schnell verloren.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo, also ich kann dir mal eben die auflösungen nennen, die wir bei der tageszeitung verwenden

A)

-mit wieviel dpi soll ich scannen? -strichzeichnungen, fotos,
grafiken, text.

fotos (sw oder farbe) 172
strichzeichnungen je nach ausgabegröße 600 bis 1200
die grafiken sofern sie keine sehr feinen raster haben kannst du wie strichzeichnungen behandeln.

fürs web reichen 72
und für den privatbedarf denke ich kommst du auch mit 300 bei strichzeichnungen gut zurecht.

gruss corinne

achja noch zu den dateiformaten

gängig und unproblematisch dürfte immer ein tif oder eps sein.
das lässt sich dann auf pc und mac gut weiterverarbeiten und auch in die dtp programme importieren.

jpg eignet sich eher fürs web, braucht dafür wenig platz.

für druckvorlage immer cmyk, fürs web rgb

gruss corinne

Hallo,

Seh ich auch so, geht halt irgendwo Information verloren.
Obwohl ich es manchmal als angenehmer finde ein etwas größeres
Bild zu bearbeiten und es hinterher zu verkleinern als mit nem
kleinen Bild zu arbeiten :confused:

Wenn es darum geht das Bild noch zu bearbeiten, und damit meine ich nicht eine klenie Farbkorrektur, sondern Retouchierungen etc. dann gebe ich Dir vollkommen recht, dass es angenehmer ist, das Bild größer einzuscannen.

Daniel