FAQ? Nur an die Profis!

[…]

Es gibt ein solches „TuT“ bereits mindestens 100 mal! Das
Problem ist, dass sich die Probleme auf so einem Level nicht
standardisieren lassen. Wenn man hingegen etwas tiefer in die
Materie einzudringen gewillt ist … aber lassen wir das hier.

Das bin ich (und nicht nur ich) durchaus. Kann man das nicht erkennen?

BSP:
Ich habe mir mein Linux als Samba- und DHCP Server eingerichtet, ohne dass ich jemanden belästigen musste, da es dafür massig Stoff gibt und ich in Netzwerken nicht ganz neu bin.

Ich habe einen NFS Server eingerichtet, da das der für mich einfachste Weg ist um Dateien zu tauschen unter Linux

Ich habe ein Backupscript geschrieben und als Cron-Job eingerichtet. Auch ohne jemanden zu nerven.

ABER:

Als ich hier in diesem Forum die Frage stellte, wie man das aktuelle Datum in einen Dateinamen umsetzen kann, hast Du mir ein Rätsel gestellt und Dich später korrigiert, weil die Syntax des Rätsels falsch war.
Ein einfaches $Datum=… statt 2 erneuter „Auflösungspostings“ hätte damals gereicht!

Andere „Linuxer“ haben derweil totalen Quatsch erzählt und 5 weitere „Linuxer“ fragten mich, wozu ich das brauche, da die Dateien ja einen Datums-Stempel kriegen.

Du siehst daran, dass NICHT NUR die Newbies dumme Fragen stellen.

[…]

Klar, das ist nicht an einem Tag gemacht und erfordert
Initiative und guten Willen. Aber machbar ist es!

Wenn ich Lust habe, dann antworte ich. Wenn ich ganz viel Lust
habe, ausführlich, wenn ich weniger Lust habe mit Verweis auf
eine Anleitung. So wird das auch blieben, bis mich jemand
dafür bezahlt, dass ich solche Fragen beantworte. So einfach
ist das.

Nein, so einfach ist das nicht. Das leitet sich schon aus dem Zweck dieses Forums ab. Vielleicht solltest Du, wenn Du keine Lust hast, es einfach lassen zu antworten?
Dann wäre die Frage offen und ein anderer, mit mehr Lust, könnte sich angesprochen fühlen statt die bereits „beantwortete“ Frage zu überspringen.

Im Archiv dieses Forums gibt es sicher noch mehr Stuff.

In der Tat. Aber leider kann man ihn nicht finden, da die
Leute so sinnvolle Titel wie „Hilfe!“ oder „HILFE!“ oder auch
„HILFeee!“ sowie „HILFEE!!!“ angeben.

Jo mei, gibts denn keine Volltextsuche?
Außerdem habe ich Zweifel, das diese Art von Fragen unbedingt zu berücksichten sei.

Gruss Axel

P.S.
Vielleicht könntest Du Deinen Sarkasmus etwas beiseite legen und aus einer, wie ich beabsichtigte, sachlichen Diskussion rauslassen??

Schön, wie Du das sagst.

Allerdings habe ich in diesem Forum schon andere Erfahrungen gemacht, siehe 1. Abschnitt „Re^2: wieder kein Treffer“ (Antwort zu Jens)

Und ich hab’s immer schön detailliert beschrieben :wink:

HOW-TO date_in_filname ???

#man date

Da hab ich hoch und runter gelesen und letztlich doch einen Tip gebraucht. Und nach 3 Tagen auch endlich erhalten…

Dank und Gruss Axel

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin,

Es fehlt die geballte Ladung Insider-Tricks für die normale
tägliche Arbeit und für Abhilfe bei Problemen!

Ist das denn so kompliziert?

Wenn ich auf meine ersten (und zweiten und dritten) Schritte
mit Linux zurückblicke, würde ich Anfängern folgende Tips
geben:

  1. Selbermachen
  2. http://www.linuxdoc.org/
  3. Ausprobieren
  4. man(1)
  5. Testen
  6. apropos
  7. Versuchen
  8. locate

OK, schön und gut.
hmmm, was ist apropos, was ist locate. Gebe ich doch schnell mal an einer Konsole ein:
Schade, mein grafisches Login und damit Linux hat sich eben aufgehängt als ich Ctrl+Alt+F2 drückte (kein Witz!!)

Sind das Linux Kommandos??? Muss ich später nochmal probieren.

Was mache ich jetzt?
Ctrl+Alt+Del für reboot geht nicht, die Tastatur zuckt aber noch, weil Num und Capslock reagieren.

