Moin,
Da geht’s weiter mit $PATH. Wieso geht’s als Root und als User
nicht? Ganz einfach: $PATH anpassen.
Äh… Nein. Der Pfad sollte so bleiben, wie er ist. Man kann
es immer mit ‚./programm‘ überbrücken, wenn man muß.
Du deutest im Verborgenen darauf hin, „.“ nicht in den Pfad
aufzunehmen
Verborgen? „Nein. Der Pfad sollte so bleiben, wie er ist.“ nennst Du verborgen?
und verheimlichst außerdem, dass der Aufruf
„./programm“ nur dann Sinn hat, wenn man im richtigen
Verzeichnis ist.
Genau wie ‚.‘ im Pfad nur Sinn macht, wenn man im richtigen Verzeichnis ist.
Wie wär’s mit: „Schreib Dir doch ein Script. Im Script sollten
Einsteiger am besten die xyz-bash verwenden und es
sinnvollerweise nach /hier/hin legen.“
Was soll das Skript machen?
Du gehst falsch vor. Angenommen, ein Anfänger fragt „Warum ist der Pfad und root und Punkt usw.“ (s.o.)
Meine Antwort ist: Benutze ‚./programm‘
OK, jetzt hat der Anfänger mehrere Möglichkeiten:
- Er glaubt mir und tut’s. Problem gelöst.
- Er glaubt mir und tut’t, will aber wissen, warum das so ist. Ich antworte.
- Er ist allergisch gegen ‚./‘ und will nun in jedem Fall Programme in . ohne weitere Umstände ausführen können. Sollte er jetzt nochmal fragen, wo der Unterschied nun begründet ist oder sauer mit meiner unzureichenden Erklärung sein?
Aha! und wo?
Die kurze Antwort ist:
grep root /etc/* | grep -i path
Damit bekommt man die Datei, in der man die Einstellung ändern
kann und einen Weg um ähnliche Dinge in Zukunft selbst zu
suchen.
Damit erhält man statt der Datei, in der Pfade festgelegt
werden, lediglich eine lange Liste ALLER Dateien (mit Fehlern,
weil Verzeichnisse) in /etc, in denen die Strings root und
path vorkommen, die man besser in eine Datei umleiten sollte,
da kein Mensch so schnell lesen kann. Shift+PgUp verraten wir
besser auch nicht.
Scheiße, willst Du es nicht kapieren? Ich habe nicht die geringste Ahnung, wo der Pfad für root zusammengebaut wird! Ich will es auch um’s Verrecken nicht wissen! Ich lasse etwas wie die beiden greps laufen, kopiere das Ergebnis mit der Maus hinter den Aufruf meines Editors und bin am Ziel! Klar sollte ich einem Anfänger gegenüber auf Shift+PgUp oder |less hinweisen, das hat aber nichts damit zu tun, ob ich ihm die Antwort vorverdaut auf den Tisch kotze oder lieber zeige, wie er ähnliche Fragen in Zukunft selbst beantworten kann!
Wer sich mit Linux beschäftigt und sich merken will, wo jede Einstellung gespeichert ist, die man genau einmal während der gesamten Laufzeit des Systems ändert, sollte dringend ärztlichen Beistand suchen.
Wie wärs mit „siehe etc/logins.defs“ gewesen, welche man auch
mit „grep root /etc/* | grep -i path >result.txt“
lokalisieren kann.
Träumer. Spätestens nach „grep“ wäre die Aufmerksamkeitspanne beendet gewesen.
Wieso ist mc für root englisch, für User aber deutsch?
Äh. Ist mir noch nicht aufgefallen.
Probier’s aus. SuSE 5.3+, ohne rc.config zu editieren.
Jaja, ich hab’s gesehen.
Wie genau lautet die Frage? ‚Wo liegt Programm xyz?‘? Dann war
es die falsche Antwort. ‚Wie starte ich xyz?‘? Dann war es die
falsche Frage.
Weder noch, Herr Oberschlau. Das war keine Frage, das war ein
Beispiel.
Fein, bloß wofür?
Und zwar eines, das wieder mal zeigt, das Du am Thema vorbei
bist, weit vorbei.
Was genau wollte ich wohl mit „Wie genau lautet die Frage?“ zum Ausdruck bringen? Möglicherweise, daß ich Dein Bespiel nicht verstanden habe und weitere Informationen brauche?
Ich bin in diesem Posting nicht der Schüler und Du bist nicht
der Lehrer. Worum es ursprünglich ging ist wohl völlig aus
Deinem Sinn??
Kein Stück. Ich will beispielhaft klären, warum ich (und möglicherweise andere) tue, wie ich es tue.
Wo ist der Unterschied which locate???
man which, man locate
ist ja schon gut.
Werd mal ausführlicher. Ist es zuviel verlangt, wenn Du erst die manpages liest?
grep -i ‚tips for beginners‘ /thorsten/grosshirn/*
>/dev/nul
Ich gehe jetzt mal davon aus, daß Du nicht etwa persönlich wirst, sondern nur versuchst, witzig zu sein. Meinen Humor verstehst Du ja auch nicht.
Keine Fehler werden auch nicht gemeldet.
In der Negation: „Fehler werden auch gemeldet“?? Wenn’s doch
so wäre.
Wo ist es denn nicht so?
Man darf doch zumindest ein Resultat auf eine fehlerfreie
Eingabe verlangen; zur Not grabbe ich es mir aus dem RAM, weil
ja stdout und stderr viel zu einfach für uns echte Linuxer
sind.
Ich verstehe das Problem, mir ging es auch so, als ich von cmd auf die bash umgestiegen bin. Das halte ich aber für reine Gewöhnungssache.
Technisch ist es nicht ganz zu trivial, alle Programme auf verbose umzustellen. Oft will man auf stdout die Ausgabe, auf stderr die Fehler haben; wo sollen Statusmeldungen hin?
Wenn Du Statusmeldungen haben willst, kannst Du mal nachsehen, ob die Programme die Option -v kennen.
man which
Auch hier: NOTHING
Dein System ist nicht richtig installiert.
Irrtum. Nun geht’s wieder. Auch Linux darf man ab und an neu
booten…
Dein System ist nicht richtig installiert.
Mann Leute. Ihr habt aber auch 100 Ausreden 
Klar. Was sollte Dein Text jetzt aber sagen? Daß Du Fragen
hast? Daß Du nicht jede Antwort sofort findest? Daß man Arbeit
investieren muß?
…dass Du nicht weißt worum es geht!
Und dass ich der falsche Adressat für Deine Tiraden bin.
Ich glaube, das kriegst Du nie auf den Kasten.
Tiraden? Jetzt wird’s mir aber langsam zu dumm. Sitze ich hier gerade vor dem Monitor und hole mir einen 'runter, weil ich mal wieder einen Newbie in die Pfanne hauen kann? Auch wenn Du gerade wütend bist, solltest Du versuchen, meine Motivation zu erkennen, nicht für das Bestätigung zu finden, was Du eh schon glaubst.
Thorsten