Dieser Artikel stammt von Neu-Mitglied Sebastian, der mich bat, den Artikel für ihn einzustellen:
"Liebe Forumsnutzer,
ich bin auf der Suche nach einem (gerne auch älteren) Farb-Hand-Scanner, dessen Daten ich nicht als Bild zur Anzeige bringen möchte, sondern direkt weiterverarbeiten will.
Ich habe im Internet nichts dazu gefunden (ist vielleicht auch etwas zu ungewöhnlich).
Kennt hier zufällig jemand einen Farb-Hand-Scanner, dessen digitalisierte Bildinformationen (als Codeinformation) direkt durch ein anderes Programm ausgelesen werden können? Bausatz, Übungs-Scanner aus Uni o.ä.?
Ziel soll sein, mit einem Farbhandscanner (welcher, ist im Grunde egal) über ein Bild zu fahren und am PC „in Echtzeit“ den gerade gescannten Farbwert als Hexacode angezeigt zu bekommen.
Ich denke also (bin aber Laie), daß man eine Software schreiben müßte, die die Scanner-Daten an der TWAIN Schnittstelle abgreift und weiterverarbeitet.
Ist hier im Forum jemand, der mir dabei (gerne auch gegen Bezahlung) weiterhelfen oder gleich die Realisierung übernehmen kann?
Vielen Dank,
liebe Grüße,
Sebastian
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also die guten alten Handscanner die ich noch so kenne, arbeiteten proprietär und mit Twain-Schnittstelle war da nichts. Und mir wäre auch nicht bekannt, dass einer der damals in diesem Bereich tätigen Hersteller ein SDK oder wenigstens eine API veröffentlicht hätte, mit der man auf die Scannerdaten hätte zugreifen können.
Ich hatte damals auch mal vor, eine Anwendung mit direktem Zugriff auf Scannerdaten zu bauen, die dann allerdings nicht realisiert wurde. Da ging es allerdings um große Flachbettscanner und für das gewählte Modell konnte ich dann bei Microtek wenigsten eine Diskette (damals noch 5,25’’) mit Programmierbeispielen bekommen.
Wenn Du ein Gerät mit TWAIN-Schnittstelle findest, könnte ich mir vorstellen, dass Du ggf. eine Chance hast, wenn Du dich in die Programmierung der TWAIN-Schnittstelle einarbeitest.
Gruß vom Wiz
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Ziel soll sein, mit einem Farbhandscanner (welcher, ist im
Grunde egal) über ein Bild zu fahren und am PC „in Echtzeit“
den gerade gescannten Farbwert als Hexacode angezeigt zu
bekommen.
Hallo,
abgesehen davon, dass es so etwas meines Wissens nur monochrom gegeben hat, kann ich mir sowieso nicht vorstellen, wie das funktionieren soll. Ein Scanner (zumindest jeder, den ich bisher gesehen habe) liest eine ganze Zeile an Pixeln ein, z.B. bei 3 Zoll und 200 DPI sind das 600 Pixel. In Farbe und Hex dargestellt sind das 3600 Ziffern, und wenn man den Scanner 1/200 Zoll weiterbewegt, weitere 3600. Wer soll das lesen?
Wenn du ein Farbmessgerät brauchst, das die Farbe an der Spitze des Messstifts anzeigt („Pipette“ in PSP), ist ein Scanner keine brauchbare Ausgangsbasis. So ein Gerät müsste die Farbe direkt mit Sensoren für RGB erfassen und wäre übrigens auch nicht so einfach zu eichen. Ausserdem müsste der Messpunkt entsprechend der Auflösung sehr klein sein, 1/200 bis 1/2400 Zoll.
nur eine kleine Anregung: Könnte man nicht eine Digicam oder Webcam dafür umfunktionieren? Gegebenenfalls die Linse mit Pappe verkleinern oder ne kleine LED-Beleuchtung für die Scanfläche dranbauen, damit immer gleiche Lichtverhältnisse herrschein und dann mit der Software das Pixel aus der Bildmitte auswerten. Die Farbkorrekturen kann ja die Software machen.
Haben Sie zufällig Erfahrungen mit Digicams gemacht oder
kennen eine Software, die man für mein Projekt nutzen könnte?
Lider nein, ich bin totaler Laie auf diesem Gebiet. Ich habe keine Digicam und auch keinerlei Softwarerfahrung in dieser Richtung. Das war wirklich nur eine Idee, die mir spontan gekommen ist.
Eventuell kann man bei dem einen oder anderen Webcamhersteller ein paar Programmierbeispiele kriegen wenn man nett fragt.
aber die sind auch monochrom, obiger benutzt eine rote LED. Man könnte aber prüfen, ob sich die LED durch eine 3 Farben-LED ersetzen lässt, damit man nicht alles selbst bauen muss.
Grundsätzlich wären genauere Spezifikationen nötig, d.h. welche Auflösung wird benötigt, welcher Farbraum und welche Genauigkeit bei der Farbbestimmung - das wird ganz wesentlich die Kosten bestimmen, sowohl für Entwicklung als auch für die Fertigung.