HIIIIIILFEEEEE!! :wink:

Nach wirren rumklopfen mit diversen Kombinationen hat der Bildschirm kurz gezuckt. Ich komme nun zwar in einen Winowmanager, aber nicht auf eine „echte“ Textkonsole.

Im x-term gebe ich beide Befehle ein, und siehe da. Es funzt. Vorerst.

Da hab’ ich doch schon wieder was gelernt :wink:

Meiner Ansicht nach kann man Linux auch mit
Step-by-step-Anleitungen einigermaßen bedienen (die finden
sich bei 2.), wenn man das System aber wirklich beherrschen
will, muß man lesen und ausprobieren. Ein Verweis auf 2. kann
also nicht falsch sein.

Andersrum: Wie sollte die Lösung für ein konkrtetes Problem
Deiner Meinung nach aussehen, zB. die Einrichting eines
DNS-Servers? Das ist für ein kleines Netz nicht wirklich
schwierig, der Anfang kann aber nur sein, sich über DNS schlau
zu machen.

Soweit soll es doch garnicht gehen. Wie gesagt, dafür gibt’s Dokus genug. Es geht doch um die, die in Linux einsteigen. Kein Einsteiger wird nach der Installation ein Netzwerk ausbalancieren. Auch um Hardware Einrichtung sollte es nicht in erster Linie gehen.
Aber jeder wird z.B. die Programme suchen, die er in der Paketauswahl selektiert hat.
Da geht’s weiter mit $PATH. Wieso geht’s als Root und als User nicht? Ganz einfach: $PATH anpassen. Aha! und wo?
Dann geht’s weiter: welchen Namen haben denn die Programme? Bei mc ist es noch einfach…
Wieso ist mc für root englisch, für User aber deutsch?

Drücke in KDE Alt+F2 und gib „xyz“ ein. Schöner Tip zum Abschreiben. Deshalb weiß ich trotzdem noch nicht wo zum Henker das Programm liegt.

Seit eben kenne ich nun locate. Nachdem es mit which nicht funktionierte, vielleicht damit.

Wo ist der Unterschied which locate???

Was ist passiert, wenn nach

which iptraf

einfach nur ein neuer Prompt erscheint? Fehler? Gefunden oder nicht? Wenn ja: wo? Wenn nein: wieso kann ich es dann starten?

Zeig mir doch mal die „HOW-TO-which-meldet-nix“ !!

man which

Auch hier: NOTHING

info which

Wiederum: NOTHING!

Und nun? Suchmaschine: „which AND „keine ausgabe““

Blah blah.

Mann Leute. Ihr habt aber auch 100 Ausreden :wink:

Gruss Axel

Moin,

HOW-TO date_in_filname ???

#man date

Da hab ich hoch und runter gelesen und letztlich doch einen
Tip gebraucht. Und nach 3 Tagen auch endlich erhalten…

Nach 1,5 Tagen.
Hat’s Dir zu lange gedauert? Dein Problem. War’s zu ungenau? Nachfragen.

Thorsten

Moin,

Andere „Linuxer“ haben derweil totalen Quatsch erzählt und 5
weitere „Linuxer“ fragten mich, wozu ich das brauche, da die
Dateien ja einen Datums-Stempel kriegen.

Erzähl mal genauer: Wie lauteten die falschen, wie die richtigen Antworten?
Was hast Du gegen den Datumsstempel?

Thorsten

Ich hab nix gegen den Datumsstempel. Allerdings hatte ich nicht danach gefragt. Der unerwünschte Nebeneffekt wäre zudem, das alles in dasselbe File gelogt würde, was die Übersicht erschwert.

Richtig (1 Antwort):

DATUM=date +%Y-%m-%d
LOGFILE_DEL=$LOGDIR/del_$DATUM.log
cp -ruav /etc $BACKUPDIR >> $LOGFILE

genial, oder. So sehe ich schon am Dateinamen, von welchen Tag das Logfile ist und im File, was gesichert wurde. Außerdem kann ich ganz einfach tageweise die Sicherung rückverfolgen.

Alte Logfiles (älter 60 Tage) sollen gelöscht werden. Das ganze ging mit rm und find:
rm -fv find $LOGDIR/* -mtime +$RM_AFTER_DAYS -print >> $LOGFILE_DEL

Beides funzt jedoch nicht 100%-ig, da manchmal „argument too long“ gemeldet wird. Da mir das Argument in seiner vollen Pracht jedoch nicht bekannt ist und auch keine andere Ausgabe als diese spartanische Fehlermeldung erfolgt, lebe ich damit und kontrolliere ab und an manuell. Ein unvollständiges Backup ist immer noch besser als gar keines :wink:

Die falschen Antworten habe ich mir natürlich nicht gemerkt.

Gruss Axel

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Da hab ich hoch und runter gelesen und letztlich doch einen
Tip gebraucht. Und nach 3 Tagen auch endlich erhalten…

Nach 1,5 Tagen.

3 Tage inkl. verherigen Recherchen.
Warst Du der freundliche Lebensretter? Danke nochmal.

Hat’s Dir zu lange gedauert? Dein Problem.

Wie man’s nimmt. Sind 3 Tage Lösungssuche für so ein banales „Problem“ zu lange?

Gruss Axel

Moin,

Da hab ich hoch und runter gelesen und letztlich doch einen
Tip gebraucht. Und nach 3 Tagen auch endlich erhalten…

Nach 1,5 Tagen.

3 Tage inkl. verherigen Recherchen.
Warst Du der freundliche Lebensretter? Danke nochmal.

Ob es freundlich war, versuchen wir ja gerade zu klären.

Thorsten

Moin,

Was hast Du gegen den Datumsstempel?

Ich hab nix gegen den Datumsstempel. Allerdings hatte ich
nicht danach gefragt.

Willst Du wirklich nur wortwörtliche Antworten auf Deine Fragen? Kann ich mir kaum vorstellen.

DATUM=date +%Y-%m-%d
LOGFILE_DEL=$LOGDIR/del_$DATUM.log
cp -ruav /etc $BACKUPDIR >> $LOGFILE

genial, oder.

Kann sein, ich versteh’s nicht. Meine Antwort war:
date
Das ist sicher keine fertige Lösung, sollte aber reichen, um die richtige Lösung selbst entwickeln zu können.

rm -fv find $LOGDIR/* -mtime +$RM_AFTER_DAYS -print >>
$LOGFILE_DEL
Beides funzt jedoch nicht 100%-ig, da manchmal „argument too
long“ gemeldet wird.

Versuch’s umgekehrt, mit der find-option ‚exec‘.

Die falschen Antworten habe ich mir natürlich nicht gemerkt.

Erzähl mal genauer: Wie lauteten die falschen, wie die
richtigen Antworten?

Das läßt sich im Archiv nachvollziehen. Mich interessiert, was IYHO falsch ist.

Moin,

Aber jeder wird z.B. die Programme suchen, die er in der
Paketauswahl selektiert hat.

Darum ist locate(1) auch ein guter Tip.

Da geht’s weiter mit $PATH. Wieso geht’s als Root und als User
nicht? Ganz einfach: $PATH anpassen.

Äh… Nein. Der Pfad sollte so bleiben, wie er ist. Man kann es immer mit ‚./programm‘ überbrücken, wenn man muß.

Aha! und wo?

Die kurze Antwort ist:
grep root /etc/* | grep -i path
Damit bekommt man die Datei, in der man die Einstellung ändern kann und einen Weg um ähnliche Dinge in Zukunft selbst zu suchen.
Die lange Antwort ist der Verweis auf $PATH.

Wieso ist mc für root englisch, für User aber deutsch?

Äh. Ist mir noch nicht aufgefallen.

Drücke in KDE Alt+F2 und gib „xyz“ ein. Schöner Tip zum
Abschreiben. Deshalb weiß ich trotzdem noch nicht wo zum
Henker das Programm liegt.

Wie genau lautet die Frage? ‚Wo liegt Programm xyz?‘? Dann war es die falsche Antwort. ‚Wie starte ich xyz?‘? Dann war es die falsche Frage.

Wo ist der Unterschied which locate???

man which, man locate

Was ist passiert, wenn nach

which iptraf

einfach nur ein neuer Prompt erscheint? Fehler? Gefunden oder
nicht? Wenn ja: wo? Wenn nein: wieso kann ich es dann starten?

Tja, Unix ist halt nichts für Frauenversteher, die bei allem eine Rückmeldung brauchen. Keine Fehler werden auch nicht gemeldet.

man which

Auch hier: NOTHING

Dein System ist nicht richtig installiert. Ich habe eine man-page für which.
Ansonsten:
alias | grep which

Mann Leute. Ihr habt aber auch 100 Ausreden :wink:

Klar. Was sollte Dein Text jetzt aber sagen? Daß Du Fragen hast? Daß Du nicht jede Antwort sofort findest? Daß man Arbeit investieren muß?

Thorsten

Moin,

Aber jeder wird z.B. die Programme suchen, die er in der
Paketauswahl selektiert hat.

Darum ist locate(1) auch ein guter Tip.

Danke.

Da geht’s weiter mit $PATH. Wieso geht’s als Root und als User
nicht? Ganz einfach: $PATH anpassen.

Äh… Nein. Der Pfad sollte so bleiben, wie er ist. Man kann
es immer mit ‚./programm‘ überbrücken, wenn man muß.

Erklärung unzureichend!
Du deutest im Verborgenen darauf hin, „.“ nicht in den Pfad aufzunehmen und verheimlichst außerdem, dass der Aufruf „./programm“ nur dann Sinn hat, wenn man im richtigen Verzeichnis ist. Alles kalter Kaffee.

Obwohl ich bestimmt nicht schreibfaul bin und mich in Linux vorwiegend an der Konsole bewege. Komfortabel ist das nicht.

Wie wär’s mit: „Schreib Dir doch ein Script. Im Script sollten Einsteiger am besten die xyz-bash verwenden und es sinnvollerweise nach /hier/hin legen.“

Aha! und wo?

Die kurze Antwort ist:
grep root /etc/* | grep -i path
Damit bekommt man die Datei, in der man die Einstellung ändern
kann und einen Weg um ähnliche Dinge in Zukunft selbst zu
suchen.

Erklärung unzureichend!
Damit erhält man statt der Datei, in der Pfade festgelegt werden, lediglich eine lange Liste ALLER Dateien (mit Fehlern, weil Verzeichnisse) in /etc, in denen die Strings root und path vorkommen, die man besser in eine Datei umleiten sollte, da kein Mensch so schnell lesen kann. Shift+PgUp verraten wir besser auch nicht.

Wie wärs mit „siehe etc/logins.defs“ gewesen, welche man auch mit „grep root /etc/* | grep -i path >result.txt“ lokalisieren kann.

Wieso ist mc für root englisch, für User aber deutsch?

Äh. Ist mir noch nicht aufgefallen.

Probier’s aus. SuSE 5.3+, ohne rc.config zu editieren.

Drücke in KDE Alt+F2 und gib „xyz“ ein. Schöner Tip zum
Abschreiben. Deshalb weiß ich trotzdem noch nicht wo zum
Henker das Programm liegt.

Wie genau lautet die Frage? ‚Wo liegt Programm xyz?‘? Dann war
es die falsche Antwort. ‚Wie starte ich xyz?‘? Dann war es die
falsche Frage.

Weder noch, Herr Oberschlau. Das war keine Frage, das war ein Beispiel.

Und zwar eines, das wieder mal zeigt, das Du am Thema vorbei bist, weit vorbei.

Ich bin in diesem Posting nicht der Schüler und Du bist nicht der Lehrer. Worum es ursprünglich ging ist wohl völlig aus Deinem Sinn??

Wo ist der Unterschied which locate???

man which, man locate

ist ja schon gut.

Was ist passiert, wenn nach

which iptraf

einfach nur ein neuer Prompt erscheint? Fehler? Gefunden oder
nicht? Wenn ja: wo? Wenn nein: wieso kann ich es dann starten?

Tja, Unix ist halt nichts für Frauenversteher, die bei allem
eine Rückmeldung brauchen.

He Du Rücklichtputzer, nun lassen wir wohl endlich den Großkotz raushängen, echt cool.

Das zeigt aber nur, das Du vom ursprünglichen Anliegen absolut nix verstanden hast.

grep -i ‚tips for beginners‘ /thorsten/grosshirn/* >/dev/nul

Keine Fehler werden auch nicht gemeldet.

In der Negation: „Fehler werden auch gemeldet“?? Wenn’s doch so wäre.

Man darf doch zumindest ein Resultat auf eine fehlerfreie Eingabe verlangen; zur Not grabbe ich es mir aus dem RAM, weil ja stdout und stderr viel zu einfach für uns echte Linuxer sind.

man which

Auch hier: NOTHING

Dein System ist nicht richtig installiert.

Irrtum. Nun geht’s wieder. Auch Linux darf man ab und an neu booten…

Mann Leute. Ihr habt aber auch 100 Ausreden :wink:

Klar. Was sollte Dein Text jetzt aber sagen? Daß Du Fragen
hast? Daß Du nicht jede Antwort sofort findest? Daß man Arbeit
investieren muß?

…dass Du nicht weißt worum es geht!

Und dass ich der falsche Adressat für Deine Tiraden bin.

Ich glaube, das kriegst Du nie auf den Kasten.

Sei’s drum, Gruss Axel

Moin,

Was hast Du gegen den Datumsstempel?

Ich hab nix gegen den Datumsstempel. Allerdings hatte ich
nicht danach gefragt.

Willst Du wirklich nur wortwörtliche Antworten auf Deine
Fragen? Kann ich mir kaum vorstellen.

Just an answer for my question, nothing else.

Die Frage war eindeutig nach „aktuelles Datum in Dateinamen“ gestellt. Antworten, die darauf nicht eingehen, sind gut gemeint aber wertlos.

DATUM=date +%Y-%m-%d
LOGFILE_DEL=$LOGDIR/del_$DATUM.log
cp -ruav /etc $BACKUPDIR >> $LOGFILE

genial, oder.

Kann sein, ich versteh’s nicht. Meine Antwort war:
date

Das ist auch viel einfacher zu verstehen.

Das ist sicher keine fertige Lösung, sollte aber reichen, um
die richtige Lösung selbst entwickeln zu können.

Der das kann, wird nicht danach fragen. ´date´ kennt wohl jeder ernsthafte Newbie.

Ein kleiner Hinweis, wie man eine Umgebungsvariable DATUM mit ´date´ erzeugt, hätte mich mit Sicherheit darauf gebracht. Die Formatierung hätte ich in der manpage gefunden.

rm -fv find $LOGDIR/* -mtime +$RM_AFTER_DAYS -print >>
$LOGFILE_DEL
Beides funzt jedoch nicht 100%-ig, da manchmal „argument too
long“ gemeldet wird.

Versuch’s umgekehrt, mit der find-option ‚exec‘.

Das ist das Beispiel für einen klaren, hilfreichen Hinweis!!
Und ohne Scherz oder Zynismus: Ich mache nachher „man find“ und suche die Option „exec“. Dann probiere ich es im Script.

Und habe anschließend wieder was dazugelernt.

Die falschen Antworten habe ich mir natürlich nicht gemerkt.

Erzähl mal genauer: Wie lauteten die falschen, wie die
richtigen Antworten?

Das läßt sich im Archiv nachvollziehen. Mich interessiert, was
IYHO falsch ist.

Ich kenne inzwischen wieder den Autor des ausschlaggebenden Tips: Kolos Walter. Mehr nicht.

Gruss Axel

Ich hoffe doch sehr. Der freundliche Retter war übrigens Kolos Walter.

Axel

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin,

Ich hoffe doch sehr. Der freundliche Retter war übrigens Kolos
Walter.

Ich hatte befürchtet, daß Du das sagst. Drei Tage vorher habe ich die gleiche Antwort gegeben, nur eben knapp. Darauf antwortest Du mir, daß Du es schon selbst gefunden hast, immer noch vor Kolos. Wenn noch etwas unklar war, warum fragst Du nicht nach?
Warum ich so knapp war? Mir selbst waren Backticks so unvertraut, daß ich immer wieder daran erinnert werden mußte (und immer noch muß). Ich dachte, das reicht. Wenn es nicht reicht, kann man ja nachfragen.

Tut mir leid, ich kann bei Dir keine besonders großen Anstrengungen erkennen.

Thorsten

Moin,

Da geht’s weiter mit $PATH. Wieso geht’s als Root und als User
nicht? Ganz einfach: $PATH anpassen.

Äh… Nein. Der Pfad sollte so bleiben, wie er ist. Man kann
es immer mit ‚./programm‘ überbrücken, wenn man muß.

Du deutest im Verborgenen darauf hin, „.“ nicht in den Pfad
aufzunehmen

Verborgen? „Nein. Der Pfad sollte so bleiben, wie er ist.“ nennst Du verborgen?

und verheimlichst außerdem, dass der Aufruf
„./programm“ nur dann Sinn hat, wenn man im richtigen
Verzeichnis ist.

Genau wie ‚.‘ im Pfad nur Sinn macht, wenn man im richtigen Verzeichnis ist.

Wie wär’s mit: „Schreib Dir doch ein Script. Im Script sollten
Einsteiger am besten die xyz-bash verwenden und es
sinnvollerweise nach /hier/hin legen.“

Was soll das Skript machen?

Du gehst falsch vor. Angenommen, ein Anfänger fragt „Warum ist der Pfad und root und Punkt usw.“ (s.o.)
Meine Antwort ist: Benutze ‚./programm‘
OK, jetzt hat der Anfänger mehrere Möglichkeiten:

  1. Er glaubt mir und tut’s. Problem gelöst.
  2. Er glaubt mir und tut’t, will aber wissen, warum das so ist. Ich antworte.
  3. Er ist allergisch gegen ‚./‘ und will nun in jedem Fall Programme in . ohne weitere Umstände ausführen können. Sollte er jetzt nochmal fragen, wo der Unterschied nun begründet ist oder sauer mit meiner unzureichenden Erklärung sein?

Aha! und wo?

Die kurze Antwort ist:
grep root /etc/* | grep -i path
Damit bekommt man die Datei, in der man die Einstellung ändern
kann und einen Weg um ähnliche Dinge in Zukunft selbst zu
suchen.

Damit erhält man statt der Datei, in der Pfade festgelegt
werden, lediglich eine lange Liste ALLER Dateien (mit Fehlern,
weil Verzeichnisse) in /etc, in denen die Strings root und
path vorkommen, die man besser in eine Datei umleiten sollte,
da kein Mensch so schnell lesen kann. Shift+PgUp verraten wir
besser auch nicht.

Scheiße, willst Du es nicht kapieren? Ich habe nicht die geringste Ahnung, wo der Pfad für root zusammengebaut wird! Ich will es auch um’s Verrecken nicht wissen! Ich lasse etwas wie die beiden greps laufen, kopiere das Ergebnis mit der Maus hinter den Aufruf meines Editors und bin am Ziel! Klar sollte ich einem Anfänger gegenüber auf Shift+PgUp oder |less hinweisen, das hat aber nichts damit zu tun, ob ich ihm die Antwort vorverdaut auf den Tisch kotze oder lieber zeige, wie er ähnliche Fragen in Zukunft selbst beantworten kann!

Wer sich mit Linux beschäftigt und sich merken will, wo jede Einstellung gespeichert ist, die man genau einmal während der gesamten Laufzeit des Systems ändert, sollte dringend ärztlichen Beistand suchen.

Wie wärs mit „siehe etc/logins.defs“ gewesen, welche man auch
mit „grep root /etc/* | grep -i path >result.txt“
lokalisieren kann.

Träumer. Spätestens nach „grep“ wäre die Aufmerksamkeitspanne beendet gewesen.

Wieso ist mc für root englisch, für User aber deutsch?

Äh. Ist mir noch nicht aufgefallen.

Probier’s aus. SuSE 5.3+, ohne rc.config zu editieren.

Jaja, ich hab’s gesehen.

Wie genau lautet die Frage? ‚Wo liegt Programm xyz?‘? Dann war
es die falsche Antwort. ‚Wie starte ich xyz?‘? Dann war es die
falsche Frage.

Weder noch, Herr Oberschlau. Das war keine Frage, das war ein
Beispiel.

Fein, bloß wofür?

Und zwar eines, das wieder mal zeigt, das Du am Thema vorbei
bist, weit vorbei.

Was genau wollte ich wohl mit „Wie genau lautet die Frage?“ zum Ausdruck bringen? Möglicherweise, daß ich Dein Bespiel nicht verstanden habe und weitere Informationen brauche?

Ich bin in diesem Posting nicht der Schüler und Du bist nicht
der Lehrer. Worum es ursprünglich ging ist wohl völlig aus
Deinem Sinn??

Kein Stück. Ich will beispielhaft klären, warum ich (und möglicherweise andere) tue, wie ich es tue.

Wo ist der Unterschied which locate???

man which, man locate

ist ja schon gut.

Werd mal ausführlicher. Ist es zuviel verlangt, wenn Du erst die manpages liest?

grep -i ‚tips for beginners‘ /thorsten/grosshirn/*
>/dev/nul

Ich gehe jetzt mal davon aus, daß Du nicht etwa persönlich wirst, sondern nur versuchst, witzig zu sein. Meinen Humor verstehst Du ja auch nicht.

Keine Fehler werden auch nicht gemeldet.

In der Negation: „Fehler werden auch gemeldet“?? Wenn’s doch
so wäre.

Wo ist es denn nicht so?

Man darf doch zumindest ein Resultat auf eine fehlerfreie
Eingabe verlangen; zur Not grabbe ich es mir aus dem RAM, weil
ja stdout und stderr viel zu einfach für uns echte Linuxer
sind.

Ich verstehe das Problem, mir ging es auch so, als ich von cmd auf die bash umgestiegen bin. Das halte ich aber für reine Gewöhnungssache.
Technisch ist es nicht ganz zu trivial, alle Programme auf verbose umzustellen. Oft will man auf stdout die Ausgabe, auf stderr die Fehler haben; wo sollen Statusmeldungen hin?
Wenn Du Statusmeldungen haben willst, kannst Du mal nachsehen, ob die Programme die Option -v kennen.

man which

Auch hier: NOTHING

Dein System ist nicht richtig installiert.

Irrtum. Nun geht’s wieder. Auch Linux darf man ab und an neu
booten…

Dein System ist nicht richtig installiert.

Mann Leute. Ihr habt aber auch 100 Ausreden :wink:

Klar. Was sollte Dein Text jetzt aber sagen? Daß Du Fragen
hast? Daß Du nicht jede Antwort sofort findest? Daß man Arbeit
investieren muß?

…dass Du nicht weißt worum es geht!
Und dass ich der falsche Adressat für Deine Tiraden bin.
Ich glaube, das kriegst Du nie auf den Kasten.

Tiraden? Jetzt wird’s mir aber langsam zu dumm. Sitze ich hier gerade vor dem Monitor und hole mir einen 'runter, weil ich mal wieder einen Newbie in die Pfanne hauen kann? Auch wenn Du gerade wütend bist, solltest Du versuchen, meine Motivation zu erkennen, nicht für das Bestätigung zu finden, was Du eh schon glaubst.

Thorsten

Moin,

Kann sein, ich versteh’s nicht. Meine Antwort war:
date

Das ist auch viel einfacher zu verstehen.

Das war mehr als Gedächtnisstütze gemeint, weil ich die Backticks anfangs andauernd vergessen habe. Wenn es nicht reicht, hättest Du nachfragen sollen.
Im Übrigen kannst Du date praktisch so verwenden, als wäre es eine Umgebungsvariable. Versuch mal 'touch date'. Das ist vermutlich nicht, was Du suchst, aber jetzt weißt Du, daß Du nur noch das Ausgabeformat von date(1) ändern mußt. Dabei hätte ich nur auf die Manpage verweisen können.

Der das kann, wird nicht danach fragen. ´date´ kennt wohl
jeder ernsthafte Newbie.

Ich sagte ‚date‘, nicht ‚date‘.

Ein kleiner Hinweis, wie man eine Umgebungsvariable DATUM mit
´date´ erzeugt, hätte mich mit Sicherheit darauf gebracht. Die
Formatierung hätte ich in der manpage gefunden.

Die Umgebungsvariable braucht man nicht.

Das ist das Beispiel für einen klaren, hilfreichen Hinweis!!
Und ohne Scherz oder Zynismus: Ich mache nachher „man find“
und suche die Option „exec“. Dann probiere ich es im Script.

Und habe anschließend wieder was dazugelernt.

Und das nur, weil ich den Lehrplan bestimmen konnte.
Von der angenommenen Erfahrung der anwesenden Experten kann man nur profitieren, wenn diese Experten entscheiden, wie der beste Lösungsweg aussieht. Sonst ist Google deutlich effektiver.

Thorsten

Komm ans Lagerfeuer!

Tut mir leid, ich kann bei Dir keine besonders großen
Anstrengungen erkennen.

Schade. Dabei habe ich/wir doch gerade das ganze Forum vollgekritzelt.

Ich danke Dir, dass Du Dich durch meine etwas rohe Reaktion weiter unten nicht hast beeindrucken lassen, von wegen Rücklichtputzer …

… Es war schon etwas spät (bzw. früh), und der Frauenversteher hat mich doch etwas aus der Reserve gelockt, was sonst nicht meine Art ist. Linux ist doch leichter zu verstehen, da geht’s meist logisch zu :wink:)

Komm her, setz Dich ans Feuer und greif Dir ein Guiness. Sorry und Prost!

Axel

P.S. oops, vor FeministInnen sollten wir hier eigentlich Ruhe haben, hoffentlich.

Eben. Auch wenn ich mich nicht zu den Profis zähle: Wenn mir
jemand detalliert schildert, was nicht funktioniert hat, was
er schon alles probiert hat und so fort und ich habe eine
Ahnung, wo das Problem liegen könnte, dann mache ich mich
gerne auf die Suche und recherchiere, schaue in der mir
zugänglichen Doku nach und investiere Zeit für die Antwort.
Nicht nur wegen des guten Karmas sondern auch weil man selber
so etwas dazulernt.

Hi Sebastian
Und das machst Du sehr gut, muß ja mal gesagt werden :wink:
Hast mir schon oft damit geholfen.
:wink:
Rainer

Wieso ist mc für root englisch, für User aber deutsch?

Äh. Ist mir noch nicht aufgefallen.

Probier’s aus. SuSE 5.3+, ohne rc.config zu editieren.

Gilt übrigens auch für mancheine fehlermeldung und ist in neueren Handbüchern (hier 6.2) erwähnt.

Weder noch, Herr Oberschlau. Das war keine Frage, das war ein
Beispiel.

Und zwar eines, das wieder mal zeigt, das Du am Thema vorbei
bist, weit vorbei.

He Du Rücklichtputzer, nun lassen wir wohl endlich den
Großkotz raushängen, echt cool.

Das zeigt aber nur, das Du vom ursprünglichen Anliegen absolut
nix verstanden hast.

grep -i ‚tips for beginners‘ /thorsten/grosshirn/*
>/dev/nul

Ich glaube, das kriegst Du nie auf den Kasten.

Hm. Schlecht geschlafen? Kein Bock auf Leute, die Dich ernst nehmen? Stress mit der Freundin? Tut mir leid.

Ansonsten empfehle ich konstruktiveren Diskussionsstil. Ich habe daß Gefühl, daß hier viele konstruktive Vorschläge gemacht wurden.

Ich denke, wir sollten die Diskussion in freundlichem Ton fortführen. Sicher, Jeder hat besondere Fragen, die teilweise in Details gehen. Was für den einen wichtig ist mag den anderen einen feuchten Kehricht interessieren, des einen Selbstverständlichkeiten sind dem anderen undbegreiflich.

Sicher ist es sinnvoll, die häufigsten Fragen zu sammeln (Mein FAQ-Link mag gabei als guter Ausgangspunkt gelten).

Wenn wir aber mit solchen Details anfangen, wie hier teilweise diskutiert werden, erfinden wir doch das Rad von neuem. Meine „unlösbaren“ Fragen waren halt anders. (warum wird die Diskette - und nur die - nicht ohne Dateisystemangabe korrekt gemountet?, warum druckt der Drucker nicht „lpr: connection refused“ und so fort).

Diese Fragen haben mich gehörig Gehirnschmalz gekostet, aber ich halte zumindest die erste zu speziell, als daß sie sinnvoll in einer Groß-FAQ beantwortet werden könnte

Wer seine Favoriten-Fragen gelöst hat, sei ermuntert, sie in HTML zu gießen und ins Netz zu stellen, aber für den ersten Einstieg sollten die vielfach bekannten Dokus die meisten Fragen erschlagen. Alles andere kann gerne hier diskutiert werden wobei ich die Angabe eines Links oder Stichwortes ersteinmalin vielen Fälllen für ausreichend halte.

So, damit ist für mich diese Diskussion hier beendet, viel Text - zu viel - ist in die Tasten geflossen.

Schönen Abend,

Sebastian

Hm. Schlecht geschlafen? Kein Bock auf Leute, die Dich ernst
nehmen? Stress mit der Freundin? Tut mir leid.

Nein. Alles OK. Die Entschuldigung ist inzwischen wohl beim Absender angekommen.

Ich denke, wir sollten die Diskussion in freundlichem Ton
fortführen. Sicher, Jeder hat besondere Fragen, die teilweise
in Details gehen. Was für den einen wichtig ist mag den
anderen einen feuchten Kehricht interessieren, des einen
Selbstverständlichkeiten sind dem anderen undbegreiflich.

Thorsten hatte sich z.B. an den Fragen zum voreingestellten Pfad verbissen und wollte (bzw. konnte) nicht verstehen, was ich will. Jetzt weiß ich es:
Unter DOS ist es absolut unabdingbar, den Pfad anzupassen, um komfortabel auf kleine Tools und BATches zuzugreifen.
Unter Linux ist der Pfad ein Gesetz und für die User unwichtig. Den Komfort erreicht man hier anders, der Pfad wird nicht angetastet. Nicht mal für root ist der Pfad primär wichtig. Er muss nicht mal wissen, wo er eingestellt wird.
Dasselbe gilt für’s Environment. Unvorstellbar nach 10 Jahren DOS!

Simples Verständigungsproblem : Die Linuxer verstehen die DOSer nicht, wie ich schon x-mal sagte. Erweitern muss ich diese Aussage dahingehend, dass DOSer die Antworten der Linuxer aus eben diesen Gründen ebenfalls oft nicht verstehen.

Wenn wir aber mit solchen Details anfangen, wie hier teilweise
diskutiert werden, erfinden wir doch das Rad von neuem.
„unlösbaren“ Fragen waren halt anders. (warum wird die
Diskette - und nur die - nicht ohne Dateisystemangabe korrekt
gemountet?, warum druckt der Drucker nicht „lpr: connection
refused“ und so fort).

[…]

Ziel dieses Postings war und ist es, die immer wieder auftretenden Fragen, die schon 100x beantwortet wurden, zu reduzieren. Die wurden von Thorsten und den anderen schon 100x beantwortet und waren/sind deshalb inzwischen auf „man xyz“ und Links geschrumpft. Jemand, der diese Fragen zum ersten mal beantwortet, ist mit seiner Antwort wieder ausführlicher, bis auch er nur noch „siehe man xyz“ schreibt. Das weiss ich aus eigener Erfahrung im Windows Forum.

Diese Fragen mit den umfangreicheren Antworten zu sammeln war das Ziel des Postings. Eine Linkliste wird daher nicht genügen. (Ob eine Sammel-FAQ geeignet ist, sei dahingestellt)

So, damit ist für mich diese Diskussion hier beendet, viel
Text - zu viel - ist in die Tasten geflossen.

Nur dieses eine mal noch :wink:

Gruss Axel